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Tisch aus Holz und Epoxy

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        • Zitat von Sandor251275 Beitrag anzeigen
          1. Was habe ich falsch gemacht?
          Gute Frage. Gegenfrage: waren in der zweiten Schicht irgend welche Zuschläge? Du hast keine genannt, aber der falsche Zuschlag in der falschen Menge wäre eine Möglichkeit.
          Oder aus Versehen beim Mischungsverhältnis daneben gelegen.
          Oder lang und langsam, aber stellenweise nicht gründlich genug gemischt.
          Oder durch die Epoxi-Schicht unter dem zweiten Guss einen Temperaturstau.
          Oder eine zu große Menge in einem Topf angerührt. Mehrere Töpfe gleichzeitig/kurz nacheinander angerührt für einen Guß könnte sicherer sein.
          Aber alles sind nur Möglichkeiten für Ursachen, ob und wenn ja welche davon tatsächlich vorlagen? Ich kanns nicht sagen.
          Zitat von Sandor251275 Beitrag anzeigen
          2. Ich würde jetzt die beiden inneren Flüsse aussägen und bis fast aufs Holz runter schleifen, soll ich es komplett abschleifen, oder soll ich 1-2 mm drauf lassen?
          Ich würde darauf abziehlen, eine möglichst dünne Schicht als Versiegelung stehen zu lassen, oder ganz bis aufs Holz und neu versiegeln.
          Zitat von Sandor251275 Beitrag anzeigen
          3. nochmal mache ich den Fehler nicht, wollte jetzt cm für cm gießen!!! Naß in nass, verzeiht mir, aber habe ich zu viel „schiss“ da ich beim ersten Versuch fast 25 kg Harz versaut habe! (Knappe 300,-€) Selber schuld wenn man Autodidakt ist! 🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️
          Dünnere Schichten je Guß sind eine gute Idee. Bei nass in nass gegen Aushärten lassen bin ich anderer Meinung als Du, aber es ist dein Projekt. So oder so viel erfolg.
          Zitat von Sandor251275 Beitrag anzeigen
          Wie ist es denn richtig? 1cm gießen, 48 Stunden warten, danach anschleifen? Wieder 1cm gießen, 48 Stunden warten? usw. usw. bis es aufgefüllt ist?!
          Wenn ich mich gerade recht an dein Bild erinnere (kann grad nicht blättern... schlechte Vorbereitung meinerseits) hat dein Harz ne topfzeit von bis zu 300min.
          Dann wären für meinen Geschmack 48h das absolute Minimum an Härtezeit zum Anschleifen und Übergießen, eher 4 Tage.
          Mein Gedankengang: Mein bevorzugtes Gießharz hat 120min Topfzeit, 24-48h bis zur Oberflächenhärte, 14-21 Tage bis zur finalen Aushärtung (alle Angaben bei den nominellen 20 oder 25 °C Umgebungstemperatur)
          Bis zur finalen Aushärtung laufen noch chemische Prozesse, die eventuell die nächste Schicht ungewollt beschleunigen können (Symptom Nr 1: Überhitzung...)
          Nachtrag:
          Datenblatt sagt: Entformbar bei 20°C Umgebungstemperatur nach 48h.
          Entformbar ist der Zustand, wo es schon genug gehärtet hat dass es ziemlich gut formstabil ist, aber eben noch nicht voll durchgehärtet.
          Für Durchhärtung sehe ich gerade keinen Punkt, aber ich denke dass eine Faustregel von "Zeit für Durchhärtung = 7 bis 14 mal Zeit für Formstabilität" recht realistisch ist.
          Zitat von Sandor251275 Beitrag anzeigen
          4. Danach mind. 7 Tage durchhärten lassen?
          Im Prinzip ja.
          Andererseits könntest Du gerade bei der finalen Schicht mit weniger Zeit durchkommen, weil sie dünner wird (vermutlich: 2-4mm) und dadurch Hitze besser abtransportiert werden kann.
          Zitat von Sandor251275 Beitrag anzeigen
          5. Anschleifen für den Finalen Oberflächen-Guss?
          bzw. 2 Finalen (je 2-3 mm) Güssen?
          Ja.
          Ich würde aber versuchen, mit einem "Finalen Guss" auszukommen und einen zweiten eher als Korrekturoption in der Hinterhand zu haben.

          Anstelle von Zwischenschliffen (eher grob, sofern Dir das nicht eh klar war) wäre übrigens auch Abreißgewebe eine Option für Dich.
          Das ist im Endeffekt eine Folie (ich nenn das jetzt mal so zumindest) mit einer noppenartigen Struktur auf einer Seite. Wenn Du eine Schicht gegossen hast und sie angeliert hat drückst Du diese Folie mit der strukturierten Seite blasenfrei in die Harzoberfläche.
          Nach dem Aushärten reist Du die Folie ab. Die Folie ist dann Müll. Aber Du musst nicht schleifen vor der nächsten Schicht.
          Zusatzkosten, mehr Müll, spart Schleifmittel und Arbeitszeit.
          Übergänge zwischen den Schichten können auf beiden Wegen sichtbar werden, welcher in dieser Beziehung riskanter ist kann ich nicht beantworten.

          Ich hoffe, meine Gedanken helfen ein wenig.
          Zuletzt geändert von –; 12.02.2020, 14:13. Grund: Nachtrag zu Punkt 4

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          • Vielen Dank für deine Hilfe!
            jetzt noch eine Frage.
            bei einem Tropfzeit von 300 Minuten. Ab wann könnte ich mit „Nass in Nass“ Methode anfangen die nächste Schicht zu gießen?
            sprich wann fängt das Harz an zu gelieren?

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            • 1. tRRopfzeit ist auch ein schöner Begriff, die Fachliteratur nennt es aber meist Topfzeit (ohne r), weil die Suppe nach dieser Zeit aus dem Topf raus sein sollte

              2. Die Topfzeit ist ja immer ein bisschen dehnbar.
              Meine Erfahrung ist: wenn die Umgebungstemperatur tatsächlich ca. 20°C ist dann beginnt gegen Ende der 300 Minuten das Harz merklich zähflüssiger zu werden. Es ist hier aber noch mehr flüssig als zäh.
              Ich versuch mal Vergleiche zu finden.
              Frisch angerührtes Harz ist ungefähr wie Hustensaft.
              Harz am Ende der Topfzeit ist ungefähr wie flüssiger Honig bei Raumtemperatur
              Je nach Harzsorte und sonstigen Einflüssen (Temperatur ist noch halbwegs greifbar, minimale Abweichungen im Mischungsverhältnis, Mondphase, oder woran auch immer es liegen mag weniger...) ist das Harz nach 1,5 - 3 Topfzeiten (gemessen ab dem Moment des Zusammenschüttens) normalerweise so fest, wie wenn Du den flüssigen Honig über Nacht im Kühlschrank hattest. Steckst Du ein Rührhölzchen 2-3mm rein und ziehst es langsam raus ziehst Du einen großen glatten Faden, der ein paar Sekunden braucht bis er zurückfällt und verfließt nicht von selbst zu einer glatten Oberfläche. Ab da könnte man schon übergießen, hierbei würde ich aber nicht ans Limit der Schichtdicke gehen. Eher nur die Hälfte des maximal erlaubten.
              Nach 3-6 Topfzeiten ist die Konsistenz dann eher wie der feste Honig. Man kann es eindrücken, es ist klebrig, das Rührhölzchen macht ein Loch und viele kleine Abrissfädchen. Das wäre dann der späteste Zeitpunkt zum Nass-in-Nass Übergießen (ich habe von anderen erfahrenen Laien hierfür auch schon den Namen "nass-in-feucht" gehört, allerdings eher im Kontext des Laminierens als des Gießens)

              Ich hoffe das ist verständlich, besser kann ich es nicht erklären

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              • Tropfzeit! 🤣🤣🤣
                ich habe immer Tropfzeit gelesen... naja was da steht und was man manchmal sieht sind zwei paar Schuhe!!! 🤦🏼‍♂️

                Vielen vielen Dank für deine Hilfe, damit rettest du mein Projekt.

                Ich werde mir Mühe geben und lass es euch wissen wie es geklappt hat.

                Ihr seid echt top, macht weiter so. Ohne euch würden ein paar Leute verzweifeln und evtl. auch Amok laufen. 😜👍🏻👍🏻👍🏻

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