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Möbel fürs neue Eigenheim gefertigt.

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  • Natürlich bin ich an Einzelheiten interessiert. Gerade von Menschen, die den Beruf des Tischlers gelernt haben, können wir Hobbywerker immer lernen. Und dass Du das Handwerk sogar sehr gut gelernt hast, sieht man am Ergebnis.

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    • Da ich es unter dem Projekt mehrfach gelesen habe, und mir das auch gefallen würde, schlage ich das Waschbecken vor.

      Wie ja bereits geschrieben, ich find's alles sehr geil und ich bin mir sicher, da kann ich zumindest recht viel lernen.

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      • Diese Möbel sind handwerklich klasse gemacht, Hut ab.

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        • Lass dir von Einzelnen nicht die Butter vom Brot nehmen, Neider gibt es überall - aber , bis auf die Einzelfälle sind wir uns einig - klar kannst du einstellen und wir wollen mehr+++++++++++++++++

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          • Hi,
            tut mir leid dass ich noch keine Zeit hatte mit dem Waschbecken zu beginnen. Über die Feiertage und Silvester war ich leider krank nun bin ich wieder auswärts arbeiten. Am kommenden Wochenende wird es sich dann schon ausgehen.
            lg
            christoph

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            • Nur kein Stress, werde erst mal gesund und geh es dann langsam an++++++++++++++++++++

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              • Auf schöne Sachen kann man gut warten, mach Dir keinen Stress, derzeit ist hier eh nicht so viel los, weil kaum was geht.
                Dir erstmal Gute Besserung!

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                • Jawoll, wir wollen!!! Am besten mit Zeichnungen, tollen Bildern und guten Erklärungen. Aber werde erst mal gesund. Wir warten gerne.

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                  • Was bin ich froh, dass ich Dich überzeugen konnte, Deine Möbel hier zu zeigen.

                    Und die Reaktionen aus der Gemeinde machen dies erst recht deutlich.

                    Und ein zweites Mal bin ich froh, dass Du mit gewissen Stänkereien souverän umzugehen weißt.

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                    • Zitat von Ottomar Beitrag anzeigen
                      ...

                      Und ein zweites Mal bin ich froh, dass Du mit gewissen Stänkereien souverän umzugehen weißt.
                      Wir wissen ja alle, von wem es kommt und was wir von der einen oder anderen Person zu halten haben. Ich habe da mittlerweile auch einen "Fan".....

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                      • Hi Miteinandn,

                        sorry es hat doch a bissl gedauert.
                        Ich versuche nun euch das Gäste WC Waschbecken genauer zu beschreiben.

                        Das ganze Aufsatzbecken wurde aus einem 80mm starken Pfosten gefertigt. Wichtig hierbei ist dass dieser keine Risse aufweißt.
                        Äste sollten im Bereich des Beckens auch keine vorhanden sein.
                        Am Rand also bei den Ablageflächen spielen Äste keine Rolle. Hier können sie sogar sehr dekorativ sein.
                        Zu beginn habe ich den 5m langen Pfosten auf ein grobes Maß abgelängt und genau abgerichtet.
                        Nun gibt es mehrer Wege um die Kontur auszuarbeiten. Entweder mit der Säge oder mit der CNC. Da ich nicht viel Zeit hatte und in einer Tischlerei arbeiten konnte habe ich mich hier für die CNC entschieden.

                        Das Becken hat inkl. Ablageflächen eine Länge von 1670mm. Im Bereich des Becken habe ich eine Tiefe von 360mm gewählt.
                        Die Ablagefläche links hat eine Tiefe von 210mm, die Rechte hat 160mm.
                        Die fertige Stärke ist durchgehend 65mm wobei ich das Becken 58mm tief ausgefräst habe. Darum ist auf der Unterseite im Bereich des Beckens eine Aufdopplung mit PU-Leim aufgeleimt.
                        Die Form und Größe des Beckens ist hier frei wählbar. Bei uns ist die Ausfräsung 410mm lang und 245mm breit.
                        Die Bohrung für den Abfluss ist hier immer ein Norm Siphon, somit konnte ich den Siphon der bei dem Keramikbecken dabei war verwenden.
                        Ursprünglich hatten wir ein normales Keramikwaschbecken vorgesehen.

                        Der Unterbauschrank ist aus SPA 19mm Amerikanische Nuss furniert. Ebenfalls der Korpus an der rechten Seite.
                        Die Front der beiden Korpusse sind MDF 19mm weiß matt lackiert. Die Fronten habe ich zuerst 2x gefüllert und anschließend 3x weiß matt lackiert.
                        Innen können mittels Reihenlochbohrung die Fächer leicht in der Höhe verstellt werden.
                        Die Griffe der beiden Fronten habe ich aus Beton gegossen. Hier habe ich einen Faserverstärkten Beton gewählt. Zusätzlich habe ich noch 3mm dicke Schrauben als Bewährung mit eingegossen. Als Befestigungsmöglichkeit an der Front habe ich Gewindemuffen verwendet. Bis ich endlich die richtige Technik raus hatte wurden es sechs Versuche. Die ersten hatten mir nicht gefallen oder sind zu leicht gebrochen.

                        Die Montage der gesamten Elemente war hier Kinderleicht. Mittels Montageleisten wurde die Platte aufgehängt und im Anschluss konnte ich die beiden Unterschränke von unten an die Waschtischplatte anschrauben.

                        Als Oberflächenbehandlung für alle Nussteile habe ich wie schon erwähnt ein 2K-Öl verwendet das auch für Böden geeignet ist.
                        Der einmalige Auftrag ist hier schon ausreichend. Natürlich ist es wie bei allen geölten Oberflächen so dass eine Auffrischung nach einer gewissen Zeit empfohlen wird.

                        Ich hoffe ich habe euch dies hier einigermaßen verständlich beschrieben. Solltet ihr Fragen haben möchte ich sie euch sehr gerne beantworten.
                        Bitte auch um Verzeihung sollten die Bilder nicht gut angezeigt werden. Ich habe hier im Forum somit die ersten Bilder hochgeladen.

                        Liebe Grüße Christoph


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                        • Und die nächsten Bilder,

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                          • Das ist so genial schön Christoph. Ewig schade, dass du nicht mehr als Tischler berufstätig sein kannst. Du könntest dich vor Aufträgen wahrscheinlich gar nicht mehr retten, weil dich jeder Kunde im Schneeballsystem weiterempfehlen würde.

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                            • Das Becken ist dermaßen schön ... meinen allergrößten Respekt!

                              Zu den Griffen habe ich eine Frage. Hast Du die Schraube, die Du in die Muffe an der Front eindrehst, auch gleich mit eingegossen? Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie das dann mit der Form lief.

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                              • Hi Ottomar,

                                also das mit den Griffe habe ich so gemacht. Die Front ist ist eine 19mm Platte.
                                Ich habe einen Abschnitt genommen und habe ein 4,5mm Loch gebohrt. Durch dieses habe ich mittels einer 25mm langen Griffschraube die Gewindemuffe fixiert. Die Gewindemuffe habe ich vorher auf 2 Seiten (gegenüberliegend) flach geschliffen. Während der Giß- und Trocknungsphase blieb die Griffschraube in der Platte und Muffe.
                                Im Anschluss habe ich eine Schablone aus Fichtenleisten rund um die Gewindemuffe angeschraubt.
                                Die Schablone habe ich dann zu einem drittel mit Beton ausgegossen. In diese erste Betonmasse habe ich dann schon die erste Schraube als Bewehrung stehend eingesteckt. Im Anschluss kam so viel Beton in die Form dass ich ca. die Hälfte der Griffstärke oben auf hatte. Hier legte ich wieder Schrauben ein.
                                Als Abschluss habe ich die Form fertig befüllt und glatt gestrichen.
                                Es dauerte ca. 2-3 Tage bis ich den Griff dann Ausspannen konnte. Bei den ersten Versuchen habe ich nach Anleitung gehandelt doch das war leider deutlich zu früh.

                                Als Beton habe ich diesen Kerativbeton (aus Bastelläden) genommen der ist in kleinen Gebinden zu erwerben und auch schon faserverstärkt.
                                Die ersten zwei Versuche hatte ich noch eine andere Griffform geplant. Auch waren keine Schrauben als Bewehrung mit dabei. Die Form war eher ungünstig da sie filigraner war und in der Trocknungsphase schon gebrochen ist. Ein Grund könnte auch die rohe Holzoberfläche gewesen sein. Eventuell hat diese das Wasser so schnell aufgenommen dass der Beton verbrannte. Also nächster Versuch.
                                Nun habe ich zusätzlich mittels Tesa die Oberflächen der Schablone abgeklebt. Es stellte Sich heraus dass das abkleben von Vorteil war.
                                Laut Anwendung auf der Verpackung hat der Beton eine Trocknungszeit von 12h. Voller Freude habe ich am nächsten Tag die Schablone zerlegt und siehe da wieder nix. Der Beton war noch so feucht dass er mir entgegen bröselte.
                                Also wieder ein neuer Versuch. Der glaube ich sechste Versuch hat dann geklappt.
                                Die Griffe habe ich dann auf der Kantenschleifmaschine noch ein wenig geglättet.
                                Wer mag könnte Sie noch einer Oberflächenbehandlung unterziehen. Meine sind aber Beton roh geblieben.

                                Anbei sind noch zwei schnelle Skizzen zur Veranschaulichung wie der Aufbau ca. war.
                                Die roten Striche sollen die Bewehrungsschrauben darstellen.

                                Einen schönen Abend wünsche ich euch.
                                Liebe Grüße


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