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Hängeschrank an die Decke, Befestigung des Bodens ohne sichtbare Schrauben?

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  • Hängeschrank an die Decke, Befestigung des Bodens ohne sichtbare Schrauben?

    Ich plane über der Eingangstür einen Hängeschrank anzubringen, um dort auch noch Stauraum zu gewinnen. Die Maße sollten ca H:350 B:400 L:2500 (2,5m) sein. Das Ganze möchte ich an die Decke schrauben, die Front sollte 4 Schiebetüren erhalten. Jetzt die Frage nach der Befestigung der Bodenplatte. Wie hält die Bodenplatte am Besten ohne daß sie von unten sichtbare Schrauben aufweist; geht das? Reicht eine Holzleimverklebung, sicherheitshalber noch mit Undercoverjig die Seiten- und Mittelteil-Wände von innen verschrauben? Da ich also maximal nur 5 tragende "Trennwände" habe und die Schiebetüren nichts dazu beitragen, kommen mir so einige Bedenken. Wie wird das fachmännisch stabil? Ich denke, daß es nicht reicht wenn nur die Endplatten (waagrecht) mit der Bodenplatte verschraubt werden, da sich bei Belastung die Mitte durchbiegen wird.
    So und jetzt kommt noch die Krönung des Ganzen, an der Unterseite soll noch ein zweiteiliger Türvorhang als Kälteschutz drangehängt werden. Ich vermute mal, daß hier auch noch Schwerlastdübel benötigt werden um das Ganze in der Betondecke zu verankern. Wie wird das richtig gemacht, damit mir die Geschichte nicht auf den Kopf fällt?

  • Naja, bei der geringen Höhe und Tiefe glaube ich nicht, dass dir das Ganze auf den Kopf fallen wird. Kommt halt auch drauf an, welche Platten du verwendest (Eigengewicht).

    Du könntest einen stabilen Rahmen (eventuell U-Profile vom Trockenbau?) unterhalb des Kastls bauen, diesen von unten verblenden (da kannst ja dann von oben/innen) unsichtbar verschrauben und auf den erst dein Kastl setzen. Verlierst halt an Höhe um die Stärke der Profile, oder du drehst die Profile so um, dass diese gleichzeitig als Führungsschienen für den Vorhang dienen.

    Wie immer konfus beschrieben, aber ich denke, du weißt was ich meine

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    • warum befestigst du die Unterplatte nicht mit Flachdübel ? die Abstände etwas enger gewählt und ordentlich verleimt wat soll da passieren???
      Sicherlich wirst du noch 3 senkrechte Bretter mit einbauen um mehr Stabilität zu erreichen

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      • Das müßte mit Verleimen und Undercover-jig gehen.
        Darf ich fragen, welchen Undercover-jig du verwendest? bzw. welche Schrauben?

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        • Du könntest bei der Wahl des Materials auch einiges an Gewicht sparen ...
          ... in dem Du z.Bsp. Paulowinia verwendest. Dann wiegt das ganze Konstrukt nur noch die Hälfte (oder sogar weniger) als mit MDF ...

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          • Der Vorhang macht die Sache etwas kompliziert, denn die Kälteschutzvorhänge sind meistens sehr dicht und damit schwer. Wenn das ohne Schrauben gehen soll, würde sich folgendes anbieten

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            • @ Fernton - er hat nicht geschrieben, ohne Schrauben, sondern ohne sichtbare Schrauben.
              Aber ich finde deinen Vorschlag auch super - vorausgesetzt er hat einen Schwalbenschwanz-Fräser und eine Oberfräse/Frästisch

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              • Ja, eine Oberfräse und einen Anschlag (gerades Brett) an dem er die OF führen kann braucht er dafür. Boden und Deckel sind auf jeden Fall zu groß für den Tisch. Für die Trenner kann man auch etwas in der Art der Führung für das Fräsen von Anleimern benutzen.

                Mir macht halt der Kälteschutzvorhang mit seinem Gewicht und der Zugbelastung beim Bewegen etwas Sorgen. In einem solchen Umfeld denke ich sind die von mir vorgeschlagenen Verbindungen einfach belastbarer als Flachdübel oder verdeckte Schrauben.

                Optisch werden die Verbindungen übrigens ansprechender, wenn man sie von der Rückseite her fräst und nicht komplett bis vorne hin durch zieht. 1cm Rest an der Vorderkante tut der Stabilität keinen wesentlichen Abbruch und man sieht die Verbindungen nicht.

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                • Vor ca 26 Jaren, in meiner erste Wohnung habe was ehnliches konstruirt.
                  Metallwinkel an der Wand und Deckenbefestigung an der Frontmitte hilten das Konstrukt bombenfest.
                  die Utensielien der Jungfamilie waren gut aufgereumt )))

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                  • @ Fernton - so wie ich es bei meiner ersten Spiegelkommode beim Hocker im Arbeitsschritt 13 Bild 1 - 4 gemacht habe. Die Schwalbenschwänze hab ich auf dem Frästisch gemacht. Brett ist besser zu halten

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                    • Es muss ja am Ende für den Vorhang eine Laufschiene unter den Schrank.

                      An den Stellen würde ich vielleicht noch eine "ordentliche" Schraube von unten einsetzen, die dann durch die Schiene wieder verdeckt wird.

                      Dann ist an der Stelle mindestens eine sichere Verbindung der Bodenplatte zu den Trennwänden hergestellt

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                      • Danke schon mal für die bisherigen umfangreichen Antworten und Tipps.
                        @Woody, das mit dem Rahmen will ich bei diesen geringen max 35 cm Höhe vermeiden.
                        Habe mir auch schon überlegt eine dünne Platte auf den verschrauben Boden aufzukleben...
                        Zitat von TroppY777
                        warum befestigst du die Unterplatte nicht mit Flachdübel ? die Abstände etwas enger gewählt und ordentlich verleimt wat soll da passieren???
                        Sicherlich wirst du noch 3 senkrechte Bretter mit einbauen um mehr Stabilität zu erreichen
                        Flachdübelfräse habe ich, aber bei 3 senkrechten Abteilungen werden die doch auch senkrecht eingelassen, also keine horizontale Befestigung, oder wie haste das gemeint?
                        @Geronimo: ich habe den Powerfix Undercover Jig. (siehe Bild) Schrauben, normale Spax 4,5 mm reichen die nicht?
                        @Linus: Paulowinia, das dürfte wohl für Spezialisten sein, hab ich noch nie gehört bzw. wo könnte sowas bezogen werden.
                        Da wir viel mit Kirschbaum (Türen/Küche) haben, müßte das dahingehend zumindest gebeizt werden. Furnieren so eines (dann evlt. 2teiligem) langen Kastens könnte ich höchsten mit dem neuen EASiWOOD-Furnier mal ausprobieren.
                        @Fernton, ja das mit einem Schwalbenschwanz (@Geronimo hab' ich mir gemerkt) scheint eine gute Lösung zu sein. POF 1200 habe ich, Mini-Frästisch so gut wie fertig
                        @Puwo, hast Recht,die Vorhangschiene muß/kann ja durch den Kasten hindurch angeschraubt werden, das sollte mit einer verlängerten Schraube dann für zusätzlichen Halt sorgen.
                        Weitere Fragen:
                        Zu welchem handelsüblichen Holz bzw. Platten würdet ihr mir raten? (Span? Sperrholz?)
                        Beizen oder nur die sichtbare Bodenunterseite und Schiebetüren furnieren?.
                        Und Schlußendlich, welche Dübelbefestigung bei einer Beton-Decke wäre mit mindestens wieviel Stück am idealsten? 4, 8 oder mehr wegen dem Türvorhang?

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                        • Nur zur Deckenbefestigung: Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit Würth Fixankern. Durch das Anziehen mit Drehmoment ist das eine sehr definierte Befestigung, die auf Zugkräfte ausgelegt ist. In der Praxis habe ich damit schon einige schwere Anlagen aufgehängt und es hält und hält...
                          Wichtig: Montageanleitung lesen. Und WÜrth ist halt ein Händler für Gewerbetreibende. Aber vielleicht kannst Du ja da einkaufen oder kennst jemanden.

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                          • Hm, wieso nicht ganz normal als "Kiste" bauen und im Anschluss, bevor die Vorhänge montiert werden, tapezieren? Damit würdest Du auch wieder die Decke "aufgreifen".

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                            • @ Stromer - ich finde Spax sind die verkehrten Schrauben. Der Stufenbohrer bohrt eine ebene Fläche an der Stufung. Die Spax ist aber am Kopf konisch. Kann passieren, das die Schraube das Holz spaltet. Besser wären Flachkopf-Schrauben. Bei meinem Jig von Wolfcraft ist der gleiche Fehler. Bei den Amis, wo das abgekupfert wurde (Kreg z.B.) nehmen sie Flachkopf.

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