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Bau einer Hinterzange für alte Hobelbank - warum L-Form?

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  • Bau einer Hinterzange für alte Hobelbank - warum L-Form?

    Halli Hallo,
    habe vor, bei einer alten Hobelbank die nicht mehr existierenden Hinter- und Vorderzangen nach zu bauen. Leider waren die beiden Zangen nicht mehr auffindbar (nur die Führungsplatten der Hinterzangen ohne Spindel). Siehe Bilder...
    Ich frage mich gerade, warum denn die meisten Hinterzangen im Normalfall eine Art L bilden? siehe: L-förmige Hinterzange
    Ich tendiere eigentlich eher mit einer bündig abschließenden Hinterzange.
    Mir erschließt sich noch nicht der Vorteil einer L-förmigen Zange, speziell, wenn im geschlossenen Zustand auch noch teilweise eine Lücke zwischen Plattenende und L ist. Siehe hier.
    Hier hinten wird doch im Normalfall eh nicht eingespannt. Vorallem wenn dort, wie bei vielen alten Werkbänken, noch Schrauben an der Stirnseite sind.
    Ich bin noch relativ frei im Hinterzangendesign. Habe vor die Vorder- und Hinterzangen bei Dieter Schmid zu besorgen.
    Was ist also der Grund für die L-Form der Hinterzange, egal ob mit oder ohne zusätzliche Führung?

    Apropos Schrauben... Die sind an den Strinseiten auch nicht mehr existend. Soll ich da wieder welche reinmachen. Hält eigentlich so auch ganz gut... Was denkt Ihr.

  • Meine vor mehreren Jahren gekaufte Hobelbank hat auch diesen kleinen L Schnippel an der Hinterzange. Hab ich noch nie gebraucht. Bau Deine Zange doch so, wie Du denkst.

    Was mich viel mehr interessiert: Ist die Bankplatte plan? Jetzt wo die Zangen abmontiert sind und neu gefertigt werden müssen, ist der beste Zeitpunkt zum Abrichten der Hobelbank. Die Methode mit Oberfräse, Planfräser und Fräsbrücke kennst Du? Muss ich auch irgendwann machen, weil sich meine Hobelbank in der unbeheizten Werkstatt verzogen hat.

    Woher bekommst Du das Holz für die Zangen? Hast Du einen Abricht-Dickenhobel?

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    • die rechte Auspaarung der Hobelbank müsste hinter der Planfläche, wo die Führungsplatte ( Eisen) wieder aufgeschraubt wird...eine Bohrung..bzw.
      Aufnahme für eine Gewindebuchse haben...und die Spindel sitzt dann im L-Ausleger gelagert !...denn damit wird der dicke Holzklotz..an dem eine der Führungsplatten (Eisen) angeschraubt wird.. mittels der Schwalbenschwanz-Führung eingeschoben...
      bis rechts die Spindel in das Gewinde eintaucht...und mit dem Hebel hineingedreht wird ! Wichtig ist ::: daß die Spindel etwas kürzer als die "kräftige" Eisenführung ist ,
      (welche noch auf der Bank liegt) ...sonst fällt Dir das schwere Trumm auf die Füße,
      wenn die Spindel den "WINKEL" ganz herauskurbelt !
      Ob Du das "L" Stück aus Holz ( wie üblich) oder nur einen kräftigen Stahlwinkel
      verwendest, richtet sich nach Deinen Möglichkeiten ( Stahlwinkel kann schmaler
      sein..Bank " Dicke" nur bei Holz !
      Hoffe, Du hast mich verstanden ? Gruss von Hazett

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      • Erst mal Danke für Eure Antworten. Auch wenn ich noch nicht schlauer bin, warum das meistens ein "L" und kein "I" ist....

        @Hobbyholzwerker: Methode kenne ich. Habe die alten Holzwerken-Zeitschriften noch. Habe es auch so vor. Wobei die Oberfläche recht gut aussieht und nur nen Millimeter braucht oder so, wenn überhaupt. Vielleicht gehe ich auch nur mit Hobel und/oder Schwingschleifer drüber.
        Beim Holz bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich mir ne schöne 26-er Bucheplatte gönne mit durchgehenden Lamellen (Preis bei meinem Holzhändler 79,- inkl MwSt/qm), oder ob es erstmal die Billigvariante mit 18-er Leimholz von Hornbach wird, dann kostet mich das benötigte Holz ca. 20,- EUR. Ist aber dafür halt keilgezinkt. Bin mir noch nicht schlüssig. Auf jeden Fall leime ich mir die Holzzangen damit zusammen. Ich denke da brauche ich dann auch keine Abrichte

        @Hazett: Ich werde mir eine neue Hinterzangenführung besorgen müssen. Da wird dann schon Spindel zu Metallplatte etc. passen.. Die Bohrung für die Gewindebuchse, von der Du sprichst, sieht man ja in Bild zwei ganz gut. Mein Problem ist aber eben, dass weder Spindel noch Gewindebuchse noch vorhanden ist. Deswegen gibts die Mechanik halt auch neu.
        Um ganz ehrlich zu sein habe ich Deine Erklärung mit dem Stahlwinkel nicht ganz verstanden.... (den Rest aber schon). Habe eigentlich noch nie eine Hobelbank gesehen, bei der die Hinterzange aus einem Stahlwinkel besteht... Kannst Du das nochmals in andere Worte fassen

        Danke trotzdem schon mal..

        roelein

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        • Zitat von roelein
          Erst mal Danke für Eure Antworten. Auch wenn ich noch nicht schlauer bin, warum das meistens ein "L" und kein "I" ist....

          @Hobbyholzwerker: Methode kenne ich. Habe die alten Holzwerken-Zeitschriften noch. Habe es auch so vor. Wobei die Oberfläche recht gut aussieht und nur nen Millimeter braucht oder so, wenn überhaupt. Vielleicht gehe ich auch nur mit Hobel und/oder Schwingschleifer drüber.
          Beim Holz bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich mir ne schöne 26-er Bucheplatte gönne mit durchgehenden Lamellen (Preis bei meinem Holzhändler 79,- inkl MwSt/qm), oder ob es erstmal die Billigvariante mit 18-er Leimholz von Hornbach wird, dann kostet mich das benötigte Holz ca. 20,- EUR. Ist aber dafür halt keilgezinkt. Bin mir noch nicht schlüssig. Auf jeden Fall leime ich mir die Holzzangen damit zusammen. Ich denke da brauche ich dann auch keine Abrichte

          @Hazett: Ich werde mir eine neue Hinterzangenführung besorgen müssen. Da wird dann schon Spindel zu Metallplatte etc. passen.. Die Bohrung für die Gewindebuchse, von der Du sprichst, sieht man ja in Bild zwei ganz gut. Mein Problem ist aber eben, dass weder Spindel noch Gewindebuchse noch vorhanden ist. Deswegen gibts die Mechanik halt auch neu.
          Um ganz ehrlich zu sein habe ich Deine Erklärung mit dem Stahlwinkel nicht ganz verstanden.... (den Rest aber schon). Habe eigentlich noch nie eine Hobelbank gesehen, bei der die Hinterzange aus einem Stahlwinkel besteht... Kannst Du das nochmals in andere Worte fassen

          Danke trotzdem schon mal..

          roelein
          Der Stahlwinkel wäre eine Lösung, um z.B. ohne Original-Spinndel eine Ersatzlösung
          anzufertigen....indem Du eine M20er oder 16er Gewindestange vom Baumarkt holst..
          und Dir einen kurzen Winkel mit Gew.Bohrung an die unterhalb verdeckte Position anschraubst "Lagerbock" (Mutter aufschweißen geht auch ) 8er Querbohrung für den
          Drehhebel und für die Konterscheibe ebenfalls z.B. M6...damit die Spannzange auch hin und her gekurbelt werden kann....
          die alten Führungen gehen nicht mehr ? da wäre das Teil, wo an der Spannzange geschraubt wird..auch zugleich der Befestg.Punkt für den aus (6er?) Flacheisen gebogenen Winkel ( mit Loch für die Spindel z.B. 6 x 50 mm !)
          Wenn der Eisenwinkel daran verschraubt wird, ist der Hebelarm (bis zur Spindel)
          kürzer...verbiegt sich nicht so leicht ! ( Du brauchst ges. 2 Winkel ..1x Lagerbock
          mit Gewinde und den an der Spannzange !)
          Natürlich sollte dafür in der Holzwange eine Freimachung gefräst werden !
          alle Klarheiten beseitigt ?? Gruss von Hazett

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          • Ich glaube ganz 100%ig habe ich es nicht verstanden. Aber es brachte mich dann auf eine Idee. Ich kaufe mir bei Dieter Schmid eine Hobelbankspindel. (die kleine oder sogar große tschechische). Die Spindelführung hätte ich dann eben mit einem Winkel auf die vorhandene Führungsplatte geschraubt (oder geschweißt). Das wäre für 27,- bzw 29,- EUR auch die billigste Lösung. leider sind die dazu gehörigen Metall-Nutführungen oben und unten jedoch länger als die Aussparung in der Platte und auch als die Führungsplatte. Dann müsste ich also doch eine L-Konstruktion machen. Damit wird es wohl die Hinterzangenführung für 115,- EUR. Dann muss ich mich auch nicht mit den vorhanden Teilen verkünsteln.... Trotzdem Danke für den Tipp.

            Leider habe ich noch immer keine Antwort warum die Holzzangen meistens L-förmig sind... Gibt es dafür irgendeinen plausiblen Grund?

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            • Zitat von roelein
              Ich glaube ganz 100%ig habe ich es nicht verstanden. Aber es brachte mich dann auf eine Idee. Ich kaufe mir bei Dieter Schmid eine Hobelbankspindel. (die kleine oder sogar große tschechische). Die Spindelführung hätte ich dann eben mit einem Winkel auf die vorhandene Führungsplatte geschraubt (oder geschweißt). Das wäre für 27,- bzw 29,- EUR auch die billigste Lösung. leider sind die dazu gehörigen Metall-Nutführungen oben und unten jedoch länger als die Aussparung in der Platte und auch als die Führungsplatte. Dann müsste ich also doch eine L-Konstruktion machen. Damit wird es wohl die Hinterzangenführung für 115,- EUR. Dann muss ich mich auch nicht mit den vorhanden Teilen verkünsteln.... Trotzdem Danke für den Tipp.

              Leider habe ich noch immer keine Antwort warum die Holzzangen meistens L-förmig sind... Gibt es dafür irgendeinen plausiblen Grund?
              egal ob Du jetzt das L-Teil aus Holz oder Stahl anfertigst, da wo die flachen Führungen sind, darf keine Gew-Spindel sein...wie würdest Du da z.B. einen Fensterrahmen einspannen ?..also muss es eine L-Konstruktion sein....und
              die ist beim Schreiner aus Holz ..( beim Schmied wär's aus Eisen !)
              Gruss....

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