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  • Hühnerstall optimieren

    Hallo Leute, wie einige von euch ja wissen, halten wir seit einigen Jahren Wachteln, Hühner und Tauben. Angefangen hat es mit einem alten Gartenhäuschen, das um zwei Außenvolieren ergänzt wurden.
    Nun würde ich gerne den Hühnerstall neu anstreichen. Bei der Gelegenheit haben wir uns Gedanken gemacht, ob man ihn irgendwie winterfest machen sollte. Also dämmen oder irgendetwas anderes?

    In diesem Forum tummeln sich ja einige Tierbesitzer. Wie habt ihr das bei euch gelöst?

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  • Meine Tante hat ihren Hühnerestall (Holzkonstruktion) mit Rockwool und Pavatex isoliert.
    Innen hat sie mit Kalkfarbe gestrichen, da das angeblich gut gegen irgendwelche Krankheitserreger ist (glaube Milben)

    Mein Vater macht das mit der Kalkfarbe auch schon seit jeher.
    Sein Haus ist im Schatten und aus Stein und braucht keine Isolierung wegen die Hitze.

    Bzgl. dämmen sehe ich bei Hühnern eher das Problem im Sommer, als im Winter.

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    • Wir haben unseren Hühnerstall mit 3-4cm Styroporplatten gedämmt - so eine Art Zwischensparrendämmung. Ob das sinnvoll ist? Ich weiß es nicht. Innen haben wir OSB-Platten mit Kalkmilch (also einfach Weißkalkhydrat mit Wasser) gestrichen.

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      • In unseren Breitengraden brauchen wir keine Isolierung für Hühnerställe. Isoliermaterial ist ein idealer Schlupfwinkel für Ungeziefer und Parasiten, deshalb rate ich von einer Isolierung ab. Das Wichtigste in einem Hühnerstall ist immo die Hygiene. Man sollte darauf achten das er regelmäßig gesäubert wird und vorallem trocken und belüftet ist. In Hühnerställen sollte man Kalkfarbe verwenden und diese in regelmäßigen Abständen (1-2Jahre) auffrischen. Kalkfarbe schützt vor Ungeziefer.
        LG Holzpaul

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        • Habe einen gemauerten Stall, da ist es im Sommer kühl und im Winter kann es aber schon auch mal gefrieren (Kalk ist klar, da alkalisch).
          Dennoch handhabe ich es eher so, dass die Temperaturunterschiede von innen zu außen nicht mehr als ca. 10-15° sind (also wenn die rein/raus können), die Tiere haben ja Federn und ständig zu starke Temperaturunterscheide fördert nur Erkältungen. Auch sollte der StallBoden nicht kalt sein, also da ist bei mir immer eine fette trockene Stroh/Mistschicht drin und habe seit Jahren keine Krankheitsprobleme. Was ich aber auch beobachtet habe, ist von wem man die Tiere bekommt, also manche haben irgendwie die Krankheit schon in sich, andere nicht ...

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          • Die Frage ist eher, wie haben die Vögel die Winter davor überstanden.
            Offenbar sehr gut.
            Daher würde ich nicht dämmen, da ich im Sommer einen zu großen Hitzestau befürchten würde.
            Aber bzgl. Hühner bin ich ein Laie.

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            • Zitat von MrDitschy Beitrag anzeigen
              Was ich aber auch beobachtet habe, ist von wem man die Tiere bekommt, also manche haben irgendwie die Krankheit schon in sich, andere nicht ...
              Überzüchtung nennen wir das.
              Bei Hähnchen ganz schlimm. Oft überlebt nicht mal ein drittel.
              Aber auch bei Legehühnern immer öfter zu beobachten. Stirbt eins jannst meinst den gesamten Kauf vergessen.
              Aber wenn du mal welche hast die überlebt haben, dann hast du auch länger was davon.

              Zur Sache: Keine Isolierung. Die Viecher haben Federn und regeln das bestens.

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              • Die ersten 18Jahre meines Lebens habe ich auf dem Dorf gewohnt. Wir hatten auch viele Hühner (ca. 100 Legehennen) und haben Küken aufgezogen (ca. 800 pro Einstallung).
                Die Ställe wurden regelmäßig mit Weißkalk gestrichen, vor allem um Milbenbefall zu vermeiden.
                Extra gedämmt wurde nicht, was aber auch daran lag, dass sich die Ställe in gemauerten Scheunen ,/ Schuppen befanden.
                Ich weiß noch, dass die Böden der Ställe trocken sein mussten. Bei den Küken haben wir z.B. vor der Einstallung den Stall mit einer 50cmdicken Schicht an Hobelspänen aufgefüllt und jeden Tag beim Ausmisten die oberste Schicht abgenommen. Nach 10 Wochen waren wir dann auf dem eigentlichen Stallniveau und die Küken, die dann schöne Junghennen / Hähne waren, wurden verkauft. Als Jugendlicher habe ich mir beim.Fangen immer ein kleines Trinkgeld verdient. Die Hühner (weiße Leghorn) mussten vor allem gelbe Beine haben. Beim Fangen wurden ihnen diese weggerissen und die Tiere wurden jeweils an einem Bein hängend aus dem Stall getragen, bis zu 10 in jeder Hand.
                Die Legehennen hatten weniger Streß. Trockener Boden war aber auch hier wichtig + regelmäßige Erneuerung der Nester.

                Mach allem denke ich, daß ein wenig Kälte nicht schadet, aber Zugluft oder Nässe von unten.

                Kommentar


                • Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen
                  Die ersten 18Jahre meines Lebens habe ich auf dem Dorf gewohnt. Wir hatten auch viele Hühner (ca. 100 Legehennen) und haben Küken aufgezogen (ca. 800 pro Einstallung).
                  Die Ställe wurden regelmäßig mit Weißkalk gestrichen, vor allem um Milbenbefall zu vermeiden.
                  Extra gedämmt wurde nicht, was aber auch daran lag, dass sich die Ställe in gemauerten Scheunen ,/ Schuppen befanden.
                  Ich weiß noch, dass die Böden der Ställe trocken sein mussten. Bei den Küken haben wir z.B. vor der Einstallung den Stall mit einer 50cmdicken Schicht an Hobelspänen aufgefüllt und jeden Tag beim Ausmisten die oberste Schicht abgenommen. Nach 10 Wochen waren wir dann auf dem eigentlichen Stallniveau und die Küken, die dann schöne Junghennen / Hähne waren, wurden verkauft. Als Jugendlicher habe ich mir beim.Fangen immer ein kleines Trinkgeld verdient. Die Hühner (weiße Leghorn) mussten vor allem gelbe Beine haben. Beim Fangen wurden ihnen diese weggerissen und die Tiere wurden jeweils an einem Bein hängend aus dem Stall getragen, bis zu 10 in jeder Hand.
                  Die Legehennen hatten weniger Streß. Trockener Boden war aber auch hier wichtig + regelmäßige Erneuerung der Nester.

                  Mach allem denke ich, daß ein wenig Kälte nicht schadet, aber Zugluft oder Nässe von unten.
                  Na von so viel Erfahrung kann man ja lernen

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                  • Da ein Optimieren eines Hühnerstalls nicht nur aus Isolierung und Hygiene besteht kann man bei Interesse sich einen wie ich meine interessanten Thread dazu reinziehen. Ich finde dieser deckt schon ein Großteil vieler Fragen ab. Viel Spass beim Lesen. Hier der Link dazu.
                    LG Holzpaul, der auch mit den Hühnern tanzt

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                    • Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen
                      LG Holzpaul, der auch mit den Hühnern tanzt


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                      • Dein Thread ist toll, Holzpaul! Hast du denn heute noch deine Hühner? Und wenn ja, welche Rassen?

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                        • Diese Seídenhühner sind ja goldig

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                          • Zitat von froschn Beitrag anzeigen
                            Dein Thread ist toll, Holzpaul! Hast du denn heute noch deine Hühner? Und wenn ja, welche Rassen?
                            Vielen Dank! Nein, wir haben "leider" keine Hühner mehr.
                            Meine Frau hegte und pflegte die Hühner täglich, was zurfolge hatte das diese sehr zutraulich wurden. Sie wurden letztendlich nur noch vom Feinsten gefüttert, d.h. keine Abfälle sondern nur frischen Salat (ganze Köpfe) Gemüse und Körner. Das Volier und die Hühnervilla wurden täglich gesäubert damit keine Mäuse, Wespen etc. angezogen werden. Das Volier grenzte direkt an unser Haus unterhalb unseres Schlafzimmers. Des Weiteren leben wir in einem reinen Wohngebiet wo zwar offiziel Hühnerhaltung erlaubt ist und es unsere Nachbarn toleriert haben, aber uns ging das morgentliche Konzert (Sonnenaufgang) selbst auf den Senkel. Trotz fehlendem Hahn schrieen die Hühner morgens nach frischem Futter obwohl noch genügend in ihrem Volier war. Da ich mich persönlich weigerte im Sommer morgens um 5:30h aufzustehen um die Plagegeister zu füttern blieb dieses an meiner Frau hängen um unsere Ruhe und die unserer Nachbarn wieder herzustellen. Letztendlich hat meine Frau entschlossen das "ihre Lieblinge" wegkommen. Die Hühnervilla habe ich an einen neuen Hühnerliebhaber verkauft.
                            LG Paul

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                            • Unsere beiden Zwergseidenhennen rufen uns auch morgens, wenn sie aus der Außenvoliere raus wollen. Und dann rennen die beiden den ganzen Tag durch unseren Garten. Abends zum Abendessen gehen sie dann wieder zu den anderen. Nur bei Regen bleiben sie meistens drinnen, denn sonst ist die Frisur ruiniert

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