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Katzenfensterschutz

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  • Katzenfensterschutz

    Unsere drei haarigen Familienmitglieder sitzen oben in "ihrem" Zimmer gerne am Fenster. Bei sommerlichen Temperaturen haben wir i.d.R. die Fenster auf Kippstellung. Dies ist aber lebensgefährlich für Katzen, da sie sich dort einklemmen können. Daher haben wir im Netz nach Lösungen gesucht und eine passable und praktische Möglichkeit gefunden.
    Aus Holz-Quadratleisten, 4 Flachwinkeln, 5 Stuhlwinkeln, Kaninchendraht oder Schweißgitter (keine Ahnung, warum das so heißt) und Insektenschutznetz habe ich die Idee aus dem Netz nachgebaut.

    Ich nahm an unserem Fenster Maß, längte mittels meiner Stanley Gehrungs-Sägelade die Quadratleisten ab und verschraubte sie mit den Flachwinkeln. Das Anbringen des Kaninchendrahts/Schweißgitter, war unkompliziert. Ich tackerte das Gitter von Innen und das Insektenschutznetz von Außen einfach an den Holzrahmen. Zum Schluss klebte ich noch Duck-Tape ringsherum über die Tackerstellen. Die Stuhlwinkel, waren an einem Schenkel zu lang und so sägte ich 10mm ab, so dass sie passten. Die Winkel verhindern, dass der Rahmen nach Außen kippt und nach Innen ist es durch den Fensterrahmen gesichert. Ich brauchte den Fensterrahmen daher nicht mit Schraubenlöchern verunstalten. Die Stuhlwinkel, die zwischen den Gummidichtungen des Fensters und Rahmens sind, beeinträchtigen das Schließen des Fensters nicht.
    Endlich können wir oben das Zimmer mal richtig lüften, ohne Angst zu haben, dass die Katzenbande das Dach erforscht. Und die Bande kann an der frischen Luft sitzen und draußen alles beobachten.

    Materialkosten:
    2 Quadratleisten 20mm x 20mm, 2400mm Länge aus Kiefernholz: 10 €
    1 Insektenschutznetz schwarz 150cm x 130cm: 2 €
    10 Stuhlwinkel 40 x 40 x 15mm : 3,30 €
    4 Eck/Flachwinkel 120mm x 120mm x 15mm: 4,80 €
    1 Paket Spax Schrauben 3,5x16mm: 4,50 €
    1 Rolle Schweißgitter 1m Breite, 5m Länge, 1mm Stärke: 20 €
    Gesamt rund 45 Euro
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ID: 3710479
    Ausgangsmaterial (ohne Schweißgitter, kam erst heute)

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Name: 02 katzenschutzrahmen_rahmen_geschraubt.png
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ID: 3710477
    Quadratleisten mit Flach/Eckwinkeln verschraubt

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ID: 3710481
    Schweißgitter angetackert

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ID: 3710480
    Insektenschutznetz angetackert

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ID: 3710478
    Befestigung des Holzrahmens


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ID: 3710483
    Mr. Miles Davis testet die Aussicht

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    • Gute Arbeit. Die Katzen sind sicher froh bei dem Wetter dass sie mal einen Luftzug abbekommen
      Unser Kater ist zwar Freigänger, aber liegt meist in der etwas kühleren Wohnung

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      • Die Idee ist super, sofern du das nicht mit einem Kunststofffensterrahmen verschraubt hast, so du in Miete wohnst

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        • Danke. ;-)
          Ich habe aber das Fenster eben erst wieder auf gemacht, weil es hier bei uns heute nachmittags 32°C hatte. Wir haben aber oben (wo auch unser Schlafzimmer ist) schon 25 Grad.
          Das ist echt nicht mein Wetter. Mag weder Sommer noch Winter. Frühling und Herbst waren immer meine Lieblingsjahreszeiten. Die werden aber Dank des Klimawandels irgendwie immer kürzer. :-((

          Nein am Fensterrahmen ist nichts verschraubt. Das Haus gehört uns alleine, aber trotzdem hätte ich ungern den Rahmen angebohrt. Diese Lösung ist genial. Meinen Dank gebührt dem Erfinder in irgend einem Katzenforum, welches ich per Googlesuche gefunden hatte. Ist schon verrückt, wie oft eine Suchmaschine zum Erfolg verhilft. Wie oft habe ich früher ohne Internet in der Stadtbibliothek nach Antworten gesucht...

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          • War hier auch derb warm, aber es gab gerade nen Gewitter mit Temperaturrückgang um gut 13 Grad

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            • Zitat von Miles59 Beitrag anzeigen
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ID: 3710483
              Mr. Miles Davis testet die Aussicht
              Das muss ich meiner Tochter mal zeigen. Cool gemacht.

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              • Tolle Umsetzung.
                Abgesehen davon ist es meines Wissens sogar gesetzlich vorgeschrieben, Katzenfallschutzmaßnahmen einzubauen.

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                • Abgesehen von evtl. gesetzlichen Vorgaben habe ich die drei Racker nach 10 Monaten alle arg ins Herz geschlossen und gebe mir alle Mühe, ihnen ein schönes und sicheres Zuhause zu bieten. Habe auch unseren kleinen Garten komplett mit einem umgebenen Schutznetz versehen, damit fremde Katzen, die hier vermehrt herum schleichen, nicht den Frieden unserer Fellbürger stören.

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                  • Miles59 - Bei Netzen wäre ich da wieder etwas skeptisch, denn da können sich die kleinen Pfötchen drin verfangen (so wie bei unseren Nachbarskatzen damals). Aber da wirst du schon drauf acht gegeben haben.

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                    • Zitat von Alpenjodel Beitrag anzeigen
                      Miles59 - Bei Netzen wäre ich da wieder etwas skeptisch, denn da können sich die kleinen Pfötchen drin verfangen (so wie bei unseren Nachbarskatzen damals). Aber da wirst du schon drauf acht gegeben haben.
                      hatte solche Überlegungen ( Netzt verfängt sich in den Krallen ) auch vor v.Jahren zu lösen... die Lösung war dabei... Fenster Kippen...
                      und links und rechts je ein Dreieckkeil eine schieben... wobei am oberen Ende ein Hebel, oder als Knebel gemacht... die Dreiecke sichern muss !
                      Als Preßsitz alleine bekommt man das nicht sauber fest... erst seitlich und dann runter setzen !... dabei muss das jeweilige Dreieck nicht bis ganz oben
                      gehen, es muss hauptsächlich das untere Keilstück ( etwa 2/3 Höhe, oder etwas mehr ) gesichert sein..... da wo die Pfötchen hängen bleiben können !
                      Gruss vom alten Kater !

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                      • @Hazett
                        Ich hatte zunächst aus Pappe solche Dreiecke geschnitten, die ich ins Fenster klemmte, aber das war so eine fragile Angelegenheit. Die Idee mit dem Vollschutz kam mir erst, als ich auf der Suche nach solchen Dreiecken war. Es gibt welche aus Alu-Lochblech, aber nun sind wir mit der jetzigen Lösung ganz zufrieden. Ich glaube aber, dass Alpenjodel die Netze auf unserem Zaun meint. Da hat er sicherlich recht und ich habe immer die Terrassentür offen stehen, wenn die Bande im Garten ist, damit ich sogleich einschreiten kann, falls es einen Vorfall gibt. Eine alternative Lösung um 22m Zaun zu sichern, habe ich aber nicht gefunden.
                        Wir sind hier mit zwei Katern eingezogen und die hatten nie Ambitionen, den Zaun hoch zu klettern. Die waren aber schon älter und relaxter. Und tatsächlich sind in den knapp 10 Jahren, die wir hier leben, schon mal Katzen von Außen hier eingedrungen und haben unsere beiden Oldies aufgemischt. Das ist aber schon einige Jahre her und mittlerweile habe ich ein zweites Netz von Innen am Zaun befestigt, damit unsere Neulinge nicht stiften gehen. Die beiden Kater hatten wir übrigens 15 und 20 Jahre. Die drei Geschwister sind nun 2 Jahre jung und ziemlich agil. ;-)

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                        • Das Netz das die Nachbarn verwendeten hatte kleinere Maschen und hing nur so runter. Du hast das hingegen ja richtig gespannt. Top

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                          • Ich muss mal als Nichtkatzenbesitzer blöd fragen, ist das als Gitter / Netzt dafür gedacht das die Katzen nicht abhauen oder als Fallschutz.
                            Wenn es als Fallschutz gedacht ist frage ich mich wie das die Katzen die durch die Gärten streunen und z.B. auf Bäume klettern, ich dachte immer das Katzen kein Prob. damit haben aus großer Höhe zu springen / fallen da sie immer auf die Beine auf kommen.

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                            • Hallo cyberman,
                              das Fenster ist ein Gaubenfenster. Die Regenrine ist 80cm tiefer. Von der Regenrinne zum harten Boden sind es vielleicht 5m. Freiwillig würde wohl keine von dort nach unten springen. Überleben würden sie es sicherlich, aber ob das ohne Knochenbrüche abginge, kann ich nicht sagen. Sie könten auch über das Dach auf die andere Seite (Garten) klettern und von dort dann auf die Terrassenüberdachung. DIe ist etwa 2,50m vom Boden entfernt und das würden sie wohl ohne Probleme schaffen. Katzen tun aber grundsätzlich nicht das, was du von ihnen willst. Von daher wäre das ziemlich stressig, sie wieder vom Dach runter zu kriegen. Da sie aber keine Freigänger sein sollen, wegen Ungeziefer (Zecken, Flöhe, u.s.w.), Verletzungen durch Gebietskämpfe mit anderen Streunern (Tierärzte sind teuer), Ärger mit Nachbarn, deren Beete gerne als Katzenklo genutzt werden, Mitbringsel von toten oder halbtoten Mäusen oder Vögeln und Psychostress für uns durch tagelange Ausflüge (die haben oft Quadratkilometer große Gebiete), haben wir dafür gesorgt, dass sie auf unserem kleinen (330qm) Grundstück bleiben. Mit unseren beiden Katerbrüdern war das 10 Jahre nie ein Problem. Wir leben erst seit etwa 10 Jahren in einem Einfamilienhaus. Vorher waren das immer Mietswohnungen im 1. 2. oder 3. Stock und daher gar kein Thema. Die hatten ihren Balkon bzw. Wintergarten und ihr Lebensraum beschränkte sich auf 80-105qm Wohnung. Was nicht heißt, dass sie sich nicht auch mal einen kleinen Vogel, der sich auf dem Balkon verirrt hatte, geschnappt hätten. Ich konnte ihn damals retten, da PeeWee (einer der beiden Kater - mein Avatar) nicht kräftig zugebissen hatte und das kleine Vögelchen schnell das Weite suchte, nachdem ich es PeeWee weggenommen hatte. Also bzgl. Deiner Frage: Beides. ;-)
                              Ach, und "blöde Fragen" gibt es nicht, sondern nur "blöde Antworten".

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