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Anzugsdrehmoment bei VW-Reifen ermitteln

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  • Hab ich auch mal gelernt,aber da würd ich mich nicht mehr drauf verlassen,bim Toyota meines Nachbarn steht in der BA z.B.160 Nm bei der Allufelge.
    Hängt auch vom Konus in der Felge/Schraube ab.

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    • Also, als erstes eine Kurzgeschichte die sich zugetragen hat:

      Ein Autofahrer hatten einen Unfall. Ein Gutachter stellte fest, dass die Radmuttern nicht den vom Hersteller angegebene Drehmoment aufwiesen. Zack, die Versicherung verweigerte die Zahlung. Im Prozess verlor der Autofahrer und musste selbst für den Schaden aufkommen. Der Versicherung wurde Recht zugesprochen weil nur der Hersteller weiß welche Anzugswerte zu verwenden sind und daran hat sich der Autobesitzer zu halten.

      Sollte ich das wieder finden reiche ich die Quelle gern nach.

      Einige haben hier reine Schätzwerte abgegeben und das halte ich für Bedenklich. Jemand schrieb das es durchaus auch mal etwas fester sein darf. Dem ist aber nicht so und da sollte man wirklich Vorsicht walten lassen. Holt euch egal wie die korrekten Werte des Herstellers und haltet euch daran egal was irgendwelche selbsternannten Experten sagen.

      Natürlich gibt es Erfahrungswerte und wir haben früher die Schrauben einfach von Hand angezogen und nie ein Drehmomentschlüssel in der Hand gehabt. Ja, die haben auch gehalten und es ist (soweit mir bekannt) auch nie etwas passiert doch das muss nicht heißen, dass das was damals Gang und gebe war auch richtig war. Heute mache ich das auch nur mit Drehmomentschlüssel und weiß mich damit auf der sicheren Seite.

      Auf jeden Fall ist zu viel Drehmoment schädlich für die Schrauben denn, diese können sich längen und das merkt man nicht. Dadurch hat man aber das Material an seiner Reißgrenze geführt und das macht das Ganze dann doch sehr gefährlich.






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      • Zitat von George1959 Beitrag anzeigen
        Also, als erstes eine Kurzgeschichte die sich zugetragen hat:

        Ein Autofahrer hatten einen Unfall. Ein Gutachter stellte fest, dass die Radmuttern nicht den vom Hersteller angegebene Drehmoment aufwiesen. Zack, die Versicherung verweigerte die Zahlung. Im Prozess verlor der Autofahrer und musste selbst für den Schaden aufkommen. Der Versicherung wurde Recht zugesprochen weil nur der Hersteller weiß welche Anzugswerte zu verwenden sind und daran hat sich der Autobesitzer zu halten.
        Das wage ich aber mal zu bezweifeln, obwohl ich es eigentlich glaube :-). Dann müsste in so einem reglementierten Land, in dem wir Leben auch eine Möglichkeit gegeben sein, dass der Normale Verbraucher das Drehmoment messen kann. In jedem Fahrzeug das in Deutschland verkauft wird ist Bordwerkzeug zum Reifenwechseln oder ein Pannenkit pflicht.
        Das Reifenwechseln ist eine Tätigkeit, die seit jeher von jedem Laien gemacht wird (und werden darf).
        Wenn es hier denn wirklich so genau zugehen muss, dann müsste doch ein Drehmomentschlüssel mit dem Auto mitgeliefert werden, oder?

        Was ich mir vorstellen kann, ist dass der Unfall wegen gravierend abweichendem Drehmoment verursacht wurde (viel zu locker oder viel zu fest).

        Ich habe bis vor einem Jahr meine Reifen auch nur mit dem mitgelieferten Werkzeug gewechselt, mir dann aber letztes Jahr bei Feinkost ALbrecht einen Drehmomentschlüssel "geleistet". Dann würde es ja heißen, dass ich zwar nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt habe, aber meine Versicherung im Blödesten Fall nicht gezahlt hätte?

        Andrerseits gibt es bei uns in der Gegend derzeit leute, die es lustig finden, die Schrauben an Reifen zu lösen, das würde bei einem Unfall ja dann auch schlecht zu beweisen sein. (Hier kommt grad alle paar WOchen ein Polizeibericht, dass Radmuttern gelöst oder gelockert wurden, was dann oft erst bei der Fahrt festgestellt wird.)

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        • gib die etwa 50 Euro fürs Wechseln und Einlagern der Reifen aus... dann bist zumind. rechtlich aus dem Schneider, auch wenn Chaoten daran rummurksen !
          SELBST-MACHER stehen immer in der Beweispflicht... wenn was passiert !
          Wenn Du eine Panne auf der Autobahn oder sonst wo hast... nichts ohne den ADAC ( oder AVD z.B. ) machen.... die haben auch das richtige Werkzeug dabei !

          Gruss.....

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          • Hazett Stimmt nicht ganz, denn selbst bei Rädertausch durch eine Fachwerkstatt muß der Fahrer / Halter dafür sorgen, daß die Radmutter nach ca. 50km nachgezogen werden. Dazu gibt es auch Urteile.

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            • Zitat von Hazett Beitrag anzeigen
              dann bist zumind. rechtlich aus dem Schneider, auch wenn Chaoten daran rummurksen !
              Genau darum mache ich das nicht... Meine Reifen (Auto, Mtorrad und vorher Motorroller) lasse ich bei einer befreundeten Reifenwerkstatt aufziehen und anschließend auswuchten. Sonst bin ich - bei Auto und Motorrad - der Ansicht, das selbst machen bildet.
              Und nachdem ich mal gesehen habe, was die bei der Meisterwerkstatt schon beim Ölwechsel für einen Pfusch fabrizieren (Öl im Motorraum verschüttet - recht nah an der Batterie - und dann einfach mal den Gartenschlauch reim gehalten um das ein bisschen wegzuwaschen) überlege ich mir zwei mal, wo und wie ich mein Geld ausgebe.

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              • Georges Einwand ist sicher berechtigt. Ich habe bisher immer selbst gewechselt, aber jetzt stimmt das nachdenklich.

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