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Die Evolution des 3D Druckers nach dem Kauf

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  • Natürlich kann der Prusa eine Z Korrektur. Im Prinzip kann das Bett einen mm schief stehen. Und das Druckerzeugnis ist sauber aber dein Teil wird deswegen nicht eben.

    Ich bin da leider etwas verwöhnt vom Maschinenbau und daher möchte ich immer alles so genau haben wie irgendwie möglich

    Der Prusa macht ein Bettleveling bei jedem Druckjob vollautomatisch. Somit macht es eigentlich nichts wenn man beim vorhergehenden das Blech abgenommen hat und wenn durch Zufall irgend etwas auf das Druckbett fällt und du dann das Blech wieder auflegst. Er würde das ausgleichen.

    Aber was ich dadurch geschafft habe ist eine absolut homogene Erste Lage. Man sieht da keine Linien mehr. Das hat mich schon echt begeistert.

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    • Die Z-Korrektur soll ja nur die Unebenheiten über ein möglichst feines Mesh innerhalb der Fläche ausgleichen. Wenn sie mehrere mm ausgleichen soll, ist es naheliegend, dass die Fläche uneben wird. Aber ich habe auch Tage damit verbracht eine FR4-Platte auf weniger als 0,01mm plan zu schleifen. Kein Unterschied zu einer normalen Platte mit ~0,1mm Abweichungen.

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      • Heute habe ich die nächste Evolutionsstufe für meinen Drucker bestellt.
        Durch die Diskussionen über PETG, ABS etc. im Protalfräsen-Thread wollte och mal einen neuem Anlauf nehmen, PETG zu drucken.
        Da ich für die höhere Betttemperatur von 80 Grad für PETG mein Druckbett neu leveln muss und das gleiche wieder, wenn ich zurück auf 60 Grad PLA drucken will, habe ich nie einen neuen Anlauf mit PETG gemacht, da der Anycubic ab werk kein automatisches Bettleveling besitzt.
        Nach einigen Recherchen gibt es aber eine erweiterte Marlin-Firmware, die den Sensor und das Autoleveling unterstützt.
        Daher ist heute ein BL-Touch in den Einkaufswagen gewandert, um endlich das Autoleveling für meinen Drucker umzusetzen. Mal sehen, wie schnell ich das Projekt umgesetzt bekomme...

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        • Zitat von Nightdiver Beitrag anzeigen
          Nach einigen Recherchen gibt es aber eine erweiterte Marlin-Firmware, die den Sensor und das Autoleveling unterstützt.
          Daher ist heute ein BL-Touch in den Einkaufswagen gewandert, um endlich das Autoleveling für meinen Drucker umzusetzen. Mal sehen, wie schnell ich das Projekt umgesetzt bekomme...
          Wenn du Hilfe brauchst beim Marlin-Bauen gib Bescheid. Oder denk mal über Klipper nach

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          • Zitat von Nightdiver Beitrag anzeigen
            Heute habe ich die nächste Evolutionsstufe für meinen Drucker bestellt.
            Durch die Diskussionen über PETG, ABS etc. im Protalfräsen-Thread wollte och mal einen neuem Anlauf nehmen, PETG zu drucken.
            Da ich für die höhere Betttemperatur von 80 Grad für PETG mein Druckbett neu leveln muss und das gleiche wieder, wenn ich zurück auf 60 Grad PLA drucken will, habe ich nie einen neuen Anlauf mit PETG gemacht, da der Anycubic ab werk kein automatisches Bettleveling besitzt.
            Nach einigen Recherchen gibt es aber eine erweiterte Marlin-Firmware, die den Sensor und das Autoleveling unterstützt.
            Daher ist heute ein BL-Touch in den Einkaufswagen gewandert, um endlich das Autoleveling für meinen Drucker umzusetzen. Mal sehen, wie schnell ich das Projekt umgesetzt bekomme...
            Da ich den gleichen Drucker habe würde mich Deine Evolutionsstufe sehr interessieren. Bin auf Dein Feedback gespannt.
            LG Paul

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            • Hab' zwar ein Ender, aber BLTouch ist überall gleich. Im Gegensatz zu manch anderem war das die beste Investition. Das umständliche hantieren mit Papierstreifen oder Visitenkarte um den richtigen Abstand einzustellen entfällt nach einmaligem Kalibrieren. Nach jedem Druck das Filament wechseln? Kein Aufwand mehr. Hab heute 3x PETG, 1x PLA und zum Schluss noch 4x ABS gedruckt. Ohne Schrauben.

              Das Grundprinzip
              Der Sensor sitzt neben dem Druckkopf und hat eine Wiederholgenauigkeit im Mikrometerbereich. Der Firmware muß man dann einmalig sagen, wie groß der Abstand zwischen Sensorauslösung und Düsenspitze ist. Damit weiß die Firmware, wie weit sie fahren muß, dass die Düse x,xx mm über dem Druckbett steht. Der Sensor ersetzt hierbei den Z-Endschalter. Quasi wie an der CNC die Kante antasten um den Nullpunkt zu haben.

              Das einfache Levelling
              Mit diesem Sensor hat man nun die Möglichkeit, alle vier Eckpunkte des Druckbetts zu nivellieren. Die Firmware weiß ja, wo beim Homing der Nullpunkt in der Bettmitte ist und misst nun für jeden der Eckpunkte die Höhe und gibt die Abweichung aus. Damit kann man zumindest schonmal die Grundeinstellung komfortabel und schnell erledigen. Trotz Sensor sollte das Bett halbwegs eben stehen, da die automatische Höhenkorrektur auch ihre Grenzen hat.

              Das komfortable Mesh
              Dieses Prinzip kann nun auf ein Netz an Messpunkten die über das Druckbett verteilt sind, erweitert werden. Anhand dieses Netzes, auch Mesh genannt, hat die Firmware ein Höhenprofil der Druckplatte und kann nun über die Z-Achse korrigieren, so daß der Druckkopf das Höhenprofil mit konstantem Abstand abfährt. Das Mesh wird gespeichert, so muß man nicht vor jedem Druck diese langwierige Prozedur durchführen. Langwierig, da je nach Mesh-Größe x*y Punkte angefahren und gemessen werden. Man könnte auch mehrere Meshes speichern, z.B. je Temperaturstufe eins oder für verschiedene Druckplatten, usw. etc.

              Wie ist der Ablauf beim Drucken?
              Ich habe für jede Druckplatte ein 7*7 Mesh (man startet am besten bei 3*3) bei 55° (PLA), 80° (PETG) und 100° (ABS/ASA/HIPS) gespeichert. Angenommen, ich wechsle die Druckplatte, dann werden zuerst mal bei 80° (liegt zwischen PLA und ABS) alle vier Ecken zueinander eingestellt, dauert ca. 5min. Klipper sagt hier sogar, wieviel Umdrehungen welche Schraube braucht. Wurde die Druckplatte nicht gewechselt entfällt das Ecken nivellieren. Man kann es trotzdem machen, muss man aber nicht. Als nächstes rufe ich das zur Zieltemperatur & Druckplatte passende Mesh ab und starte den Druck. Den Rest macht die Firmware. Die im Slicer eingestelle Layerhöhe wird konstant über die gesamte Druckplatte gehalten. Zwei Zehntel bleiben zwei Zehntel.

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              • Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen

                Da ich den gleichen Drucker habe würde mich Deine Evolutionsstufe sehr interessieren. Bin auf Dein Feedback gespannt.
                LG Paul
                Aber klar, ich berichte gern, wenn alles geklappt hat. Wird aber noch ein bisschen dauern, bis alles verbaut ist.
                Ich muss für den Sensor ein paar Halter drucken, die auch schon aus PETG sein sollen, weil es doch etwas wärmeresistenter ist.
                Da aber erst noch ein paar Netzteilgehäuse in PLA erledigt werden müssen, mache ich erst die anstehenden Drucke fertig, bevor ich das Druckbett (hoffentlich zum letzten Mal manuell) auf PETG umlevel um die Halter zu drucken.

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                • Mittlerweile habe ich unter Cura einiges mit meinem Anycubic i3Mega gedruckt. Nun experimentiere ich gerade ein wenig mit dem PrusaSlicer den ich auf den i3Mega konfiguriert habe. Die ersten Ergebnisse sind schon mal sehr gut und vor allem wesentlich schneller als mit Cura.
                  LG Holtpaul

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                  • Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen
                    Mittlerweile habe ich unter Cura einiges mit meinem Anycubic i3Mega gedruckt. Nun experimentiere ich gerade ein wenig mit dem PrusaSlicer den ich auf den i3Mega konfiguriert habe. Die ersten Ergebnisse sind schon mal sehr gut und vor allem wesentlich schneller als mit Cura.
                    LG Holtpaul
                    Ich persönlich bin nie mit Cura warm geworden. Ich habe einige Versionen getestet und mit Cura nur Müll produziert.
                    Deshalb habe ich eigentlich nur Slic3r verwendet. Der Prusa Slicer basiert im übrigen ja auf Slic3r und die erstellten Profile funktionieren auch im Prusa Slicer. Einzig über die Stützstrukturen unter Slic3r war ich nie so richtig glücklich. Ich hoffe, dass das in der Prusa Software verbessert wurde. Ich habe sie zwar schon auf meinem Laptop installiert und die ersten Ergebnisse getestet, aber noch nichts mit Support darin gebaut, da ich das Prusa Teil noch nicht auf dem Werkstattrechner eingerichtet habe und ich derzeit hauptsächlich mit dem Rechner in der Werkstatt arbeite.

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                    • Zitat von Nightdiver Beitrag anzeigen

                      Ich persönlich bin nie mit Cura warm geworden. Ich habe einige Versionen getestet und mit Cura nur Müll produziert.
                      Deshalb habe ich eigentlich nur Slic3r verwendet. Der Prusa Slicer basiert im übrigen ja auf Slic3r und die erstellten Profile funktionieren auch im Prusa Slicer. Einzig über die Stützstrukturen unter Slic3r war ich nie so richtig glücklich. Ich hoffe, dass das in der Prusa Software verbessert wurde. Ich habe sie zwar schon auf meinem Laptop installiert und die ersten Ergebnisse getestet, aber noch nichts mit Support darin gebaut, da ich das Prusa Teil noch nicht auf dem Werkstattrechner eingerichtet habe und ich derzeit hauptsächlich mit dem Rechner in der Werkstatt arbeite.
                      Das mit den Stützstrukturen muss ich Dir recht geben. Diese lassen sich schwer entfernen. Möglicherweise kann man das mit anderen Einstellungen beheben. Vielleicht haben Stefan oder Kaos eine Idee. Ich glaube die beiden verwenden ebenfalls den Pruserslicer. Hier meine Einstellungen zur Stützstruktur:

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: stützstruktureinstellung.JPG Ansichten: 0 Größe: 45,0 KB ID: 3870639
                      Da ich diese Einstellungen aus YTübernommen habe wäre eine Veränderung folgender Parameter vielleicht eine Lösung:
                      Kontakt Z-Abstand auf 0,2 setzen
                      Mit Umhüllung der Stützen deaktivieren
                      Musterabstand auf 2mm setzen
                      LG Paul
                      Zuletzt geändert von –; 03.08.2020, 12:23. Grund: Ergänzung

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                      • Nimm mal die automatische Generierung der Stützstrukturen raus. Ich setze die Supports händisch, das geht m.E. bei PrusaSlicer einfacher als bei Cura. Dafür braucht der PrusaSlicer an anderer Stelle bisschen Optimierung damit die Ergebnisse gleichauf mit Cura sind.

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                        • Zitat von ascii4711 Beitrag anzeigen
                          Nimm mal die automatische Generierung der Stützstrukturen raus. Ich setze die Supports händisch, das geht m.E. bei PrusaSlicer einfacher als bei Cura. Dafür braucht der PrusaSlicer an anderer Stelle bisschen Optimierung damit die Ergebnisse gleichauf mit Cura sind.
                          OK, wäre auch eine Option.
                          LG Paul

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                          • Oder einen Blocker an den entsprechenden Stellen setzen. Dann wird da auch kein Support generiert.

                            Fände es pers. besser wenn man im Slicer die Flächen markieren könnte.

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                            • Nightdiver PrusaSlicer lässt sich gut von nem Netzlaufwerk starten. Dann sind die Einstellungen/Profile über alle Rechner synchron.

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                              • Nachdem mein Drucker nach dieser Dauerbelastung (CNC-Bauteile) streikte, habe ich ihm ein komplett neues Hotend verpasst. Danach wollte ich die Druckorgie fortsetzen doch es enstand ungewolltes Spaghetti. Mein neues Hotbed hatte eine sogenannte Silikonsocke die allerdings auch die Nozzle zu stark umhüllte und mir das frischgedruckte vom Hotbed schob. Ich stutzte die Socke etwas was anfänglich auch gut funktionierte, aber nach einiger Zeit rutschte die Socke nach unten und die Spaghetti ließen wieder grüßen. Ich entfernte kurzerhand die Socke komplett. Danach fing nach einiger Zeit das Filament sich wieder zu lösen. Ich konnte sooft leveln wie ich wollte, es wollte einfach nicht funktionieren. Dann stellte ich fest das sich meine Glasplatte langsam vom Hotbed löste und deshalb Niveuunterschiede erzeugte was ein leveln unmöglich machte. Dann wechselte ich das komplette Hotbed inklusive Glasplatte. Des Weiteren klebte ich noch eine Buildtak drauf in der Hoffnung das die Druckorgie nun weitergehen kann. Ehrlich gesagt es war nicht mein Tag heute.
                                LG Paul

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