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Die Evolution des 3D Druckers nach dem Kauf

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  • Die Evolution des 3D Druckers nach dem Kauf

    So ein 3D-Drucker lädt ja auch zum basteln am Gerät statt nur mit dem Gerät ein. Sind eure noch "Out of the box" oder auch schon ver(schlimm)bessert?

    Was sich an meinem Drucker in den ersten 8 Wochen nach dem Kauf geändert hat:
    1. OctoPrint auf Raspberry 3B als Printserver
    2. Neue Druckauflage, nachdem sich die magnetische Druckauflage nur bis 80° verwendbar war und ich unbedingt ABS drucken wollte. Umstieg auf geklammerte FR2/FR4-Platten, z.T. mit BuildTak-Clone beklebt
    3. BLTouch zusammen mit neuem Mainboard weil mich das manuelle Leveln genervt hat. Das neue Mainboard wäre nicht nötig gewesen, aber wer kann 32bit & TMC-Treiber widerstehen
    4. Tablet zur Steuerung des Printservers wenn man am Drucker steht
    5. Ultrasuperduper Fanduct gedruckt und installiert
    6. Mülleimer für Fehldrucke
    7. Ultrasuperduper Fanduct aus ABS gedruckt und installiert, PETG war nicht ausreichend temperaturfest
    8. Unbedingt eine eigene Marlin-Version bauen müssen
    9. Notebook statt Tablet damit man auch noch was am Slicer ändern kann ohne zwischen Keller und Dachgeschoss pendeln zu müssen
    10. Heizbett isoliert damit es die 100° besser kann
    11. Ultrasuperduper Fanduct durch Aluklebefolie ersetzt, hält wenigstens ABS Temperaturen aus
    12. Unbedingt eine eigene, noch bessere Marlin-Version bauen müssen damit das Autolevelling endlich zuverlässig funktioniert
    13. Notebook durch alten PC & Monitor ersetzt, weil ich das Notebook auch für anderes brauche. Dafür Monitor mit selbstgedruckter Halterung an die Wand geschraubt
    14. Unbedingt eine eigene, noch bessere Marlin-Version bauen müssen weil ich schon wieder einen Bug in der Konfiguration entdeckt habe
    15. Cura nervt, Umstieg auf PrusaSlicer. Außerdem kann ich PrusaSlicer auf mehreren Rechnern mit ein- und derselben Konfiguration nutzen
    16. Unbedingt eine eigene, noch bessere Marlin-Version bauen müssen weil das Linear Advance sich nicht mit S-Curve und Junction Deviation verträgt
    17. Größeren Mülleimer für Fehldrucke
    18. Das erste und einzige Benchy gedruckt. Schwimmt nicht und liegt nun auf Grund im Aquarium
    19. Neue Befestigung der Druckauflage, nachdem mich das Geklammere genervt hat und mehrfach der Druckkopf daran hängenblieb. Befestigung der Druckplatten wieder über Magnetfolie, diesesmal temperaturbeständig. Könnte jetzt bequem die Druckplatten nach Bedarf wechseln, aber die FR2 (Pertinax) ist nach wie vor der beste Allrounder.
    20. Größere Arbeitsplatte damit neben dem Drucker noch Platz für eine normale Tastatur & Maus ist, das All-In-One Keyboard mit Touchpad nervt
    21. Alte Lautsprecher installiert, kann damit nebenher gleich Musik hören oder nebenbei TV& Co streamen, dann ist es nicht so ruhig im Bastelkeller
    22. Umstieg auf Klipper, Marlin nervt. Änderungen ohne aufwändiges kompilieren & flashen möglich. Endlich funktioniert das Autolevelling zuverlässig und es gibt auch keinen spontanen Versätze mehr kurz vor Fertigstellung des Druckwerks. Außerdem mußte ich immer die SD Karte suchen. Die sind ja auch mal winzig
    23. Der Raspberry 3D muß einem Odroid C2 weichen. Einfach so. OctoPrint läuft nun etwas flüssiger.
    24. Über WLAN ist trotz Router im selben Raum manches etwas lahm, also schnell zwei LAN-Kabel zum Router verlegt
    25. Die Klipper-Konfiguration nähert sich der Belastungsgrenze der Mechanik, passt
    26. Panik, mir fällt keine weitere Verbesserung ein, also denke ich über den Bau einer CNC mit Übrigteilen nach
    Nichtsdestotrotz hat der Drucker in dieser Zeit auch viele gute Teile aus PLA, PETG, ABS, HIPS und ASA produziert. Als angenehmer Nebeneffekt ist die übliche Druckgeschwindigkeit von 30 auf 120mm/s gestiegen und ABS-Teile kommen trotz offenem Druckraum gut raus. Vielleicht fällt mir noch ein, wie ich die leeren Filamentrollen sinnvoll wiederverwerten kann.

  • Ich habe zwar einiges an meinem Drucker gemacht, aber bei weitem nicht so viel wie bei dir.

    Der erste Punkt war, die Büchse leiser zu machen. Hotendcooler und Netzteillüfter wurden, inkl. selbstgedrucktem Netzteiloberteil, gegen Lüfter von Nocturn getauscht. Andere Motortreiber (A4988 gegen DVR8825) die nicht so laut singen. Mosfet für Hotend und Bett um die Platine zu entlasten. Marlin drauf, anderer Extruder.
    Dann noch eine hübsche Umhausung aus Plexiglas und Ikea Lack-Tischen mit Lüftern unter dem Drucker um kalte Luft rein und warme Luft aus dem Drucker selbst abzuziehen, gesteuert über ein Thermostat. In der Umhausung noch Licht, einen Lüfter im Dach, um überschüssige Wärme aus dem Gehäuse abziehen zu können, ebenfalls mit Thermostat gesteuert. Raspi mit Octoprint und Webcam war obligatorisch. Zum Schluss kam noch eine TP-Link WLan-Steckdose, mit der ich den ganzen Drucker auch über Octo ein und ausschalten kann.

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    • Ja, so ein Drucker ist ein ewiges Bastelobjekt. Meiner ist jetzt sicher schon 6 Jahre und da finde ich immer noch Dinge die verbesserungswürdig sind ich finde aber auch das es ein sehr lehrreiches Unterfangen ist. Man muss aber auch schon einiges an Interesse mitbringen.

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      • Nachdem ich mich ein knappes Jahr mit einem CR-10 rumgeärgert habe, habe ich ihn durch einen Prusa MK3 I3 ersetzt. Den habe ich dann auf einen MK3S geupgradet und mir inzwischen auch noch ein MMU2S dazu gekauft.
        Auch wenn das ganze Bundle nicht billig war, habe ich den Kauf noch nie bereut. Der Drucker druckt alles in bester Qualität und der Support von Prusa bzgl. neuer Firmware bzw. des Slicers ist sehr gut.
        Bzgl. Octoprint hatte ich mal angesetzt (und muss das auch noch fertig machen). Allerdings steht der Drucker in meinem Office direkt hinter mir, sodass eine Fernsteuerung eigentlich albern ist. Nur als Alternative zum Bestücken mit SD-Karte wäre OP praktisch.
        Ein Benchy habe ich übrigens noch nie gedruckt.

        ascii4711 Bzgl. leerer Filamentrollen. Ich habe mal ein Video bei YT entdeckt, da hat Einer statt Filament auf Spulen Nachfüllpacks verwendet und sich auch eine Abspulvorrichtung dafür ausgedacht. Die gab's dann bei Thingiverse zum Nachdruck.
        Und cyberman hat - glaube ich - auch Mal was aus leeren Spulen gebaut.

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        • Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen

          ascii4711 ....
          Und cyberman hat - glaube ich - auch Mal was aus leeren Spulen gebaut.
          Ja das war ein Sortimentskasten

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          • Also ich warte bis es mal einen 3D Drucker gibt, der für eine 3D-Pfeife, wie ich es bin, nur noch eingeschaltet werden muss und nach wenigen einfachen Eingaben das ausdruckt was ich gerne hätte

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            • Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen
              Und cyberman hat - glaube ich - auch Mal was aus leeren Spulen gebaut.
              Ja, eine gute Firmware ist die halbe Miete, deshalb bin ich bei Klipper gelandet nachdem Marlin sowohl Druckplatten als auch Drucke auf dem Gewissen hatte.

              Hab die leeren Rollen soeben zu Kabeltrommeln für div. Meterware deklariert.

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              • Ich würde übrigens hier im Forum mit dem 3D-Druck-Virus infiziert. Anfangs war ich noch skeptisch und hatte rumgetönt, dass ich kein weiteres zeitfressendes Hobby brauche. - Als ich mich dann mit dem CR-10 rumgeärgert habe, ist es genau das gewesen.
                Jetzt mit dem Prusa ist es aber ein sehr ergebnisorientiertes Arbeiten. 😁 Ich denke mir Objekte aus und konstruiere sie und der Drucker druckt die aus. - Finde ich immer wieder faszinierend.

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                • Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen
                  ...

                  ascii4711 Bzgl. leerer Filamentrollen. Ich habe mal ein Video bei YT entdeckt, da hat Einer statt Filament auf Spulen Nachfüllpacks verwendet und sich auch eine Abspulvorrichtung dafür ausgedacht. Die gab's dann bei Thingiverse zum Nachdruck....
                  Ich meine dieses Video:
                  https://youtu.be/wOhGI9ZFLmU

                  P.S. Musste leider den Link posten, da der Verlinken-Button auf meinem Smartphone verschwunden ist. Gibt es Probleme mit dem Editor?

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                  • Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen
                    Ich denke mir Objekte aus und konstruiere sie und der Drucker druckt die aus. - Finde ich immer wieder faszinierend.
                    Ja, das ist das schönste daran. Klar schaue ich erstmal auf Thingverse nach, aber meistens konstruiere ich dann schnell selbst was. Und wenn der Slicer die erste Hochrechnung der Druckzeit ausgespuckt hat wird umkonstruiert. Manchmal ein bisschen nervig, da hat man die geniale Idee und soll noch darauf warten

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                    • Die Evo meines Druckers Anycubic i3Mega begann eigentlich mit einem besseren Netzgerät, weil das originale nach 2 Monaten den Geist aufgab. Danach entdeckte ich Octoprint, Rasperry und eine Cam als Zusatzfeature. Da ich meinen Drucker im Keller in einen begehbaren Schrank betreibe musste ich dort Strom hinlegen und spendierte dem ganzen noch einen Devolo (Lanverbindung über das Stromnetz). Mittlerweile ist meine Glasplatte hinüber und ich hatte mit einer vorübergehend eine flexible Enderplatte drauf. Nun habe ich neben einem kompletten Heizbett mit Glasplatte auch noch einige UEETEK-Platten bestellt. Genau genommen ist das Meiste keine Evolution , sondern ein Ersetzen von Verschleißteilen. Softwaremäßig bin ich mit Cura diversen Versionen, Netfabb, Zephyr, Sketchup, Fusion360 und einigen Tools unterwegs.
                      LG Holzpaul

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                      • Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen
                        Ich meine dieses Video:
                        https://youtu.be/wOhGI9ZFLmU
                        Naja, irgendwie sind die Spulen da komfortabler. Und Nachfüllpacks sehe ich auf die schnelle nicht in günstig. Dafür hat er noch ein gutes, altes Hameg HM408 im Regal stehen, sympathisch

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                        • gschafft, dann Kauf dir den original Prusa MK3S. Den gibt es komplett vormontiert und den steckst du nur ein und los geht’s

                          zu meinem: Ich habe mir damals den Original Prusa MK3 gekauft. Aber als Bausatz - sehr lehrreich!
                          Nachträglich kaufte ich dann noch das MMU für Multimaterial (fünf farbige Drucke möglich).
                          Das ganze wurde später auf einen MK3S MMU2 upgerated.
                          Aber heute hat der Drucker eigentlich nur noch die Grundform des Originals.

                          Ich habe den hinteren Ein/ Ausschalter nach vorne in die Bedieneinheit verlegt.
                          Zusätzlich einen Lichtschalter integriert. Alles aber im Prusa Design angelehnt.
                          Ein Raspi habe ich auch installiert natürlich mit Octopi und einer Cam.
                          Nach der Installation des Raspis war es möglich das Bett über 21 Punkte zu Leveln und somit habe ich die Form und Lage das Bettes überprüft. Dieses war um 0,4mm über das gesamte Bett uneben (im heißen Zustand).
                          dazu habe ich die Befestigung des Bettes geändert und dieses auf eine Ebenheit von aktuell 0,012mm gelevelt.
                          Somit ist nun der Druck der ersten Lage ohne sichtbare Streifen des Filaments möglich.

                          Da das Board ein 24V Board ist, habe ich 24V LED Strips installiert die sich wie schon zuvor geschrieben separat einschalten lassen.

                          Die Spindeln der Z-Achse wurden oben zusätzlich gelagert. und unten wurde auf beiden Seiten eine extra Abdeckung für die beiden Z Stepper gedruckt, bei dieser ist nun eine Bewegung der Z-Achse zu sehn.

                          Über das MMU wurde ein Filamentspeicher installiert wo fünf Spulen ihren Platz finden. Das Filament wird komplett über Schläuche zugeführt.

                          Die Führungen der Y-Achse sind im Original mit Kabelbindern befestigt, das habe ich auf verschraubte Führungen geändert.

                          Der Y-Stepper hat seit neuestem eine separate Spanneinheit für die Riemenspannung.

                          Die Zuführung des Filaments in das Hotend wurde geändert um keine Schwierigkeiten mit TPU zu bekommen.

                          Das MMU bekam zusätzliche Buchsen für die Filamentzufuhr. Sowie eine zweiseitige Messereinheit um Filamentreste bei Bewegung automatisch zu schneiden.

                          Die X Achse bekam eine zusätzliche Spanneinheit für den X Riemen.

                          Bezüglich Temperatur am Bett Schaft der Prusa von Haus aus alle erforderlichen Temperaturen spielend.
                          Das Bett ist magnetisch und darauf befindet sich eine Stahlplatte welche mit PEI beschichtet ist. Damit ist ein Druck aller Materialien ohne Weitere Hilfsmittel möglich.
                          Ich drucke vor allem PETG und TPU. PLA nur noch für Skulpturen. ABS und ASA habe ich zuhause noch nicht verwendet, jedoch betrieblich. HIPS möchte ich demnächst testen.

                          Ein weitere Material welches ich zusammen mit PETG oder PLA verwende ist BVOH welches sich ist warmen Wasser abwaschen lässt. Somit sind Skulpturen mit Überhängen welche beim Druck mit Stützstrukturen nur schwierig zu bewerkstelligen sind ein leichtes. Sprich, die Stützstruktur lässt sich in engen Zwischenräumen oft nur sehr schwer entfernen. Mit BVOH kann komplett auf Null gedruckt werden, also ohne Abstand! Das macht natürlich perfekte Flächen!
                          Das geht halt Leider nur mit einem Drucker der mindestens zwei Farben beherrscht.

                          Weitere Änderungen sind seitlich eingehängte Ablagen um Druckreste aufzubewahren.

                          Abdeckungen für die Nuten der Aluprofile (Staubschutz) und für verdeckte Kabelführung.

                          Automatisch zurückziehende Filametrollenhalter die das Filament bei einem Farbwechsel wieder automatisch auf die Rolle aufwickeln.

                          und noch ein paar andere Kleinigkeiten

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                          • Kann die Prusa-Firmware keine Z-Korrektur über Mesh? Das konnte ich bei Marlin schon über die Firmware. Mit Klipper ist es noch besser. Ich hab für jede Druckplatte ein 8x8 Mesh abgespeichert, dazwischen werden jeweils 2x2 Punkte interpoliert, also effektiv 14x14. Im Mesh Viewer hat die FR2-Platte das Höhenprofil vom Kleinwalsertal, trotzdem konstante Linienbreite über die gesamte Platte. Man sieht schön wie die Z-Korrektur das ausbügelt. Das Heizbett wurde einmal per Software nivelliert (Klipper zeigt dir an, welche Schraube um wieviel Uhr zu drehen ist) und danach die Schrauben mit einem Tropfen Uhu fixiert. Selbst wenn ich das Druckbett mal abnehme weil sich der Druck nicht lösen will, wenn ich es danach wieder auflege kann ich ohne Neueinstellung weiterdrucken. Hätte gedacht, dass das der Prusa ab Werk beherrscht.

                            So ein Multimaterialextruder ist natürlich was feines für lösliches Supportmaterial. Mal schauen wie der aufgebaut ist, vielleicht kann man das gut nachbauen.

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                            • Mein 3D Drucker ist im Wesentlichen noch im Originalzustand.
                              Das einzige was ich gemacht habe, ist die Befestigung des Spulenhalters mit Schnellspannern, dass ich die Staubschutzhaube aufsetzen kann...

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