Icon--down-black-48x48 IC-logout IC-up IC_check

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Ist 3D Druck umweltschädlich?

Einklappen
X
Einklappen
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • der 3 D-Druck hat sich längst schon etabliert.... im Schiffsmodellbau ( bei den kleineren Stückzahlen ) werden damit komplette Rümpfe
    und div. Aufbauten gedruckt ! Nur bei maßgenauen Prototypen macht man noch mit Stereo-Lithographie…( Lasertechnik )
    Das geht natürlich im Highspeed-Tempo... was ein Heimdrucker nicht leisten kann !
    Schädlich für den Anwender wird es dann, wenn die Thermoregelung zu hoch ist.. und es Rauchsignale gibt !
    WAS wichtig ist... ein recyclingfähiger Kunststoff ( PLA z.B. ) hat auch ein Verfallsdatum... und bei solchen Teilen darauf achten,
    das diese nicht der Sonne ausgesetzt sind... dafür sind, auch nur spez. Kunststoffe ( mit UV-Stabilität ) zu verwenden... aber ewig halten diese auch nicht !
    Gruss….

    Kommentar


    • Irgendjemand wird sicherlich durchsetzen, dass ab 20xx nur noch mit veganem Salzteig gedruckt werden darf. Wichtiger wäre für mich viel mehr: Ressourcenbedarf für Rohstoff & Geräte, Recyclingfähigkeit der Abfälle.

      Kommentar


      • Ich finde die Möglichkeiten des 3-D-Drucks toll, alleine was Kasqico und saberlod schon gezeigt haben ist überzeugend. Auch gerade im Reperaturbereich.
        Aber ich denke, wenn man kleine Stücke, wofür gut die altbewährten Holzreste reichen würden und bisher auch ausgereicht haben (10 Million Dollar Stick etc) jetzt nur noch druckt, bleiben die Reste und der Druck dauert lange und kostet Strom. Daher würde ich, auch wenn ich einen Drucker hätte, nach wie vor versuchen, auch meine Holzreste wie gehabt aufzubrauchen und nicht alles nur noch drucken.

        Kommentar


        • Sehr richtig JGartler
          Was auch anders und einfacher geht, muss nicht gedruckt werden.

          Kommentar


          • JGartler Ja, der Drucker braucht Strom und drucke dauern lange, doch im Schnitt liegt der Verbrauch bei meinem Drucker bei etwa 45 Watt (Strommessgerät dauerhaft zuwischengeschaltet) Und da ist bei mir schon Beleuchtung und Lüftung in meinem Druckschrank eingerechnet. Der tatsächliche Verbrauch des Druckers dürfte ohne die Zusatzverbraucher wohl um die 30 Watt sein. Somit braucht der Drucker in 10 Stunden weniger Energie, als eine 2000 Watt TKS in 15 Minuten.

            Kommentar


            • Zitat von JGartler Beitrag anzeigen
              Ich finde die Möglichkeiten des 3-D-Drucks toll, alleine was Kasqico und saberlod schon gezeigt haben ist überzeugend. Auch gerade im Reperaturbereich.
              Aber ich denke, wenn man kleine Stücke, wofür gut die altbewährten Holzreste reichen würden und bisher auch ausgereicht haben (10 Million Dollar Stick etc) jetzt nur noch druckt, bleiben die Reste und der Druck dauert lange und kostet Strom. Daher würde ich, auch wenn ich einen Drucker hätte, nach wie vor versuchen, auch meine Holzreste wie gehabt aufzubrauchen und nicht alles nur noch drucken.
              Ich kann deine Argumentation schon verstehen. Nun hast du aber mit deinem Beispiel (10 Millionen Stick etc.) die Umweltschädlichkeit auf den Stromverbrauch reduziert.. Dann dürfte aber die alternative Herstellung aus Holz(resten) nicht elektrisch gehobelt, gesägt und geschliffen werden und dazu noch jeweils die Absaugung benutzt werden da es sich ansonsten vom Stromverbrauch ziemlich kompensieren würde. Wie sinnvoll ein 3D-Druck für solch ein Objekt ist, stand nicht zur Debatte.
              LG Holzpaul, der ab und zu auch mal druckt

              Kommentar


              • Ich habe ja auch seit kurzem einen 3D Drucker. Ich sehe ihn nicht als Ersatz für Holzarbeiten, sondern eher als Ergänzung.
                Die Umweltdebatte möchte ich für mein Hobby gar nicht führen.

                Kommentar


                • .... vorallem muss vor dem 3D Druck erstmals in CAD konstruiert werden.


                  Zitat von Hoizbastla Beitrag anzeigen
                  Metall Drucken geht für Heimwerker noch nicht....
                  Sonst könnte ja jeder Waffen ausdrucken
                  Ich weiß. War auch nur neben Kunststoff als Auflistung, dass eben auch Holz und Metall gedruckt werden kann .., doch selbst Stoffe, Gummi, Glas, sogar Lebensmittel ist möglich oder in Entwicklung ... also Möglichkeiten, die selbst für uns privat und in Zukunft recht interessant werden wird.

                  Also ich sehe 3D Druck alles andere als umweltschädlich, denn vom einem aufgewickelten Rohstoff direkt zum fertigen Produkt, und das ohne Zwischenschritte zum Endkunden, ökologischer und effektiver kann eine Herstellung doch nicht sein.


                  ​​

                  Kommentar


                  • Selbst Häuser kannst dir heute drucken lassen und das günstiger und schneller, als wenn gebaut wird. Oder schaut euch die Autos an, in den USA (glaube ich) hat sich jemand einen Lamborghini gedruckt.

                    Kommentar


                    • Eine recht niedliche Debatte ist das teilweise.
                      • "Braucht gar nicht so viel Strom wie..."
                      • "Ist doch Milchsäuregedöns..."
                      • "Interessiert mich nicht..."
                      • "Die anderen sind die Bösen..."
                      • "Man kann toll Schiffchen drucken. Nur wenn's qualmt is doof..."
                      Mal Butter bei die Fische: Natürlich hinterlässt auch das 3D-Gedrucke einen negativen, ökologischen Fußabdruck. Dafür werden Ressourcen und Energie verbraucht und es entstehen problematische Abfälle. Darüber darf man sich, wie bei jeglichem anderen Konsum auch, gerne im Klaren sein.

                      Ob das heimische 3D-Gedrucke irgend einen Vorteil bzgl Ökologie oder Nachhaltigkeit durch Reparatur von Gütern bietet, wäre durch umfassende Umweltbilanzen nachzuweisen. Wenn sich Millionen Leute zuhause einen Drucker hinstellen, um jeweils den abgebrochenen Zeiger von Omas Kuckkucksuhr nebst einer Garnitur Garderobenhaken zu drucken, werden erst mal millionenfach Material und Energie für die Drucker selbst verbraucht. Und das Filament wächst ja nun auch nicht am Baum auf dem Biobauernhof. Die Argumentation, 3D-Druck müsse ja ökologisch effizient sein, weil Zwischenschritte entfallen, unterschlägt alle Zwischenschritte vor dem Einfädeln des Plastikfadens und nach dem Abschalten des Druckers. Naivität zu eigenen Gunsten.

                      Da ich als "Bastelfritze" und Konsument zwangsläufig auch "Umweltsau" bin, will ich gar nicht mit dem Zeigefinger auf einzelne Leute zeigen, ohne mein Spiegelbild gleich mit zu bezeigen. Mich stört hier aber gerade, das einzelne Leute von sich weg auf andere Leute zeigen "Sollen doch die Anderen..." oder herumschönfärben. Das finde ich insofern ärgerlich, weil es im Kleinen wiederspiegelt, was ich auch in der aktuellen Klimapolitik beobachte. Alle möchten den Kopf gewaschen haben aber niemand möchte sich die Haare nass machen lassen. Mich stört dabei vor allem die selbstgefällige Doppelzüngigkeit.

                      Kommentar


                      • illbert
                        Die Diskussion müsste dann noch weitergeführt werden

                        wo kommt die viele Milchsäure her, wird in Zukunft deshalb Rohstoffanbau verstärkt und was wird dafür weggelassen?
                        wenn alle zuhause alles drucken, verlieren dann Leute ihren Arbeitsplatz?
                        sind die Strassen plötzlich leer, weil keine Paketautos so oft fahren müssen, man druckt ja selbst ?
                        werden die LKWs weniger weil weniger Produkte von A nach B gefahren werden oder werden diese Fahrten ausgeglichen durch die Belieferung mit PLA an jeden Haushalt?

                        .......usw usw usw

                        Kommentar


                        • Ich denke grundsätzlich ist jedes Hobby nicht förderlich für die Umwelt. Somit sind wir alle dazu verdammt einfach nur noch zuhause zu sitzen und auch hier im Forum nichts mehr zu schreiben, den dafür wird ebenfalls Strom und Ressourcen benötigt.

                          was ich damit sagen möchte ist, das es ganz normal ist, dass jemand der eine Sache für sich legitimiert, diese auch verteidigt.

                          ich gehe davon aus, dass sich der 3D Druck in den nächsten Jahren ebenso durchsetzen wird wie es einst beim PC der Fall war. Anfangs sagte da auch jeder, wozu brauche ich einen PC und heute steht so ein Teil in fast jedem Haushalt.
                          Denkt nur mal daran wie einst ein Discounter die ersten PC‘s verkaufte und fünf Minuten nach Ladenöffnung der gesamte Bestand bereits verkauft war.

                          Warten wir es ab, das gleiche wird wohl im 3D Druck passieren. In Österreich gab es m.E. schon den ersten 3D Drucker beim Discounter zu kaufen.

                          Kommentar


                          • Es würde mich nicht wundern, wenn Aldi und Co zum Weihnachtsgeschäft damit noch um die Ecke kämen....

                            Kommentar


                            • Wundern würde es mich auch nicht. Es gibt ja mittlerweile so voll eingehauste Geräte, die auch "wohnzimmertauglich" sind.

                              Kommentar


                              • Warum nicht, fände das auch nicht verkehrt.


                                @illbert: Wer beschuldigt denn hier Andere!?
                                Die heutige Zeit wird überall an fehlenden umweltbewusstsein angeprangert und dann willst du im selben Atemzug den Fortschritt wiederum verdammen. Das ist nicht zielführend und einseitige ökologische Vergleiche eines 3D-Druckers bringen da auch nichts, wenn müsstest auch den Vergleich ohne 3D-Drucker aufführen - obwohl, dessen war "gestern und weiter zurück", und da passen die Ökobilanzen ja bekanntlich nicht, oder wozu dann die ökologischen Maßnahmen um irgendwann mal ein klimaneutrales Land zu werden?


                                Zitat von Rookie Beitrag anzeigen
                                Selbst Häuser kannst dir heute drucken lassen und das günstiger und schneller, als wenn gebaut wird. Oder schaut euch die Autos an, in den USA (glaube ich) hat sich jemand einen Lamborghini gedruckt.
                                Ja, aber hier sollte es wie ich es nun verstanden habe, um die private häusliche 3D-Drucker Nutzung gehen ... oder nun doch wieder allgemein?

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X