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Erfahrungen mit Octoprint/Octo-Pi beim 3D-Druck?

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  • Zitat von cyberman Beitrag anzeigen
    Ich hatte meinen Drucker von Anfang an am Printserver weil es so schön bequem ist. Erst nach etwa 2 Jahren habe ich den Drucker Mal mit einer SD Karte gefüttert und auch Mal einen Direktdruck gestartet.
    Natürlich geht es auch ohne Aber man bekommt eine Menge Gimmicks spendiert: Kameraüberwachung, Unterstützung beim Bed Leveling, automatische Abschaltung nach Druckende (Nerdlösung: WLAN-Steckdose), etc. Killerargument bei mir: Ich habe einen CR10, und der hat einen eher knappen Flash-Speicher. Will man eine eigene Firmware mit Autobed-Leveling, reicht der Platz nicht mehr - man muss auf Features verzichten. Das Display fand ich doch sehr praktisch, auf Thermal Runaway Protection wollte ich nicht verzichten (hat tatsächlich jemand abgeschaltet - wie kann man nur ) - aber Dank Octoprint/Octopi kann ich entspannt auf die SD-Bibliothek verzichten

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    • Nach über 2 Monaten OctoPrint kann ich als Fazit sagen, dass ich nicht mehr ohne möchte. Das Bed-Leveling mache ich zwar nicht darüber, weil ich mit der freien Marlin Firmware bei meinem Drucker eine Kompensation für das Druckbett habe, die über die Firmware Unebenheiten im Bett ausgleicht und das ganze dann direkt am Drucker laufen muss, aber auch sonst ist OctoPrint super. Die Drucküberwachung per Kamera ist eines der für mich wichtigsten Eigenschaften. Man erspart sich das ständige gerenne zum Drucker, um zu schauen, wie weit der Druck ist und ob noch alles im Ordnung ist. App an oder per Browser auf den Webserver und man ist über Restdruckzeit, Druckfortschritt und aller wichtigen Parameter informiert. Stellt man fest, dass es ggf. doch Probleme gibt, kann man remote Bett- und/oder Extrudertemperatur verändern, Lüfter ein oder ausschalten bzw die Geschwindigkeit ändern oder regeln.

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      • Ich drucke immer noch konventionell, also durch Umstecken der SD. Ich muß das Steuern mit Octoprint aber wirklich mal angehen, denn ab und zu wird neuerdings die SD vom PC nicht gleich erkannt. Und dann werde ich überlegen, welche Features ich noch brauche.

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        • Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen
          Ich drucke immer noch konventionell, also durch Umstecken der SD. Ich muß das Steuern mit Octoprint aber wirklich mal angehen, denn ab und zu wird neuerdings die SD vom PC nicht gleich erkannt. Und dann werde ich überlegen, welche Features ich noch brauche.
          Probiere es wirklich mal aus. Ich denke, du wirst begeistert sein. Tue dir aber selbst den Gefallen, und nimm einen Raspi 3 oder besser 3+, wenn du auch eine Kamera dranhängen und ein paar Zusatzdinge nutzen willst. Der 2er ist dafür doch etwas zu schmal auf der Brust.

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          • Dann werde ich mal eine Raspi 3+ ordern. Ich melde mich, wenn der da ist und ich Hilfe brauche.

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            • Der Pi3+ ist gestern eingetroffen ... Und nun? - Ich nehme an, das ich wie hier erklärt weitermachen muß, also erstmal alles installieren. Und dann läuft Octoprint auf dem Raspi und ich greife von da auf eine Freigabe auf meinem PC zu, um GCode zu laden und füttere den Drucker über den Raspi?

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              • Ganz einfach, du gehst hier hin:
                https://github.com/guysoft/OctoPi
                lädst das aktuelle Image für Octoprint auf dem Raspi runter und schiebst es mit Etcher oder Rufus auf die ( mindestens 8GB große) Micro-SD.
                Dann unter Windows die SD öffnen und eine Datei namens SSH erstellen, wenn nicht schon vorhanden. Eine einfache Textdatei OHNE jeglichen Inhalt. Nach dem Speichern auch die Dateierweiterung entfernen. Zusätzlich noch „sudo apt-get update“, „sudo apt-get upgrade“, „sudo rpi-update“ und zum Schluss „sudo reboot“ durchlaufen lassen.
                Wenn man möchte, kann man noch das Linux mit SSMTP und Apticron pimpen, um regelmäßig Mailbenachrichtigungen für Updates zu bekommen (Anleitung auf Wunsch)
                Den Raspi mit der Karte, Monitor, Tastatur, Netzwerk und Strom ran und 2-3Minuten warten, bis er gebootet hat. Login per „Pi“ und „raspberry“ und mit „sudo raspi-config“ die Grundeinstellungen setzen. Achtung: Standardpassort in jedem Fall ändern!! IP über den Befehl“ hostname -i“ herausfinden.
                Danach den Raspi runterfahren, Monitor und Tastatur ab, Kamera und Netzwerk ran und Raspi per USB mit dem Drucker verbinden.
                Raspi booten und erstmal mit Putty die SSH-Verbindung Testen. Die wird später für die Updates benötigt.
                Wenn das läuft, mit einem Browser die IP des Raspis ansteuern. Einloggen, Drucker einrichten, Kamera einrichten, G-Code hochladen und drucken...

                Bei Fragen: Fragen!

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                • Ich habe am Wochenende auch das neueste octopi installiert, weil ich die Drucker Firmware auf Klipper umgestellt habe.
                  Ich würde ein bisschen anders vorgehen, weil das anschließen von Maus und Tastatur ziemlich aufwendig und manchmal gar nicht möglich ist.
                  - octopi auf SD installieren
                  - WLAN über die octopi-wpa-supplicant.txt konfigurieren
                  - Raspberry booten und mit SSH einloggen
                  - Updates installieren
                  - feste IP vergeben
                  ​​​​​​Eine Anleitung findest du direkt auf der Download Seite https://octoprint.org/download/
                  Das Anlegen einer SSH Datei ist aktuell nicht notwendig.
                  Wenn du das System so installierst, musst du den pi allerdings immer herunter fahren. Alternative wäre die System Partition read-only zu machen. Dann kann der Drucker samt pi einfach durch Kabel ziehen "runter gefahren" werden, ohne dass es Probleme gibt.
                  Zuletzt geändert von –; 22.05.2019, 09:36.

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                  • Maus und Tastatur sind nicht zwingend notwendig, wenn man die IP kennt und sich schon ein bisschen mit Linux und den Raspis auskennt. Da ich aber Jans Kenntnisse diesbezüglich nicht kenne, ist der erste Einstieg mit Monitor nicht verkehrt.
                    Wnn man die Systempartition read only setzt, musst du die für Updates aber immer wieder aufmachen. Der Raspi ist nach meiner Erfahrung nicht so empfindlich was plötzlichen Stromverlust angeht. Und da die Büchse ausschließlich als Printserver gedacht sit, speichert man sich die Config aus Octo einfach weg. Ist das Ding doch mal wider erwarten platt, setzt man ihn neu auf. Das dauert vielleicht 30 Minuten. Octo-Config zurück und der Krake tanzt wieder mit dem Pinguin.
                    Da doch recht viele Updates in der letzten Zeit kommen, ist das dauernde Aufheben des Schreibschutzes deutlich aufwändiger, als den Raspi neu aufzusetzen, wenn es doch mal geknackt hat. Ich habe derzeit 5 Raspis laufen, die öfter mal plötzlich ohne Strom sind; bisher gab es da nie Probleme, weil es alles Systeme sind, bei denen keine so hohen Schreibaktivitäten laufen.

                    Edit sagt noch: Ich bin kein Freund von WLan am Raspi. Wenn irgendmöglich nehme ich Kupfer an die Büchse. Der Chip ist nicht der stärkste, was Sende-und Empfangsleistung angeht. Und Kabel statt WLan spart auch Ressourcen auf dem Pi
                    Zuletzt geändert von –; 22.05.2019, 09:51.

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                    • kaosqlco

                      Und? Läuft Octoprint schon, oder Projekt verschoben?

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                      • Zitat von Nightdiver Beitrag anzeigen
                        kaosqlco

                        Und? Läuft Octoprint schon, oder Projekt verschoben?
                        Leider verschoben. Ich hoffe, dass ich in der Woche nach Pfingsten dazu komme.

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                        • Die Installation von Octoprint ist wirklich schnell erledigt und auch nicht wirklich schwierig.
                          Ich benutze sogar mehrere PIs für meine verschiedenen Drucker. Man kann zwar auch mehrere Instanzen von Octoprint auf einem Pi laufen lassen aber damit hatte ich Leistungseinbußen.
                          Zuletzt geändert von –; 06.06.2019, 10:27.

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