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Raspberry und Webcam als Fernüberwachung für 3D-Drucker! - Erfahrung?

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  • Raspberry und Webcam als Fernüberwachung für 3D-Drucker! - Erfahrung?

    Da mein 3D-Drucker in einem kleinen separaten Raum im Keller sein Zuhause hat und ich nicht dort alle paar Minuten nach Fortschritt eines Druckes schauen möchte, habe ich mich über eine Fernüberwachung per WLAN im Inet informiert. Hier wird z.B. ein Mainbord Raspberry empfohlen das über USB am Drucker angeschlossen wird. Da dieses auch eine Netzwerkkarte on board hat un zusätzlich noch eine Webcam angeschlossen wird ist eine Fernüberwachung möglich. Ja man kann den Drucker sogar fernbedienen. Nun zu meiner Frage: Hat jemand Erfahrung mit diesem Thema?
    LG Holzpaul

  • Hallo Paul,
    ich selbst habe keine Erfahrung damit. Aber mein Kollege überwacht seinen Drucker mit der Webcam und steuert in auch von der Arbeit aus, also eigentlich bricht er nur den Druck ab, falls etwas schief läuft.
    Ich werde mich am Montag mal schlau machen falls du bis dahin noch keine ausreichenden Antworten erhalten hast.

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    • Da hänge ich mich mit an, denn wenn ich meinen Pelletofen mit dem Rasberry steuern könnte via Infrarot und ne Webcam drauf hätte, das wäre cool

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      • sugrobi hat sowas - glaube ich - mit seinem Drucker gemacht. Zumindest hatte er einen Rauchmelder und eine Funksteckdose eingebunden. Von sugrobi habe ich allerdings seit dem letzten Sommer nichts mehr gelesen.

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        • Zitat von saberlod Beitrag anzeigen
          Hallo Paul,
          ich selbst habe keine Erfahrung damit. Aber mein Kollege überwacht seinen Drucker mit der Webcam und steuert in auch von der Arbeit aus, also eigentlich bricht er nur den Druck ab, falls etwas schief läuft.
          Ich werde mich am Montag mal schlau machen falls du bis dahin noch keine ausreichenden Antworten erhalten hast.
          Hallo Stefan, das würde mich schon interessieren. Allerdings bin ich ab Montag für ein paar Tage im Krankenhaus und kann mich möglicherweise erst später dazu melden.
          LG Paul

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          • Kein Ding. Ich Klär das ab! Es geht ja nichts verloren.

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            • Die Fernüberwachungssoftware heisst Octoprint und hier ist ein verständliches Video dazu:



              LG Holzpaul

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              • Also, ich hab mich mal schlau gemacht und kann folgendes dazu berichten:
                Vom Raspberry Pi 3 gibt es mehrere Modele, wobei ich hier nur auf die zwei neusten Modelle eingehe: Es gibt die Variante A+ oder B+
                Die hauptsächliche Unterschiede sind:

                Modell-Unterschiede
                Raspberry Pi 3 A+:
                512 MB DDR2-RAM
                1x USB 2.0
                WLAN 802.11 b/g/n/ac
                Bluetooth 4.2
                kein LAN
                DSI (Display)
                Software ab Version 2.9.0 Maße (LxB): 85 x 56 mm

                Raspberry Pi 3 B+:
                1024 MB DDR2-RAM
                4x USB 2.0
                WLAN 802.11 b/g/n/ac
                Bluetooth 4.2
                LAN
                DSI (Display)
                Software ab Version 2.7.0
                Maße (LxB): 65 x 56 mm

                Für mich persönlich ist die Variante Raspberry Pi 3 B+ die definitiv bessere Wahl, da folgender Vorteil besteht:
                Die benötigte Software um den Drucker zu steuern, ist wie von dir Paul schon erwähnt Octoprint kostenlos zu beziehen hier: https://octoprint.org/download/
                Für das Raspberry Pi 3 A+ funktioniert laut der Seite von Octoprint aktuell nur die Entwicklersoftware Version OctoPi 0.16 da es mit der aktuellen Version OctoPi 0.15.1 nicht bootet. Jedoch kann diese Entwicklungsversion noch einige Bugs enthalten. Daher plädiere ich für mich zur B+ Variante. Der weitere Vorteil ist, das die Karte direkt per LAN angeschlossen werden kann - Ist mir persönlich lieber. Aber dies kann jeder für sich entscheiden. Die B+ Variante ist so im Schnitt ca. 8,- € teurer. Liegt so bei knapp über 30,- €.

                Zusätzlich benötigt man noch eine Micro SD Karte um darauf dann die Gcode Print Dateien zu übertragen. Hier dürften 2 GB weit ausreichen - jedoch sind mittlerweile 16 GB Karten deutlich günstiger als 2 GB Karten.

                Nachdem man sich für die passende Variante entschieden hat muss die passende Software von Octoprint geladen und auf die Micro SD Karte übertragen werden. Hat man sich für die WLAN Version entschieden muss noch die WLAN Adresse in eine .txt Datei eingetragen werden. Diese Schritte sind aber auf der Seite von Octoprint erläutert. Bei LAN Verbindung kann das Raspi einfach eingeschaltet werden, wichtig ist das Raspi von der SD Karte booten zu lassen. Aber alle diese und die folgenden notwendigen Schritte sind ebenfalls auf der Octoprint Seite erläutert.

                Das Raspi wird dann einfach mit einem USB Kabel direkt mit dem Drucker verbunden und kommuniziert dann direkt damit.

                Zusätzlich kann das Raspi noch mit einer Kamera ausgestattet werden, hierfür gibt es eine ganze Menge Auswahl. Tendenziell für den 3D Druck eine mit Night Vision! Außer ihr wollt immer das Licht brennen lassen

                Über Octopi kann dann der Drucker in all seinen Funktionen gesteuert werden. Es gibt auf der Seite von Octopi jede menge Plugins um die Software je nach Drucker oder sonstiger Anforderung aufzurüsten. Richtig klasse ist, das die Funktionen des Druckers auch über das Handy steuerbar sind, dafür gibt es spezielle Apps wie OctoPod usw... Auch die Liveüberwachung ist somit möglich.
                Es lassen sich dann Plugins auf dem Raspi über Octopi installieren wie z.B. Benachrichtigung per SMS oder E-Mail wenn Druck fertig usw...
                Es lassen sich eigentlich alle wichtigen Daten des Druckers abfragen Temperaturverlauf Hotend, Bed, Aufwärmzeiten, Verfahrwege, Befehlszeile für Eingabe zusätzlicher GCodes, usw...

                Die GCode Dateien für den Druck lassen sich direkt vom Rechner zum Raspi senden und werden dort dann über Octopi gesteuert und verwaltet. Dies erspart das ständige entnehmen und wieder einstecken der SD Karte des Druckers.
                Wenn man möchte kann Octpoi auch das Slicen übernehmen. Aber dies werde ich für mich nicht nutzen, da ich gerne das Ergebnis selbst überwachen möchte.

                Soviel schon mal zum Raspberry Pi in Verbindung mit OctoPi.

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                • Die Fragestellung bzw. Anforderung ist mir nicht ganz klar. Willst du den Drucker lediglich überwachen oder auch steuern und aus der Ferne bedienen?
                  Für ersteres reicht ne stinknormale IP-Cam + HandyApp. Nightvision haben die fast alle serienmäßig, also auch keine Lichtquelle nötig.
                  Über den Alarm-Ausgang könnte man dann den Druck unterbrechen, falls was schief läuft.


                  Ich selbst habe keinen 3D-Drucker, aber ich nutze einen Pi als Mediaplayer zum Abspielen von Filmen übers Netzwerk. Für sowas sind die Dinger super geeignet.

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                  • saberlod Vielen Dank für Deine ausführlichen Recherchen. Anscheinend interessiert Dich das Thema auch. Werde mir den Raspberry Pi 3 B* zulegen. Wenn ich damit starte werde ich auch berichten. LG Paul

                    ConanDerBarbar Hauptsächlich möchte ich den 3D-Druck von meinem PC und auch außer Haus von meinem Smartphone überwachen. Falls der Drucker Spagetti druckt oder anfängt abzurauchen um ihn abzuschalten. Ein Übertragen der Daten vom PC an den Drucker wäre auch angenehm. Also auch Fernbedienung. LG Paul

                    Kommentar


                    • Mein Drucker hängt an einem Raspi auf dem läuft Repetierserver, damit kann ich mit einer Kamera auch den Drucker Überwachen, gleichzeitig wird der Drucker netzwerkfähig und somit fehrnsteuerbar.
                      Das geht auch mit Octoprint.

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                      • So nun habe ich alles was ich dazu benötige und zwar:
                        Raspberry Pi3 B+
                        Passendes Gehäuse
                        Passendes Netzteil 3A
                        Micro SD Card 32GB
                        Logitech Webcam C270 HD
                        Devolo dlan 500 Duo+
                        USB Kabel 2.0 A auf B-Stecker
                        Netzwerkkabel/ Patchkabel

                        Softwaremäßig benötigt man noch die imagedatei von octoprint: octopi-stretch-lite-0.15.1.zip
                        Um die imagedatei auf die SD Card zu schreiben benötigt man noch Win32DiskImager

                        Dann kann es losgehen. Software runterladen auf Micro SD Card schreiben. Die Micro SD Card in den Slot des Raspberry stecken. Mit USB Kabel an den 3D Drucker anschließen. Webcam auch per USB anschließen. Da ich in meinem Kellerraum wo der Drucker sich befindet keinen Wlan hatte musste ich mich per Devolo Stecker eine Lan Verbindung herstellen. Also ich habe den Raspberry per Netzwerkkabel an den Devolo angeschlossen. Erst dann wird das Netzkabel des Raspberry angeschlossen da dieser dann hochfährt.
                        Wenn softwaremäßig alle Einstellungen stimmen und man die IP des Raspberry ermittelt hat gibt man diese in den Browser ein und es sollte alles funktionieren.
                        LG Holzpaul

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                        • Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen
                          ...
                          Wenn softwaremäßig alle Einstellungen stimmen und man die IP des Raspberry ermittelt hat gibt man diese in den Browser ein und es sollte alles funktionieren.
                          LG Holzpaul
                          Zeige das bitte, wenn Du fertig bist und alles zufriedenstellend läuft; am Besten als Projekt.

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                          • Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen

                            Zeige das bitte, wenn Du fertig bist und alles zufriedenstellend läuft; am Besten als Projekt.
                            Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Wer kenn das nicht? ) funktioniert bei mir nun alles. Ich kann nun per Webcam meinen Drucker überwachen. Mit Octopi kann man den Drucker komfortabel fernbedienen. Auch während des Drucks eingreifen. Parameter verändern und.. und... und...
                            LG Paul

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                            • Den Wunsch, meinen Drucker aus der Ferne zu überwachen / zu steuern, hatte ich noch nicht. Lag aber wohl auch am Standort (bei mir im Büro) und an der Fehleranfälligkeit, sodass ich ihn eigentlich nie unbeaufsichtigt werkeln ließ. - Die neue Hardware ist aber heute angekommen. Bestimmt ändert sich jetzt alles. Nur der Standort bleibt der Gleiche. Und vielleicht habe ich dann auch Bedarf an einer Fernüberwachungslösung. - Mal sehen.

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