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Hartnäckige Fliesenfugen entfernen? Ohne Multitool-Aufsatz. Steintrennscheibe geht, aber ungeeignet.

12.09.2017, 06:22
Hallo.

Was für radikale Methoden gibt es, wenn sich sich die Fuge nicht mit einem solchen Werkzeug für das Multi-Gerät entfernen lässt?
Ich habe den Fräsaufsatz der Art golden mit harten Steinen (Diamant, Korund?!) reingehalten, und es hat sich praktisch nichts getan. So könnte man für zig Fliesen zig Aufsätze verbrauchen.

Was gut geht ist eine Stein-Trennscheibe, aber das geht maximal bei Fliesen die mit durchgehenden Fugen gelegt sind, nicht versetzt. Da stößt man schnell an die Seite einer anderen Fliese (die intakt bleiben sollen). Besonders bei 10x20-Fliesen, und 125er-Trennscheiben.

Auch diese Stifte für den Dremel mit einem Führungsplastikaufsatz sind nutzlos.
Also was gibt es noch?

Evtl. ein Gerät mit einer Art sehr kleiner Steintrennscheibe.
Es geht ja nicht darum dass sie tief eintritt, im Gegenteil.
Es gibt doch diese Mini-Kreissägen, gibt es dafür evtl. eine geeignete Scheibe?

Oder ein "Stift" der wirklich hart fräst, vergleichbar mit einer Trennscheibe für Stein.
Auch deren Dicke ist kein Problem, ist noch geringer als die Fugenbreite.
Allerdings müsste man für den "Stift" auch eine passende Maschine haben. Mit einer Bohrmaschine geht das wohl eher nicht ohne die Fliesen zu beschädigen.

Die Fliesen sollen erhalten bleiben, Ich will sie noch an anderer Stelle einsetzen.
Nach dem entfernen der Fugen dachte Ich an drauf halten mit dem Brenner, damit sie sich durch die Ausdehnung lösen.
 
Fliesen, Fügen, Fugenfräse Fliesen, Fügen, Fugenfräse
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19 Antworten
Hallo.
Von welcher Art Fliesen reden wir hier ? Material ?
Wand oder Boden ?
Mit einem runden, sich drehenden Saegeblatt bekommt du die Fugen bei versetzt angeordneten Fliesen systembedingt nicht komplett weg. Spaetestens am aeußersten Rand der Fugen schneidest du zwangslaeufig in die angrenzende Fuge.
Welches Multitool und Saegeblatt hast du denn verwendet ? Da gibts natuerlich qualitative Unterschiede.
Mit einem Brenner richtest du wahrscheinlich mehr Schaden an, als dass du Fliesen im Ganzen abbekommst. Eher noch mit einem Schon- oder Gummihammer vorsichtig gegenklopfen und so lockern.
Aber denke Chancen im Bereich 50/50 dass du die heile abbekommst.
Und wenn die Menge der intakten, wiederverwendbaren Fliesen fuer die neue Flaeche nicht ausreicht, musst du eh zukaufen. Und dann finde erstmal welche die optisch passen. Je nachdem wie alt oder exotisch die Dinger sind.
Darum kauft man ja auch lieber ein paar mehr, um im Schadensfall Ersatz zu haben. Nachkauf ist schwierig.

 

Die Fliesen werden nicht gefräst oder geschnitten, das Material ist irrelevant :-) .

Ja, eben wegen dem anschneiden oder Rest belassen kann Ich ja die erwähnte 125er-Trennscheibe nicht benutzen.
Hatte Ich ja beschrieben :-(.
Bei geringerem Durchmesser, und den Rest mit einer Art sehr schmalem "Meißel" vorsichtig wegklopfen...


Profis entfernen Fliesen mit Hitze, sie dehnen sich aus, und lösen sich.
Die haben einen Metallkasten dessen Maße auf die Fliesen eingestellt werden, oben wird ein Heißluftgerät befestigt.
Aktuell, oder zumindest vor evtl. 1-2 Jahren gab es aber nur wenige Handgemachte bei Ebay etc., und die kosteten nicht wenig für das was sie im Grunde von Material etc. kosten.
EDIT: https://www.karldahm.com/Fliesenentferner+ProFix+ohne+Heissluftgeblaese+Art-+40982.htm
Hatte es mal mit Holz und einigen Lagen Alufolie versucht, brannte trotzdem durch.
Ich könnte sicher mit etwas Aufwand auch so ein Teil aus Metall bauen, aber das lässt sich wohl noch vermeiden... Evtl. hat der wirklich ein Patent darauf, oder es will einfach kein Anderer herstellen und anbieten...
Den Kosten nach könnte so etwas jeder Baumarkt für evtl. 20-50 Euro mit Gewinn anbieten...


Bosch war das Multitool.
Nein, Ich kaufe jetzt kein Gerät von Fein ;-) .
Ein Aufsatz der wirklich funktioniert, und sich nicht auflöst, und nicht für einen hohen Betrag, das wäre Überlegenswert: Ich habe aber gewisse Zweifel, dass diese oszillierenden Werkzeuge bei diesen harten Fugen überhaupt etwas bringen. Egal ob Bosch grün, oder Fein...
Und einen richtig teuren Aufsatz kaufen, der dann auch nicht reinkommt, oder sogar nach kurzer Zeit kaputt ist, das will Ich auch nicht. Außer es ist sicher, dass es hält, und funktioniert. Also auch bei den fies harten Fugen.


Fliesen werden bei noch höheren Temperaturen gebrannt, Mit einem Hammer, auch Gummihammer bersteht eher ein höheres Risiko.
Die Hitze dehnt die Fliesen etwas aus, dadurch lösen sie sich.
Natürlich muss man dafür die Fugen entfernen, sonst würden Sie springen.
Zukaufen geht nicht.
Wenn ein paar Freaks die noch horten, wollen die 30 Euro pro Stück...
Auch wenn die wahrscheinlich keiner mehr kaufen wird.
Die rechtfertigen das wohl schizzophrener Weise mit der langen Lagerzeit (evtl. 74)...
Dabei kauft man dann eher noch für das Geld komplett neue Fliesen, wäre billiger...
Und ob jemand noch einzelne Fliesen davon kauft, ist auch fraglich...

Ein Pfuscher hat an der Stelle schon gelbliche eingesetzt, die aus größeren geschnitten wurden. Uneben, kein System (wenn es mal nicht mehr passte, beliebige passende Größe geschnitten...), man hört an vielen Stellen dass es darunter hohl ist und damals sogar die Kette eines Kellerkastengitter mit eingemörtelt.
Das muss man erst mal schaffen. Ich bin Laie, und kann die Stelle die Ich mal repariert habe (gelöste Platten wieder eingesetzt, mit Mörtel drunter etc.) nicht mehr finden.
Wenn Ich die entferne (Die Menge passt, eher nicht nur knapp), dann entferne Ich noch die Springbrunnenbeckenumrandung, setze die dort ein (wo die gelblichen in die Braun/Dunkelgrün-Übergehende Fläche gesetzt wurde), und umrande den Brunnen mit den geblichen (wo es eh Ablösungen etc. gab).
Das sieht dann wenigstens wie gewollt aus.
Nein, die Zeit ist völlig irrelevant, und kann nicht "berechnet" werden. Auch wenn Ich eine Woche jeden Tag 12h daran "basteln" würde...


Für Fliesen bräuchte es einen "Drucker" ;-) .
Original scannen, Rohlinge einlegen, die Pigmente werden aufgetragen, dann gebrannt, fertig...

 

Geändert von Tobias_Claren (12.09.2017 um 08:06 Uhr)
1974 hat man eher mit Mörtel verfugt. Und dieser ist extrem hart im Vergleich zu Fugenmasse.

https://www.diamanttechnik-galler.net/Fraeswerkzeuge/Hartmetall-Fugenfraeser-abrasiv-M14-6-14mm::1099.html

Für Winkelschleifer. Das sollte gehen.

 

Zum Ablösen von Fließen ist übrigens Wärme der richtige Weg. Zumindest, wenn sie im Flexkleber liegen. Ob das auch im Mörtelbett hilft weiß ich nicht.
Die Anleitungen, die ich kenne, arbeiten in Kurzfassung eigentlich alle so:

  • Fugenmasse raus
  • Wasser in Fuge
  • Edelstahlgehäuse über die Fliese stülpen und in die Fuge stellen
  • Heißluft in Gehäuse
  • warten, bis die Fliese sich mit einem leisen "Pling" vom Kleber löst. Zu diesem Zeitpunkt dürfte die Fließe bei ca. 120-200° sein
  • Warten, bis die Fliese genügend abgekühlt ist um sie rauszuheben
Was Du aber mal probieren kannst ist: schlag mal eine der gelblichen, reingepfuschten Fliesen kaputt. Dann kannst Du schon mal besser angreifen.
Evtl kannst Du auch z.B. mit nem Schraubenzieher als Meissel die Fugenmasse oder gar die unbeschädigten Fließen rauskriegen.

 

Die Pfusch-Stelle ist ja viel jünger, aber auch die kam mir sehr hart vor. Evtl. auch mit Mörtel verfugt.

@ Rainerle
"Anwendungsbereich:
weiche, mürbe, ausgewitterte Längs- und Querfugen in Klinkerfassaden"
Für "weiche" und "mürbe" Fugen?

Ich denke ja echt schon über einen gebrauchten 350W Fein Multimaster nach, wenn der etwas bringt (?).
Das passende Aufsatzwerkzeug kann Ich mir aber auch vorher schon suchen, und am Bosch ausprobieren.

@ Aratorn76
Nur solche "Gehäuse", wie Ich sie schon im letzten Beitrag nannte, kriegt man nicht überall.
Oder gibt es die auch halbwegs günstig?

 

Ich hätte mal Bedarf gehabt und kann daher deine Frage eindeutig beantworten.
Nein.
Es sei denn Du kommst günstig an Edelstahl (sollte es schon sein, wegen Hitzebeständigkeit und relativ guter Isolation).
Da ich mal unterstelle, dass die Fliesen um die es geht alle das gleiche Format haben könntest Du Dir z.B. aus einem auseinandergeflexten Waschbecken vom Wertstoffhof/Sperrmüll/Kleinanzeigenmarkt ein Gehäuse für genau dieses Format bauen.
Zwei Ecken mit Boden rausflexen, die ehemals oberen Ecken eckiger biegen, die beiden Bodenteile übereinanderlegen und mit 2 Schrauben zusammenheften. Loch für Heislusftgerät reinknabbern (bohren, sägen, schneiden, feilen....)
Die anderen beiden Ecken aus dem Waschbecken über die offenen Kanten legen und auf jeder Seite mit 2 Schrauben heften.
Kostet einmal Fragen und abholen (Waschbecken), 10 Schrauben mit Muttern und Scheiben und 1-2 Stunden Arbeit.

Die 10 Schrauben aus normalem Stahl solltest Du während und kurz nach der Nutzung aber besser nicht berühren, die werden seeehhhr schwer.

Aber das kommt ja alles erst nach dem Fugenentfernen.
Was hälst Du von "Mitte der Fugen" mit Winkelschleifer und Steintrennscheibe und danach "Anfang und Ende der Fugen" mit Oszi-Tool und HM-Riff/Diamantaufsatz?
Hast Du eigentlich das Oszi-Tool bei deinem Versuch einfach nur aufgesetzt oder auch mal hin und her bewegt (quasi Sägebewegung)

 

Damit und der beiliegenden HM-Scheibe geht das recht gut, man muß halt je nach Verband die Stöße mit nem Multitool o.ä. nacharbeiten:
https://www.bosch-professional.com/d...-76-06019F2000

 

Zitat von ascii4711
Damit und der beiliegenden HM-Scheibe geht das recht gut, man muß halt je nach Verband die Stöße mit nem Multitool o.ä. nacharbeiten:
https://www.bosch-professional.com/d...-76-06019F2000
Und dafür den Hartmetallfräser, den ich oben verlinkt habe.

@Tobias: Warum lehnst Du kategorisch ab? Nur weil verwitterte, weiche Fugenmörtel bei diesem genannt werden? Ich denke, das geht in erster Linie auf die Standzeit. Es muss ja auch nicht genau dieser Fräser sein, sondern ich habe ein Beispiel gezeigt. Suchen darfst Du im Netz selbst. ;-)
Bedenke: Ein Winkelschleifer macht 20 000 Umdrehungen und es geht. Ein oszillierendes Korrundblatt für z.B. Multimaster bringt das nicht und Du schrubbst an der Oberfläche ewig herum - also ohne Wirkung. Du kannst nur mit hoher Geschwindigkeit ran und das liefert eben nur eine Flexscheibe oder ein Fräser. Und diese Kombi Bosch GWS mit der kleinen Scheibe für die lange Fuge und den Rest an den Ecken mit Fräser. Da schaffst Du viele Meter in der Stunde, mit dem Multimaster (bin auch ein Besitzer eines solchen und habe auch schon versucht normalen Fugenfüller damit herauszukratzen) schaffst Du in der gleichen Zeit erheblich weniger Zentimeter.

 

Sind die 6mm nicht etwas breit für normale Fugen?
Für die Multimaster gab's/gibt's schmale, dünne diamantbesetzte "Finger", damit ging das auch ganz gut.

Ich hatte mal einen Zahnarzt, bei dem konnte ich immer alte Diamantfräser abstauben. Wäre evtl. noch eine Lösung für die Ecken in einem Geradschleifer. Je nach Fugenbreite.

 

@ arathorn76
Was, "nein"?
Mir fehlt jetzt echt der Kontext dafür.
Warum muss es Edelstahl sein?
Jeder Stahl hält das aus.
OK, er rostet, und Hitze fördert das evtl. noch.
Einfacher für einen nur kurzfristigen Einsatz wäre Stein.
Im einfachsten Fall nehme Ich Beton- oder Pflastersteine, und stelle Sie um die Fliese herum auf.
Dann eine Platte mit Loch oben drauf, und Heißluft rein.
Es dürfte auch ohne Entlüftung schon "rauspfeifen", die Stellen wo die Steine lose aneinander stehen. Kann man ja auch einen sehr kleinen Spalt lassen.
Mit hitzefesten Handschuhen setze Ich sie dann um.
Den Kasten aus Blech kann ich schließlich auch nur mit Handschuhen anfassen.
Grundsätzlich ist das keine schlechte Idee, aber praktisch würde Ich es doch erst mal mit "Bauklötzen" versuchen.
Erscheint mir genau so viel Aufwand, ohne es vorher bauen zu müssen. Ich habe hier auch keine Schlosserei wo alle Maschinen zum schnellen Blechschneiden, biegen etc. stehen.
Ich müsste wohl von Hand mit einer länger über das MHD befindlichen 125mm-Scheibe Schnitte machen.

"schwere Schrauben"?
Aphasie ;-) ?

Ich hatte es versucht mit der Trennscheibe, und der Rest mit Oszillierendem Werkzeug.
Auch am Rest ist das Werkzeug praktisch sofort kaputt gegangen.
Egal wie man es bewegte.
Ich habe ja die Hoffung dass ein 350W-Gerät von Fein, und ein besserer Aufsatz (evtl. diorekt von Fein) besser funktionieren. Mehr Kraft und standhafteres Werkzeug.

@ Rainerle
"Kategorisch" nicht.
Aber Ich hatte mir auch mal den speziellen Fugenaufsatz für den Dremel gekauft, und es ging nicht mal rein. In der Küche an der Wand.
Ich besitze einen 125er Bosch-Blau-Winkelschleifer.
Ja, evtl. ein solcher kleiner Trennschleifer.
Geht nicht auch eine solche möglichst kleine Scheibe auf der "großen" Maschine? Die muss ja nicht tief eindringen, also auch kleiner als 125 sollte noch genug über den Rand der Maschine hinausragen.
Dazu noch einen Fräser.

Also generell auf keinen Fall einen gebrauchten 350W-Fein kaufen?

4mm-6mm, evtl. auch mal 7mm breit sind die Fugen.
Ein Fräser oder Scheibe dürfte also maximal so breit/dick sein wie die dünnste Stelle.
Reste von Fuge kann eh hinterher entfernt werden, auch mit einer Gummizange abgebrochen werden.


Ja, alles 10x20 und in so einer versetzten Zick-Zack-Art verlegt. An der Pfuschstelle aber nicht mal das gleichmäßig...
"Pflastersteine" fast "Hakenkreuz"-artig um eine Fliese legen erlaubt es jede Form schnell zu umlegen.

 

Vielleicht bohrst du anfangs mit nem Steinboher/HM-Bohrer erst mal 5-6 mm Loecher jeweils in die Schnittstellen der Fugen, also da wo du sonst mit ner Scheibe nicht mehr hinkommst.
Auf ner 125er Flex kannst du natuerlich auch 115er Scheiben montieren. Ob die 1 cm kleiner allerdings soviel bringen ?
Noch kleinere Scheiben wird aufgrund des WS-Flansch, sprich dem Innendurchmesser der Scheiben, nicht gehen.
Muss 22,23 mm sein.
Gibt ja so Mini-Handkreissaegen. Bspw. von Batavia, Worx, Exakta...
Bei meiner war zumindest eine Vollscheibe mit diamandbestuecktem Rand dabei. Sieht so aus wie die Scheiben fuer ne Flex, nur halt in klein.
Durchmesser so zw. 70-80 mm. Maximale Schnitttiefen dieser Minisaegen liegt zwischen 20-28 mm.
Die Saegen haben unten auch eine Grundplatte und man kann die Schnitttiefe fest einstellen, evtl. Tauchschnitt-Verfahren moeglich. Habe meine Saege allerdings noch nie benutzt. War so ein Gelegenheitskauf. Kann daher zur Praxis wenig sagen.
Vorteil der Grundplatte ist, dass du eine Fuehrung hast, Saege kann nicht kippeln. Nachteil ist, dass je nach Modell, die Sicht auf Saegeblatt/Schnittposition teils sehr eingeschraenkt ist. Allerdings gibts dafuer oben auf den Grundplatten Markierungen, um in etwa zu sehen, wo und wie weit man schneidet.

 

Der kleinste Durchmesser mit Steintrennscheiben ist "76mm".
Und statt der scheinbar einzigartigen (bei Geizhals finde Ich keine anderen solch kleinen Winkelschleifer) "Bosch" in Blau mit Akku für ab ca. 100 Euro fand Ich das hier:
http://www.ebay.de/itm/DRUCKLUFT-WIN...cAAOSw~gxZuI8S

Wenn mein kleiner Kompressor ausreicht. Evtl. geht er öfter an, aber es sollte reichen...

Ist so eine Scheibe wie abgebildet eigentlich geeignet um dieses Fugenmaterial zu entfernen? Falls die dabei Ist... Oder doch eine spezielle Steinscheibe?
EDIT:
Der Händler weiß nicht was im Lieferumfang enthalten ist 0_o.

Ich habe gerade mal nach 75mm, 76mm, 77mm Stein Trennscheiben gesucht, mindestens 20 Euro fand Ich aktuell.
Da kann ja was nicht stimmen.
Brauche evtl. andere Suchbegriffe.
Evtl. hat da ja jemand einen Tipp, bisher bin Ich noch bei Ebay.


Diese Minitauchsägen mit Grundplatte haben doch nicht diese 76mm-Scheiben (?).
Das liest sich hier so.
Und wenn Ich so eine Minihandkreissäge mit Tauchtiefeeinstellung nehmen soll, muss es auch mindestens irgendeine Scheibe für "Stein" dafür geben, damit Ich sie einsetzen kann. Gibt es die?

 

Geändert von Tobias_Claren (13.09.2017 um 07:27 Uhr)
"Nein", diese Rahmen gibt es nicht günstig.

Die überlagerte Flexscheibe solltest du entsorgen, bevor es sie mal beim Arbeiten zerreißt. Trennscheiben-Brocken mit bis zu 80m/s möchte ich zumindest nicht ballistisch erleben.

"Schwere Schrauben ": heb mal ne Schraube hoch, die kurz vor dem Glühen ist. Die wird so schwer, dass du sie schnell fallen lässt.

Edelstahl sollte sein, weil das ein schlechter Wärmeleiter ist und du ihn im Gegensatz zu deinen Pflastersteinen bis in die Fugen stellen kannst.

 

Es ist nicht "eine überlagerte Flexscheibe", sondern ein Paket mit Folie ausßen drum (wie ein Stapel CD/DVD-Rohlinge). Schwarze dünne Scheiben zum trennen von Metall.
Also nur "überlagert" was das evtl. irgendwo befindliche "Haltbarkeitsdatum" angeht, nicht optisch irgendwie vergammelt.

Ich muss mal schauen was Ich alles ausprobieren muss.
Den Bosch suche Ich raus, und verkaufe den erst mal.
Ich habe eine Supercut 2 Q mit Schnellspannverschluss mit Koffer... ersteigert.
Zumindest 400W, und angeblich langlebiger als die normale Multimaster.
Seltsam, die 350W Multimaster kosten gebraucht 170-225 Euro, die Supercut um die 100 Euro, auch mal 200 Euro (ein paar neue Aufsätze von Fein dabei, nur "2 mal benutzt"...).
Ist keine "Wertanlage", aber verliert eher auch keinen Wert in kurzer Zeit.
Evtl. weil "Multimaster" private Bieter suchen, die "Supercut" nicht suchen oder gar nicht kennen, und Gewerbliche evtl. weniger bis gerade nicht nach gebrauchten Maschinen suchen...
Die SC sind doch nicht "schlechter" als MM? In einem Forenbeitrag fragte mal jemand nach den Unterschieden, da nannte noch jemand das fehlen eines Schnellverschluss, aber langlebiger (eingesetzt im Automobilbau etc.).
Aber den Schnellverschluss hat die hier ja. Warum sollte man da noch teurer den MM kaufen, wenn man Gebraucht kauft...

Wenn es günstige Steintrennscheiben für die 75mm-Trenner gäbe, würde Ich noch so einen günstigen kurzfristig dazu nehmen.

Jetzt suche Ich erst mal einen Aufsatz für die Fein, der in die Fuge reingeht.
Gibt es da außer Bosch und Fein (ist von einem das Zubehör hochwertiger, also langlebiger?) noch Marken die gute Qualität haben?
Es gibt doch Qualitätsunterschiede zwischen diesen marken und No-Name bei den Aufsätzen? Bei den Holzsägen etc. mag das noch weniger auffallen, aber bei Stein...

Ich fand bisher z.B. "Bosch Zubehör HM-Riff Segmentsägeblatt, 85 mm ACZ 85 RTT, 2608661870"
Auf der Packung ist auf dem Foto eine Anwendung zwischen Fliesen zu sehen.
Und es hat 4mm Breite.
Bei Amazon (unter den ersten Ergebnissen ist nichts von Bosch selbst) steht noch:

  • Hohe Nutzerfreundlichkeit - Schnelles Entfernen von Fugen und Mörtel mit einer Schnittbreite von bis zu 4 mm.
  • Praktisch - Fräsen von Nuten in Porenbeton für das Verlegen von Leitungen und Kabeln.
"Fugen und Mörtel".
Kann Ich mich da darauf verlassen, dass es wirklich diese Fugen hier entfernen kann?
Ohne nach einem Meter hinüber zu sein? Auch nach entfernen von xx Fliesen sollte es nicht hinüber sein... Einer 16 Euro, zwei 23 Euro. Beides inkl. Porto... Etc. für 5 oder 10.
Wenn es aber kein schneller Verschleißartikel ist, brauche Ich auch nicht viele.
Das mit den zwei statt einer lohnt noch preislich, aber eigentlich will Ich die dafür auch nicht "verbrauchen". Sonst gerne noch andere Werkzeug-Vorschläge, auch abseits von Multimaster/Multitool.

 

Geändert von Tobias_Claren (13.09.2017 um 09:22 Uhr)
Nochmal kurz zum Thema Trennscheiben.
Erstens:
es gibt aus gutem Grund spezielle Trennscheiben für verschiedene Materialien, also mal so grob Metall, Stein/Beton, Fliesen. Es gibt dann auch noch Universalscheiben (Metall oder Rest)
Eine Metallscheibe würde ich nur für Metall verwenden. Für deine Fugen würde ich eine Diamantbesetzte Scheibe für Beton oder Stein verwenden.
Natürlich nur, falls Du den Vorschlag "Flex für Strecke, was anderes für Ecken" umsetzen möchtest.

Zweitens: SICHERHEITSRELEVANT
Jeder Markenhersteller von Trennscheiben schreibt ein MHD auf seine Scheiben. (Oder war es sogar ein "nur zu verwenden bis"?)
Da sollte man sich auch dran halten.
Grund: die Scheiben altern. Auch in ihrer Originalverpackung. Ganz ohne Abnutzung.
Und bei dieser Alterung werden sie meist spröde.
Ob es im Extremfall dazu kommt, dass die Scheibe sich zerlegt, wenn der Winkelschleifer auf Drehzahl kommt oder erst wenn Du sie am Werkstück ansetzt oder sogar erst bei einer leichten seitlichen Belastung ist eigentlich egal.
Denn WENN sich die Scheibe zerlegt, dann fliegen die Scheibensplitter in irgend welche Richtungen davon. Und da sich die Scheibe vorher so schnell gedreht hat, dass der Rand bis zu 80m/s erreicht fliegen dir die Trümmer schneller um die Ohren, als du reagieren kannst.
Ich möchte dann nicht in der Nähe sein.
Du kriegst eine Trennscheibe für Stein beim Obi für 2 €. oder 5 für 6€. Eine Diamant-Scheibe für 12€.
Klar ist es kein Spaß, originalverpacktes Verbrauchsmaterial wegzuschmeißen. Aber bei dem Preis und dem Risiko sollte die Entscheidung leicht fallen.

 

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