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Pumpenauslegung für Quellstein?

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    Pumpenauslegung für Quellstein?

    Hi Leute,

    ich habe einen runden Quellstein mit 25cm Durchmesser und einer Kernbohrung von 3cm.
    Wie kann ich ableiten, welche Pumpleistung ich benötige? Ich möchte natürlich keine Fontäne haben, sondern nur ein leises Plätschern aus dem Quellstein.

    Reicht mir sowas mit 200 L/H? https://www.amazon.de/Decdeal-Wasser...dp/B073R97L78/

    Zweite Frage: Wenn ich dann eine kleine Pumpe gefunden habe, wie schließe ich diese an die 3cm Kernbohrung an? Die meisten kleinen Pumpen bringen ja nur so 13-16mm Düsen mit. Besorge ich mir dann einen Adapter, der meinen Querschnitt knapp verdoppelt, um einen passenden Schlauch anschließen zu können?
    Oder klappt das nicht und ich muss eine Pumpe suchen, die auch ein Anschlüssdüse für ca 30mm mitbringt?

    Danke für eure Ideen!

    Für eine Bohrung von 30mm sind 200l/h viel zu wenig. Das sind 3,3l/min und das bei optimalen Bedingungen. Um ein leises Plätschern zu erzeugen, würde ich bei dem Durchmesser eine Pumpe mit 1000 - 2000 l/h verwenden. Diese Pumpen haben etwa 20 - 30w Leistung und sind i. d. R. im Durchfluss regulierbar.
    Stell dir einfach vor, du hättest einen 1l - Meßbecher und gießt den in gut 20sec aus. Das Strählchen entspricht der Menge, die aus der 30mm - Öffnung herauskäme, und das wie gesagt unter optimalen Bedingungen.

    Ich persönlich würde allerdings einen Schlauch oder z. B. ein passendes ( Cu-) Rohr durch die Bohrung führen und oben mit wasserfestem Mörtel oder Silikon befestigen.
    Dann könntest du oben eine Düse deiner Wahl aufsetzen und wärst das Problem des 30mm - Auslaufes los.

    Trotzdem würde ich eine Pumpe mit 1000 - 2000l/h verwenden. Sollte der Auslauf zu stark sein, kannst du die Pumpe einfach im Durchfluss regulieren.

    Auch bei engerer Düse reichen 200l/h grad mal, um die 25cm - Kugel zu benetzen. D. h. wenn man es nicht weiß und nicht genau hinschaut, merkt man garnicht, daß Wasser läuft.

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      Ich habe eine Kugel mit 30 cm. Darunter ist eine Minipumpe wie man sie für Zimmerbrunnen verwendet - Steighöhe etwa 50 cm, Preis etwa 15 Euro. Einen Schlauch anbringen durch das Kernloch führen und z.B mit Silikon abdichten. Das genügt, um Deinen Quellstein nass zu bekommen, plätschert auch und schont die Stromrechnung. Bedenke, eine größere Pumpe läuft mit mind. 40 Watt. Das sind am Tag ein Kilowatt. Hochgerechnet auf 200 Tage ist das richtig Geld.

      Willst Du damit aber einen Bachlauf betreiben, sind 2000 Liter je nach Anspruch zu wenig.

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        Rainerle du weißt nicht zufällig wieviel Durchfluss deine Pumpe ca hat? Eine 30W Pumpe wollte ich in der Tat nicht unbedingt installieren, das bedankt sich sonst der Energieversorger

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          mit Auf wieviel würdest du empfehlen den Querschnitt zu verringern (mittels CU-Rohr, oder vielleicht gibt es ja auch dicke Dichtungen als Band, die man um das Kupferrohr oben wickeln kann)?

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            Ich betreibe seit kurzem eine Teichpumpe an einem Wasserfall. Förderhöhe ist 1,5m. Der minimale Durchlauf ist mit 3600 l / h angegeben. Damit schafft es die Pumpe noch gerade so, Wasser in den Wasserfall zu drücken. Mein Zulaufschlauch hat 1", also keine 30mm wie bei Dir.

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              Ich habe so etwas.
              https://preisvergleich.check24.de/ga...SACEgIae_D_BwE

              5 Watt, 300 Liter/Std. Das sind 5 in der Minute. Bei entsprechender Förderhöhe eher 1 Liter. Aber das genügt für den Eindruck von fließendem Wasser und dass was gluckst und tropft.

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                membersound Ich habe mal einen dicken Kieselstein durchbohrt und mit Silikon ein 10er Kupferrohr eingeklebt. So hatte ich unten einen Anschlußstutzen für einen passenden Schlauch und oben eine 10er Aufnahme für eine Düse. Ich habe allerdings das Rohrende als Ausströmer benutzt.
                Der Betrieb erfolgte mit einer kleinen Bachlaufpumpe mit 13w u wenn ich mich recht erinnere 1000l max. Förderleistung.
                Bei Betrieb bildete sich am Ausströmer ein wenige cm hoher " Pilz", der dann sehr leise plätschernd über die ganze Oberfläche des Steins abgelaufen ist.

                Übrigens spricht aus meiner Sicht auch nichts dagegen, die 30er Bohrung mit wasserfestem Mörtel auszufüllen und dann einen Stab oder ein Rohr mit geeignetem Durchmesser durchzustecken. Vor dem endgültigen Aushärten ziehst du den Stab unter leichtem Drehen raus und hast so den Durchmesser deiner Bohrung dauerhaft verkleinert.
                Dann könntest du mit geringeren Pumpenleistungen arbeiten, wobei ich 200l/h auch dann für zu gering halte.

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                  Ich habe einen kleinen Springbrunnen in einem Kübel auf dem Balkon stehen. Leistung 150l bei einer Steighöhe von ca. 90cm bei entsprechender Düse. So lange man die Steigleitung nicht dicker macht als 10mm reicht das Dicke für einen Stein von 30cm Durchmesser. Der soll ja nicht großartig plätschern sondern Wasser ruhig über den Stein fliessen lassen. Es sei denn er soll richtig sprudeln, dann würde ich ab 300l vorziehen.

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                    Ich würde auch mit einem dünneren Steigrohr arbeiten, dann reicht vielleicht schon eine kleine Solar-Pumpe.

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                      Also meine Kugel hat etwa 8 mm Loch. 3 cm ist zu viel Wasserdruck gegen die Pumpe - Eigengewicht der Wassersäule.

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                        Wie es der Zufall so will, habe ich im Keller ein Reststück von diesen grauen Heizrohr-Isolierungen gefunden. Passt perfekt in die Bohrung und komprimiert den Bereich soweit, dass ein 12mm Schlauch noch gerade durchpasst.

                        Weiß jemand, wie witterungsbeständig diese Isolierungen sind?
                        Ich meine, bevor ich klebe oder mörtel, schieb ich lieber einmal im Jahr ne neue Isolierung rein.

                        Bei uns im Baumarkt gabs als kleinstes Modell eine 300l/H 5W Pumpe. Werde die mal testen und berichten.

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                          Ich hab so Elektroinstallationsrohr seit rund 20 Jahren in einem Brunnen als Steigrohr. Heizrohrisolierungen sollten mindestens so lange halten.

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                            Ich würde mir bei der Heizrohrisolierung Sorgen wegen der UV-Beständigkeit machen und daher die Stirnseiten oben und unten mit einer UV-beständigen Dichtmasse ca 3-5mm dick zuschmieren.
                            Also Isorolle 1cm kürzer als das Loch durch den Stein zuschneiden (Rohr natürlich länger, für Anschluss unten und passenden Abschluss oben), Rohr und Iso durch den Stein, und dann in die Nut zwischen Iso, Rohr und Stein die Dichtmasse

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                              Fürs erste bin ich ganz zu frieden. Ist jetzt die 300l/H 5W Pumpe geworden. Auf voller Leistung genügt sie gerade so, eigentlich perfekt. Danke für eure Tipps!
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