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Wie werde ich Disteln los?

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  • Wie werde ich Disteln los?

    Wir haben einen großen Garten und viel Wiese. Dieses Jahr besteht der halbe Garten aber leider fast nur aus Disteln. Mein Mann und ich sind täglich am stechen. Wenn wir am Ende angekommen sind, können wir oft vorne wieder anfangen, weil sie so schnell nachwachsen. Auch auf der Wiese befinden sich einige, sodass wir mit den Kindern nicht mehr barfuß laufen können. Kennt jemand ein effektives Mittel um diese Dinger los zu werden?

  • Wir hatten hier vor gar nicht langer Zeit einen thread mit gleichem Thema, anderes Unkraut.
    da kam dann ubgefähr folgendes raus:
    Entweder ausstechen, ausstechen und nochmals ausstechen.....
    oder
    Gift.... das killt aber vermutlich auch den Rasen.

    Andere Lösung: warten, bis die Saison der Disteln vorbei ist und sie von selber kaputt gehen. Wann das in Deutschland genau ist, kann ich leider nicht sagen....

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    • Disteln sind sehr hartnäckige Pflanzen. Die Chemische Keule vermag hier nur bedingt zu helfen denn, es gibt kein wirklich zuverlässiges Mittel welches mit garantie wirkt. Das beste Mittel ist - leider - die gute alte Handarbeit. Sie lassen sich am einfachsten herausziehen wenn der Boden feucht ist. Ist es zu trocken dann solltet ihr den Boden mit einem Gartenschlauch wässern. Ähnlich wie bei Löwenzahn muss der ganzen Wurzel aus dem Boden heraus. Die herausgezogene Wurzeln solltet ihr gut entsorgen und keinesfalls auf dem Kompost werfen. Entscheidend ist, dass die Disteln nicht zum Blühen kommen denn anderenfalls verstreuen die ihre Saamen weiter. Es kann mühsam sein und man muss auf jeden Fall am Ball bleiben.

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      • Im Vorgarten hatten wir auch viele Disteln, durch das ausstechen sind es schon weniger geworden. Man muss halt dahinterher sein und die Biester immer mit der Wurzel erwischen.

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        • Disteln sind Pionierpflanzen,sehr widerstandsfähig.Deshalb bleibt da eigendlich nur das Ausstechen,bei der Chemischen Keule wird alles andere eher aufgeben.

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          • Das ist wie Löwenzahn, die muss man ausstechen.

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            • Schade nur, dass je nach Distelsorte die Wurzeln bis zu 2 m in die Tiefe reichen können und sich auch waagrecht ausbreiten um dort neue Triebe zu bringen.

              Ich hatte in meinem Rasen einzelne Disteln, die ich so gut es ging gezogen habe. Neue Triebe sind dann regelmäßig dem Rasenmäher zum Opfer gefallen, im nächsten Jahr kamen keine mehr.
              In einer anderen Ecke des Grundstücks hatte ich einen verwilderten Busch gerodet, der ziemlich sauren Boden hinterlassen hat. Etwa 15qm waren danach brach mit ein wenig Unkraut. Hier wuchsen die Disteln etwa bis auf 1,5-2m Höhe bevor ich dazu kam, mich ihrer anzunehmen.
              Ich habe die meisten einfach mit dem Rasenmäher (vorne angehoben, nur die Hinterräder auf dem Boden; nicht unbedingt zu empfehlen) umgedrückt, abgesäbelt und grob gehäckselt (alles in einem Aufwasch - Rasenmäher eben); dann zusammengerecht und ab in die Biotonne.
              Erde aufgelockert, Rasen-Nachsaat gestreut (reichlich) und teilweise bis zu 5cm eingearbeitet, festgestampft.
              Wenn Disteln ca. 10cm hoch waren gemäht (zu früh für die Nachsaat), als Nachsaat 5cm hoch war wöchentlich mitgemäht.
              im Jahr drauf kamen ca 5 Disteln nach, die hab ich einfach rausgezogen.
              Seitdem ist Ruhe (Distelnmähen war vor ca 2,75 Jahren im Sommer)

              Diese Vorgehensweise entspricht nicht dem, was üblicherweise zur Distelentfernung gesagt wird (tief ausstechen, ausgraben, Gift), die Wurzeln verbleiben im Boden und können irgendwann die nächsten 20 Jahre wiederkommen. Meine Hoffnung ist, dass andere Pflanzen (z.B. Gras) ihnen ausreichend wenig Nährstoffe/Licht/Luft lassen, damit sie nicht hochschießen und mit der Zeit die Wurzeln sterben/austrocknen/verrotten. Es kommen in der Nähe dieses Platzes immer wieder einzelne Disteln, die ich immer wieder mal rausziehe.
              Trotzdem hat es für mich funktioniert.
              Gartengestaltung hat aber bei uns auch geringe Priorität, Hauptsache die Kinder können draußen spielen.

              PS: Ich erkenne auch an der Löwenzahnmenge den Unterschied, ob ich wöchentlich oder alle 2 Wochen oder selten/unregelmäßig zum Mähen komme. Ein bisschen was ist also an der Theorie des Auszehrens durch Mähen dran. Für mich eine einfache Arbeitserleichterung

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              • Eine Empfehlung aus hausgarten.net.: Größeren aggressiven Ackerkratzdisteln u. a. kommen Sie auf dem Rasen am besten bei, wenn Sie sie laufend abmähen (häufiges Mähen tut auch dem Rasen gut). Möglichst kurz bevor Regen angesagt ist (oder nach dem Mähen den Rasen sprengen), Disteln verfaulen, wenn in die beim Mähen gekappten, hohlen Stiele Wasser eindringt. Es gibt aber Disteln, die so flach wachsen, dass sie nicht mehr vom Mähmesser erwischt werden. Wegen denen brauchen Sie den Rasen nicht bis in Bodennähe herunterschälen, das mag er gar nicht. Sie sollten vielmehr freundliches (10 bis 25 °C) und feuchtes Wuchswetter abwarten und zu dessen Beginn die Disteln nur ganz oberflächlich flach wegschneiden/ausstechen, sodass die Wurzel im Boden bleibt. Anschließend düngen Sie den Rasen, warten ab, bis die durch halbherzigen Schnitt animierten Disteln wie wild austreiben - und mähen sie dann ab. Wenn der Rasen zwei, drei Mal hintereinander eine solche Pflege erfährt, sollten die Disteln fix und fertig sein, aber der Rasen sollte sehr gut aussehen. Wenn anschließend noch einmal eine Distel auftaucht, sollten Sie diese so jung ausstechen, dass Sie alle Wurzeln erwischen. Ist es dafür schon zu spät, steht wieder die gerade geschilderte Behandlung an.

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                • Stromer
                  Das ist ein sehr guter Bericht, dass die Stengel innen hohl kein Wasser mögen, wußte ich auch noch nicht.
                  Vielen Dank für den informativen Bericht, ich habe wieder dazu gelernt.

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                  • Wirklich dauerhaft wird's wohl nur was mit Ausstechen werden - da kann ich mich nur anschließen. Als persönlichen Tipp kann ich den Unkrautstecher von Fiskars empfehlen. Der ist zwar nicht gerade günstig, aber dein Rücken wird es dir danken.

                    Kleiner "Profi-Tipp": Wenn du die ausgestochenen Wurzeln in ein Obstkorb (grobmaschig) wirfst, fällt die saubere Erde durch und du hast nicht so viel zu entsorgen. Denn die Disteln solltest du über den Hausmüll entsorgen. Auf dem Kompost wird das sonst eine nie endende Herausforderung.

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                    • Stromer Ich kann Maggy nur Recht geben. Der Tipp mit dem Wasser ist echt super. Werde ich gleich bei der nächsten Distel auf unserem Rasen ausprobieren.

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                      • @ stromer - das ist ein interessanter Bericht

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