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Fragen rund um das Gewächshaus...worauf muss ich achten?

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    Zitat von George1959 Beitrag anzeigen

    Dickere Scheiben werden dich da nicht weiterbringen. Die thermische Trägheit derartige "Gebäude" ist gleich dem einer leeren Coladose. Es sind zu viele Undichtigkeiten und Kältebrücken vorhanden als dass dickeres Material da eine entscheidende Rolle spielen würde. Man muss halt genau aufpassen, wann man die Pflanzen einbringt. Im zweiten Jahr hatte ich mich leicht verschätzt und es kam noch unerwartet leichter Frost. Ich sah nur zwei Möglichkeiten die Pflanzen zu retten. Entweder alle ausgraben und ins Haus bringen oder Heizlüfter rein und hoffen. Der Heizlüfter hat sehr gut funktioniert und da es nur auf geringe Stufe für ca. eine Woche laufen musste, hat es uns nicht die Haare vom Kopf gefressen.
    Dem kann ich aus Erfahrung nur zustimmen. Um so ein Gewächshaus in ein Warmhaus zu wandeln sind ganz andere Summen erforderlich. Der Trick beim Gewächshaus ist ja lediglich, dass der kalte Wind abgehalten und die Sonnenstrahlen drinnen gehalten werden. So kann man auch schon im Januar mit Salaten beginnen. Gegen Fröste in der Nacht hilft das Häuserl allerdings kaum. Man kann versuchen den U-Wert mit einer mehrlagigen Noppenfolie von absolut nicht vorhanden auf grottenschlecht zu erhöhen. Das klappt ganz gut (es gibt recht günstige Folien und Zubehör zum anbringen). Damit wird es im Gewächshaus immer noch sehr kalt nachts. Aber man kann mit einer selbstgebauten Tontopf-Heizung (es gibt sehr viele Anleitungen dafür) oder aber (wenn man Strom in der Nähe hat) mit einem Heizlüfter (mit Frostfunktion) dann besser gegenhalten. Die Wärme wird dann einfach besser gehalten.

    So kann man eigentlich das ganze Jahr zumindest Salat ernten oder aber etwas unempfindlichere Pflanze (meine Feigen halten sich da sehr gut, bei einem Olivenbaum würde ich zittern) überwintern.

    LG Quin

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      So habe ich vermutet. In dieser Preisklasse ist damit zu rechnen, dass ohne Weiteres keine professionellen Ergebnisse zu erwarten sind.
      Wobei froschn ja schonn wieder eine Klasse weiter ist.

      Vom Hersteller meines Gewächshauses gibt es auch einige Heizkonzepte, u.a. eine 100W Petroleumheizung, die zwei Wochen durchheizt.
      Die überlege ich mir für die Übergangszeiten (Frühling/Herbst). zu holen. Bei regelmäßigen Wintertemperaturen von -10-15°C muss ich mir da mit meinem Häusle keine Hoffnungen auf durchgehende Ernte machen.

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        Zitat von Tiefcoolkost Beitrag anzeigen
        So habe ich vermutet. In dieser Preisklasse ist damit zu rechnen, dass ohne Weiteres keine professionellen Ergebnisse zu erwarten sind.
        Wobei froschn ja schonn wieder eine Klasse weiter ist.

        Vom Hersteller meines Gewächshauses gibt es auch einige Heizkonzepte, u.a. eine 100W Petroleumheizung, die zwei Wochen durchheizt.
        Die überlege ich mir für die Übergangszeiten (Frühling/Herbst). zu holen. Bei regelmäßigen Wintertemperaturen von -10-15°C muss ich mir da mit meinem Häusle keine Hoffnungen auf durchgehende Ernte machen.
        Das keine "professionellen Ergebnisse" erwarten sind, kannst du so pauschal nicht sagen. Ich komme ja aus Oberfranken. Da hat mein Opa früher auch immer gesagt "4 Monate dunkel und 8 Monate kalt". Das hat sich die letzten Jahre zwar etwas geändert (Klimawandel), aber im Winter haben wir fast jedes Jahr Frost bis minus 10 Grad. Dennoch komme ich mit etwas Flies und den schon erwähnten Tontopfheizungen sehr gut durch den Winter. Salat ist teileweise erstaunlich frosthart. Ich habe immer noch Kohlrabi, Rote Bete und Asia-Salat im Gewächshaus stehen (der Rest ist schon gegessen ). Eine Tomatenpflanze oder aber Basilikum wirst Du sicherlich kaum durch den Winter bringen. Aber ansonsten ist es mit Deinem Gewächshaus (ich habe nicht viel anderes, nur etwas größer) kein Problem das ganze Jahr Ertrag zu erzielen. Lauch, Rotkohl, Wirsing, Rosenkohl und ähnliches kannst du btw. auch außerhalb des Gewächshauses ohne Probleme im Winter auf den Beeten stehen lassen...

        Gruß Quin

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          Zitat von Qu1n Beitrag anzeigen

          Das keine "professionellen Ergebnisse" erwarten sind, kannst du so pauschal nicht sagen. Ich komme ja aus Oberfranken. Da hat mein Opa früher auch immer gesagt "4 Monate dunkel und 8 Monate kalt". Das hat sich die letzten Jahre zwar etwas geändert (Klimawandel), aber im Winter haben wir fast jedes Jahr Frost bis minus 10 Grad. Dennoch komme ich mit etwas Flies und den schon erwähnten Tontopfheizungen sehr gut durch den Winter. Salat ist teileweise erstaunlich frosthart. Ich habe immer noch Kohlrabi, Rote Bete und Asia-Salat im Gewächshaus stehen (der Rest ist schon gegessen ). Eine Tomatenpflanze oder aber Basilikum wirst Du sicherlich kaum durch den Winter bringen. Aber ansonsten ist es mit Deinem Gewächshaus (ich habe nicht viel anderes, nur etwas größer) kein Problem das ganze Jahr Ertrag zu erzielen. Lauch, Rotkohl, Wirsing, Rosenkohl und ähnliches kannst du btw. auch außerhalb des Gewächshauses ohne Probleme im Winter auf den Beeten stehen lassen...

          Gruß Quin
          Dem kann ich nur zustimmen.
          Im Moment explodiert es bei uns im Gewächshaus förmlich.
          Ein paar Sonnenstrahlen reichen da schon aus und alles wächst wie verrückt.

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            Zitat von Toby Beitrag anzeigen

            Dem kann ich nur zustimmen.
            Im Moment explodiert es bei uns im Gewächshaus förmlich.
            Ein paar Sonnenstrahlen reichen da schon aus und alles wächst wie verrückt.
            Hach, du Glücklicher. Mein nachgesendetes Gewächshaus-Paket, nachdem das erste ja bei der Spedition verschollen war, ist immerhin jetzt auf dem Weg von Österreich ins Ruhrgebiet. Wenn alles gut läuft, können wir aber noch im Mai anfangen mit dem pflanzen.
            Hast du deine Honigtomaten auch im Gewächshaus stehen?

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              Zitat von froschn Beitrag anzeigen

              Hast du deine Honigtomaten auch im Gewächshaus stehen?
              Nein, noch nicht. Ist Nachts noch zu kalt für Tomatenzwerge.

              Die stehen im Wintergarten, werden heute pikiert und umgepflanzt, kommen dann ins Gewächshaus zur weiteren Vorzucht.

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                So, es geht weiter. Inzwischen sind alle Teile des Gewächshauses eingetroffen, wer hätte das gedacht? Nun müssen wir noch einen Teil der Hecke entfernen, damit das Häuschen den perfekten Platz bekommt.

                Wir überlegen nun, was besser ist. Ein Streifenfundament? Oder reicht ein Punktfundament? Was meint ihr?

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                  Mein Gewächshaus ist nur marginal größer. Ich habe damals den Fundamentrahmen auf ein Punktfundament mit 6 Punkten (oder so - ist schon ne Weile her) gesetzt. Das hat ganz gut funktioniert und auch bislang allen Stürmen getrotzt. Ich glaube ich würde dennoch heute ein Streifenfundament bevorzugen, weil es das Gewächshaus halt besser nach außen abschließt und auch Unkraut von der Wiese von außen nimmer so leicht reinwachsen kann.

                  Aber funktionieren tut aus meiner Sicht ein Punktfundament ebenso.

                  Gruß Quin

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                    Zitat von Qu1n Beitrag anzeigen
                    Mein Gewächshaus ist nur marginal größer. Ich habe damals den Fundamentrahmen auf ein Punktfundament mit 6 Punkten (oder so - ist schon ne Weile her) gesetzt. Das hat ganz gut funktioniert und auch bislang allen Stürmen getrotzt. Ich glaube ich würde dennoch heute ein Streifenfundament bevorzugen, weil es das Gewächshaus halt besser nach außen abschließt und auch Unkraut von der Wiese von außen nimmer so leicht reinwachsen kann.

                    Aber funktionieren tut aus meiner Sicht ein Punktfundament ebenso.

                    Gruß Quin
                    Perfekt erklärt

                    Kommentar


                      Ich bleibe bei meinem Vorschlag denn die Eingangsfragestellung war:

                      "Was ist der minimalste Aufwand für den Untergrund, den ich betreiben kann, um das Gewächshaus sicher und gut aufzustellen? Hintergrund ist der, dass ich immer noch mit einer Schulterverletzung kämpfe und die Hauptarbeit an den anderen hängen bleiben wird."

                      Das Haus wird mit einem Stahlfundament geliefert. Wozu dann noch Beton in den Garten bringen?

                      - Stelle aussuchen
                      - Stelle ggf. ebnen
                      - Teichfolien ausbreiten
                      - Stahlrahmen auf Teichfolie bringen
                      - Stahlrahmen verankern
                      - Gewächshaus aufbauen
                      - Sich freuen und bepflanzen




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                        Naja, ich habe Schiss, dass es mir beim nächsten Sturm wegfliegt. Aber ich weiß auch noch vom Außengehege, was für eine Affenarbeit das Fundament für die Hühner war. Von den Kosten mal ganz abgesehen. Ich habe mir schon in Tobys Projekt schon das Punktfundament angeschaut. Vielleicht wäre das ja wirklich die schlaueste Lösung.

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                          Zitat von froschn Beitrag anzeigen
                          Naja, ich habe Schiss, dass es mir beim nächsten Sturm wegfliegt. Aber ich weiß auch noch vom Außengehege, was für eine Affenarbeit das Fundament für die Hühner war. Von den Kosten mal ganz abgesehen. Ich habe mir schon in Tobys Projekt schon das Punktfundament angeschaut. Vielleicht wäre das ja wirklich die schlaueste Lösung.
                          Deine Bedenken kann ich durchaus nachvollziehen doch, ich kann dich auch beruhigen. Meines ist mit vier Stück (jede Ecke eines) Bewehrungsstahl Ø16 mm x 1000 mm verankert. Die Dinger stecken 900 mm in der Erde. Es steht bombenfest bereits seit fünf Jahren und hat jeden Sturm ohne Probleme überstanden.

                          Vor ca. 10 Tagen habe ich in unserem Garten ein Geräteschuppen aus Metall nach genau derselben Methode aufgebaut. Kaum war ich fertig (Fußboden war noch nicht drin) schon kam auch der erste Sturm. Es ist überhaupt nichts passiert und es steht nach wie vor einwandfrei.

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                            Ok, das hört sich plausibel an. Ich werde mich mal mit meinen Leuten beraten. Aber die Sache mit der Teichfolie ist schon beschlossene Sache. Ich habe sogar noch welche hier.

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                              Wenn man keine Mischmaschine hat, dann ist das mit dem Beton natürlich schon eine Plackerei. MIt Mischmaschine geht das zu zweit eigentlich recht fix. Untergrund vorbereiten, Schnüre ziehen usw. muss man ja immer.

                              Was George vorgeschlagen hat, funktioniert sicherlich auch.

                              Da führe mehrere Wege nach Rom - wie meistens...

                              LG Quin

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                                Zitat von George1959 Beitrag anzeigen
                                Ich bleibe bei meinem Vorschlag denn die Eingangsfragestellung war:

                                "Was ist der minimalste Aufwand für den Untergrund, den ich betreiben kann, um das Gewächshaus sicher und gut aufzustellen? Hintergrund ist der, dass ich immer noch mit einer Schulterverletzung kämpfe und die Hauptarbeit an den anderen hängen bleiben wird."

                                Das Haus wird mit einem Stahlfundament geliefert. Wozu dann noch Beton in den Garten bringen?

                                - Stelle aussuchen
                                - Stelle ggf. ebnen
                                - Teichfolien ausbreiten
                                - Stahlrahmen auf Teichfolie bringen
                                - Stahlrahmen verankern
                                - Gewächshaus aufbauen
                                - Sich freuen und bepflanzen



                                Wo genau kommt die Teichfolie hin und wozu ist die?

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