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Welche Dacheindeckung bei Schuppendach, ca. 7° Dachneigung

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  • Welche Dacheindeckung bei Schuppendach, ca. 7° Dachneigung

    Hallo zusammen,

    ich baue gerade einen Schuppen. Dieser hat eine Dachneigung von knapp 7°. Dachmaße: ca. 1,85x5,9m. Die Neigung geht über die lange Seite, also das Wasser von ganz oben bis ganz unten legt die 5,9m zurück.
    Derzeit ist das Dach mit Schalung eingedeckt und oben drauf eine günstige besandete Dachpappe genagelt. Nun möchte ich dieses Dach gern dauerhaft regensicher machen. Meine Ideen waren Bitumenschindeln oder Trapezblech. Bei der Suche nach einem geeigneten Trapezblech habe ich mit Schrecken die Information gefunden, dass man das Blech wohl nicht direkt auf das Holz schrauben kann. Stattdessen muss man wohl noch eine Lattung dazwischen bauen, damit das Blech genügend hinterlüftet ist. Durch den zusätzlichen Aufbau käme aber zusätzliche Höhe dazu, was ohne größeren Mehraufwand nicht realisierbar ist. Heißt das, dass ich das Blech als Eindeckung nun abschreiben kann? Bitumenschindeln gibt es aber leider erst ab einer Dachneigung von mind. 15°. Andere habe ich keine gefunden. Was kann ich denn sonst als dauerhafte Dacheindeckung nehmen?
    bliebe noch eine Bitumen-Schweißbahn. Allerdings habe ich das noch nie gemacht und auch Respekt davor. Nicht selten ist dabei schon das ein oder andere Bauwerk abgebrannt. Habt ihr Vorschläge oder Meinungen zu meinen Schilderungen?

    Ich danke euch im Voraus für eure Hilfe.

    mfg
    Jens

  • Bei dieser geringen Neigung würde ich wohl auf die Schweißbahn setzen und davon 2 Lagen auf die bereits vorhandene Dachpappe verlegen.
    Sofern die Schalung tragfähig für 2 Personen ist ist das gar kein so schlimmes Hexenwerk. Außer angeschmolzen Turnschuhen (mein Fehler...) war das kein wirkliches Problem.
    Bei der ersten Schicht hatten wir ein paar Stellen, wo wegen zu viel Hitze auf einer Stelle ein Loch in die Bahn geschmolzen war (meines Vaters Fehler...), aber angebrannt ist uns nix. Nach meiner Einschätzung ist die Brandgefahr mit fünf Gramm gesundem Menschenverstand weitgehend abgewehrt (einen Feuerlöscher oder Gartenschlauch in der Nähe zu haben sicher trotzdem kein schlechter Gedanke)

    Und zum Trapezblech würde ich sagen: Mit einer einlagigen Lattung kämen ca. 24mm Höhe dazu. Das kann doch nur an irgendwelchen Anschlüssen ein Problem sein - vielleicht hast Du mal ein Bild damit wir überlegen können wie man dieses Problem lösen könnte?

    Und andererseits: was soll denn zwischen Dachpappe-benagelter Schalung und Trapezblech groß passieren? Das Blech sollte dicht sein, bei einem Schuppen würde ich jetzt von ungedämmt und daher geringen Temperaturunterschieden innen/außen und somit wenig Schwitzwasser rechnen. Könnte also sein, dass es ohne Lattung nur 10 Jahre hält statt 15. Aber das ist nur so ein Gedanke

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Name: E4B8BB36-D3D6-46D4-B44C-9E4CFDA83D2C.jpeg
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ID: 3878414 Hier mal ein Bild vom Dach. Die Dachrinne ist schon dran, da könnten zusätzliche Zentimeter zu Problemen führen. Außerdem würde ich damit über das Blech zum Carport kommen und müsste daran auch noch herum doktern.

      Und wegen der Temperaturunterschiede: Das Carport hat mich da eines Besseren belehrt. Da sollte man erst Recht davon ausgehen, dass es keine Unterschiede geben sollte. Wenn allerdings die Sonne drauf knallt, dann wird es eine Tropfsteinhöhle...

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      • HaHoma sieh dir mal meinen Holzschuppen an wo ich Trapezblech direkt auf die Schalung geschraubt habe.
        Ich wüsste jetzt keinen Grund warum da noch eine Lattung drunter sollte, denn unterlüftet ist es auch so durch die Sicken.


        Was ich bei Deinem Dach aber noch machen würde: Ein Einhangblech in die Dachrinne.

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        • Am Dach des Carports einfach die eine Latte weglassen und dann das Blech unterlegen? Oder dort beginnen, an der hohen Kante das Trapezblech trennen und an das Carportblech mit Blindnieten befestigen.

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          • Zitat von Toby Beitrag anzeigen
            HaHoma sieh dir mal meinen Holzschuppen an wo ich Trapezblech direkt auf die Schalung geschraubt habe.
            Ich wüsste jetzt keinen Grund warum da noch eine Lattung drunter sollte, denn unterlüftet ist es auch so durch die Sicken.


            Was ich bei Deinem Dach aber noch machen würde: Ein Einhangblech in die Dachrinne.
            Diese Antwort gefällt mir natürlich am Besten. So war es ja auch ursprünglich gedacht. Durch die Sicken sollte auch meiner Meinung nach eine Belüftung gewährleistet sein, aber im "Tal" liegt ja dad Blech trotzdem direkt auf. Ist halt die Frage, was unter dem Blech passiert...

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            • Es kondensiert. Da Dachpappe darauf ist wenn ich mich recht erinnere ist das relativ egal. Das Blech schmilzt sich eben im Sommer ein und wenn Du Pech hast, tropft davon etwas in die Dachrinne oder durch Spalten im Holz darunter.

              Was schadet es schmale Lattung aufzubringen. 1-2 cm OSB in Streifen geschnitten?

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              • Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                Es kondensiert. Da Dachpappe darauf ist wenn ich mich recht erinnere ist das relativ egal. Das Blech schmilzt sich eben im Sommer ein und wenn Du Pech hast, tropft davon etwas in die Dachrinne oder durch Spalten im Holz darunter.
                Ich freue mich auf Euren Besuch Rainerle
                Da kondensiert nix. Und tropfen tut da auch nix.

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                • Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                  Was schadet es schmale Lattung aufzubringen. 1-2 cm OSB in Streifen geschnitten?
                  Ja gut, die Latten kann ich ja halbieren und da habe ich dann ca. 1cm mehr drauf liegen. OSB- geht natürlich auch. Wird aber feucht. Hält es das aus? In welchem Abstand?
                  die Latten werden doch dann quer zu den Sicken gelegt, oder? Dann dann das Wasser darunter noch ablaufen? Wenn sich das dann staut, läuft es ja zwangsläufig durch die Schraublöcher, oder?

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                  • Zitat von HaHoma Beitrag anzeigen

                    Ja gut, die Latten kann ich ja halbieren und da habe ich dann ca. 1cm mehr drauf liegen. OSB- geht natürlich auch. Wird aber feucht. Hält es das aus? In welchem Abstand?
                    die Latten werden doch dann quer zu den Sicken gelegt, oder? Dann dann das Wasser darunter noch ablaufen? Wenn sich das dann staut, läuft es ja zwangsläufig durch die Schraublöcher, oder?
                    Quer zur Sicke ist richtig. Wasser wird nicht darunter sein, höchstens Feuchtigkeit. Durch die Schraubenlöcher läuft da nix.

                    OSB im Außenbereich wäre auch meine erste Wahl. Das quillt so herrlich auf wenn es feucht wird und modert dann so vor sich hin.

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                    • Ja, es gibt auch ziemlich wasserbeständiges OSB. Aber Dachlatten wären auch möglich.

                      Wo soll Wasser herkommen? Das Dach ist doch dicht. Schwitzwasser oder Kondenswasser. Aber das trocknet nach paar Stunden auch wieder ab.

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                      • Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                        Wo soll Wasser herkommen?
                        Flugschnee, also wenn Schnee drunter weht. Ebenso Regen und Wind. Deswegen werden so flache Dächer ja auch immer mit einer Schweißbahn als erstes abgedichtet.

                        Wenn schon eine Lattung, dann Vollholz. Vorzugsweise ein Harzhaltiges.
                        Aber ich bleibe dabei, das Blech auf die Schweißbahn ist ausreichend.
                        Du schreibst ja selbst ....
                        Das Dach ist doch dicht. Schwitzwasser oder Kondenswasser. Aber das trocknet nach paar Stunden auch wieder ab.

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                        • Ich habe hinter der Garage auch einen ähnlichen Anbau. Da zwischen der Dachrinne der Garage und dem Dach des Anbaus nur gut zwei cm Platz waren hatte ich mich entschlossen das Dach mit Teichfolie abzudichten. Leider hat das nicht lange gehalten.

                          Im Internet habe ich dann Trapezblech mit nur 18 mm Höhe gefunden und über meinen örtlichen Baustoffhändler bestellt.
                          Montiert wurde es direkt auf die Teichfolie ohne Unterlattung und ohne Kalotten. Direkt im Tal mit Dichtschrauben verschraubt.
                          Das ich es so montieren kann hat mir mein Dachspengler gesagt und mit einem seiner Mitarbeiter habe ich die Montage durchgeführt.

                          Das hält nun schon seit Jahren und schwitzen tut auch nichts.

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                          • Ganz Ehrlich ich würde eine Unterlattung mit 24 mm Holz machen diese auf punktuell doppelt gelegter Dachpappe fest schrauben und darauf das Trapezblech. Wenn du am Carport keinen glatten Übergang hast, kurz messen und ein Blech kanten lassen. Trapezblech ist meines Erachtens die erste Wahl und macht später kaum Ärger.

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