Icon--down-black-48x48 IC-logout IC-up IC_check

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Holzhütte dämmen mit Styropor - Dampfbremse?

Einklappen
X
Einklappen
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Holzhütte dämmen mit Styropor - Dampfbremse?

    Hallo!

    Wir bekommen am Samstag eine Holzhütte, ca. 2,2 x 3,5 m
    Da soll unser Whirlpool (800l, 35°C) rein, damit wir auch im Winter baden können, geheizt wird mit einem 7kW Badofen.

    Da wir noch jede Menge Styropor übrig haben, wollen wir damit dämmen, die Frage ist jetzt: mit Dampfbremse oder ohne? Und wenn ja, außen oder innen anbringen? Ich habe beide Varianten schon gelesen und bin jetzt etwas unsicher.

    Der Bodenaufbau
    • Kiesschicht
    • Betonplatten (Hütte steht auf Rabatten)
    • [Dampfsperre] -> mein Favorit bisher
    • Styropor
    • [oder hier die Dampfsperre]
    • Querbalken
    • Bodenbelag (Holzdielen)

    Wandaufbau:
    • Holzverkleidung außen
    • Spalt für Hinterlüftung
    • Styropor
    • [Dampfbremse]
    • Innenverkleidung aus Holz

    Dachaufbau
    • noch offen, wird aber auch gedämmt

    Styropor ist ja selbst absolut diffusionsdicht und ziemlich witterungsbeständig.
    Die DB unterm Styropor verhindert eintreten der Feuchtigkeit von unten, DB überm Styropor verhindert Feuchtigkeitseintritt von oben (der Sinn erschließt sich mir noch nicht...)
    Wenn jetzt von unten Feuchtigkeit kommt, wird der größte Teil von der Folie abgehalten aber n Teil wird durchgehen und bleibt dann ewig zwischen Folie und Styropor - k.A. wie das zu bewerten ist.

    Wie würdet ihr das machen?
    Danke für eure Ratschläge!

  • Zur Dampfbremse wage ich nichts zu sagen. Im Haus hast Du extreme Wärme und Luftfeuchte. Dämmung ist verpflichtend. Aber Styropor bringt nicht viel. Das dämmt viel zu wenig, es sei denn es hat mind. 10 cm Stärke. Ich würde eher zu Styrodur raten. Das amortisiert sich sicherlich schon innerhalb weniger kalter Monate.

    Kommentar


    • Die Dampfbremse/-sperre soll klassischerweise verhindern, dass Dampf aus der warmen Raumluft in die Dämmung kommt, da er dort abkühlen und auskondensieren könnte/würde.
      Ich hab Styropor schon schimmeln gesehen.

      Bei der Wand würde ich - selbst wenn Du bei Styropor als Dämmmaterial bleibst - in diesem Fall eine Dampfsperre zwischen Styro und Pool einbauen, da aus dem warmen Blubbertopf sicherlich eine ganze Menge Dampf kommt.

      Beim Boden bin ich nicht so sicher. Feucht von unten, nass von oben, sehr feucht von oben... das muss entweder sehr dicht werden oder sehr gut abtrocknen können.

      Kommentar


      • Zitat von Poolboy Beitrag anzeigen
        Und wenn ja, außen oder innen anbringen? Ich habe beide Varianten schon gelesen und bin jetzt etwas unsicher.
        Richtigerweise müsste es heißen: Dampfsperre im Boden oben oder unten. In die Wände kommt definitiv eine und zwar zur Innenseite hin.

        Zur Dämmung
        Steinwolle wäre wohl die bessere Wahl aber das müsste ich extra kaufen, will das Styropor loswerden...

        Die Styroporplatten haben ca. 3 - 5 cm, selbst wenn ich da Wärmeverluste habe, ist mir das total egal. Der Badofen muss nur knapp 6 m² beheizen, das schafft er locker. Zur Not hab ich noch n alten Ofen der früher ein ganzes Stockwerk beheizt hat.

        Mir geht es eher um die Feuchtigkeit und Schimmel.

        Zitat von arathorn76 Beitrag anzeigen
        Beim Boden bin ich nicht so sicher. Feucht von unten, nass von oben, sehr feucht von oben... das muss entweder sehr dicht werden oder sehr gut abtrocknen können.
        Genau das ist das Dilemma

        Wobei der Whirlpool selbst auf einem gedämmten Podest steht. Das habe ich früher gebaut, um Wärmeverluste nach unten hin abzufangen. Jetzt stell ich das einfach in die Hütte rein, Whirlpool drauf und schicke Holzverkleidung außen rum, dann macht das auch optisch was her. Nässe vom Whirlpool selbst wird durch eine Bodenplane abgefangen. Nur das schwüle Klima bleibt.

        Kommentar


        • Holz und Styropor halte ich für eine extrem schwierige Kombi.
          Deshalb würde ich alles was geht auf den Boden tun.
          Dampfbremse brauchst du meines Wissens nicht bei Styropor, sondern Dampfsperrfolie.

          Kommentar


          • Zitat von Poolboy Beitrag anzeigen
            Da wir noch jede Menge Styropor übrig haben, wollen wir damit dämmen, die Frage ist jetzt: mit Dampfbremse oder ohne? Und wenn ja, außen oder innen anbringen? Ich habe beide Varianten schon gelesen und bin jetzt etwas unsicher.
            Wo hast denn das gelesen, denn beide Varaianten gibt es nicht.

            Eine Dampfbrems- oder Dampfsperr-Folie kommt immer zur warmen angewandte Seite.
            Eine diffusionsoffene Folie (oder vielmehr Wasser- und Ungezieferschützende Bahn) kommt immer auf die kältere Seite.

            Kommentar


            • Zitat von MrDitschy Beitrag anzeigen
              Wo hast denn das gelesen, denn beide Varaianten gibt es nicht.
              Auf verschiedenen Website, die sich um Gartenhäuser drehen. Einige Seiten sagen innen anbringen, andere außen...

              Zitat von MrDitschy Beitrag anzeigen
              Eine Dampfbrems- oder Dampfsperr-Folie kommt immer zur warmen angewandte Seite.
              Eine diffusionsoffene Folie (oder vielmehr Wasser- und Ungezieferschützende Bahn) kommt immer auf die kältere Seite.
              Gut, dann werde ich das so machen!
              Also Dampfbremse an die Innenwände und Dampfsperre im Boden.
              Danke

              Kommentar


              • Hast Du eine elektrische Lüftung eingeplant? Zeitgesteuert, so dass immer mal wieder Feuchte rausgelassen wird?
                Kurzes Lüften ist jetzt auch nicht der Wärmeverlust, könnte aber die Luftfeuchte enorm reduzieren.

                Irgendwie habe ich Zentimeter dick verschimmelte Holzpaneelen vor meinem geistigen Auge.

                Kommentar


                • Ich beobachte die LF und baue dann evtl. einen Lüfter ein. Alte Fenster sind verbaut, nicht mal 2-fach verglast. Mal sehen was passiert

                  Kommentar


                  • Kies und Betonplatten sind inzwischen verlegt.
                    Ich muss leider nochmal nachhacken, konkret geht es um den genauen Bodenaufbau.

                    Nachdem ich ewig gegoogelt habe, bin ich nun auch nicht schlauer als zuvor. Denn wieder sagt jeder etwas anderes...

                    Möglichkeit 1
                    • PE-Folie (0,5mm) bzw. Mauersperrbahnen auf die Betonplatten
                    • Dämmung (Styroporplatten Nut & Feder im schleppenden Verband)
                    • Auf die Dämmung direkt 2 OSB-Platten
                    • Diffusionsoffener Fußbodenbelag

                    Möglichkeit 2
                    • PE-Folie (0,5mm) bzw. Mauersperrbahnen auf die Betonplatten
                    • Dämmung (Styroporplatten, Nut & Feder im schleppenden Verband) zwischen Balken auf die Folie verlegen
                    • Holzdielen drüber

                    Möglichkeit 3
                    • Profilholzbretter (mit Holzschutzfarbe) auf die Betonplatten
                    • PE-Folie (0,5mm) bzw. Mauersperrbahnen auf die Profilholzbretter
                    • Dämmung (Styroporplatten Nut & Feder im schleppenden Verband)
                    • Holzdielen

                    Was meint ihr dazu?

                    Kommentar


                    • Aus dem Bauch heraus (bin kein Bausachverständiger) würde ich es wie deine Möglichkeit 1, oder folgendermaßen machen:
                      (von oben nach unten)
                      • Holzdielen
                      • Unterkonstruktion (mit Holzschutz mind. auf der Auflagefläche)
                      • Dämmung (deine vorhandenen Styroporplatten Nut & Feder im schleppenden Verband)
                      • PE-Folie (0,5mm) bzw. Mauersperrbahnen auf die Betonplatten
                      • Betonplatte

                      Kommentar


                      • Vermute mal, Du hast Dir eine Blockhütte ( vom OTTO = Hagebau ? ) ausgesucht , mit ca. 4-5 cm dicken Balken ( auch Nut und Feder )
                        Wenn dem so ist, wäre es schon eine Totsünde, die Optik mit ISOLIERUNG usw. von außen zu verschandeln !
                        Bei jeglicher Verarbeitung von HOLZ ( im FREIEN ) muss die Feuchte vom Boden vermieden werden, oder anspritzendes Regenwasser
                        gut abperlen können … sowie nach Außen weglaufen !
                        Wenn da schon eine glatte Betonplatte vorhanden ist, sollte da zuerst eine schwarze Teichfolie ( ca. 0,8-1mm dick ) drunter, mit weitem Überstand !
                        dann Dein Styropor drauf ca. 3 oder besser 5 cm Dicke.. Stirnkanten mit Ponal-Wasserfest verleimen, hält sehr gut.. sofern es dafür nicht schon zu kalt ist ? nun würde ich da wasserfest verleimte ( 24er oder mehr z.B. ) OSB Platten draufpacken ( keine Kreuzfugen ! ) und hier statt Holz, einen wasserfesten PVC Boden-Belag... wenn das OSB nochmals gestrichen wird, kannst da auch Feuchtraum geeignete Click-Clack Boden-Beläge drauf bringen !
                        Bevor der Belag drauf kommt, sollte die über stehende Folie etwas hochgestülpt werden.. und zwar so, das da nix von den Wänden drunter laufen kann !

                        Bei den Wänden würde ich mich nach der Größe der Styro-Platten richten, dh. senkrecht auf die Wand, im Raster ca. 50 cm, dort Leisten.. ca 5cm x 15-20mm dick
                        anbringen ( ca. 3,5 er VA-Spaxschrauben mit Torx ! ) so, das ca. 25mm von der Styroplatte auf den Leisten anliegen... aber zur Holzwand etwa um
                        die Leistendicke abstehen.... diese Styro-Fläche kann man dann noch mit Anti-Schimmel-Farbe einrollen, aber auf Acryl-Basis, welche das Styro nicht auflöst !
                        hier gibt es dann nur Kreuzfugen ( wegen der Leisten darunter ! )
                        Hier braucht man keine Folie, da Styropor so gut wie 0- Diffusions-Offen ist.... aber bei Anbringen einer Holzvertäfelung müssen wiederum breite Leisten, ( ca. 15-20mm dick, alles 1x Streichen ! ) einfach auf die Styro-Platten schrauben, bei der Naht , denn darunter sind die Leisten, welche zur Wand verschraubt sind...
                        und damit hast Du eine Basis für die Innenvertäfelung, welche dazu auch ausreichend hinterlüftet ist ! hier könnte man jeweils noch kl. Rundgitter aus Kunststoff ( mit Gaze ) einsetzen... dann gibt`s dahinter keinen STAU !
                        Bei der Decke würde ich ebenso ( wie die Wände ) verfahren... ! habe mit ähnlicher Bauweise beim Camping gute Erfahrung gemacht !
                        Randbemerkung... Die Fenster werden Dir die Feuchte nach innen bringen, egal ob darin geheizt wird oder nicht !
                        Vermute mal, das Du dorthin einen Wasser ZU und ABLAUF und Kraftstrom -Versorgung hast... bei GAS wäre das zu gefährlich ( CO2 )
                        Gruss...

                        Kommentar

                        Lädt...
                        X