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Bodenbelag im Gartenhaus

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  • Bodenbelag im Gartenhaus

    Hallo zusammen!

    Ich renoviere aktuell unsere Gartenlaube (ungeheizt, Wände aus Ytong) und komme jetzt langsam zum Punkt "neuer Bodenbelag".

    Seit (wahrscheinlich) 1990 liegt da ein PVC-Boden drin. Der war den Spuren nach zu urteilen mal verklebt, die Verklebung hat sich aber mittlerweile aufgelöst.

    Ich frage mich jetzt, welchen Bodenbelag ich sinnvollerweise nehmen sollte und vor allem wie ich den verlege. Also zum Beispiel muss ich eine Hinterlüftung nutzen? Brauche ich eine Dampfsperre?

    Schematisch ist der Boden - soweit ich das erkennen kann - folgendermaßen aufgebaut (von oben nach unten):
    • Spanplatten (22mm)
    • Balken und Styroporplatten
    • Fundament (Beton)
    Hier ein Bild:
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: bodenaufbau.png
Ansichten: 80
Größe: 7,4 KB
ID: 3812145


    Was ich mich jetzt frage:
    1. Kann ich einfach einen neuen Belag auf die vorhandenen Spanplatten legen? Oder handele ich mir da Probleme mit Schimmel ein? Immerhin hat der alte PVC-Boden ja jahrzehntelang gehalten.
    2. Könnte ich OSB-Platten direkt auf die Spanplatten legen? Oder wird das nix?
    3. Gleiche Frage mit Rauspund: direkt auf die Spanplatten legen?
    4. Sollte ich zwischen Spanplatten und zukünftigem Bodenbelag noch eine Folie legen?

    Danke für eure Hilfe,
    Tobias

  • Hallo kronkalonk,

    Ob PVC einfach darauf kann vermag ich nicht zu sagen. Es hängt ja davon ab, ob es bereits irgendwelche Probleme mit Feuchtigkeit gibt.

    Wenn es meins wäre würde ich eine Folie auf die Spanplatten legen und darauf einfach OSB-Platten verlegen.

    Kommentar


    • Zitat von George1959 Beitrag anzeigen

      Wenn es meins wäre würde ich eine Folie auf die Spanplatten legen und darauf einfach OSB-Platten verlegen.
      Danke dir!

      Kommentar


      • Nicht die Folie unter die Spanplatten?

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        • Gar keine Folie.

          Ich glaube, jetzt haben wir alles durch.

          Dann begründe ich mal was mich zu dieser Antwort bewegt. Beton ist nie trocken, da er Erdkontakt hat. Er zieht von unten Feuchtigkeit. Oben dampft er ab. Da liegt Styropor und die Kanthölzer. Es entsteht Schwitzwasser. Jetzt deckt man das mit Folie ab. Die Kanthölzer werden rasch faulen, da die Feuchte nirgends hin kann. Schimmel, Geruch, Fäulnis. Das Problem war vermutlich bisher auch schon gering vorhanden, denn der PVC hat oben auch abgedichtet. Wenn Folie, dann direkt auf den Beton unter den Balken.

          Rauhspund finde ich perfekt hierfür. Der nimmt gut Feuchte auf und gibt auch gut wieder ab. Dass das funktioniert, beweisen sehr viele alte Häuser. Da hat man im Untereschoss auf die Erde Beton geschüttet, Kanthölzer aufgelegt und mit Rauhspund belegt. Das hält bereits hundert Jahre.

          Natürlich geht auch OSB, aber das ist weniger difussionsfähig. Spanplatten halte ich weniger geeignet, die quellen leicht bei Feuchte. Und die kann ja auch mal von oben kommen (nasse Schuhe, verschüttetes Wasser oder bereits beim rauswischen. Oberflächenbehandlung: Rauhspund braucht man nicht behandeln. Wird mit der Zeit einfach gleichmäßig schmutzig und dann dunkel. So habe ich es in meinem Gartenhaus - nur keinen Beton, sondern den blanken Erdboden darunter.,Oder mit Holzöl. Sperrt die Feuchtigkeit leider wieder ab, aber durch Fugen und das Öl kommt ausreichend Feuchtigkeit durch.


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          • Danke, Rainerle, das klingt auch schlüssig.

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