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Selbst gemauerter Gartengrill - wie soll ich die Schamottsteine befestigen?

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  • Selbst gemauerter Gartengrill - wie soll ich die Schamottsteine befestigen?

    Ich habe meinen alten Gartengrill, der aus Porotonsteinen auf einer Betonplatte bestand und mit Schamottsteinen ausgekleidet war, abgerissen. Jetzt habe ich einen Ofen gemauert, der aus Ziegelsteinen besteht. Beim Abriss des alten Grills ist mir schon aufgefallen, dass die Schamottsteine auffallend leicht herausgelöst werden konnten. Ich vermute mal, dass der Schamottmörtel die nötige Temperatur von 800° Grad zum Aushärten gar nicht erreicht hat. Jetzt will ich die alten Schamottsteine wieder einbauen und es stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist wieder einen Schamottmörtel zu verwenden. Wahrscheinlich werde ich gar nie 800° im Ofenraum erreichen. Da wäre doch auch ein ganz normaler Mörtel ausreichend. Wer hat Erfahrung damit schon gesammelt und kann mir einen Tipp geben?
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  • Ich habe meinen Grill gar nicht ausgekleidet, da er aus Ziegelsteinen gemauert ist, die höhere Temperaturen gut abkönnen. Lediglich die Bodenplatte (aus Beton) habe ich vollflächig, bündig und lose mit einer Lage Schamottsteinen belegt.

    Damit diese nicht verrutschen, habe ich vorne eine Edelstahlschiene quer eingebaut.

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    • Was ist denn da rechts passiert?

      Ich würde nur unten die Löcher im Ziegel mit Schamottemörtel verstreichen.
      800° im offenen Ofen mit Holz geheizt? Niemals wird das einer erreichen. Von daher - lass es so.
      Aber wichtig .... langsam anheizen und immer ein Schluck Bier dabei trinken.
      Nennt sich Heizfest

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      • Zitat von Toby Beitrag anzeigen
        Was ist denn da rechts passiert?
        Ich hab` mal eben in die Tischkante gebissen … Nein, durch einfache Missachtung der Hebelgesetze und der immer allgegenwärtigen Schwerkraft ist mir ein Teil des alten Pultdaches auf die Platten gekracht. Die sind fast schon wieder repariert.

        Ich werde es wohl mit einer eigenen Lösung versuchen. Der alte Grill hatte nur eine Lage Schamottsteine auf der Betonplatte. Letztere wurde dadurch unten sehr heiß, hat aber keinerlei Rißbildung oder Abplatzungen gezeigt. Trotzdem habe ich jetzt noch eine Lage Ziegel draufgepackt und die Löcher mit sehr feinem Sand aufgefüllt. Ich werde jetzt die alten Schamottsteine auf diesen Ziegeln schwimmend verlegen mit einer ausgleichenden Zwischenlage aus Sand. Mal sehen, wie das funktioniert.
        Vielen Dank an Ottomar und Toby ihr habt mir sehr geholfen. Der letzte Grill war eigentlich ein Provisorium und hat ohne Probleme 8 Jahre gehalten. Möge dieser noch länger seinen Dienst tun.

        Gruß

        Axel

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        • Zitat von liggle Beitrag anzeigen
          Ich habe meinen alten Gartengrill, der aus Porotonsteinen auf einer Betonplatte bestand und mit Schamottsteinen ausgekleidet war, abgerissen. Jetzt habe ich einen Ofen gemauert, der aus Ziegelsteinen besteht. Beim Abriss des alten Grills ist mir schon aufgefallen, dass die Schamottsteine auffallend leicht herausgelöst werden konnten. Ich vermute mal, dass der Schamottmörtel die nötige Temperatur von 800° Grad zum Aushärten gar nicht erreicht hat. Jetzt will ich die alten Schamottsteine wieder einbauen und es stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist wieder einen Schamottmörtel zu verwenden. Wahrscheinlich werde ich gar nie 800° im Ofenraum erreichen. Da wäre doch auch ein ganz normaler Mörtel ausreichend. Wer hat Erfahrung damit schon gesammelt und kann mir einen Tipp geben?
          Der Schelm in mir sagt: Heißkleber

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          • solange da kein Brot drinnen gebacken wird... reicht das Backsteingebäude allemal... Schamotte soll ja WÄRME speichern, das brauchst nur um Brot und andere Köstlichkeiten zu BACKEN ( aber mit Türe vorne ).... was nicht zu erkennen ist.. wie läßt Du den Rauch
            nach hinten abziehen ?...Kommt da jetzt noch ein Stahlgestänge eine mit Leitern fürs Grillgitter... und Hinten auch zugemauert ?... wegen der Statik !
            Gruss...

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Name: IMG_0686.JPG
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Größe: 439,5 KB
ID: 3796296
              Hinten habe ich zugemauert und einen Schornstein eingebaut. Links und rechts werden noch Edelstahlstifte eingelassen. Am liebsten wäre mir noch ein Gitterrost für die Kohlen mit darunterliegendem Aschekasten. Hat das schon mal jemand gebaut?
              Zuletzt geändert von –; 16.07.2019, 14:08. Grund: Bild hochgeladen

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              • Noch nicht, aber so schwer kann das für jemanden der schweißen kann nicht sein. Man benötigt eine Schublade aus Metall und als Kohlenrost 1) ein Lochblech möglichst Edelstahl, 2) einen Rost aus dickem Draht möglichst Edelstahl.

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                • Zitat von Wolfgang111 Beitrag anzeigen
                  1) ein Lochblech möglichst Edelstahl,
                  Das wäre der größte Fehler.
                  Alles nur kein Edelstahl. Und darunter Winkeleisen schweißen sonst geht das Blech ich alle Richtungen und du hast ne Halbschale.

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                  • Toby,
                    ich bin kein Metaller, von daher muss ich dich jetzt fragen warum Edelstahl verkehrt ist.

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                    • Zitat von Wolfgang111 Beitrag anzeigen
                      Toby,
                      ich bin kein Metaller, von daher muss ich dich jetzt fragen warum Edelstahl verkehrt ist.
                      Weil sich das, grad als Rost wo die Kohlen drauf liegen, verzieht wie Sau.

                      Ich habe bei meinem ganz großen Grill (Grillfläche 1400x700mm) eine Rostunterlage aus Stahllochblech, darunter einen Rahmen aus Vierkantstahl mit zig Querstreben, und trotzdem verzieht sich das Blech noch.

                      Im großen, runden Schwenkgrill ist ein Edelstahllochblech (gewesen, wurde getauscht) da konntest keine Kohlen mehr drauf packen so verzogen war das.

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                      • Also, lieber einfachen Stahl nehmen.

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                        • Zitat von Wolfgang111 Beitrag anzeigen
                          Also, lieber einfachen Stahl nehmen.
                          Ja

                          Und alle die jetzt schreien: Stahl und Edelstahl zusammen - das rostet, denen kann ich sagen: Ja, habt Ihr Recht. Kann aber vernachlässigt werden.

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                            Das mit dem Verzug bezieht sich aber nur auf das Lochblech, nicht auf den Rost, oder?

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                            • Zitat von mit Beitrag anzeigen
                              Das mit dem Verzug bezieht sich aber nur auf das Lochblech, nicht auf den Rost, oder?
                              Nur das Lochblech. Bei der Roste habe ich alle Stäbe lose gelagert, also bis auf den mittleren keinen verschweißt.
                              Beim großen Grill habe ich auch kein Vollmaterial genommen sondern Ermeto Rohr.

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