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  • Dachpappe aufbringen

    Habe am Samstag mal geschaut und dabei Dachpappe entdeckt welche selbsklebend ist (also mit Klebestreifen auf der Rückseite). Lässt diese sich leichter verarbeiten?
    Greife ich zu "normaler" Dachpappe auf was sollte ich beim Kauf achten?

    Vlt. könnt ihr gleich nochmal über mein geplantes Vorgehen drüber gehen und evtl. Fehler aufdecken.
    1. Erste Dachbahn ziehen
    2. Mit Dachpappennägel befestigen (welchen Abstand nimmt man?)
    3. Den Übergang mit Kleber/Abdichtung bestreichen
    4. Nächste Bahn auslegen und mit Nägeln befestigen.

  • Erstmal ne Frage zur Optik: willst Du "nur" glatte Dachpappenbahnen oder lieber Dachpapp-Schindeln?

    Liest sich nach glatten Bahnen.

    Ich würde die ohne Klebestreifen nehmen. Erstens glaube ich nicht, dass die Klebestreifen dauerhaft sicher halten (ich mag mich täuschen, aber ist eben meine Meinung/mein Vorurteil), zweitens kämpfst Du mit Klebestreifen mehr beim Ausrichten. Kurzfristig klebt sowas immer hervorragend, vor allem wenn es noch nicht genau da ist wo es hin soll.

    Nagelabstand? Ich nähme so 20cm

    Die letzte (oberste) Schicht würde ich mit besandeter Dachpappe machen

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    • Mal eine Frage Finderius, warum bleibst Du nicht in Deinem ursprünglichen Thread? Ich finde das irgendwie komisch und aus dem Zusammenhang gerissen.

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      • Holzhugo ich finde das gar nicht so schlimm.
        Wir wissen zwar, dass es zusammenhängt, aber es sind ja immer wieder neue Themen. Auf diesem Weg ist es leichter, die teilweise ja eher generellen Tipps getrennt zu halten oder später wieder darauf zu verweisen.

        Was ich mir aber langsam denke: wir sollten mal eine Unterschriftensammlung machen für eine Gedenkplakette.
        "Dieser Spielturm wurde gebaut mit Unterstützung von..."
        Oder noch besser: eine Schriftrolle, á la Abspann im Kino. Und jeder Thread wird ein eigenes Kapitel...
        Zum Spulen der Schriftrolle bekommen die Kids dann eine große Handkurbel mit sichtbarem Getriebe

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          Ich würde keine selbstklebende Dachpappe nehmen, sondern wie von arathorn empfohlen alle 20cm nageln. Bei meinem Gartenhaus hab ich das so gemacht und darüber dann eine Deckung aus Bitumenbiberschwänzen genagelt. Das ist dauerhafter und auch sicherer gg. mechanische Belastung z. B. durch Vögel. Die picken nämlich gerne die Insekten auf und beschädigen die Dachpappe mitunter leicht. Durch die Biberschwänze ( armiert ) kommen sie nicht durch.

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          • Zitat von arathorn76 Beitrag anzeigen
            Holzhugo ich finde das gar nicht so schlimm.
            Wir wissen zwar, dass es zusammenhängt, aber es sind ja immer wieder neue Themen. Auf diesem Weg ist es leichter, die teilweise ja eher generellen Tipps getrennt zu halten oder später wieder darauf zu verweisen.

            Was ich mir aber langsam denke: wir sollten mal eine Unterschriftensammlung machen für eine Gedenkplakette.
            "Dieser Spielturm wurde gebaut mit Unterstützung von..."
            Oder noch besser: eine Schriftrolle, á la Abspann im Kino. Und jeder Thread wird ein eigenes Kapitel...
            Zum Spulen der Schriftrolle bekommen die Kids dann eine große Handkurbel mit sichtbarem Getriebe
            Klar Arathorn so richtig "schlimm" ist es nicht, nur, wir kennen den Zusammenhang aber ein Neuer User würde sich schon schwer tun. Ich sehe das halt so bin aber lernfähig

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            • Den eigenen Thread habe ich aufgemacht, weil es ja ein neues Thema ist.

              Hab mich jetzt für Dachpappe besandet entschieden. Reicht da eine Bahn zu oder wird diese mehrlagig gelegt? Wird diese nur genagelt oder noch zusätzlich geklebt?

              Ist diese hier ausreichend: https://www.obi.de/bitumenbedachung/...0-m-/p/6924831 ?

              Über eine kurze Vorgehensweise wäre ich Euch dankbar.




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              • Eine Bahn genügt, wichtig ist überlappend zu verlegen. Also auf beiden Dachseiten unten beginnen. Gut ist ein abgeknickter Überstand, so dass das Wasser nicht an der Tropfkante unten hochgesaugt werden kann. Da genügen 2 cm . Dann überlappend - 10 bis 20 cm oder wenn Du genug hast auch mehr darüberlegen. Über den First würde ich eine Bahn komplett legen und wenn Du dann, wenn Du noch hast doppellagig nen Streifen (je Seite 30 cm) darüber. Auf dem First sitzen gerne auch mal größere Vögel wie Krähen, Bussard mit scharfen kräftigen Krallen.

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                • Also ich würde zusätzlich die übereinanderliegenden Kanten schweissen. Dann wird es auch richtig dicht.

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                    Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                    Eine Bahn genügt, wichtig ist überlappend zu verlegen. Also auf beiden Dachseiten unten beginnen. Gut ist ein abgeknickter Überstand, so dass das Wasser nicht an der Tropfkante unten hochgesaugt werden kann. Da genügen 2 cm . Dann überlappend - 10 bis 20 cm oder wenn Du genug hast auch mehr darüberlegen. Über den First würde ich eine Bahn komplett legen und wenn Du dann, wenn Du noch hast doppellagig nen Streifen (je Seite 30 cm) darüber. Auf dem First sitzen gerne auch mal größere Vögel wie Krähen, Bussard mit scharfen kräftigen Krallen.
                    Genau das war auch mein Problem. Außerdem hat sich ein Nagel gelockert und Wasser eindringen lassen. Erst seit ich die Bitumenschindeln drauf habe, ist wirklich Ruhe.

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                    • Auf den First wollte ich eigentlich eine Art Dreieckblech nutzen.

                      Lege ich die Bahnen nur drauf und nagel sie fest oder nehme ich noch zusätzlichen Kleber dafür? Ist das solcher?
                      https://www.obi.de/bitumenfluessigpr...0-kg/p/1469485


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                      • So wie ich das sehe soll es sehr günstig werden.
                        ok.
                        Dachpappe aufnageln, unten beginnen und auf genügend Überlappung achten. Je mehr desto besser. Wurde ja alles schon gesagt.
                        Nageln mit Dachpappstiften (Achtung, nicht zu lange wählen sonst stehen die innen raus), allerdings ist der Nagelabstand mit 20 cm deutlich zu weit. 10-15cm ist besser.
                        Zweite Bahn auslegen und oben heften, dann die Unterkante anzeichnen und den Kleber aufbringen. Danach nageln.
                        Das Dreieckblech am First ist eine gute Wahl.

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                        • Hast Du zur Deckung des Daches durchgehend eine Platte z.B. OSB oder einzelne Bretter?

                          Bei letzterem ist der Kleber nicht gut. Der schmilzt bei Hitze und diese bekommst Du schnell im Sommer unter dem Bitumen und der Kleber läuft in die Ritzen. Ist ausreichend genug Kleber vorhanden tropft dieser irgendwann innen durch das Dach. Gut wären dann Nut- und Federbretter. Abgesehen davon stinkt das Bitumen auch ganz ordentlich. Dann besser das selbstklebende verwenden.

                          Den Kleber gibt es auch in Kartuschen. Eine sollte genügen, um unten an den Tropfkanten Kriechwasser zu verhindern. Auf jeden Fall sparsam verwenden und wenn, dann nur mittig auf den Brettern streifenweise und nicht vollflächig zu viel auftragen.

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                          • Also ich hab vorletztes Jahr ein Gartenhaus mit solchen Schindeln belegt, bei denen immer glaub 5 oder 6 an einem Stück waren und auf der Rückseite solch ein Klebestreifen. Der Klebestreifen ist eigentlich nur eine durchsichtige Schutzfolie über einem schwarzen Teerstreifen. Aber ich denke wenn das Dach warm wird, wird der Streifen weich und fängt an zu kleben.
                            Aber noch ein Tipp: Zu warm und zu viel direkte Sonneneinstrahlung beim Verlegen vermeiden! Die Körner/der Sand wird irgendwann auch weich auf den Dachbahnen. Wenn du dich da zu sehr auf dem Dach drehst schiebst du den Sand runter. Wirkt unschön auf einem roten Dach, wenn das schwarze vom Teer rausschaut. Zum Glück ist mir das nur auf der Rückseite passiert und auch nur in einem unscheinbaren Ausmaßes. Also, besser bei Bewölkung verarbeiten! Oder eben wirklich vorsichtig darauf bewegen. Eventuell Schaumstoffpolster unterlegen.
                            Achso, hab garkeinen Kleber verwendet. Hab alles nur genagelt. Hällt aber gut und letzt hab ich es mir nochmal angesehen (steht ca. 45 Fahrminuten von mir entfernt). Das Bitumen unter den Schindeln hat sich wohl oft genug schön erwärmt und das Ganze ist mittlerweile zu einem Element verklebt.

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                              Ich habe 2 Dächer ( ein Gartenhaus, ca. 8qm und einen Grillpavillon, ca 12qm folgendermaßen gedeckt. ( der Untergrund besteht bei beiden aus Profilbrettern über den Sparren ). Dicke Bitumenbahnen ( besandet ) ca. 30 cm überlappend aufgenagelt, von allen Seiten unten beginnend und die letzte Bahn über den First. Anschließend faserarmierte Bitumenschindeln in Biberschwanzform ( der Beschreibung nach die Gleichen wie bei thelittleDevil ) aufgenagelt. Für den First wurde so eine 6er - Bahn Bitumenschindeln getrennt, konisch zugeschnitten und über den First genagelt. Das hält seit vielen Jahren vollkommen dicht. Wenn ich auf dem Dach zu tun habe, z. B. um die vorbeiführende Hecke zu schneiden, lege ich eine Bohle darüber und bewege mich darauf, um Beschädigungen zu vermeiden.

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