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  • Hallo,

    bin neu hier im Forum und muss gleich den Beitrag nochmal aufwärmen. Plane wie von Alpenjodel bereits realisiert die Dämmung meines Schuppens
    (wird eine kleine Fahrradwerkstatt auf 2x3m). Boden mit Baufolie, Dämmplatte und 22mm OSB drauf liegt bereits.

    Zur geplanten (Innen) Dämmung (von Außen betrachtet): 25mm Holzverschalung (Außen lasiert), 40 mm Steinwolle, Dampfsperre, Nut Feder Bretter.
    Frage: wird zwischen Außen Verschalung und Steinwolle ein Luftspalt benötigt ?

    Gruß
    Karsten



    Zitat von Alpenjodel Beitrag anzeigen
    Meine Hütte, gleiche Abmessungen wie deine, habe ich von Innen isoliert
    • Dämmung
    • Dampfsperre
    • Verkleidung (Nut und Federbretter)

    Das ist nun gute 8 Jahre so und es fehlt sich an nichts.

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    • Hallo ,
      ich denke nicht , zumindest haben wir auch keinen Luftspalt , denn die Dämmung ( Steinwolle) ist doch durchlässig genug sodass man eine ordentliche Zirkulation hinter den Brettern erhält . Unser Haus ist nun auch ein paar Jahre alt und bis jetzt ist alles super . Keine Staunässe , aber dicht genug das es jetzt im Oktober hier immer noch gut auszuhalten ist

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      • Hallo,

        Danke für die schnelle Antwort. Wollte nur sichergehen das mögliche Feuchtigkeit auf der Innenseite der Außenschalung aus Holz nicht zu Schimmel oder Schäden führt. Außenschalung ist soweit ja auch Regen schlagfest.

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        • Bis jetzt haben wir keine Schäden und das Haus steht so schon 7 Jahre , allerdings haben wir auch einen guten Dachüberstand sodass zumindest von außen so gut wie nix ans Holz kommt.
          Wenn du willst , kannst du unseren Aufbau auch hier nachschauen ---> Gartenhütte

          Tut mir leid wenn einige Bilder verdreht sind , das war die Forensoftware nach der Umstellung

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          • Schönes Projekt. Habe mir mal die Bilder unter "Isolierung und Dampfsperre" angesehen. Ihr habt zwischen OSB und Aussenschale ja doch durch die Lattung einen Luftspalt. Das OSB ist ja nochmal durch eine 2. Verschalung wetter geschützt. Bei meinem Vorhaben gibt es keine OSB Schalung. Die Steinwolle liegt direkt an der Aussenverschalung...

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            • Da du eine Dampfsperre angebracht hast, tritt ja kaum Feuchtigkeit in die Dämmung (wobei selbst Profis eine Dampfsperre nie zu 100% dicht anbringen können, denke tritt bei dir auch an einigen Stellen Feuchtigkeit durch .., daher verwendet man auch lieber die Dampfbremse und lässt dadurch den Wasserdampf geregelt diffudieren).
              Die Außenseite sollte daher immer hinterlüftet sein, also auch unten/oben einen entsprechenden Luftspalt herstellen. Und um die Dämmung dann vor Ungeziefer zu schützen, ist eine schützende Unterspannbahn nie verkehrt.

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              • Ich muss jetzt mal nachfragen, wozu eine Dämmung. Wird dauerhaft beheizt? Dann ja.

                Ansonsten, verstehe ich es nicht. Die Dämmung wird Temperaturspitzen ausschalten. Aber der Raum wird sich innerhalb von kurzer Zeit immer an eine Durchschnittstemperatur zu Außen anpassen. Im Winter hast Du nachts vielleicht keine -10 Grad, aber wenn das Thermometer tagsüber auf plus 3 steigt, wirst Du im Haus dennoch Dauerfrost haben, da die Isolierung die Erwärmung auch nicht rein lässt.

                Im Sommer ist es extremer. Die Sonne heizt die Sonnenseiten und das Dach viel stärker als im Winter auf und die wenigen kühlen Zeiten genügen dann kaum, die Temperatur zu senken. Ergo es ist zeitweise innen im Schnitt wärmer als Außen. In Wohnhäusern öffnet man nachts Fenster um gezielt abzukühlen, aber Dein Gartenhaus bleibt wohl eher zu.

                Heizt Du nun mal ne Stunde im Winter, hast Du kaum Verluste, wenn das Haus dicht ist. Im Frühjahr/Herbst noch weniger Verluste.

                Ob sich die Isolierung in Bezug auf Kosten lohnt? Ich glaube nicht wirklich. Der Platzverlust im Haus durch allseitig 10 cm wäre mir es nicht wert. Zumal die Türe und evtl. ein Fenster eh die Schwachstelle sein wird. Und das Verhältnis zur Raumgröße ist enorm größer als in einem Wohnhaus.

                Wenn Du isolierst: Ein Rohrlüfter in einer Außenwand an einer Zeitschaltuhr könnte vielleicht auch effektiv sein. Im Sommer nachts laufen lassen um die kühlen Temperaturen zu nutzen. Die Öffnungen könnten in der feuchten Zeit auch helfen, die Luftfeuchte auszugleichen um Schwitzwasser zu verhindern. Eine Lüftung hat noch nie geschadet. Und wird geheizt, kann man von Außen mit einem Styroporstück das Rohr auch abdichten.


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                • Schönes Thema, hier sind fast alle Fragen bezüglich der Dämmung zu meinem Projekt beantwortet worden. Nur verstehe ich die Sache mit dem Luftspalt zwischen Dämmung und Schalung noch nicht, bzw. haben sich widersprüchliche Infos in den Antworten gefunden. Vielleicht könnt ihr mir helfen.

                  Ich beabsichtige eine Gartenhütte 3*4m zu bauen. Relativ einfach mit einem Rahmenbau aus Holz 10*10 und entsprechenden Sparren. Die Kantholzer werden dann lediglich von Außen verschalt mit Nut Feder Brettern. Ich möchte dann innen direkt zwischen die Kanthölzer Rockwoll Steinwollen anbringenl, darauf dann die Dampfsperre und dann die innere Verschalung. Wo genau muss jetzt überall ein Luftspalt sein und wie groß muss dieser sein? Zuerst habe ich gelesen, der Luftspalt muss innen sein, also zwischen Dampfsperre und innerer Schalung. Ganz zum Schluss hat jemand geschrieben außen muss auf jeden Fall auch einer sein.

                  Kann jemand Licht ins Dunkel bringen? Danke euch

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                  • himedia
                    Auch bei dir. Als Folie macht nur Dampfbremse (und nicht Dampfsperre) Sinn.
                    Schließlich verwendest du auch sonst nur diffussionsoffene Materialien.
                    Du willst ja nicht dass die Feuchtigkeit an einer Seite der Folie anschlägt und dir dort dein Holz stockt.

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                    • StepeWirschmann
                      Danke für deine Antwort. Natürlich meinte ich Dampfbremse, war ein Schreibfehler. Hab in dem gesamten Thema bereits gelernt dass dies die richtige Wahl ist.
                      Ich würde es auch gerne verbessern, finde jedoch keine Editierfunktion. Bin übrigens neu hier seit heute....
                      Mein eigentliches Problem ist jetzt, dass ich die Sache mit der Hinterlüftung nicht verstehe, brauche ich diese und wenn ja wo?
                      Oder brauche ich bei Rockwoll Steinwolle vielleicht gar keine Lüftung? Will meinen, Steinwolle auf die Außenschalung (von innen natürlich), dann Dampfbremse drauf und direkt da drauf ohne Luft die Innenschalung.

                      Du scheinst dich damit auszukennen, wäre daher für einen Hinweis dankbar
                      Das Thema Dämmung ist neu für mich, macht aber keinen Sinn wegen so ner kleinen Hütte eine Firma zu beauftragen, möchte ich gerne selber machen...

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                      • Hinterlüftung hinter der Außenschalung macht Sinn, wenn der Regen lange von der Seite kommt und sich das Holz ggf voll saugt dass es dann auch wieder schön abtrocknen kann, statt dass das Roockwool die Feuchtigkeit wie ein Filzstift aufsaugt.

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                        • Die Hütte wird geschützt stehen mit relativ großem dachüberstand, lediglich eine Seite könnte nass werden. Im Inneren ist deiner Meinung nach keine Hinterlüftung nötig, also einfach die Schalung direkt auf die Dampfbremse?

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                          • Hi jackbauer,

                            klar, um möglichst viel Heizkosten auch zu sparen, sollte jedes Gartenhaus auch isoliert werden. Was mein Mann und ich damals außer Acht gelassen haben, ist die Dachdämmung. Durch die Decke geht ja auch viel Wärme verloren und sollte auch gut gedämmt werden. Wir haben uns zwar dafür einen Experten geholt, aber als kleiner Tipp: Informier dich vorher, was für Kosten auf dich zukommen, welches Material sich eignet etc. Hoffe, das hilft. LG
                            Zuletzt geändert von –; 09.01.2020, 16:42. Grund: Link entfernt

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