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Tier Artenschutz ... was versucht ihr zu schützen ?

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    Tier Artenschutz ... was versucht ihr zu schützen ?

    Hallo in die Runde ,

    mich würde mal interessieren ob ihr Artenschutz betreibt ?
    Schützt ihr besondere Tiere ?
    Wenn ja wie und womit kann man es bewerkstelligen ? Habt ihr Projekte dazu gemacht ?

    Ja wir alle haben bestimmt schon Vogelnistkästen gebaut , aber abgesehen davon gibt es ja noch mehr zu schützen. Aber nicht alles kann man wissen wie man es anstellt oder was überhaupt geschützt werden muss.

    Schutz bedeutet ja nicht unbedingt einen Kasten aufzuhängen sondern auch bestimmte Pflanzen zu setzen welche besondere Tiere brauchen um überleben zu können.
    Holzstapel liegen zu lassen usw.

    Ich fange mal an
    Da wir 12 große Gartengräser haben ( Zebragras , Pampasgras und Feinhalm Chinaschilf ) gehe ich im Herbst hin und binde sie mittig mit einer Schnur zusammen sodass es eine Art Wigwam wird . Viele Klein Insekten verwenden diesen Schutz zur Überwinterung,
    Erst im Frühjahr bevor die Gräser neu austreiben schneide ich sie dann ab. Lasse die Halme noch ein paar Tage im Garten stehen sodass alle Insekten die Möglichkeit haben ihre Winterbehausung zu verlassen

    Bin gespannt was ihr schützt und vor allem womit und wie .
    Freue mich über eine schöne informative Diskussion mit euch

    Wir versuchen möglichst viele Insekten- und Vogelfreundliche Pflanzen im Garten zu haben. Vor allem für Vögel, Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Dazu gehören z.B. Hollunder, Eselsdisteln, Sonnenblumen, Schmetterlingsstrauch, Chinaschilf, Lavendel, diverse Obstbäume und viele verschiedene Blumen.
    Eine kleine Ecke im Garten lassen wir komplett verwildern. Das Laub im Herbst wird nicht vollständig entfernt und einige alte Holzscheite liegen auch in einer Ecke.
    In der Garage haben schon öfters Wespen und Hornissen ihr Nest gebaut, die dürfen auch bleiben.

    Ach ja ... Weinbergschnecken haben wir auch wieder eingebürgert.
    Zuletzt geändert von –; 13.10.2021, 13:26. Grund: Ergänzung

    Kommentar


      Für schlechte Zeiten versuche ich, meine Mäuse und Kröten zusammen zu halten, aber das ist mit diesem Thread wohl nicht gemeint....

      Meine Frau kümmert sich um die Bepflanzung und legt schon seit geraumer Zeit großen Wert auf Hummel- und Bienenfreundlichkeit.

      Kommentar


        Hallo , ich habe seit 2 Jahren auch eine Eselsdistel bei mir im Garten stehen. Keine Ahnung wo sie her gekommen ist denn hier sieht man sie eigentlich nicht.
        Aber sie darf bleiben denn die Bienen und Hummeln sind sehr an ihr interessiert .
        Ansonsten haben wir auch viele Hibiskussträucher und wie du Tscharlie auch Schmetterlingsflieder wo sich richtig viele Schmetterlinge tummeln.
        Ich müsste auch mal eine Ecke verwildern lassen was mir ehrlich gesagt ziemlich schwer fällt , nicht zuletzt weil ich sonst einen ordentlichen Garten habe der aber trotzdem Tierfreundlich ist.

        Achso ich habe dieses Jahr für die Spatzen-Kolonie welche zu mir in den Garten an die Futterspender kommt noch eine Staubbadegelegenheit geschaffen.
        Unter der Kirchlorbeer ist der Boden ziemlich staubig , da hab ich einen Spatz gesehen wie er versuchte dort sein Federkleid zu pudern.
        Kurz darauf habe ich überall unter der Kirchlorbeer den ganzen Boden etwas aufgelockert und nun kommen Scharen an Spatzen jeden Tag zum Staubbaden zu mir
        Mit so leichten Mitteln kann man Tiere eine Freude machen





        Ja chief , diese Kröten und Mäuse halte ich auch gerne zusammen
        Jede Blume die Blüht ist auf jeden Fall eine Bereicherung für die Insekten und unser Auge

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          Hibiskus haben wir auch reichlich :-)
          Woher die Eselsdistel gekommen ist weiß ich auch nicht, ich musste erst einmal googeln was das überhaupt für eine Distel ist. In unserer Umgebung gibt es sonst keine. Unsere größte hatte ca. 3 Meter! Man muss nur aufpassen, dass man die meisten Samen rechtzeitigt entfernt, sonst werden sie zur Pest.

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            Hallo Tscharlie
            ich schneide die Blüten direkt ab bevor sie die Samen abschmeißen können.
            Hier habe ich auch noch nie eine Eselsdistel in der Gegend gesehen. Als Kind kannte ich die noch zuhauf deshalb kam sie mir direkt bekannt vor als sie sich in meinem Garten entfaltete.

            Ich finde sie jedenfalls sehr schön und meine ist zwar noch keine 3 Meter aber 150 cm hat sie dieses Jahr schon gehabt. Mal sehen vielleicht wird sie von Jahr zu Jahr größer

            Kommentar


              Ich lasse regelmäßig ein Drittel des Gartens wild wachsen und streue auch immer ca. 10qm Wildblumen aus. Nist- und Futterhäuschen sowie Wasserstelle zum Baden und Trinken natürlich auch.

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                Ach ich wünscht ich könnte auch so locker einen Teil meines Gartens verwildern lassen .Irgendwie sieht dann gleich alles so schludrig aus weil mein Garten ein Schlauch ist und es direkt auffallen würde
                Ich habe zumindest vorne im Gartenteil den Rasen höher stehen lassen damit ganz viele Gänseblümchen wachsen.
                In anderen Gärten finde ich es total schön wenn so verwilderte Ecken da sind , aber ich kann es für meinen Garten nicht sehen -
                Versuche dafür allerdings andere Dinge für den Tiererhalt zu unternehmen.

                Dieses Jahr habe ich schon 25 kg Vogelfutter verfüttert . So viel wie nie zuvor. Aber die Vögelchen finden immer weniger und brauchen unsere Hilfe um ihren Nahrungsbedarf zu decken.

                Kommentar


                  Meine verwilderte Wildblumenwiese habe ich extra hinter eine Hecke gelegt, vom Haus aus einsehbar aber wenn ich im Garten bin muss ich erst um die Hecke herum ;O)

                  Kommentar


                    Wir haben an der Grundstücksgrenze eine große gemischte Laubhecke ( 30m), Haselnuss, Holunder, Weißdorn und noch ein paar andere. Dort ist es fast das ganze Jahr über am Summen und Krabbeln. Auf der Terrasse hab ich einen kleinen Teich angelegt, in dem sich auch Großlibellen und Schlankjungfern vermehren und in besagter Laubhecke haben wir Eidechesen, Marder, Igel und sogar mindestens einen Dachs.

                    In unserer Thujahecke nisten Vögel und im Küchenlorbeer ebenfalls.

                    An Vögeln gibt es gefühlt alles, von allen möglichen Arten von Singvögeln über Bachstelzen, Elstern bis zu Greifen. Wir wohnen mitten in den Weinbergen und haben wenige Kilometer bis zum Pfälzer Wald.

                    Ich hab noch nichts besonderes unternommen, um bestimmte Tierarten zu unterstützen, bei uns ist eher das Problem, uns vor den Tieren zu schützen.

                    Ohne Wespenfallen wäre ein Kaffee mit Kuchen unter der Pergola ein Kampf um jeden Teller und der Mäuse werden wir nur mit regelmäßigem Fallenstellen Herr.

                    Das einzige, was wir unternehmen, um bestimmte Tierarten zu schützen ist ganzjähriges Vogelfüttern.

                    Kommentar


                      Bine, die Spatzen genießen das Sandbad aber ausgiebig.

                      Da wir ja selbst keinen Garten mehr haben, aber den, von der Tochter, mitnutzen können, kann ich nur von dem Schreiben.
                      Bis letzten Monat haben sich die Bienen, vom Nachbarn in der Fetten Henne, getummelt. Das merkt man aber auch, an den Obstbäumen und Blumen.
                      Zur Insekten Überwinterung hatte ich vor 2 Jahren ein Insektenhotel gebaut, welches auch gleich vor dem 1. Winter besucht wurde. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20200820_101426_copy_768x1024.jpg Ansichten: 0 Größe: 437,1 KB ID: 3937081
                      Nächstes Jahr muss ich aber wieder Schilf auffüllen.

                      Das mit den Gräsern muss ich mir merken.

                      Bine, wie weit schneidest du sie im Frühjahr zurück?

                      Das letzte Laub kommt auf einen Haufen, wenn sich ein Igel mal entscheiden kann, zu bleiben.

                      Im Walnussbaum nisten jedes Jahr Tauben.
                      Eichhörnchen sind auch immer da.

                      Brutus, Das mit so einem verwildertem Eck, mit allem, was so auf ner Sommerwiese wächst, finde ich super. Da aber der Garten direkt an der Kirche angrenzt, also viele Leute vorbei gehen und man so ein Stück nicht verstecken könnte, geht das leider nicht.
                      ​​​​
                      ​​​​@mit, Bachstelzen? Ich dachte immer, die gibt es nur auf Viehweiden und an Gewässerufern.
                      Im Turm, der angrenzenden Kirche, bauen jedes Jahr, Turmfalken ihr Nest.
                      ​​​​​​

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                        Zitat von Lissy55 Beitrag anzeigen
                        Bine
                        ​​​​
                        ​​​​@mit, Bachstelzen? Ich dachte immer, die gibt es nur auf Viehweiden und an Gewässerufern.
                        Im Turm, der angrenzenden Kirche, bauen jedes Jahr, Turmfalken ihr Nest.
                        ​​​​​​
                        Die haben wir auch im Garten obwohl es eigentlich nicht ihr Lebensraum ist.

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                          Lissy55
                          ​​​​​​​Die Bachstelzen kommen besonders gern am Abend und inspizieren den Rasen. Wir haben allerdings auch nicht weit zum Bach und zur nächsten Weide.

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                            Wir haben letztes Jahr drei große Konifären gefällt (wegen Hochspannungsleitung), dort wo die Bäume standen (Mitten im Garten) haben wir ein ca. 20 Quadratmeter großes Beet angelegt und mit großen Findlingen abgegrenzt, dort wachsen Gräser und Bienenfreundliche Stauden, zusätzlich haben wir dort noch Wildblumen rein gestreut. Das Ergebnis ist ein richtig schönes Blütenbiotop wo es summt , fliegt und krabbelt. Es blüht dort bis in späten Herbst rein. Es ist eine reine Augenweide. Wir wurden schon von diversen Leuten darauf angesprochen wie schön das aussieht. Man muss also nicht gleich den Garten verwildern lassen es geht auch anders.

                            Dazu haben wir an diversen Stellen Vogeltränken mit flachen Rand aufgestellt welche von Vögeln, Bienen und anderen Kleingetier dankend angenommen wird. Ein Insektenhotel ist auch aufgehängt sowie diverse Nistkästen. Alles ist auch quasi vermietet. Nur unser aufgestelltes Igelhaus wird leider nicht angenommen, haben es jetzt nochmal umgestellt und tief in die Hecke gestellt.

                            Vor einer Sichtschutzwand liegt ein ca. 5 Meter großer Eichenast welcher keine Rinde mehr hat und dadurch sehr dekorativ ist, dieser ist aber trotzdem ein Heim für viele Kleininsekten. Daneben liegen noch mehrere Findlinge welche auch gerne als Lebensraum angenommen werden.

                            Für die Winterzeit wird für die Spatzenkolonie und diverse anderen Vögel wie Specht und Co. zwei Futterhäuschen aufgestellt und diverse Maisenknödel und gefüllte Kokosnüsse angeboten. Verbrauch liegt zu Spitzenzeiten bei 3 - 5 Kg Futter und gut 6 - 10 Maisenknödel die Woche. Kaufen das Zeug schon in Großmengen und im Angebot bzw.Vorraus ein.

                            Alles im allem macht es sehr viel Spaß wenn man sieht wie lebendig so ein Garten werden kann und man hat auch ein wirklich gutes Gefühl dabei.

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                              Lissy55 wir schneiden unsere Gräser im Frühjahr direkt nach dem Frost eine Handbreit über den Boden ab.

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