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Deko für den Garten haltbar machen - Tipps und Tricks?

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    Deko für den Garten haltbar machen - Tipps und Tricks?

    Nach dem späten Wintereinbruch wird es jetzt hoffentlich endlich Zeit für die Gartensaison.
    Und damit werden ja auch wieder Gartendekorationen ausgepackt, abgestaubt und aufgestellt. Oder vielleicht sogar was neues gebaut? Zeigt uns doch mal eure Projekte dazu ...

    Aber noch wichtiger: wie schützt ihr solche Deko-Objekte im Garten vor der Verwitterung? Nutzt ihr spezielle Lacke, Öle oder Lasuren? Auf was muss man besonders achten?

    Ich hab z.B. mal den Fehler gemacht und eine Gartenbank lackiert. Das Ende der Bank könnt ihr euch ja denken, sie ist quasi unter dem Lack verfault ...

    Wenn man trotzdem im Outdoor Bereich was lackieren möchte: auf was muss man achten?

    Auf eure Tipps bin ich gespannt...

    Hallo Jörg ,
    ich kann aus eigener Erfahrung sprechen das mit Lasuren ich die beste Erfahrung gemacht habe. Lack platzt auf kurz oder lang ab . Bei Bootslack hatte ich es auch , vielleicht habe ich beim Lackieren von Bootslack auch Fehler gemacht aber der Lack ist mit der Zeit gerissen und war dann offen.
    Gartendeko zb zu Ostern oder Herbst male ich immer mit Abtönfarbe/Fassadenfarbe an und Lackiere mit einem Klarlack drüber . Wenn sie mehr wie 2 Jahre halten bin ich schon glücklich , wenn nicht , wird halt neu gebaut
    Hölzer zb Zäune , Werkhütten , usw. lasiere ich grundsätzlich nur noch denn mit der Zeit zieht die Lasur immer stärker ins Holz ein und so bilde ich mir ein ist es umso Wetterfester-

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      Meine Gartendeko kommt entweder über den Winter in die Laube oder unter ein großes Vordach, lebt dadurch fast ewig ;o)

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        Hölzer wie Pavillons, Gartenhäuser etc. lasiere ich nach Behandlung mit einem Holzschutzgrund mit Imprägnierlasur oder Mittelschichtlasur. Das hält 3 - 4 Jahre und ist dann nach leichtem anschleifen wieder mit der entsprechenden Lasur überstreichbar.
        Wichtig ist, daß die Nachbehandlung beizeiten erfolgt, sonst potenziert sich der Aufwand, weil alles entfernt und der Anstrich wieder neu aufgebaut werden muß.

        Dickschichtlasuren verwende ich nicht mehr so häufig. Sie ergeben wie der Name sagt einen dickeren Film, der ein entsprechend schönes Bild abgibt. Der Nachteil ist, sie müssen konsequent nach 2 Jahren nachbehandelt werden, sonst droht das bekannte Abblättern. Ist es erst so weit, hilft kein Anschleifen mehr, es muß alles herunter und das ist eine Heidenarbeit, deshalb verwende ich fast nur noch Imprägnier - oder Mittelschichtlasur.

        Wenn etwas zu lackieren ist, verwende ich gute 2k - PUR - Lacke. Diese haben mit Abstand die höchste Wetterbeständigkeit und sind bei Bedarf leicht überarbeitbar. Wenn ich keinen passenden Farbton finde, töne ich mir einen passenden mit z. B. Mixtol, wobei je nach Lack ein Vorversuch anzuraten ist. Bei Bläschenbildung ist die Paste nicht geeignet.

        Diese Lacke halten jahrelang und sind für fast alle Untergründe mit entsprechender Grundierung geeignet. Mit ihnen werden sogar Stahlkonstruktionen wie Brücken u. ä. geschützt.

        Metallteile lackiere ich nach Grundierung ebenfalls hiermit oder mit Hammerschlag, der auch mit Mixtol tönbar ist. Auch Hammerschlaglack schützt durch den hohen Silikonanteil sehr gut vor Wetter, ist aber ohne Vorbehandlung nicht ohne weiteres mit anderen Lacken überarbeitbar, ebenfalls wg. des Silikons.
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        Dieser Kerzenständer z. B. hing mehrere Jahre im Freien. Er ist mit Zinkphosatgrundierung und anschließend mit Hammerschlag anthrazit behandelt. Wie man sehen kann, hat die Oberfläche mind. 6 Jahre unbeschadet überstanden. Bei solcher Behandlung ist auch Rost kein Thema.

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          Als Wichtel habe ich von Jörg einen „Wetterstein“ bekommen. Das findet man in seinen Projekten.

          Das Holz schaut aus wie am ersten Tag. Im Winter kommt er ins Gartenhaus, aber restlichen Monate ist er der Witterung ausgesetzt. Und das Holz ist „nur“ geölt. Hätte ich nicht gedacht ... ich dachte, ich müsste jedes Jahr nachölen, aber so wie es ausschaut, brauche ich das auch in diesem Jahr nicht machen.

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            Meine Beleuchtung am Teich überwintert bei mir im Keller, im Frühjahr unterziehe ich sie einer Generalreinigung
            da alles aus Metall ist reicht ein abwischen völlig aus.

            Nun haben die Leuchten etwas Gesellschaft bekommen , hier geht es zum Projekt

            https://www.1-2-do.com/projekt/beleu...-bauen/4015732


            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20210409_140956.jpg Ansichten: 6 Größe: 502,3 KB ID: 3908429Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20210409_201733.jpg Ansichten: 6 Größe: 408,2 KB ID: 3908431Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20210409_204304.jpg Ansichten: 6 Größe: 123,5 KB ID: 3908430Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20210409_204340.jpg Ansichten: 6 Größe: 111,1 KB ID: 3908432
            Zuletzt geändert von –; 10.04.2021, 20:49.

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              Zitat von mit Beitrag anzeigen

              Dickschichtlasuren verwende ich nicht mehr so häufig. Sie ergeben wie der Name sagt einen dickeren Film, der ein entsprechend schönes Bild abgibt. Der Nachteil ist, sie müssen konsequent nach 2 Jahren nachbehandelt werden, sonst droht das bekannte Abblättern. Ist es erst so weit, hilft kein Anschleifen mehr, es muss alles herunter und das ist eine Heidenarbeit, deshalb verwende ich fast nur noch Imprägnier - oder Mittelschichtlasur.
              Danke mit für die Erläuterung. Ich habe mich immer gefragt wo der Unterschied zwischen Dickschichtlasur und Lasur besteht , nun weiß ich es

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