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Vorgartenstele, wie befestigen?

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    Vorgartenstele, wie befestigen?

    Hallo zusammen!
    Für eine Freundin mache ich gerade eine Holzstele für Ihren Vorgarten.
    Das Ding ist als Blickfang bzw Werbung für ihre Musikschule gedacht und daher entsprechend groß: 160cm hoch, 30 cm breit und 5,5 cm stark aus einer Lärchenbohle.

    Jetzt stellt sich mir die Frage, wie man das am besten so aufstellt, dass auch starke Windböen das Ding nicht umwerfen?

    Flachstahl seitlich angebracht sieht halt nicht so toll aus und müsste meines Erachtens nach mindestens 40cm hoch sein und ca 60 -70 cm tief einbetoniert werden.

    Was haltet ihr von 10er Baustahlstangen? Mit Schlangenbohrer in die Unterseite zwei Löcher bohren und darin zwei Baustahlstangen versenken, die wieder ca. 60-70cm tief in die Erde einbetoniert werden?

    Oder habt ihr gar andere Ideen?

    Liebe Grüße,
    Tobias

    Deine Idee hört sich soweit schonmal gut an.

    Im Frühjahr werde ich voraussichtlich eine Granitsäule bei uns im Vorgarten einbetonieren. Diese ist ca. 30cm breit, geschätz 1,20m hoch und auch so 5 oder 6 cm dick. Ich hab jetzt eigentlich vor unten waagerecht 2 oder 3 Löcher hineinzubohren. Da kommen dann Metallstangen (Bewehrungsstahl, ca, 2cm Durchmesser) hineingesteckt. Diese ragen dann nach vorn und hinten sozusagen heraus. Das ganze wird in ein Erloch gestellt, erst mit Holz abgestützt und dann mit Beton das Loch gefüllt. Nach der Austrocknung wird das Holzgerüst wieder abgebaut. Ich hoffe das dies dann hällt.

    Wenn die Stangen bei dir senkrecht eingebracht werden ist dies sicherlich noch stabiler. Ich wüsste aber nicht wie ich bei und in den harten Boden die Stangen senkrecht weit genug hineinbringen sollte. Zudem müßte ich dann auch noch den schweren Granitbrocken darüber stülpen. Ohne Bagger, no way!

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      Vorschlag: 1/2 " Wasserleitungsrohr ca. 1 m lang, 2 Stück, beide über eine Flacheisenplatte (20x50cm*5mm) im Abstand von ca. 20cm rechtwinklig anschweißen, daß ein "U" entsteht. Die Platte dient dann als Standfuß, welcher in den Boden ca. 50-70 cm tief eingegraben wird. Die Bohle wird dann in die aus dem Boden herausragenden Rohre gesteckt werden. Vorrausgesetzt Du hast so einen langen Schlangenbohrer mit dementsprechenden Durchmesser für die Bohrung in die Stehle. Eine Querschraube je Rohr (durch Bohle und Rohr) sichert dann Deine Holzstehle gegen Diebstahl bzw. Herausziehen. Die Flacheisenplatte & Rohre sollten natürlich gegen Rost gestrichen sein, dann braucht man auch keinen Beton und kann in einigen Jahren das Teil wieder durch ausgraben entfernen, ohne mit dem Preßlufthammer antreten zu müssen.

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        Zitat von Nachtuebernahme Beitrag anzeigen
        Was haltet ihr von 10er Baustahlstangen? Mit Schlangenbohrer in die Unterseite zwei Löcher bohren und darin zwei Baustahlstangen versenken, die wieder ca. 60-70cm tief in die Erde.
        Hallo Tobias,

        gute Idee jedoch verbiege ich 10er Baustahlstangen mit der Hand, was glaubst du was der Wind für eine Kraft auf die Fläche der Bohlen bringt!
        Anstelle von Baustahl nimm lieber wie von Stromer vorgeschlagen Rohrmaterial. Das ist wesentlich stabiler als Vollmaterial, da es mehr Fläche besitzt. Dann funktioniert das auch!
        Viel Spaß beim einbetonieren und Holz bohren

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          Stromers Variante ist auf jeden Fall die geeignetere.
          Allerdings dürfte es unmöglich sein, für ein 1/2 Zollrohr (=12,7 mm) einen Schlangenbohrer zu finden.
          Bei einem 3/4 Zollrohr (=19,05mm) könnte man einen 19er Bohrer nehmen.
          Allerdings bleiben dann bei einer Bohle von 5,5 cm Stärke seitlich nur noch je 1,8 cm Restmaterial übrig. Bin mir nicht sicher, ob das noch ausreichend stabil genug ist.
          Es gibt aber auch Metallrohre mit metrischen Maßen, z.b. 12 oder 15 mm.
          So oder so bleibt dann noch die Herausforderung in die Schmalseite der Bohle die Löcher gerade und ausreichend tief hinein zu bohren.
          So ca. 1/3 der Bohlenlänge , also gut 50 cm tief, sollten die Löcher schon sein.
          Wenn einem das gelingt, würde ich erst die beiden Rohre in die Bohle einstecken und dann die untere Stützplatte anschweißen.
          Eine Alternative wäre zwei 20-25 mm dicke, ca. 1,60 m lange Rohre mit gut 20 cm Abstand an der Stützplatte zu verschweißen und das Ganze so tief einbuddeln, dass die zwei Rohre noch knapp einen Meter aus dem Boden ragen.
          Dort dann mit etwas Bodenfreiheit die Bohle gegenhalten und von hinten mit einigen Rohrschellen Rohre und Bohle verschrauben.
          Die Rohrschellen farblich dem Holz anpassen oder, da ja im Vorgarten, die Rohre als Rankhilfe für Kletterplanzen nutzen und die Hinterseite der Bohle "zuwuchern" lassen.

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            ich muß Schlacke etwas korrigieren; 1/2" Rohre haben normalerweise einen AUßENØ von knapp 22 mm. Und dazu gibt es passende:
            22mm SDS-Plus Lewis Schlangenbohrer Holzbohrer 22x460mm
            oder sogar "Rolson 48557 Schlangenbohrer-Satz, 600 mm, 4-teiliges Set" mit rund 22€ "vom großen Fluß."

            Aber mit dem zuerst die Rohre in die Bohle und dann verschweißen muß ich ihm Recht geben, das ist vom Ablauf sicherer. Auch ließen sich so die Rohre gleich mit Epoxy einkleben, dann benötigt man auch keine weiteren Schraubbefestigungen.
            Dito die Bodenfreiheit der Bohle sollte auch beachtet werden, speziell Spritzwasser bei Regen z.B.
            Die Befestigung mit Rohrschellen wäre natürlich auch noch eine Alternative, aber das war ja optisch nicht gewünscht, wie er schreibt.

            zuerst natürlich die Rohre besorgen und dann den Bohrer (evtl. sogar von einem Zimmermann ausleihen)
            hier die üblichen Rohrmaße:


            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: ZollrohrØ.jpg
Ansichten: 110
Größe: 36,9 KB
ID: 3883589









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              Habe noch keine Wasserrohre verlegt, und bin daher fälschlichweiser davon ausgegangen, dass, ähnlich wie bei Steckschlüsseln mit 1/2 Zoll Aufnahme, mit der Maßangabe der Außendurchmesser gemeint ist.
              Google sagt mir aber gerade, dass es ursprünglich mal das Innenmaß war.
              Dank des technischen Fortschritts und damit der Möglichkeit dünnwandigere Rohre herzustellen, hat sich aber dann der Innendurchmesser vergrößert, die alten Maßangaben (in Zoll) wurden jedoch beibehalten.
              Und wieder was gelernt...

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                Jep, so ist es. Habe mich da auch schon mal "verrechnet".
                PS: Solche Bohrer gibts auch in XXL Länge und Größe. Bspw Suche: werkzeuge-Bohrer (.de)

                Für 1" Rohr mit Ø 33,7 mm wäre dann: "Schlangenbohrer Typ Lewis Holzbohrer Holzschlangenbohrer 35x1080 mm" (Artikelnummer: holzl351080P) sogar möglich. Kostet dann aber um die 50 Euronen.!

                Deswegen würde ich zuerst mal in einer Zimmerrei nachfragen, ob die dort nicht für ein "Trinkgeld" diese 2 Löcher (mit ihren starken Maschinen!) für Dich reinbohren.

                selbst für 1 1/2" Rohr = Ø 48,3 mm gibt es Ø 50 mm 1000 mm Länge FAMAG Schlangenbohrer Lewis GL 1000, kostet dann aber lockere 440,00 €

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                  Hey, vielen Dank für eure Meinungen!
                  die Idee, Wasserrohre statt Bewehrstahl zu nehmen is super!

                  Jetzt nur die Frage, wie tief ich sie in der Bohle versenken muss?
                  1/3 Bohlenlänge geht nicht, da ich Ausfräsungen in Notenform und Notenschlüsseln in die Bohle mache.

                  Meine Schlangenbohrer sind auch nur 20mm lang, das wird nicht reichen, oder?

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                    Zitat von Nachtuebernahme Beitrag anzeigen
                    Hey, vielen Dank für eure Meinungen!
                    die Idee, Wasserrohre statt Bewehrstahl zu nehmen is super!

                    Jetzt nur die Frage, wie tief ich sie in der Bohle versenken muss?
                    1/3 Bohlenlänge geht nicht, da ich Ausfräsungen in Notenform und Notenschlüsseln in die Bohle mache.

                    Meine Schlangenbohrer sind auch nur 20mm lang, das wird nicht reichen, oder?
                    20 mm Lang ??? Du meinst 20 cm Bohrtiefe, das dürfte dann aber bei Sturm schon kritisch werden.
                    Wieviel tiefer (Max-maß) wäre denn evtl. auch schräg (an Deiner "Note" vorbei?) möglich?
                    Durch "anschweißen" kannst Du auch den Bohrer evtl. auch verlängern. Ich denke hier an Verlängerung entweder gleichwertiger Rundstab,oder sogar ein alter/abgebrochener Bohrer.?

                    Neue Idee: Die Rohre seitlich einlassen/einfräsen, evtl dann wieder mit einer Holzleiste verschließen.
                    Zuletzt geändert von –; 20.10.2020, 20:35.

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                      Ich hab mal ein Bild angehängt, wie das Ganze mehr oder weniger aussehen soll. Das, was aufgezeichnet ist, swird ausgesägt bzw gefräst. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 3883685

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                        Oh,oh, da sehe ich aber ein paar Problemchen kommen. An der untersten Stelle ist ein Astloch mit dieser herumgeführten "Note?" das schwächt die Befestigung komplett.
                        Da hast Du kein "Fleisch" mehr um richtig zu bohren. Das wird dann nichts mit Röhren in der Bohlenbohrung .
                        Kann dieser " ?Haken" nicht nach oben an die Spitze (ich frag ja nur) ?

                        So wie es jetzt vorgesehen ist, wäre ein umlaufender Winkelrahmen angebracht, auf den die Rohre/ dann besser Flacheisen (oder plattgedrückte Rohre?) angeschraubt würden.

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                          Die Bohle sieht gut aus und das wird bestimmt auch toll aber wie Stromer schon sagt, die unterste Note würde ich weglassen. Sonst hast da echt kein Fleisch mehr um irgend etwas zu befestigen.

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                            Zitat von Nachtuebernahme Beitrag anzeigen
                            Ich hab mal ein Bild angehängt, wie das Ganze mehr oder weniger aussehen soll. Das, was aufgezeichnet ist, swird ausgesägt bzw gefräst. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20200818_162329_copy_907x1612.jpg Ansichten: 22 Größe: 379,0 KB ID: 3883685

                            Als Bassist würde ich den Bassschlüssel sowieso ganz nach oben setzen :-)

                            Aberwie wäre es, wenn du an den beiden Seitenrändern mit der Fräse mittig eine Nut machst und dann links und rechts zwei Metall-T.Profile einbaust? diese können dann unten zum betonieren überstehen.

                            Nachtrag:
                            Zitat von Nachtuebernahme
                            Flachstahl seitlich angebracht sieht halt nicht so toll aus und müsste meines Erachtens nach mindestens 40cm hoch sein und ca 60 -70 cm tief einbetoniert werden
                            Das habe ich irgendwie überlesen... Das schließt ja dann auch T-Stahl aus.
                            Zuletzt geändert von –; 21.10.2020, 12:28.

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                              Ich habe vor einigen Monaten eine Stele für die Förderer unseres neuen Vereinsheims hergestellt. Das Ganze ist aus Eichenholz und 1,5 m x 0,4 m x 0,16 m groß.
                              Für die Befestigung hat sich ein Vereinsmitglied gekümmert, der eine Schlosserei besitzt. Seine Lösung bestand in einem 40 x 40er Vierkantrohr, welches unten schräg geschnitten war. Weiter oben hat er zwei Querstreben zum Anschrauben festgeschweißt. Das verzinkte Metallteil hat er mit einem Vorschlaghammer mind. 60 cm in den Boden getrieben, bevor wir die Stele daran anschraubten.
                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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