Icon--down-black-48x48 IC-logout IC-up IC_check

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Steinterasse - Untergrund

Einklappen
X
Einklappen
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Steinterasse - Untergrund

    Moin!

    Wir wollten dieses Jahr eine Terrasse mit Steinplatten bauen . Aktuell liegt noch eine Holzterasse vom Vorbesitzer an besagter Stelle. Die Holzdielen sind auf Balken gelagert, die wiederum auf Steinplatten liegen, die wiederum in Sand gebettet sind.

    Wir würden gerne die Steinterrasse mit einbetonierten Randsteinen (8cm Breit) umfassen. Und nun kommen wir zur eigentlichen Fragen: Aktuell haben wir etwa 30 cm Sand liegen. Können wir diesen einfach mit einem Rüttler erneut verdichten und im Anschluss ca. 10 cm Splitt (Welche Körnung?) aufbringen und darin dann Terassen Platten verlegen?
    Oder wäre es sinnvoll bzw. nötig, den Sand weg zu schaufeln und stattdessen mit Schotter/Kies/Splitt einen neuen, gröberen Untergrund anzulegen - diesen auch zu verdichten und darauf dann im Splitt Bett die Platten zu legen?

    Für Ratschläge oder Erfahrungen bin ich gerne Dankbar
    Viele Grüße
    Stefan

  • Ich würde sagen,
    1. Sand raus, auf 50cm Tiefe bringen
    2. Groben Kies rein, verdichten
    3. Splitt rein, verdichten
    4. Sand drauf, verdichten
    5. Platten legen.

    Auf diese Art wird die Terrasse frostfrei gebaut.

    Kommentar


      Moin,
      Wir wohnen zwar in Norddeutschland, aber es kann ja auch mal vorkommen, dass wir hier Bodenfrost an der Küste haben. Größtenteils ist der Untergrund selbst auch Sand (natürlich).
      Wieso auf den Splitt noch Sand? Die Patten im Splitt verlegen ist eher ungeeignet? Ich hab die Sorge, dass es mir den Sand auf lange Sicht weg spült, wenn Wasser durch die Fugen eindringt. Zudem dürfte Splitt gegen Ameisen doch auch besser sein?

      Ich lasse mich natürlich gerne weiter belehren

      Kommentar


      • Moin,
        Tja, so habe ich das bei meinem Schwiegervater gelernt. Allerdings habe ich hier im Sauerland auch andere Verhältnisse, und den Sand nehmen wir als letztes weil man den am besten zum ausrichten und zum einschlämmen nehmen kann.

        Kommentar


        • Zitat von TMD Beitrag anzeigen
          Wir würden gerne die Steinterrasse mit einbetonierten Randsteinen (8cm Breit) umfassen. Und nun kommen wir zur eigentlichen Fragen: Aktuell haben wir etwa 30 cm Sand liegen. Können wir diesen einfach mit einem Rüttler erneut verdichten und im Anschluss ca. 10 cm Splitt (Welche Körnung?) aufbringen und darin dann Terassen Platten verlegen?
          Oder wäre es sinnvoll bzw. nötig, den Sand weg zu schaufeln und stattdessen mit Schotter/Kies/Splitt einen neuen, gröberen Untergrund anzulegen - diesen auch zu verdichten und darauf dann im Splitt Bett die Platten zu legen?
          Bitte bitte, keinen Kies zur Verdichtung verwenden, da muss immer Schotter verwendet werden (Kies/Betonkies nur zum Betonieren der Randsteine verwenden)!
          Und wenn natürlich letzteres, also den 30cm Sand völlig entfernen, dann einen groben 30cm Unterbau mittels Schotter oder besser Mineralbeton schaffen und mit großer Rüttelplatte eben abrütteln, darauf eine 3-5cm Splitt-Schicht abziehen (nicht höher und ohne verdichten) und darauf die Steinplatten legen (wie groß sind diese Platten? Aber wenn sauber verlegt, muss nicht abgerütteln werden, sonst leicht mit kleiner Rüttelplatte und Kunststoffunterlage ab rütteln).
          Der Sand kann fürs betonieren der Stellplatten mit verwenden werden (wobei da ja fast 50cm höhe benötigst), oder als Fugensand, wenn benötigt und fein genug, oder auf dem Rasen verteilen.


          Zuletzt geändert von –; 25.03.2020, 03:17.

          Kommentar


            Guten Morgen,
            gerundeten Kies hätte ich nun auch wirklich nicht genutzt, wäre sicherlich aber spannend geworden. Die Ideallösung wäre also:

            1. Alte Terrasse entfernen
            2. Sand ausschaufeln, ggf. vertiefen
            3. Randsteine setzen (40+-5cm im Beton) dürfte dann ca. eine Höhe von 40-45 cm ergeben. (Gefälle beachten)
            4. Schichtweise Schotter ( Korngröße? ~ 10 mm?) einrütteln. (Wenn ich es schichtweise mache, müsste eine 80-100 kg Rüttelplatte vermutlich reichen?)
            5. Splitt (Korngröße ?) 3-5 cm einfüllen und dann glatt ziehen.
            6. 40x60 cm Terrassenplatten verlegen

            Die Terrasse wird letzendlich ca. 9x4 m. Da Mineralbeton keinen Zement enthält, haben wir letzendlich keine massive Platte da liegen? Mit der Körnung lässt sich auch die Wasserdurchlässigkeit steuern?

            Kommentar


            • Mit Splitt ist eigentlich schon der richtige Weg.

              Andererseits hat man früher immer Platten in Sand verlegt und das hat auch funktioniert. Über die Jahre fingen die Platten an zu kippeln, aber man kann solche Platten auch mal rausnehmen und darunter wieder einebnen.

              9x4 m und 30 cm Sand sind 11 Kubikmeter das ist zu viel um den Sand auf dem Rasen zu verteilen und ist richtig Aufwand, diesen zu entfernen und durch Schotter zu ersetzen.

              Den Gedanken, nur 5 oder 10 cm abzunehmen und durch Splitt zu ersetzen ist keine schlechte Idee. Dann ist auch das Problem der Ameisen geringer. Du könntest zwischen Sand und Splitt auch ein kräftiges/störrisches Unkrautvlies legen, so hast Du einen stabileren Grund und der Aufbau bleibt auch viele Jahre stabil.

              Kommentar


              • Zitat von TMD Beitrag anzeigen
                1. Alte Terrasse entfernen
                2. Sand ausschaufeln, ggf. vertiefen
                3. Randsteine setzen (40+-5cm im Beton) dürfte dann ca. eine Höhe von 40-45 cm ergeben. (Gefälle beachten)
                4. Schichtweise Schotter ( Korngröße? ~ 10 mm?) einrütteln. (Wenn ich es schichtweise mache, müsste eine 80-100 kg Rüttelplatte vermutlich reichen?)
                5. Splitt (Korngröße ?) 3-5 cm einfüllen und dann glatt ziehen.
                6. 40x60 cm Terrassenplatten verlegen
                Punkt Nr. 5: Du meinst sicher mm, oder?

                Punkt 4: joo, schichtweise ist mit der Rüttelplatte für eine Terasse ok

                Kommentar


                • Ich glaube, er wollte ausdrücken dass die Korngröße noch einer Empfehlung bedarf und die Schichtdicke 30-50 mm sein soll

                  Kommentar


                  • Ja, doch welche größe der Splitt hat, weiß ich gar nicht ... bei uns ist das wohl eine Einheitsgröße, denke 4-5mm!?


                    Zitat von TMD Beitrag anzeigen
                    Die Terrasse wird letzendlich ca. 9x4 m. Da Mineralbeton keinen Zement enthält, haben wir letzendlich keine massive Platte da liegen? Mit der Körnung lässt sich auch die Wasserdurchlässigkeit steuern?
                    Genau, ist Wasser durchlässig und daher Frostunempfindlich.

                    Zu Punkt 4, wichtig ist den Mineralbeton gut zu wässern und auch in die Erde einrütteln, das wird nach dem trocknen "Betonfest" (unsere Rüttelplatte ist durch den Matsch und Mineralbetongesmisch im Boden beinahe versoffen, mussten vorne einen Strick dran binden damit einer Zog und einer Schob ... aber hey, selbst nach 30 Jahren und Wetterseite sowie kleine Pflastersteine darauf, absolut kein absenken), danach weitere Schichten aufbringen und abrütteln.





                    Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                    Mit Splitt ist eigentlich schon der richtige Weg.

                    Andererseits hat man früher immer Platten in Sand verlegt und das hat auch funktioniert. Über die Jahre fingen die Platten an zu kippeln, aber man kann solche Platten auch mal rausnehmen und darunter wieder einebnen.

                    9x4 m und 30 cm Sand sind 11 Kubikmeter das ist zu viel um den Sand auf dem Rasen zu verteilen und ist richtig Aufwand, diesen zu entfernen und durch Schotter zu ersetzen.

                    Den Gedanken, nur 5 oder 10 cm abzunehmen und durch Splitt zu ersetzen ist keine schlechte Idee. Dann ist auch das Problem der Ameisen geringer. Du könntest zwischen Sand und Splitt auch ein kräftiges/störrisches Unkrautvlies legen, so hast Du einen stabileren Grund und der Aufbau bleibt auch viele Jahre stabil.
                    Schon, aber würde wie schon erwähnt dennoch abraten, zumindest kommt bei mir kein Sand mehr zum Einsatz und kann es daher auch niemanden empfehlen!
                    Sand speichert Wasser dies zu Frostschäden führt, weiter zieht es Ameisen an, die die Platten unterhöhlen (wenn dem Regen ausgesetzt, beides erst recht. Wenn irgendwo offen, gehen sogar Nagetiere drunter). Und selbst nach Jahren wöllte ich nicht ständig rumfriemeln oder wegen ständigen Stolperkanten gar alles neu machen, nur weil man jetzt etwas Arbeit und Kosten scheut.
                    Also Sand würde ich dennoch so gut wie möglich runter nehmen und wie erwähnt zum betonieren verwenden, auf Rasen/Gartenbeete verteilen und wenn nötig noch einen Sandkasten bauen (unser Sandkasten hatte schon alleine 10qm³ Sand, daraus konnte immer wenn nötig Sand entnommen werden) ...
                    aber kann ja machen wie jeder will, von mir aus auch alle 5-10 Jahre neu (ich komme zumindest ins Alter, da denkt mna anders und will Ruhe haben).

                    Kommentar


                      Guten Abend allesamt,
                      Ich merke schon - es gibt viele Wege die zum Ziel führen.

                      Von einem Landschaftsgärtner im Freundeskreis wurde uns nun wiederrum empfohlen: Magerbeton und direkt auf den Sand. Ich halte alle auf dem laufenden, was es letztendlich wird und wie gut das ganze klappt(e). Ansonsten nehme ich gerne noch weitere Vorschläge und Ideen an... Am WE schauen wir auch mal, ob unter dem Sand einfach weiter Sand in natürlicher Form kommt. Dann kann ich nämlich schippen bis der Arzt kommt.
                      Die Alternative wäre dann auf den Sand 10 cm SChotter aufbringen und darauf 3-5 cm Splitt, in den dann die Platten verlegt werden. Achja die Platten sind "nur" 3 cm dick.

                      Kommentar


                      • Zitat von TMD Beitrag anzeigen
                        Ansonsten nehme ich gerne noch weitere Vorschläge und Ideen an...
                        Wozu noch in die Tasten hauen?
                        Denke du hast dich doch eh schon für die einfachste Lösung entschieden, zwar nicht langlebig und optimal, doch du musst es entscheiden … wünsche aber dennoch über Jahrzehnte eine "stabile" Terrasse.

                        Kommentar

                        Lädt...
                        X