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Blumenkübel selber bauen – wer hat's schon versucht und wie?

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  • Weichmacher in PE? Ich dachte, das wird im wesentlichen bei PVC verwendet?

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      Mörtelkübel bestehen i. d. R. aus PE, was unbedenklich ist und werden mit Gasruß ( übliches Pigment ) zum Schutz vor Versprödung durch sichtbares und unsichtbares Licht einefärbt. Dieser Gasruß ist nicht im Kunststoff gebunden sondern untergemischt wie übrigens auch bei Autoreifen. Da er nicht gebunden ist, kann er durch allmähliche Zersetzung ins Wasser gelangen, aber in Mengen, die kein großes Problem darstellen. Was bei weitem gefährlicher ist, sind die Weichmacher, mit denen der Kunststoff geschmeidiger gemacht wird. Dies sind -Phtalate, die allergrößtenteils als gesundheitlich äußerst bedenklich eingestuft sind.
      Diese gelangen ins beinhaltete Wasser und stellen beim Verzehr eine wirkliche Gefahr dar. Deshalb würde ich Mörtelkübel nicht für die Erzeugung von Futter - oder Nahrungsmitteln verwenden, sondern auf lebensmittelechte Behälter zurückgreifen.
      Solche gibt es in vergleichbaren Gebindegrößen z. B. im Brauerei - Fleischerei - oder Brennereibedarf recht günstig, wenn auch nicht ganz so günstig wie Mörtelkübel.
      Gut in Mörtelkübeln pflanz ich nichts an. Aber wenn ich meine Tomaten in den normalen Plastikblumenkübeln anpflanz ist es ja auch nicht anders, oder? Das sind eher so Hartplastik (vermutlich PE) Kübel. Sind teils orange, manche aber auch grau. Auf der Dachterrasse hab ich ein Hochbett, das hab ich mit Teichfolie ausgeschlagen. Da wachsen Erdbeeren drin. Aber ich denk mal, dass da die Erdbeeren genügend Abstand zur Folie haben. Das Wasser läuft ja nach unten ab und das was die Erdbeeren zu sich nehmen ist ja eher das Wasser, das von oben kommt.

      Hm ,du hast mich jetzt nachdenklich gestimmt.

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        Kunststoffblumentöpfe enthalten normalerweise keine Weichmacher, die Teichfolie sehr wahrscheinlich schon ( ist ja vermutlich PE oder PVC ). Hier kommt es auf die Menge an. Ich sage mal aus dem Stegreif, daß die geringe Menge Folie verglichen mit einem in sich stabilen Kübel nicht die Menge an Weichmachern emittiert, die die Erdbeeren für den Verzehr ungeeignet werden läßt.

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        • Ich bringe mal einen ganz anderen Ansatz rein. Künstlicher Sandstein. Man kann einen Beton mit Weißtorf anmischen. Das gibt hinterher eine Mischung, die sehr starke Ähnlichkeit mit Sandstein hat. Teils porös mit Einschlüssen des Torfs, der hinterher einfach abgebürstet werden kann, wenn ich das nun mit den Styroporkübeln von mit verbinde, könnte da etwas sehr schönes herauskommen.

          Dabei denke ich an so typische behauene Sandsteintröge, bisher hat mich das Gewicht abgeschreckt, so etwas selbst zu machen. Aber mit Styropor, Gewebe und einer solchen Mischung wäre das deutlich leichter.

          Zum künstlichen Sandstein: https://selbermachen.de/garten/garte...n-selber-bauen

          Hat man etwas Erfahrung, dann kennt man vielleicht die unterschiedlichen Estrichsorten der Baumärkte. Bei Toom ist der Estrichbeton mit grobem Flusssand bis hin zu max. 5 mm Stücken von Splitt durchsetzt. Hinzukommt, dass dieser eher braun als grau trocknet. Ich nutze diesen gerne bei Verfugungen von Sandsteinen, da der ziemlich ähnlich wie der schwäbische braune Buntsandstein wirkt. Den könnte man also bereits ohne viel zusätzliche Pigmente nutzen.

          Ich habe mir mal ein Muster gemacht. Normaler Gartentorf und habe dazu Abtönfarbe hinzugefügt. Sind letztlich auch nur Pigmente. Wenn man ocker verwendet - ist ausreichend lichtecht - schaut das wirklich gut aus. Nach dem Ausschalen, wenn der Beton noch relativ weich ist, kann man gut Nachbearbeiten - Kanten abrunden, für unregelmäßige Form sorgen. In mits Fall mit Styroporbox würde man eher aufspachteln und könnte die Form gleich mit den Händen passend formen. Der Aufwand ist gering, der Preis ebenfalls. Ich würde sogar behaupten, dass ein Trog durchaus auch mit Wasser befüllt jahrelang halten kann, solange man ihn im Winter nicht befüllt dem Frost aussetzt.

          Streicht man Buttermilch auf, siedeln sich schnell Moose an. Ein selbstgemachter Sandsteinklumpen mit Vertiefung liegt viele Jahre bei uns im Garten und beherbergt ein paar Butterhennen. Über die Jahre ist er nur schöner geworden und ist mit Algen und Moos überzogen.

          ich setze das mal auf meine Sommer-To-do-Liste.



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          • Rainerle das klingt nach was, was man mal probieren könnte.

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            • Nicht könnten, sondern sollte

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              • Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                Nicht könnten, sondern sollte
                ich habe mir das mal auf meine ToDo-Liste gesetzt.

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                • Das ist eine tolle Idee Rainer

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                  • Ich hab mal welche aus Holz gebaut und mit so schwarzer Wachstums-Folie ausgeschlagen. Ist halt nichts dauerhaftes, war aber auch so nicht geplant. Quasi eine Maßanfertigung für eine spezielle Ecke, wo das Baumarkt-Zeug nicht reingepasst hat.

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                    • Zur Kunstsandsteinvariante. Der Gedanke mit Styropor oder Styrodur als Basis zu arbeiten hat mich gedanklich nicht los gelassen. Um die Konstruktion stabiler zu machen und mehr Haftung zu erreichen, kam mir der Gedanke, an einigen Stellen das Styrodur mit Löchern zu versehen.

                      Sind in der Seite und am Boden mehrere Löcher - sagen wir mal 5 bis 10 cm - verbindet sich der Beton der Außenseite mit der Innenseite. Und dann hat man weniger das Problem, dass eine Seite sich vom Styrodur lösen kann. Der Trog/Kübel wird in sich stabiler, aber nur unwesentlich schwerer.

                      Was meint Ihr? Bringt das was oder muss man da noch armieren? Hasengitter oder so was?

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                      • Ich frage mich bei der Styroporvariante ob dann genug Material drauf ist ( Frost)
                        Mit dem Kunststein ist es ja durch und durch also ich denke mal auch dick genug um einen Frost zu überstehen

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                        • Ich denke an so Sandsteintröge wie sie hier im Schwäbischen auf jedem Hof als Wassertröge für das Vieh genutzt wurden. Wandstärke 12 bis 15 cm, 50 breit und mind. 80 cm lang. Wenn die nur ein Drittel weniger Gewicht haben, macht das ne Menge aus.

                          6 cm Styrodur und dann auf jede Seite 4 cm Beton drauf, dazu noch die Löcher. Das sollte schon stabil und frostsicher sein. Gehwegplatten sind auch nicht dicker und sind mir noch nie erfroren.

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                            Die Frostsicherheit ist so und so gegeben. Da der Leichtstoffkern wesentlich weicher ist, als wie auch immer gemischter Beton, wird evtl. eingedrungene Feuchtigkeit bei Frost zuerst den Leichtstoff zusammendrücken, bevor das Eis den Beton evtl. knacken würde. Zudem ist das Eindringen nennenswerter Feuchtigkeit bis zum Kern äusserst unwahrscheinlich.
                            Als Material wäre Styropor sogar besser geeignet als das teurere Styrodur, da es mehr Luft enthält, die durch Kompression den Eisdruck ausgleichen kann. Die Stabilität ist durch den Beton ohnehin gegeben.
                            Ich würde nicht den Beton der Innenwandung durch Löcher mit der Außenwandung verbinden, da die Druckentlastung durch Feuchtigkeit bei Frost umso effektiver ausfällt, je größer der zusammenhängende Kern aus Leichtstoff zum Ausgleich des Eisdrucks ist ( wenn denn mal Feuchtigkeit eindringen sollte ).
                            Die Stabilität der Tröge resultiert aus dem allseitigen Betonmantel in der o. a. Stärke. Die Armierung soll ja gegen Zugbelastung schützen und da sehe ich schon einen Sinn drin, Armierung einzubringen.
                            Bei minimalen Bodenbewegungen oder nicht ganz ebenem Untergrund kann der Korpus durch Zug schon ziemlich belastet werden. Als Material böten sich hier Estrichmatten an. Diese sind leicht anzupassen und würden das ganze Teil gegen Zugbelastung wesentlich verstärken. Zu beachten wäre, daß die Armierung an allen Stellen von mind. 2cm Beton bedeckt ist.
                            Das fertige Teil würde ich allseitig satt mit Silikonimrägnierung behandeln. Diese verändert die Optik nicht, verhindert aber sehr effektiv das Eindringen von Wasser. Dies ist im übrigen auch bei natürlichem Sandstein angeraten, der wesentlich leichter Wasser eindringen läßt, was dann mit der Zeit bei Frost unweigerlich zu Abplatzungen führt.

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                            • Gehwegplatten sind auch massiv Beton , meine Gartenplatten die ich selbst gemacht habe sind auch alle 5 cm dick , davon ist bis jetzt auch nicht eine kaputt gegangen . Aber auch mit 4cm denke ich werden sie doch ziemlich schwer .

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                              • Ich habe mal so kleine Wassertröge aus Styropor und Styrodur gebaut, die waren jahrelang draußen und es ging nichts kaputt. Ich habe das Styropor mit Beton eingestrichen, darauf Gittex ( das Netz das man zum Verputzen der Wände einlegt - ich hatte da noch eine riesige Rolle) das mit Beton eingeputzt, gut trocknen lassen - fertig

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