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Blumenkübel selber bauen – wer hat's schon versucht und wie?

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ID: 3836317 Sooo, wie schon gesagt, mit den Kübeln kann ich nicht dienen, die sind im Saarland geblieben, aber ich habe einen Ziehbrunnen im Vorgarten, dessen Korpus ich genauso hergestellt habe.
    Ich denke, daß die Herstellungsweise und das Aussehen auch daran ersichtlich sind. Auf den Detailfotos sieht man, welcher Putz verwendet wurde. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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    • Sieht gut aus und ist bestimmt auch sehr leicht . Wäre vielleicht für mich etwas da ich nicht immer Lust habe die Holzsachen im Garten jedes oder alle 2 Jahre zu streichen um sie Witterungsbeständig zu halten.
      Wie armiert man denn den Styropor ? Und womit ?

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        Das Gewebe ist das, was für die Armierung von VWS an Hausfassaden auch genommen wird, nennt sich Armierungsgewebe oder auch Putzgewebe 4x4mm. Es wird eine Schicht Klebemörtel auf das Styropor aufgezogen und das Gewebe mit der Glättkelle reingezogen. Anschließend wird nochmals mit Klebemörtel überzogen, damit die Fläche glatt wird.
        Durch die armierte Mörtelschicht werden die Styroporteile sehr stabil und trotzdem nicht zu schwer.
        Den Korpus des abgebildeten Ziehbrunnens, Wandung ca. 13cm, kann z. B. auch meine Frau leicht anheben und woanders abstellen.

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        • Danke für die Erklärung MIT

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          • Cool, doch da muß bei Wind/Sturm aber auch eher acht geben.
            Mir gefallen Beton recht gut, oder Ton ... nur ist der Frost da das Problem, wie verhält es dich da das VWS Zeug (innen ganz dicht wird es ja nicht, also da drückt der Frost doch auch?)?

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            • Die Frage hatte ich mich auch gestellt Mr.Ditschy , aber dann hatte ich mir gedacht das es ja auch an Fassaden hält und nix passiert mit dem Frost , egal ob die Fassade Nass wird oder nicht Mag ich zwar täuschen aber das war mein erster Gedanke

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                Da die komplette Beschichtung diffunsionsoffen ist, bildet sich keine Staunässe, somit kann bei Frost auch kein Eis drücken. Der Aufbau ist exakt wie bei einer Hausfassade. Bei der passiert bei richtiger Ausführung ja auch nix, egal, bei welchem Wetter.
                Der Ziehbrunnen steht seit fast 20 Jahren und das einzige, was ich ab und zu mache, ist, das Holz zu streichen und einmal im Jahr den Korpus mit dem Hochdruckreiniger bei niedrigstem Druck sauberzumachen.
                Zudem hab ich vor ein paar Jahren den Korpus mit weißer Dispersionsfarbe gestrichen.
                Übrigens: Auch bei starkem Wind braucht man nicht zu befürchten, dass das Teil sich selbständig macht. Durch den Zementmörtel kommen schon ein paar kg zusammen.

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                • sehr schön der Brunnen und eine super Idee, den auf diese Weise zu bauen

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                    In dem Ziehbrunnen steht übrigens auch ein abgeschnittenes Kunststofffass mit 90l Wasser zum Gießen der Blumenkästen an der Vorderfront. Wenn der Sturm so stark wird, daß dieses Faß anfängt, wegzurutschen, ist die Standfestigkeit des Brunnenkorpus vermutlich mein geringstes Problem...

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                    • Also mein Dad hat früher selbst Blumenkübel gebaut. Dazu hat er immer Vierkantholz (Kiefer/Fichte ca. 60x40mm) benutzt. Die Kanten waren angefast. Dann mit der Kappsäge immer einen schrägen Winkel an der Stirnseite angesägt. Die Stücke dürften immer so ca. 40cm lang gewesen sein. Für den Boden benutzte er Kiefer/Fichte Holz. Mit den Vierkanthölzern hat er dann im Versatz um die 6 Ringe übereinander gesetzt. An den Ecken zur Verstärkung noch Durchganslöcher eingebracht (schätze so 8 oder 10mm). Da kamen verzinkte Gewindestangen durch und jeweils an den Enden eine Unterlegscheibe mit einer Hutmutter.

                      Das Ganze wurde mittels Dübeln zusammengeleimt und mit Farbe gestrichen. Zum Schutz vor dem Gammeln hat er sie noch mit Dachpappe ausgekleidet. Die haben dann paar Jahre gehalten. Fotos hab ich davon leider keine.

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                        Hört sich interessant an und klingt nach sehr schöner Optik

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                        • Zitat von thelittleDevil Beitrag anzeigen
                          Also mein Dad hat früher selbst Blumenkübel gebaut. Dazu hat er immer Vierkantholz (Kiefer/Fichte ca. 60x40mm) benutzt. Die Kanten waren angefast. Dann mit der Kappsäge immer einen schrägen Winkel an der Stirnseite angesägt. Die Stücke dürften immer so ca. 40cm lang gewesen sein. Für den Boden benutzte er Kiefer/Fichte Holz. Mit den Vierkanthölzern hat er dann im Versatz um die 6 Ringe übereinander gesetzt. An den Ecken zur Verstärkung noch Durchganslöcher eingebracht (schätze so 8 oder 10mm). Da kamen verzinkte Gewindestangen durch und jeweils an den Enden eine Unterlegscheibe mit einer Hutmutter.

                          Das Ganze wurde mittels Dübeln zusammengeleimt und mit Farbe gestrichen. Zum Schutz vor dem Gammeln hat er sie noch mit Dachpappe ausgekleidet. Die haben dann paar Jahre gehalten. Fotos hab ich davon leider keine.
                          klingt gut, schade, dass es keine Fotos gibt

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                          • Ich hab hier noch ein paar Sandsteinblöcke rumliegen , wenn ich denn mal Zeit und Lust habe möchte ich mal versuchen einen Blumen kübel daraus zu machen wenn es klappt , gut wenn nicht ist es eben Bauschutt

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                            • Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen
                              Aus Holz - mit Teichfolie oder Mörtelkübel als Einsatz - habe ich schon welche selber gebaut.
                              Bezüglich der Mörtelkübel scheiden sich ja die Geister, wenn es darum geht, darin z.B. auch Gemüse anzubauen. Wie seht Ihr das?

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                                Mörtelkübel bestehen i. d. R. aus PE, was unbedenklich ist und werden mit Gasruß ( übliches Pigment ) zum Schutz vor Versprödung durch sichtbares und unsichtbares Licht einefärbt. Dieser Gasruß ist nicht im Kunststoff gebunden sondern untergemischt wie übrigens auch bei Autoreifen. Da er nicht gebunden ist, kann er durch allmähliche Zersetzung ins Wasser gelangen, aber in Mengen, die kein großes Problem darstellen. Was bei weitem gefährlicher ist, sind die Weichmacher, mit denen der Kunststoff geschmeidiger gemacht wird. Dies sind -Phtalate, die allergrößtenteils als gesundheitlich äußerst bedenklich eingestuft sind.
                                Diese gelangen ins beinhaltete Wasser und stellen beim Verzehr eine wirkliche Gefahr dar. Deshalb würde ich Mörtelkübel nicht für die Erzeugung von Futter - oder Nahrungsmitteln verwenden, sondern auf lebensmittelechte Behälter zurückgreifen.
                                Solche gibt es in vergleichbaren Gebindegrößen z. B. im Brauerei - Fleischerei - oder Brennereibedarf recht günstig, wenn auch nicht ganz so günstig wie Mörtelkübel.

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