Icon--down-black-48x48 IC-logout IC-up IC_check

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Beratung bzgl. Bewässerungsprojekt

Einklappen
X
Einklappen
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Beratung bzgl. Bewässerungsprojekt

    In einem anderen Thread geht es um Hortensien und dass die viel Wasser brauchen ...
    Hortensien im Vorgarten zu pflanzen, ist noch der Wunsch meiner Frau. Heute habe ich ihr erzählt, dass die vieeeel Wasser brauchen und wir dann mit Leitungswasser giessen müssten, da der Brunnen hinter dem (Reihen)-Haus ist.
    Da meinte sie, warum wir nicht einfach das Wasser über's Dach pumpen. Dann hätten wir auch gleich Giesswasser für das Ziergras auf der Dachterrasse (hier wird auch aktuell Leitungswasser verwendet).

    Ok ... wir brauchen erstmal eine Pumpe, die aus dem Brunnen oder Regenfass saugen kann und mindestens 12m Förderhöhe schafft. - Welche Pumpe kann hier empfohlen werden?

    Empfiehlt es sich einen kleinen Tank als Zwischenlager auf dem Flachdach zu installieren oder gleich immer direkt zu giessen?
    In jedem Fall bräuchte ich eine Ansteuerung per Funk / Smarthome für die Pumpe, um entweder dafür zu sorgen, dass der Tank gefüllt wäre oder eben zu bestimmten Zeiten zu giessen.
    Bei der Tankvariante bräuchte es dann noch 2 Magnetventile, die per Zeitsteuerung geöffnet würden, um die Gräser auf der Dachterrasse/ Hortensien im Vorgarten zu bewässern.
    Ist das so richtig oder habe ich noch einen Denkfehler?
    Wie groß dürfte / sollte so ein Zwischentank sein? 1000l Wasser wiegen auch ca. 1000kg und das ist eine Tonne. 1000l sind aber wohl auch zuviel, eigentlich sollten auch 100l reichen, oder?

    Hallo kaosqlco
    Was hast du für eine Pumpe im Brunnen ? War das nur ein Hauswasserwerk ?
    Ich habe es gerade jetzt nicht aufm Schirm .
    Wir haben im Brunnen diese Tiefnbrunnenpumpe
    Sie ist günstig , kann bis zu 43M Fördertiefe und hat nur 370 Watt.
    Bei uns läuft sie seit April und wir sind begeistert. Unser Vorgänger der 13 Jahre gehalten hat war die gleiche Bauweise und von Taifu .
    So hättest du dann auch direkt eine gute Brunnenpumpe

    Kommentar


      Ähm, Du solltest aber vorher noch klären, mit wie viel Kilo Du Euer Dach bzw. Balkon/ Terrasse pro Qm belasten darfst! ein Liter Wasser wiegt ca. 1 Kilo bei mehr als 100 Liter solltest Du das vorher abklären. Wenn es ein Reihenhaus ist, wie sieht es mit dem Ja von der Eigentümergemeinschaft aus? Nicht das sich einer beschwert wenn alle fertig ist und ein Rückbau gefordert wird.

      Kommentar


        Der ganze Aufwand wegen ein paar Liter Wasser? Überlege mal was dich das kostet und wie viele Tausend Liter Leitungswasser du dafür bekommst. Das dauert Jahrzehnte bis sich das amortisiert und dann darf die Pumpe nicht kaputt gehen. Ich schätze wir brauchen für alle unsere Hortensien im Jahr ca. 1500 L Wasser, das sind bei uns ca. 2,25 Euro (ohne Kanalgebühr, da wir einen Gartenwasserzähler haben).
        Wir haben mehrere große Hortensien im Garten. In der Regel reicht das Niederschlagswasser, nur bei längeren Trockenperioden wird gegossen. Die Pflanzen zeigen dir ihren Wasserbedarf deutlich durch hängende Blätter und erholen sich nach einer Wassergabe sehr schnell.

        Kommentar


          Bine Ich nutze diese Pumpe. Wird manchmal auch (in Shops) als Hauswasserwerk bezeichnet und schafft die Höhe definitiv nicht. Statt dessen eine Tiefbrunnenpumpe einzusetzen, wäre eine Idee.

          Krusse Wir sind selber Eigentümer, müssen also keinen fragen.
          Das mir das Problem mit dem Gewicht bewusst ist, hatte ich oben schon angemerkt. Ich werde aber trotzdem nochmal in den Unterlagen nachschauen, wie hoch das Dach bzw. die Terrasse belastet werden kann. - 100 kg / qm sollten aber drin sein. Das schaffe ich schon alleine. Und eine normale Schneelast ist sicher höher.

          Tscharlie Einen Gartenwasserzähler haben wir nicht. Alternativ könnte man aber über einen nachdenken.
          Es geht aber nicht nur um die Bewässerung im Vorgarten. - Meine Frau hat jetzt Gefallen an selbst angebauten Tomaten gefunden und möchte Ihr 'Plantage' im nächsten Jahr auf die Dachterrasse erweitern. Da böte sich dann auch an, das eigene Wasser zu verwenden.

          Kommentar


            Ich würde mich der Meinung von Tcharlie anschließen. Wir haben von unserem AZV einen separaten Wasserzähler mit Verblombung angeschafft. Es fallen also keine Abwassergebühren an. Letztes Jahr haben wir ca. 2 m3 Wasser zum Gießen der Pflanzen verbraucht. Meine Frau hat reichlich Hochbeete und Töpfe mit unterschiedlichsten, mir meist unbekannten, Zier- und Nutzpflanzen.
            An unserem Gartenwasseranschluss haben wir einen Verteiler angeschlossen, wo aktuell 2 Schläuche in unterschiedliche Richtungen abgehen. Da könnte Mann/Frau/Divers natürlich auch eine automatische Bewässerung daraus machen. Das käme dem Technik- und Spieltrieb von Jan sicherlich entgegen. Smarthome geht da sicherlich auch. Im Zweifel kann ja auch noch ein weiterer Gartenwasseranschluss am Ort der Wahl gemacht werden. Der Gesamtaufwand wäre wohl geringer.

            Kommentar


              Sehr aufwändig und technisch anspruchsvoll... Aber so isser ja, der kaosqlco . Spaß. Ich habe nen 1005qm großen (kleinen) Garten mit ich weiß gar nicht wie vielen Hortensien so ziemlich aller Arten... Die saufen tatsächlich reichlich (deswegen heißen sie ja auch Hydrangea=aus dem griechischem stammend: Wasser (Hydro) und Pflanze (angeion)).
              Es mag sein, dass wir nen recht ordentlichen Boden für die Pflänzchen haben, aber die gehen hier echt gut ab. Sorgen auf der anderen Hand aber auch dafür, dass z.B. die Feuchtigkeit am Haus, die sonst einfach nur versickert und den Keller feucht machen könnte, schön aufgesaugt wird und in die Pflanzen geht.
              Wir standen seinerzeit vor der Entscheidung, ob ich wie vom Dorf her bekannt nen eigenen Brunnen bohren will oder mir ne zweite Wasseruhr einbauen lasse. Nachdem mir ein (Profi)Brunnenbohrer ein Angebot machte von etwa 3500,- Euro (knapp 32 Meter Lehmdeckel über Wasserführender Schicht) habe ich mir mal durchgerechnet, wqas mich die Bewässerung kosten wird und wie viele Jahrzehnte (!) ich vollflächig bewässern müsste, bis ich das verbraucht hätte, ohne dass die Tiefbohrungspumpe hätte kaputt gehen dürfen...
              Wir verbrauchen für den gesamten Garten plus Sauna (duschen nach Gang) und Whirlpool plus diverser anderer Arbeiten (betonieren etc.) etwa 100 Kubikmeter Wasser im Jahr. Mal 0,62 cent. Bitte selbst rechnen
              Der Einbau der zweiten Uhr kostete mich 700,- Euro, aber auch nur deshalb, weil ich den Rest der Eisenrohre (!) aus dem Keller gleich mit erledigen ließ. Ansonsten lag das irgendwo bei 250-300,- Euro aus dem Gedächtnis heraus.
              Ich weiß, dass du gern nachhaltig arbeiten möchtest, möchte dir nur einmal vorgerechnet haben, wo die Reise hingehen würde möglicherweise. Ich würde mich btw. immer wieder für genau diese Lösung entscheiden, einfach weil es weniger aufwändig war/ist. Danach hast du alle Möglichkeiten, deinem Spieltrieb nachzugehen

              Ansonsten: Tiefbrunnenpumpe ist schon die richtige Wahl, Zwischenspeicher oben nicht zu groß (Gewicht, hast du schon angesprochen), und den Rest unten mit entsprechender Mikrobewässerung punktuell an den Pflanzen, z.B. von Gardena oder anderen Herstellern.

              Oben auf dem Dach wäre für mich noch die Frage, ob es da Anschlüsse oder Möglichkeiten für Regenwasser gibt?! Ich kenne dein Haus leider nicht, sonst wäre mir bestimmt noch was eingefallen. Quasi ne Art "Minizisterne" mit Anschluß an Fallrohr vom Dach?!

              So, habe erstmal fertig

              Kommentar


                Danke für's fleissige Mitdenken.

                Noch ein paar Details zur Lage: Wir haben ein Flachdach mit ca.50cm hoher Attika. Das Regenwasser von hier wird nach hinten durch einen Abfluss in ein Regenrohr geleitet, das unten im Garten hinter dem Haus endet. Das Wasser wird in 2 unter der Terrasse vergrabenen IBC-Container aufgefangen. Hier passen 2000 Liter rein. Das Wasser nutze ich alternativ zum Giessen im Garten hinter dem Haus, muss aber noch manuell zwischen den Containern und Brunnen umstellen. Eine automatische Umstellung, wenn die Regensammler voll genug sind, ist schon geplant.
                Das Regenwasser oben auf dem Dach schon abzufangen, ist schwierig - eben weil es ein Flachdach mit leichter Neigung nach hinten ist und der Abfluss direkt durch die Attika geleitet ist. Hier möchte ich nicht eingreifen.

                Das Regenwasser, was auf der Dachterrasse landet, wird nach vorne über ein Regenrohr abgeleitet. Das könnte ich ggf. sammeln und zum Giessen im Vorgarten verwenden. Dürfte aber m.E. nicht ausreichen, um ganzjährig vorne zu bewässern.

                Wenn ich einen Aussenwasserzähler anbauen lassen wöllte, bräuchte ich eigentlich 2: einen für die Dachterrasse (weil da bald eine Gemüseplantage entstehen soll ) und den zweiten im Vorgarten für die Hortensien-Hecke & Co. - Die Preise dafür kenne ich nicht, werde mich aber mal schlau machen.

                Kommentar


                  Buah... Sehr kompliziert... Da bleibt vermutlich tatsächlich nur die Alternative Tiefbrunnenpumpe und Fässchen oben Vielleicht mit nem 3-2-Wege-Ventil dazwischen? Also ein Eingang der auf wahlweise zwei Leitungen (vorne bzw. oben) umverteilt? Je nach Anforderung?! Das wäre doch mal ne Herausforderung für dich

                  Kommentar


                    Zitat von Cnpeanut Beitrag anzeigen
                    Buah... Sehr kompliziert... ...
                    Ja. Und da habe ich moch nichtmal geschrieben, dass das Regen- und Oberflächenwasser (z.B. von der Garageneinfahrt) in einem Schacht gesammelt wird und von einer Tauchpumpe durch ein 30mm-Rohr quer durch die Garage nach hinten in den Garten gepumpt wird. - Das war aber schon die Idee der Planer des Hauses, nicht meine bzw. hatte man ursprünglich wohl auch vergessen, sich um das Wasser zu kümmern, dass vor der tiefer als die Strasse liegenden Garageneinfahrt ankommt, denn das Rohr durch die Garage wurde erst später gelegt.

                    Kommentar


                      Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen

                      Wenn ich einen Aussenwasserzähler anbauen lassen wöllte, bräuchte ich eigentlich 2: einen für die Dachterrasse (weil da bald eine Gemüseplantage entstehen soll ) und den zweiten im Vorgarten für die Hortensien-Hecke & Co. - Die Preise dafür kenne ich nicht, werde mich aber mal schlau machen.
                      Schau mal hier , das sind die Wichtigsten Infos für eine Brauchwasseruhr .
                      6 Tipps zum Gartenwasserzähler

                      Am besten bei deinem Versorger anrufen , die erklären dir alles nötige was ihr für eure Stadt braucht und wie viel Liter ihr als Brauchwasser nutzen dürft ohne das Abwassergebühr berechnet wird.

                      Also das Hauswasserwerk würde ich auf jeden Fall wechseln zur Tiefenbrunnenpumpe. Schon alleine wegen der Wattzahl von 1300
                      Unsere hat gerade mal 370 Watt .
                      Und die angeblichen 6000 Liter Maximal kannste von ausgehen das es bei einer höhe von 2 Meter ist und dann geht es bergab

                      Kommentar


                        Zitat von Bine Beitrag anzeigen

                        Schau mal hier , das sind die Wichtigsten Infos für eine Brauchwasseruhr .
                        6 Tipps zum Gartenwasserzähler

                        ...
                        Lese ich mir morgen mal durch.

                        Gegen eine Tiefbrunnenpumpe spricht, dass ich damit kein Wasser aus der Regentonne entnehmen kann. Dafür müsste ich dann die aktuelle Pumpe behalten oder gegen eine kleinere ersetzen. Und die Schalterei bzw. Verrohrung würde noch etwas komplizierzter. Wäre aber alles machbar.


                        Dafür spricht:
                        Verbraucht weniger Strom
                        ist leiser, da sie im Brunnen steckt - obwohl unsere aktuelle Pumpe auch nicht laut ist
                        verbraucht quasi keinen Platz, da sie im Brunnen steckt

                        Bine Weißt Du, wie es mit der Sandverträglichkeit Deiner Pumpe aussieht? Mein Brunnen ist unten offen und endet in einer Sandschicht.
                        Zuletzt geändert von –; 23.06.2022, 23:34.

                        Kommentar


                          Guten Morgen kaosqlco

                          Die Verrohrung von der Tiefenbrunnenpumpe kannst du doch verjüngen und dort dann deine Gartenschläuche anschließen
                          Wir haben auch einen Pumpcontrol dazwischen. Dieser schaltet sich ein sobald ich einen Hahn/ Gartenschlauch öffne und der Wasserdruck sinkt springt die Pumpe automatisch an,
                          An diesem Pump Control haben wir von Gardena einmal einen 4 Wegeverteiler wo ich 4 Gartenschläuche dran habe die ich unterschiedlich bedienen kann.

                          Ich weiß jetzt nicht wie hoch dein Haus ist und wo dein Brunnen .
                          Aber wäre es vielleicht eine Idee wenn du einfach nur einen Gartenschlauch durch die Regenrinne übers Dach zum vorderen Garten führen könntest um vorne gießen zu können ? Dann würdest du dir jede Menge Arbeit / Aufwand sparen indem du den Vorderen Garten direkt mit Brunnenwasser sprengst .
                          Meine Tiefenbrunnenpumpe schafft 43 Meter Förderhöhe das sollte doch klappen oder nicht ?

                          Die meisten Pumpen sind Sandverträglich bis 150g/m³, Korngröße: max. 0,3 mm. Bei meiner steht jetzt nix aber wie haben Sand ohne Ende weil unserer Stadtteil auf Sand steht. Wenn ich allerdings einen Eimer fülle habe ich kaum bis keinen Sand drin.
                          Nun mein ABER .... Du hast eine Wassersäule von 2,5 Meter , die Pumpe soll sowieso nicht bis ganz unten gehen . Man hält sie 1 Meter über den Brunnengrund . Zuzüglich zieht die Pumpe nicht unten an sondern etwa Mittig von der Pumpe das Wasser an sodass kein Sand direkt nach oben kommt .
                          Wir haben hier sehr viel Sand im Grundwasser und die letzte Pumpe hat 13 Jahre gehalten.
                          Die Tiefenbrunnenpumpe hört man absolut nicht auch nicht wenn sie draußen ist , dann surrt sie leise.

                          Ich habe mir gerade mal dein Brunnenprojekt angesehen und für mich wäre meine Idee sogar super machbar.
                          Da du deinen Brunnen direkt neben deinen IBC Containern hast , kannst du folgendermaßen aufbauen
                          1) Tiefenbrunnenpumpe
                          2) Pump Control
                          3) 3 Wegeverteiler ( 1 zu den IBC zum Auffüllen) 1 für den Vorderen Garten und 1 für den hinteren Garten

                          Ich habe letzte Woche mal getestet 3 Verteiler gleichzeigt offen zu haben und zu sprengen und es klappt ohne Druckverlust

                          Kommentar


                            Bine
                            Nochmal danke. An sich hast Du mich schon überzeugt, allerdings will ich die IBC-Container nicht auffüllen, sondern das Regenwasser, dass hier landet, alternativ nutzen. Dafür brauchte ich dann wieder eine zweite Pumpe.

                            Kommentar


                              Hallo kaosqlco
                              Nichts zu danken
                              für die IBC würde ich aufgrund der doch recht hohen Wattzahl deines Hauswasserwerks eher zu einer Schmutzwasserpumpe greifen und damit den unteren Teil deines Gartens bewässern.
                              Die von Einhell zb hat auch nur 370/390 Watt und schiebt 9000L aus 5 Meter tiefe.
                              Strom wird momentan nicht günstiger

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X