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Gemüse haltbar machen und für den Winter einlagern - Tipps und Erfahrungen gesucht

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    Gemüse haltbar machen und für den Winter einlagern - Tipps und Erfahrungen gesucht

    In unserem Garten ist in diesem Jahr kaum etwas gewachsen, aber wir haben vier riesige Kürbisse. Wir mögen Kürbis, aber das ist etwas zuviel auf einmal.
    Wie macht ihr das mit eurem überschüssigen Obst und Gemüse? Habt ihr Tipps und Tricks zum Thema haltbar machen, fermentieren, einlagern und Co.?

    Erzählt doch mal und lasst uns an eurem Erfahrungsschatz teilhaben.

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ID: 3939253



    Zuletzt geändert von –; 01.11.2021, 22:19.

    Magst du Kürbissuppe? Dann kannst du einen grossen Topf voll machen und in leeren, ausgespülten Milch- oder Saftkartons einfrieren. Keine Glasbehälter nehmen, die platzen beim Gefrieren. Ansonsten noch; Marmelade machen, Einwecken oder die Verwandtschaft anbetteln, einen Teil des rohen Kürbis abzunehmen. Guten Appetit!

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      Wir frieren oft Suppen ein, in wiederverwendbaren Silikonbeuteln. Ist dann für's HomeOffice ein schnell zubereitetes und leckeres Mittagessen.
      Wir machen auch Gemüsebrühe-Paste selber, die dann eingefroren wird. Rezept habe ich gerade nicht parat. Gibt es aber auch im Internet ... Gemüse, Salz, durch den Mixer schicken ... fertig. Ist z.B. 'ne gute Basis für Eintöpfe.

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        Soll ich wirklich?

        Nun gut. Hatte ich ja bereits geschrieben:

        Zitat von Toby Beitrag anzeigen
        Heute haben wir das erste Mal Sauerkraut selbst angesetzt.

        Bin mal gespannt, ob das was wird und ob man das geschmacklich merkt.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Krauthobel.png Ansichten: 15 Größe: 649,7 KB ID: 3939043
        Der Krauthobel

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Kraut gehobelt.png Ansichten: 15 Größe: 772,2 KB ID: 3939044
        2kg gehobelt

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Salz.png Ansichten: 15 Größe: 554,4 KB ID: 3939045
        Salz abwiegen

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: auslegen.png Ansichten: 15 Größe: 779,7 KB ID: 3939046
        Untere Schicht mit Blättern auslegen und Kraut einfüllen,
        dann immer schichtweise feststampfen.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: abdecken.png Ansichten: 14 Größe: 688,1 KB ID: 3939047
        Zwischendurch, beim Füllen, immer stampfen und Gewürze (Wacholder, Lorbeer und Kümmel) einfüllen.
        Wir haben ca. 12 kg Kraut verarbeitet.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: festdrücken.png Ansichten: 15 Größe: 688,3 KB ID: 3939048
        Das Salz zieht Flüssigkeit aus dem Kraut. Das Füllgut muss komplett unter Flüssigkeit stehen.
        Zum Beschweren Steine auflegen und sehr fest andrücken. Auch die Steine müssen von der Flüssigkeit bedeckt sein.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Wasser auffüllen.png Ansichten: 14 Größe: 695,7 KB ID: 3939049
        Wasser in den oberen Rand füllen, damit keine Luft in den Topf kommt.
        So bleibt der Gärtopf jetzt eine Woche im Haus, danach kommt er in die kühlere Werkstatt.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: stehen lassen.png Ansichten: 14 Größe: 723,7 KB ID: 3939050

        Nach 4 Wochen sollte das Kraut komplett fertig sein.
        Des Weiteren werden Rote Beete und Sellerie eingesandet.
        Sämtliches Gemüse haben wir eingefroren.

        Wenn wir kochen, dann fast immer mehr als zwei Portionen, die dann ebenfalls eingefroren werden.
        Soßen und Suppen werden ebenfalls auf Vorrat gekocht. So haben wir von unseren Tomaten so um die zwanzig Suppen eingefroren. Eignen sich übrigens auch für Spaghettigrundsoße.

        Am Wochenende hat mir meine Frau vom allerneusten Trend erzählt den wir auch schon seit Jahren machen: Cowsharing

        Neuester Trend

        ich lach mich schlapp. Haben wir Jungs vom Dorf schon vor 30 Jahren gemacht - ein Rind oder ein Schwein mit mehrern schlachten. Aber es bedarf wohl erst eines andersklingenden Namen, damit auch die Trendygesellschaft das gut findet.

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          Ich bin auch auf dem Dorf aufgewachsen und "Cowsharing" kenne ich auch seit frühester Kindheit, aber ebenfalls nicht unter diesem Namen. Das war gängiger Brauch, da einfach die wenigsten ein komplettes Tier mengenmäßig verwerten konnten.

          Aber was ist " einsanden "?

          Kommentar


            Zitat von mit Beitrag anzeigen
            Ich bin auch auf dem Dorf aufgewachsen und "Cowsharing" kenne ich auch seit frühester Kindheit, aber ebenfalls nicht unter diesem Namen. Das war gängiger Brauch, da einfach die wenigsten ein komplettes Tier mengenmäßig verwerten konnten.

            Aber was ist " einsanden "?
            Einsanden kenne ich auch nicht. Erklär' bitte mal.
            Wir haben früher auf dem Dorf auch halbe Schweine geschlachtet.

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              Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen

              Einsanden kenne ich auch nicht.
              https://www.gartenfreunde.de/gartenp...tig-einmieten/

              Kommentar


                Tscharlie Danke, kannte ich tatsächlich noch nicht. Obwohl ich vom Dorf komme und einen landwirtschaftlichen Hintergrund habe. Ich weiß natürlich, was eine Miete ist. Wurde bei uns aber ohne Sand gemacht.

                Kommentar


                  Zitat von mit Beitrag anzeigen
                  Ich bin auch auf dem Dorf aufgewachsen und "Cowsharing" kenne ich auch seit frühester Kindheit, aber ebenfalls nicht unter diesem Namen. Das war gängiger Brauch, da einfach die wenigsten ein komplettes Tier mengenmäßig verwerten konnten.
                  Wir waren halt damals schon hip

                  Das Einsanden hat Tscharlie perfekt erklärt. Unsere Tote Beete vom letzten Jahr war nach 7 Monaten noch top

                  Kommentar


                    Zitat von Toby Beitrag anzeigen
                    Unsere Tote Beete vom letzten Jahr war nach 7 Monaten noch top
                    Jetzt weiß ich was ich die ganze Zeit falsch gemacht habe, die rote Beete muß vorher umgebracht werden!?

                    Das Einsanden kenne ich von Möhren, ansonsten habe ich gute Erfahrung mit dem Einlagern von Kartoffeln im Gewölbekeller gemacht, der Bauer hat mir letzte Woche wieder 2 Zentner Kartoffeln vorbeigebracht. Mit den 2 Sorten (festkochend und mehlig) reicht man bei einer 4-köpfigen Familie bis in den April.

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                      Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen
                      Tscharlie Danke, kannte ich tatsächlich noch nicht. Obwohl ich vom Dorf komme und einen landwirtschaftlichen Hintergrund habe. Ich weiß natürlich, was eine Miete ist. Wurde bei uns aber ohne Sand gemacht.
                      Ich kenne das mit Sand oder feiner Erde oder einer Mischung. Selbst gemacht habe ich das aber noch nie.

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                        Hier gibt es ja schon tolle Tipps. Ja, so eine Waschmaschinentrommel wäre perfekt. Aber an so was komme ich nicht dran. Laut der Informationen gehen die Nager im Garten nicht durch Plastik oder Holz. Da habe ich andere Erfahrungen gemacht.

                        Aber wie wäre es denn, wenn ich einen Teil meines Gewächshauses dafür nutze? Ringsherum habe ich ja ein 50cm tiefes Fundament. Da kommen hoffentlich keine Ratten und Mäuse durch. Hat jemand eine Idee zur Umsetzung?

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                          Toby Wie lange hält sich denn das Sauerkraut, wenn es fertig ist?

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ID: 3943661


                            Heute haben wir das erste Sauerkraut geerntet
                            Etwas Wacholderlastig aber ansonsten sehr gut.


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ID: 3943662


                            Und gestern haben wir einen eingesandeten Sellerie raus geholt. Total frisch und lecker.

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                              Zitat von froschn Beitrag anzeigen
                              Toby Wie lange hält sich denn das Sauerkraut, wenn es fertig ist?
                              Sorry, hab ich erst jetzt gelesen.
                              Meine Frau sagt: locker ein Jahr.
                              Aber dann dürfte man davon nichts essen
                              Vermutlich wird der Pott schneller alle sein als uns lieb ist.

                              In jedem Fall werden wir die Vorgehensweise ändern. Also erst alles hobeln, dann komplett würzen und danach erst in den Topf stampfen.

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