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Essensreste ähnlich Bokashi-Prinzip kompostieren

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  • Essensreste ähnlich Bokashi-Prinzip kompostieren

    Wir wollen uns von der stinkenden Biotonne trennen, da bei uns dort eh nur die Essensreste rein kommen die nicht auf den Kompost sollen.
    Kennt jemand diese Bokashi-Tonnen, mit denen es angeblich möglich ist auch Essensreste zu kompostieren?

    Ich habe vor etwas ähnliches zu probieren:
    Statt Bokashi-Tonne eine verzinkte Mülltonne 120L (damit keine Ratten hin kommen) in die unten kleine Löcher gebohrt werden.
    Die Löcher würden mir den Ablauf sparen und der Saft könnte ablaufen - in den Boden neben dem Kompost.

    Nach 2-4 Wochen wäre der Inhalt vorkompostiert und könnte auf den normalen Kompost.

    Hat jemand schon etwas ähnliches probiert mit Essensresten?

  • Im Prinzip gehört in den Bokashi Eimer alles, was auch auf den Kompost gehört. Auf einigen Seiten wird auch davon berichtet, dass Fleisch problemlos verwendet werden kann. Wir würden aber davon abraten, gekochte Lebensmittel und Fleisch zu verwenden. Denn dadurch kann die Gefahr von Fäulnis erheblich steigen.
    Zitat plantura-garten

    Wir kompostieren auch aber Fleisch, Mehl- und Milchprodukte kommen weiter in die grüne Tonne.

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    • Mehlprodukte verstehe ich nicht.
      Ist doch mal Getreide gewesen - warum soll das nicht in die Vor-Kompost-Tonne?
      Wenn es nur wegen den Ratten ist, dann würde das mit meiner Blechtonne ja gut passen.

      Kommentar


      • Zitat von StepeWirschmann Beitrag anzeigen
        Mehlprodukte verstehe ich nicht.
        Ist doch mal Getreide gewesen - warum soll das nicht in die Vor-Kompost-Tonne?
        Wenn es nur wegen den Ratten ist, dann würde das mit meiner Blechtonne ja gut passen.
        Wir machen das ja nicht mit der Vorkomposttonne sondern nur Kompost. Und da kommen keine Mehlprodukte rein.

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        • Dein Vorhaben klingt für mich wie eine ziemliche Gratwanderung zwischen; könnte gutgehen und, wird höllische Probleme machen.

          Ich habe in Lauf der Jahre viele Arten der Kompostierung probiert und einige davon kommen dem sehr, nahe was Du beschreibst. Im Grunde wird dein "Gerät" eine Art Thermokomposter aber (da Blech) ohne Wärmekomponente. Das ablaufende "Wasser" wird unweigerlich zu stinken anfangen, wenn es nicht gut abgeführt wird.

          Inzwischen sind unsere Kinder alle ausgezogen und daher fallen bei uns nicht mehr sehr viele Küchenabfälle an. Daher sind wir den umgekehrten Weg gegangen und haben unsere Komposter vor einigen Jahren abgebaut. Irgendwann hat der Garten ausreichend Erde und man muss Überlegungen anstellen, wohin mit dem Zeug. Wir haben also eine normale (grüne Biotonne) und eine s. g. Sommerbiotonne. Diese Tonnen können nur zu "Stinken" anfangen wenn, sie nicht gelegentlich gereinigt werden.

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          • Zitat von George1959 Beitrag anzeigen
            Dein Vorhaben klingt für mich wie eine ziemliche Gratwanderung zwischen; könnte gutgehen und, wird höllische Probleme machen.

            Ich habe in Lauf der Jahre viele Arten der Kompostierung probiert und einige davon kommen dem sehr, nahe was Du beschreibst. Im Grunde wird dein "Gerät" eine Art Thermokomposter aber (da Blech) ohne Wärmekomponente. Das ablaufende "Wasser" wird unweigerlich zu stinken anfangen, wenn es nicht gut abgeführt wird.

            Inzwischen sind unsere Kinder alle ausgezogen und daher fallen bei uns nicht mehr sehr viele Küchenabfälle an. Daher sind wir den umgekehrten Weg gegangen und haben unsere Komposter vor einigen Jahren abgebaut. Irgendwann hat der Garten ausreichend Erde und man muss Überlegungen anstellen, wohin mit dem Zeug. Wir haben also eine normale (grüne Biotonne) und eine s. g. Sommerbiotonne. Diese Tonnen können nur zu "Stinken" anfangen wenn, sie nicht gelegentlich gereinigt werden.
            Die Befürchtung bzgl. Gratwanderung habe ich auch und deshalb diesen Thread erstellt.

            Problem bei unserer Biotonne ist, dass diese selten geleert wird, was im Sommer unweigerlich dazu führt, dass das Teil stinkt und irgendwann die Maden kommen.
            Und das, obwohl die Tonne nach jeder Leerung gereinigt wird - Sommerbiotonne gibt's bei uns nicht.
            (schon alles mögliche bei der Biotonne probiert: Zwischenschichten, Stöckchen rein zum Lüften, alles in Papier wickeln...)

            Die ablaufende Flüssigkeit von der Vor-Kompost-Blechtonne muss ich mal checken.
            Vielleicht eine Schale darunter stellen.
            Denn wenn das Teil zum Schluss genauso stinkt und kriecht, ist natürlich wenig gewonnen.

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            • Wird bei Euch die Tonne nicht alle 2 Wochen abgeholt?

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              • Leider nur alle 4 Wochen.

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                • Zitat von StepeWirschmann Beitrag anzeigen
                  Leider nur alle 4 Wochen.
                  Aua. Das klingt aber nicht sehr lustig. Mit Maden muss man leider leben. Kannst Du die Tonne nicht anderswo platzieren wo es nicht so sehr stört?

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                  • Gegen die Maden hilft hin und wieder ein Schäufelchen Löschkalk über dem Biomüll zu verteilen.

                    Ich erinnere mich noch an den Kompost meiner Eltern. Es waren zwei gemauerte Tröge von je 1,5x1,5m. Da kam alles was anfiel rauf. Auch Nudeln, Kartoffeln mit Soße, Kaffeefilter, Fleischreste, Knochen, etc. Vermutlich war die Mischung zum normalen Gartenabfall und Rasenschnitt ausreichend, damit es keine Probleme gab. Hin und wieder hatte mein Vater auch Kalk über die Sachen gegeben. Probleme mit Ratten o.ä. hatten wir nie.
                    Wenn mein Vater damals den Haufen umgeschichtet hatte, kamen gefühlt Tonnen von Regenwürmern raus. Also konnte die Erde da nicht ganz so schlecht gewesen sein...

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                    • Zitat von Nightdiver Beitrag anzeigen
                      Gegen die Maden hilft hin und wieder ein Schäufelchen Löschkalk über dem Biomüll zu verteilen.

                      Ich erinnere mich noch an den Kompost meiner Eltern. Es waren zwei gemauerte Tröge von je 1,5x1,5m. Da kam alles was anfiel rauf. Auch Nudeln, Kartoffeln mit Soße, Kaffeefilter, Fleischreste, Knochen, etc. Vermutlich war die Mischung zum normalen Gartenabfall und Rasenschnitt ausreichend, damit es keine Probleme gab. Hin und wieder hatte mein Vater auch Kalk über die Sachen gegeben. Probleme mit Ratten o.ä. hatten wir nie.
                      Wenn mein Vater damals den Haufen umgeschichtet hatte, kamen gefühlt Tonnen von Regenwürmern raus. Also konnte die Erde da nicht ganz so schlecht gewesen sein...
                      So habe ich seinerzeit auch angefangen. Einfach das was meine Eltern gemacht hatten kopiert. Hat immer sehr gut funktioniert sofern man die Regeln beachtet. Eine gute Mischung aus allem (Garten- und Küchenabfälle) und das Umschichten. Das Umschichten ist sehr wichtig anderenfalls kann es zu faulen beginnen. Zumindest hatte ich damit nie Fäulnis- oder Geruchsprobleme damit. Wie ich aber zuvor geschrieben hatte, irgendwann hat man soviel Erde, dass man nicht weiß, wohin damit.

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                      • Dank euch für die Idee mit dem Kalk.
                        Das ist gut, davon haben wir viel.

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                        • Also wir haben auch seit Jahren keine Biotonne mehr wir haben drei bald Vier Hochbeete wo eins immer als Komposter dient. die Hochbeete sind aus VA Stahlplatten und unten mit Lochblech versehen damit sich von dort keine Ratten,Mäuse etc. rein graben können. An der glatten VA Oberfläche kommt die Viecher nicht hoch selbst Schnecken geben größtenteils auf und drehen um. Allerding entsorgen wir kein Fleisch darin das entsorgen wir im Restmüll auch wenn das nicht so gern gesehen wird. Ab und zu kommt noch Schnellkomposter rauf gestreut und gut, Die Erde die dabei entsteht ist der Hammer. In den Hochbeeten wachsen regelrecht Mutationen von Gemüse. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_20200411_125825 1.jpg
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ID: 3867754

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                          • Wow, die Hochbeete schauen super aus.
                            Ich habe auch vier Stück aus Douglasie (2 Stk 2x2m, 2 Stk 1x1m), von denen ich zwei nächstes Jahr neu machen muss.
                            (hatte aus Unwissenheit die falsche Folie genommen..)

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                            • Ich hatte mir vor ca 30 Jahren diesen hier so ähnlich als "Thermokomposter" gebaut. Vorteil: geschlossen mit Sickergrube für den "Kopfdünger" (=Jauche), dieser läuft über Eschenknüppel (als Rost) in einen alten Futtertrog. Volumen des Compostgutes ca 1 m³, "einmalige Compostwurmzugabe". Jauchegrube ca bis zu 30 Liter.
                              Nachteilig bei den kleinen Klappen ist, daß der fertige Kompost schlecht heraus zu nehmen ist. Also habe ich nur einen Raum und aus 2 kleinen eine große Klappe gemacht.
                              Die senkrechten "Leitern" dienen dazu, daß der Kompost durchlüftet wird und nicht so schnell nachrutscht, wenn der untere Kompost entnommen wird.

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Compostpatent.PNG Ansichten: 0 Größe: 58,2 KB ID: 3867790Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Compostpatent2.PNG Ansichten: 0 Größe: 43,9 KB ID: 3867791

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