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Welche Erde zum Hochbeet wiederbefüllen?

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  • Welche Erde zum Hochbeet wiederbefüllen?

    Hallo zusammen,

    unser Hochbeet ist dieses Jahr stark eingesackt. Wir müssen ca 200L nachkippen.
    Jetzt frage ich mich: muss ich dafür die (teure) Gemüseerde aus dem Baumarkt nehmen? Reicht es nicht von irgendeiner Baustelle Erdaushub zu holen und Pferdemist drunter zu mischen? Wie macht ihr das?

    Danke und LG

  • Unsere Mülldeponie (Und Wertstoffhof) hat heden Frühling einen Tag, an dem man kostenlos Humus aus der Kompostanlage abholen kann.
    Ich hole für unser Hochbeet da jedes Jahr einen Anhänger voll und fülle damit wieder auf. Vielleicht gibt es ja in deiner Nähe auch sowas?

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    • Die Gemüseerde wäre mir auch zu teuer. In meiner Nähe gibt es ein Komunales Kompostwerk. Dort bekomme ich Gartenerde für einen annehmbaren Preis. Wenn die Erde aus einem Aushub guter Mutterboden ist schadet es nicht mit Pferdemist zu durchmischen dazu ein paar Eimer Laub und eventuell 1-2 Sack Komposterde vom Baumarkt.

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      • Zitat von membersound Beitrag anzeigen
        Reicht es nicht von irgendeiner Baustelle Erdaushub zu holen und Pferdemist drunter zu mischen? Wie macht ihr das?

        Danke und LG
        Reicht aus. Sollte nur kein Lehm oder ähnliches sein.
        Mir werden den eigenen Kompost leeren und das mit preisgünstiger Pflanzerde aus dem Baumarkt mischen.

        Das Ganze dann ordentlich umgraben, etwas Bodenaktivator dazu geben und gut ist.

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        • Bei Erdaushub sind meist viele Steine dabei. Ich würde offene Gartenerde beim Gärtner kaufen, die ist meist günstiger als die Säcke im Baumarkt. Den Pferdemist würde ich zuerst auf den Kompost geben und erst ein halbes Jahr später auf das Beet.

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          • In den zehn Jahren, in der wir Hochbeete hatten, haben wir immer die billige Erde aus dem Baumarkt verwendet. Einfach untergemischt und gut war. Hat immer gut funktioniert.

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            • Also ich mache das eher so:

              Hochbeet leer machen. Am Boden das schwer verrottende Schnittgut was im Herbst so anfällt wie alte Himbeertriebe und die von der Kiwi, Tanne, Zapfen, ... Darauf die Zucchiniplanzen, Tomaten - alles vom Gemüsebeet und was sonst so anfällt. Auch das was beim Kompost gesiebt und bisher nicht verrottet ist. Dann kommt der vorige Aushub vom Hochbeet wieder darauf. Vermischt mit frischem Kompost. Wenn Erde übrig ist, kommt diese aufs Gemüsebeet. Im Frühjahr kommt noch etwas Kompost drüber und wird eingeharkt. Das ist guter Biodünger, alles hat Zeit sich zu zersetzen, regt Bodenbakterien und Würmer an und der Ertrag ist enorm. Und ich habe meine Gartenabfälle versorgt. Die Unterschicht bildet eine gute Drainage. Im Herbst hat sich dann das Beet wieder abgesenkt und der Kreislauf beginnt von vorne. Was nicht verrottet ist, bleibt drin.

              Habe ich keine Lust/Zeit dazu, hebe ich im Gemüsebeet einen Graben aus, packe einen Teil davon mit Kompost ins Hochbeet, Fülle den Graben mit den Abfällen in gleichen Schichten und Decke mit Erde und Kompost als Hügel ab. Da kommen dann im späten Frühjahr die Zucchini und Gurken drauf. Zum Herbst ist es dort wieder eben.

              Erde würde ich nicht kaufen oder holen. Mein Kreislauf funktioniert seit vielen Jahren sehr gut. Mit einem Nachteil, dass eben durch Küchenabfälle und Heckenschnitt oder anderes Schnittgut aus anderen Gartenbereichen immer zu viel (rund 1 Kubikmeter) Kompost da ist und das Gemüsebeet mit der Zeit immer höher wird. Ich könnte also gerne mal einen brauchen, der mir 5 cm davon abnimmt. Ich verteile den Kompost überall im Garten, unter Hecken, Bäumen und auch auf dem Rasen. Aktuell habe ich fast 3 Kubik in den Kompostern und weiß nicht wirklich wohin damit.

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              • Wir haben unser Hochbeet auch mit der günstigen Erde vom Baumarkt aufgefüllt.

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                • Ich habe für meine Hochbeete Humus mit Sandgemisch von unserem Kieswerk geholt. Wesentlich günstiger als die teure Erde aus dem Gartencenter.

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                  • Da wir leider weder eigene Komposter noch Komposterbetriebe in der Nähe haben, hab ich es jetzt gemacht wie ihr vorgeschlagen habt: Erdhub (war schon gesiebt) mit Pferdemist, Blätter und Weidenschnitt vermengt. Bin gespannt auf das nächste Jahr

                    Kommentar


                    • Ich habe nur einen kleinen Vorgarten, aber mir trotzdem einen Komposter hingestellt. Habe den bei Th. Philipps gekauft für 20 Euro (den Größeren). Habe ja nicht so viel Gartenabfälle, aber eben viel Abfall aus der Küche. Neben Obst und Gemüsereste auch Kaffeefilter und Teebeutel. Der Kompost ist voller Würmer (zum Start in den Angelladen und Rotwürmer gekauft). Es lohnt sich also, so einen Komposter zuzulegen.
                      Und wir Rainerle schrieb: Mein Vater hat es in seinem Garten genauso gemacht. Er hatte sogar einen Kackehacker, also so eine Toilette, die die Hinterlassenschaften als Brei in eine Tonne pumpt. Wenn man keine chemischen Toilettenreiniger benutzt, entsteht dort ein Kompost. Selbst nach dem Toilettengang konnte man die Tonne öffnen und es roch nicht nach Sch....
                      Auch hier waren zigtausende Würmer.
                      Wenn Halbrotten unten in das Hochbeet kommen und die Rottung weitergeht, dann entsteht Wärme. Und so kann man auch schon recht früh mit dem Anpflanzen von GEmüse beginnen. Ggf einen Folientunnel.

                      Ich kaufe sonst auch nur preiswerte Erde vom o.g. Sonderpostenmarkt. Die haben auch preiswert Rinderdung in Pelletform.

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                      • Zitat von membersound Beitrag anzeigen
                        Da wir leider weder eigene Komposter noch Komposterbetriebe in der Nähe haben, hab ich es jetzt gemacht wie ihr vorgeschlagen habt: Erdhub (war schon gesiebt) mit Pferdemist, Blätter und Weidenschnitt vermengt. Bin gespannt auf das nächste Jahr
                        Alles klar, dann berichte bitte auch noch einmal, ob alles geklappt hat, so wie Du dir das vorgestellt hast.

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                        • Zur Komposterde vom Kompostbetrieb des Abfallentsorgers eine Bemerkung.

                          Wir haben unsere begrünten Dächer auf Garage und Carport im Früjahr neu angelegt und bienenfreundliches Saatgut eingearbeitet. Zum Auffüllen haben wir Komposterde vom Abfallentsorger gekauft.

                          Wie sich herausstellte, war dies ein kapitaler Fehler, denn statt der Blumenmischung schossen Klee und Raps, beides nicht in der Samenmischung, und würgten alle Blütenpflanzen ab.

                          Offensichtlich war nicht ordentlich kompostiert worden. Das muss nicht zwangsläufig überall so sein, wir haben aber jedenfalls unsere Lektion gelernt.

                          Nebenbei: dieser sogenannte Kompost war keinen Cent billiger als der, den der Baumarkt anbietet.

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                          • Zitat von Tiefcoolkost Beitrag anzeigen
                            Unsere Mülldeponie (Und Wertstoffhof) hat heden Frühling einen Tag, an dem man kostenlos Humus aus der Kompostanlage abholen kann.
                            Ich hole für unser Hochbeet da jedes Jahr einen Anhänger voll und fülle damit wieder auf. Vielleicht gibt es ja in deiner Nähe auch sowas?
                            Guter Tipp

                            Kommentar


                            • Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                              Also ich mache das eher so:

                              Hochbeet leer machen. Am Boden das schwer verrottende Schnittgut was im Herbst so anfällt wie alte Himbeertriebe und die von der Kiwi, Tanne, Zapfen, ... Darauf die Zucchiniplanzen, Tomaten - alles vom Gemüsebeet und was sonst so anfällt. Auch das was beim Kompost gesiebt und bisher nicht verrottet ist. Dann kommt der vorige Aushub vom Hochbeet wieder darauf. Vermischt mit frischem Kompost. Wenn Erde übrig ist, kommt diese aufs Gemüsebeet. Im Frühjahr kommt noch etwas Kompost drüber und wird eingeharkt. Das ist guter Biodünger, alles hat Zeit sich zu zersetzen, regt Bodenbakterien und Würmer an und der Ertrag ist enorm. Und ich habe meine Gartenabfälle versorgt. Die Unterschicht bildet eine gute Drainage. Im Herbst hat sich dann das Beet wieder abgesenkt und der Kreislauf beginnt von vorne. Was nicht verrottet ist, bleibt drin.

                              Habe ich keine Lust/Zeit dazu, hebe ich im Gemüsebeet einen Graben aus, packe einen Teil davon mit Kompost ins Hochbeet, Fülle den Graben mit den Abfällen in gleichen Schichten und Decke mit Erde und Kompost als Hügel ab. Da kommen dann im späten Frühjahr die Zucchini und Gurken drauf. Zum Herbst ist es dort wieder eben.

                              Erde würde ich nicht kaufen oder holen. Mein Kreislauf funktioniert seit vielen Jahren sehr gut. Mit einem Nachteil, dass eben durch Küchenabfälle und Heckenschnitt oder anderes Schnittgut aus anderen Gartenbereichen immer zu viel (rund 1 Kubikmeter) Kompost da ist und das Gemüsebeet mit der Zeit immer höher wird. Ich könnte also gerne mal einen brauchen, der mir 5 cm davon abnimmt. Ich verteile den Kompost überall im Garten, unter Hecken, Bäumen und auch auf dem Rasen. Aktuell habe ich fast 3 Kubik in den Kompostern und weiß nicht wirklich wohin damit.
                              Auch ein guter Tipp

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