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Kürbisbauern sollten Heimwerker sein

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  • Kürbisbauern sollten Heimwerker sein

    Bei uns wird seit einigen Tagen überall wieder Kürbis von den Bauern angeboten. Die meisten kippen ihn einfach irgendwo hin und stellen ein Preisschild und eine Gelddose auf. Nur wenige Bauern bieten ihre Kürbisse auf Regalen geschichtet an. Aber kein Kürbisbauer hat seine Kürbisse in Regalen mit einem Dach.
    Nun ist uns aufgefallen, dass bei den Kürbissen ganz viele mit grossen Löchern dabei sind und viele Kürbisse einfach auf den Weg geworfen sind und kaputt und zerstückelt. Wir dachten noch, was sind die Leute doch schlampig.
    Aber dann haben wir beobachtet, dass da ganze Krähenscharen einfallen, sich auf die Kürbisse setzen, diese mit den Schnäbeln bearbeiten, richtig große Stücke herauspicken und dann die Kürbisse auf die Strasse oder den Weg kullern. andere Krähen setzen sich dort dann auch drauf und zerteilen diese kaputten Kürbisse in noch kleinere Teile.

    Wäre ich nun Kürbisbauer und Heimwerker, so würde ich sofort meine Kürbisse auf ein selbstgebautes Regal legen und obendrüber ein schräges Brett als Dach bauen -
    ob ich mir die Idee patentieren lassen soll?


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ID: 3729796



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  • wie jetzt`? ich beobachte das auch schon seit Jahren und dachte immer das sind Kinder oder Jugendliche die das machen

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    • Reich gedeckter Tisch oder Gelegenheit macht Diebe.

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      • Zitat von Janinez Beitrag anzeigen
        wie jetzt`? ich beobachte das auch schon seit Jahren und dachte immer das sind Kinder oder Jugendliche die das machen
        Nein, wir konnten auf einen Schlag 11 Krähen zählen. Nur bis ich das Handy rausgekramt hatte, waren sie alle weggeflogen. Kaum hatte ich dann das Foto gemacht, das Handy wieder weggesteckt und sind 5 m weg gewesen, kamen sie alle wieder zurück. An einem anderen Tag konnte ich 9 Krähen zählen und wieder an einem anderen Tag gleich 14, ich glaube die denken, die Kürbisse sind nur für sie da.

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        • ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass das Krähen sein könnten, werde jetzt aber mal die Augen öffnen

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          • Bei uns ist echt eine Krähenplage. Gestern hatte der Bauer den Mais abgeschnitten und danach kam eine schwarze Wolke, das waren sicherlich mehr als 50. Das ganze Feld war voll von ihnen und irgendwann bei dreißig habe ich zu zählen aufgehört, weil es zu viele waren.

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            • Die Bauern werden den Aufwand scheuen, da wahrscheinlich eh nicht viel mit verdient ist. Wenn das dann noch die B-Ware ist, die sie über den Handel nicht loswerden, dann kippen die die halt einfach ab. Möglicherweise werden die Mäuse auch ein Festmahl haben.

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              • Mäuse und Ratten bedienen sich da sicherlich auch. Der Tisch ist ja reichlich gedeckt.

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                • Und, was ist daran so verkehrt? Auch Tiere haben Hunger und die karge Zeit kommt eh bald. Ich sehe das auch so wie Joerg, was verkauft wird ist gut, was nicht, kommt eben den Tieren zu Gute :-)

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                  • Bei uns gibt es keine großen Kürbisfelder wie in Franken, wo das richtig professionell betrieben wird. Die hier angebotenen Kürbisse sind die Ernte der Bauern, die haben nicht mehr und auch keine A-Ware, die an Großabnehmer geliefert wird, und nur B-Ware an den Strassenständen anbieten. Ich hab mich da erst am Sonntag mit einem unterhalten, als er die Dose ausgeleert hat. Für den Bauern ist es ein Zubrot, dass ohne große Pflege während des Jahres wächst.

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                    • aber auch kein reichliches Zubrot, denn ich hab mal von einem gehört, dass es viele Leute gibt, die einfach mitnehmen und nicht bezahlen

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                      • Ja, Janinez das stimmt. Bei uns hier in der Gegend gibt es viele Blumenselbstschneidefelder. Ein Bekannter betreibt ein paar dieser Felder und der meinte auch, dass es sich finanziell nicht wirklich groß lohnt. Der Aufwand... und viele bezahlen nicht, ab und an werden auch die Kassen aufgebrochen, früher auch geklaut (mittlerweile in schwere Betonpfeiler einbetoniert).

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                        • ja, leider nimmt der Respekt vor dem Eigentum anderer immer mehr ab

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                          • Das ist leider die traurige Wahrheit. Bei den Blumenschneidfeldern ist es auch so. Die Bauern jammern alle, aber trotzdem machen sie es jedes Jahr wieder.
                            Mein Bauer hatte aussen immer einen alten Kühlschrank stehen, da waren 6er und 10er Pack Eier drinnen, auf dem Karton stand, was die Schachtel kostet. Daneben eine alte Zigarrenkiste fürs Geld. Jahrelang wurde das so gehandhabt.
                            Ich hole dort jede Woche die Eier. Jetzt hat er einen teueren Automaten dort stehen, wo man zuerst Geld reinwerfen muss, dann kann man eine Lade aufziehen. Als ich die Bäuerin daraufhin ansprach, meinte sie, es hätten Leute nicht nur die Eier nicht bezahlt sondern sogar schon das Eiergeld aus der Zigarrenkiste mit genommen.
                            Der Jungbauer will modernisieren und hat den teueren Automaten gekauft, die Alten sind dagegen, weil sie befürchten, dass sich das nie auszahlen wird.

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                            • Das zahlt sich nur dann aus, wenn die Eier teurer werden

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