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Die Kraft der Mischkultur - Auf gute Partner-/ Nachbarschaft! [USERTALK]

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  • Die Kraft der Mischkultur - Auf gute Partner-/ Nachbarschaft! [USERTALK]

    Abend ...

    In dem klassichen Gemüseanbau, d.h. ein naturnaher und biologischer Gemüseanbau wie man diesen vor hunderten von Jahren bereits praktizierte, hielt man Schädlinge mit Hilfe von sog. Mischkulturen (auch Mischfruchtanbau genannt) fern. Eine Mischkultur zeichnet sich besonders durch den Anbau unterschiedlicher Gemüsesorten, welche manchmal auch wachstumssteigernde Wirkung haben, in einer bestimmten Pflanzengesellschaft aus.



    Aus Basis dieser Idee hat bereits das Volk der Maya vor Jahrunderten den Gemüseanbau in einer Mischkultur begonnen, die sog. Milpa. Heutzutage begnügen wir uns mit folgenden Praktiken der Mischkultur.

    In der Nähe von ...


    • Möhren, Rote Bete und Kohl vertreibt Dill lästige Schädlinge
    • Jungbäumen vertreibt Kapuzinerkresse Blattläuse
    • Kohlgemüse, Tomaten und Kartoffeln vertreibt Tagetes ungewollte Nematoden


    Es gibt noch viele weitere positive, aber auch negative Beispiele einer Mischkultur. Glaubt ihr an den Anbau innerhalb einer Mischkultur? ... habt ihr bereits Erfahrungen damit gemacht?

    Grüße ...

  • Das mit dem Dill und der Kapuzinerkresse war mir nicht bekannt, sollte man zwischen alle Pflanzen pflanzen, das bringt sicher Ruhe ;O)

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    • Ich müsste vermutlich Tage investieren, um meine Pflanzen gesund zu halten .... gebe es diese kleinen Helferlein nicht

      Besonders die Kapuzinerkresse, Lavendel für Blattläuse oder sonstige stark duftende Kräuter sind meine Favouriten. Sieht dann auch noch schön aus, wenn die blaue Kohlrabi mit etwas Tagetes, Weihrauch und hängender Teppichpoleiminze wächst.

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      • wichtig ist auch daß man jedes Jahr etwas anderes auf den gleichen Fleck pflanzt...............

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        • Tagetes ziehen aber die Nacktschnecken an, die auch Basilikum lieben

          Ich weiß zBsp auch nur, dass man Schnittlauch nicht neben Petersilie setzen sollte.

          Lavendel habe ich im Rosenbeet, ebenso wie unzählige Läuse auf den Rosen. So ganz glaube ich deshalb an die Duftwirkung nicht. Aber die Farben sind schön

          Bei uns bauen viele Landwirte als Vorfrucht im Herbst Senf an. Auch ein wunderschönes gelbes Bild.

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          • @Woody: Es handelt sich vermutlich um Gelbsenf. Diese hatte ich im letzten Jahr auch zwecks Gründungung gepflanzt. Hinterlässt einen wunderbaren Boden, welcher auch keine Nemathoden mehr haben sollte

            Doof nur, dass danach keine Fruchtfolge mit Kohl empfohlen wird, aber ein paar frühe Möhren oder frühe Salate sind auch Okay

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            • Schnittlauch nicht neben Petersilie? Warum eigentlich nicht? Bei mir waechst das

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              • Bei mir nicht, habe beide wieder räumlich getrennt. Angeblich vertragen sich Petersilie und Lauchgewächse nicht. Schnittlauch braucht auch viel Licht, das nimmt ihm aber der wesentlich schneller wachsende Petersil weg. Aber Kneippi ist da recht firm, ich glaub, von ihm hab ich auch diese Weisheit.

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                • Dann ist meinGarten halt eine Ausnahme, liegt vermutlich an meiner guten Behandlung....

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                  • Das mit dem Schnittlauch und der Petersilie ist eine nicht (wissenschaftlich) nachgewiesene alte Regel.

                    Ich für meinen Teil habe festgestellt: es kommt in erster Linie auf den Standort und die Erde an.
                    Problematisch ist es immer in einem kleinen Topf oder Blumenkasten.
                    In einem Beet ist normalerweise so viel Platz (in der Erde), dass die Pflanzen sich nicht in die Quere kommen.

                    Es gibt wohl genügend Beispiele einer erfolgreichen Nachbarschaft beider Pflanzen - aber eben auch genügend Gegenteilige.

                    Und um eventuelle Misserfolge zu vermeiden, gibt es eben diese "Regel".

                    Der Schnittlauch ist in seinem Ursprung Hochalpin, die Petersilie Mediterran - vllt. liegen hier die Probleme...

                    Petersilie ist auch "nur" zweijährig - im Gegensatz zum Schnittlauch, der mehrjährig ist.
                    (Komischerweise kommt die Petersilie bei mir schon das dritte Jahr, aber eher erbärmlich...)

                    Zum Thema Mischkultur sei noch von mir angemerkt, dass die Zitronenmelisse allen Nachbarn gut tut.

                    Achja, Knoblauch hilft gegen Blattläuse und soll gegen bestimmte Schimmelarten helfen (bei Erdbeeren)...

                    Gruß Dieter

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                    • Mir ist die Petersil-Regel bekannt, dass man diese maximal 3 Jahre am gleichen Standort halten soll, dann muss sie versetzt werden.

                      Kneippi, mein Petersil ist heuer schon das 4.Jahr. Schießt allerdings nur mehr in die Höhe und setzte Blüten an. Hab ich nun abgeschnitten und hoffe, dass er doch von unter her nochmals durchtreibt.

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                      • ich lass 1 Pestersilienstängel immer aussamen.......................................... ...............

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                        • Gleich bei der Aussaat von Möhren- mische ich entweder Salat- Radies oder Dill mit drunter, man sieht die Reihen schneller, weil die Möhren eben Länger brauchen....
                          Petersilie und Schnittlauch vertragen sich sehr GUT neben einander, sie bei mir nur ein Reihenabstand von 25 cm

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                          • Schnurzi, 25cm Abstand zwischen Petersil und Schnittl hat aber nicht jeder. Bei mir sind die Kräuter ziemlich knapp nebeneinander, Abstand viell. 10-15cm.

                            Ich glaube mittlerweile aber, dass sich diese Meinung, die beiden vertragen sich nicht darauf bezieht, dass beide in einem Topf gezogen werden.

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                            • Bingo Woody, habe ich in meinem letzten Post auch geschrieben...

                              Zitat von Kneippianer
                              Das mit dem Schnittlauch und der Petersilie ist eine nicht (wissenschaftlich) nachgewiesene alte Regel.
                              Ich für meinen Teil habe festgestellt: es kommt in erster Linie auf den Standort und die Erde an.
                              Problematisch ist es immer in einem kleinen Topf oder Blumenkasten.
                              In einem Beet ist normalerweise so viel Platz (in der Erde), dass die Pflanzen sich nicht in die Quere kommen.

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