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Bin in großer Sorge! Blätter an Bäumen werden schlagartig braun!

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    Die können auch gerne herkommen, so als Art "praktisches Anwendungsbeispiel" und meinen Garten dann auch komplett neu gestalten, solange zumindest die noch zu rettenden Bäume stehen bleiben Wenn es ein Mittel zur Behandlung gibt und das dann evtl. noch von versch. Herstellern, können die sich hier gerne gegenseitig messen, um die Wirksamkeit ihrer Produkte zu beweisen und zu bewerben So weit ist Erfuhrt ja nicht weg, fast um die Ecke

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      Nur so knapp 500 km bis Thüringen

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        Sieht fûr mich danach aus:

        Gnomonia Blattbräune

        http://www.hortipendium.de/Gnomonia_Blattbr%C3%A4une

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          Eine Fällung der Bäume ist nicht zwingend erforderlich, wenn ein großflächiges Hausschneiden der betroffenen Äste möglich ist. Das Schnittgut sollte aber tatsächlich verbrannt werden. Die kontaminierten Werkzeuge sind bevor sie an gesunden Bäumen eingesetzt werden zu desinfizieren, um ein übertragen des Feuerbrandes zu vermeiden. - Ach so, die Maßnahme mit dem Beschnitt hat auch umgehend zu erfolgen, da sich der Virus sich nicht nur im betroffenen Baum ausbreitet, sondern auch komplette Obstbaumplantagen/ Streuobstwiesen den Garaus macht...

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            Gestern morgen habe ich mit der von der Landwirtschaftskammer zuständigen Stelle beim Landkreis telefoniert, zu der ich am Sonntag bereits die Mail mit der Meldung wegen Feuerbrand geschickt hatte. Der Sachbearbeiter sagte mir, dass das Auftreten dieser Krankheit in Deutschland seit den 1980er Jahren meldepflichtig war, durch eine EU-weite gesetzliche Neuregelung diese Meldepflicht aber seit Ende 2019 entfallen ist. Ob es allerdings tatsächlich Feuerbrand ist oder evtl. die optisch ähnlich aussehende Monilia, müsste ein Landschaftsgärtner vor Ort erkennen können. Leider ist der Landschaftsgärtner, den ich angerufen hatte, gestern nicht hier gewesen.

            Da in beiden Fällen, ob Feuerbrand oder Monilia, ohnehin die Äste aus den Bäumen großzügig herausgeschnitten werden müssen, bin ich gestern morgen um 10 Uhr damit angefangen. Anfänglich hatte ich die Äste noch in meiner Feuerschale verbrannt. Im Laufe des Tages bildeten die abgeschnittenen Äste immer größer werdende Haufen, zu denen auch noch ein ca. 3 Meter hoher Wildkirschbaum hinzukam, den ich komplett abgesägt hatte. Ich hätte ich nicht nur Tage gebraucht, um das alles zu verbrennen, auch die Nachbarschaft hätte sich dann sicherlich auch wegen dem dauerhaft stickenden Feuergeruch beschwert. Zudem ist mir selber alleine wegen der Brandgefahr nicht wohl dabei gewesen, obwohl ich sicherheitshalber Feuerlöscher, den Gartenschlauch und den Ablaufschlauch vom Pool griffbereit liegend gehabt hatte.

            Ich habe dann die ganzen Abschnitte auf zwei große Anhänger gepackt und zum Schluss mit dem Rasenmäher mehrfach den Rasen und zwischen den Bäumen gemäht, bis jedes Blatt, was dort noch lag, weg war. Um 23 Uhr war ich dann endlich damit fertig.

            Jetzt gehts gleich erst mit dem einen und danach mit dem zweiten Anhänger zur Deponie, um die Baum- und Rasenabschnitte dort als Restmüll zu entsorgen und muss anschließend noch die Geräte desinfizieren, die ich gestern gebaucht habe. Bleibt nur noch zu hoffen, ob die Bäume sich erholen und im Laufe der Zeit wieder neu austreiben.


            An dieser Stelle meinen aller herzlichsten Dank an euch für eure hilfreichen Ratschläge und Hilfestellungen, sowie die Zeit, die ihr euch dafür genommen habt, auch an Lena, die Tochter von HOPPEL321, die sich danach auf der BUGA in Erfurt informiert hat.



            Ohne diese Unterstützungen hätte ich die Bäume sicherlich komplett gefällt, aus Angst, dass sonst alle anderen Bäume und Sträucher auch braune Blätter bekommen hätten und absterben hätten können.
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ID: 3915883 Ich war zwar in diesem Thread bisher kaum aktiv, habe aber mit erschrecken ein ähnliches Problem festgestellt.
              Es handelt sich um zwei Birnbäume, die zu einem Spalierobstbaum zusammen gezüchtet wurden. Und sie wurden erst im Spätherbst gepflanzt. Das fotografierte Blatt ist von der Art nur an einer Baumhälfte. Monilia kenne ich noch aus meiner Kindheit im Obstgarten. Das sah eher so aus wie bei Anmaro. Arbeitshypothese bei mir. Bakterien durch späte Fröste, langen Winter und schwache Bäumchen. Was meint ihr?

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                Schau mal nach Birnentriebwespen oder hier: https://www.zulauf.ch/de/infopoint/n...lken-blaettern

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                  Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                  Schau mal nach Birnentriebwespen oder hier: https://www.zulauf.ch/de/infopoint/n...lken-blaettern
                  Bingo! Dankeschön!

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                    Danke an alle - auch wenn der Anlass des Threads vielleicht nicht so schön ist: ich habe viel gelernt!

                    Gruß und schönes WE!
                    Quin

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                      Hallo liebe Experten. Was meint ihr zu unserem ca. 20 Jahre alten Apfelbaum? Da sind bei einigen Ästen vorn an der Spitze die ganzen Blätter braun und runzelig. Reicht das wenn ich die rausschneide?
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                        thelittleDevil Sieht genau, wie bei meinen Bäumen aus. Es fing an, dass an einem Baum die Blätter an einigen Ästen braun wurden. Am nächsten Tag schon waren nicht nur knapp die Hälfte aller Blätter braun, sondern es fing an, sich auf auf die daneben stehenden Bäume zu übertragen. Die Blätter waren dabei allerdings nicht vertrocknet, sondern so ledrig. Es handelt sich dabei entweder um Feuerbrand oder Monilia (siehe die unten als Anhang beigefügte PDF), beides eine Viruserkrankung, die sich von den Ästen in die Blätter ausbreitet. Da es sich bei dir um einen Apfelbaum handelt, tippe ich eher auf Monilia, zumal Feuerbrand so gut, wie ausgerottet ist und eigentlich kaum noch vorkommt.

                        Da ich ja nun aktuell genau das gleiche Problem hatte, mich damit sehr intensiv auseinandergesetzt und meine Bäume entsprechend behandelt habe, mein Rat an dich:
                        • schneide die befallenen Äste großzügig, mindestens 20cm unterhalb der befallenen Blätter ab und das MÖGLICHST SCHNELL !!!, um die Verbreitung auf die anderen Äste und andere Bäume zu stoppen
                        • alle Geräte, wie Astschere, Kettensäge u.a., die du dabei verwendest, hinterher unbedingt desinfizieren
                        • die abgeschnittenen Äste und Blätter möglichst sofort verbrennen oder auf einen Anhänger packen, den du hinterher mit einer Plane abdeckst und gleich morgen damit zur Deponie fährst, um das dort zu entsorgen
                        • auf keinen Fall häkseln, weil dadurch der Virus durch die Luft auf andere Kernobstbäume überträgt
                        • die (kleineren) Äste und Blätter, die beim Abschneiden oder Wegtragen auf den Rasen und zwischen den Bäumen gefallen sind, mit einem Rechen zusammen harken und verbrennen/entsorgen, damit möglichst kein befallenes Blatt oder Ast mehr da ist.

                        Der Virus überträgt sich rasend schnell auf alle weiteren Kernobstbäume. Ich konnte nahezu daneben stehen und zusehen, wie immer mehr Blätter von einem Baum zum dem anderen braun wurden und das sogar bei einem Baum, der gut 50 Meter von den anderen entfernt stand.

                        Wenn es jetzt auch Sonntagabend ist und einheitlich nicht die Zeit, in der man im Garten arbeiten möchte, würde ich dir dennoch raten, dich jetzt noch daranzumachen, den Baum zu beschneiden. Wartest du zu lange damit, wirst du den Baum und ggf. auch andere Bäume in deinem Garten oder die in der Nachbarschaft verlieren
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                          thelittleDevil Noch etwas zu dem Verbrennen der Äste und Blätter:
                          Das raucht und stinkt teilweise ziemlich, was natürlich auch den Nachbarn nicht entgehen wird. Meine Nachbarn dachten, ich würde Autoreifen o.ä. verbrennen, weil dicker schwarzer Qualm hochstieg und es entsprechend stark stank, was die weniger toll fanden. Nachdem ich aber erklärt hatte, warum ich das mache und ich dadurch auch deren Bäume vor diesem Virusbefall schütze, war es für die ok.

                          Aufgrund der großen Mengen an abgeschnittenen Ästen, habe ich das Verbrennen allerdings nach einigen Stunden eingestellt. Ich hätte noch Tage gebraucht, bis ich das alles verbrannt bekommen hätte und habe deswegen alles auf zwei PKW-Anhänger geladen und am nächsten Tag direkt zur Mülldeponie gebracht. Als Restmüll musste ich das zum Glück nicht entsorgen, was sehr teuer geworden wäre. Die Frau von der Mülldeponie sagte mir, die Grünabfälle würden in einer Kompostierungsanlage so stark erhitzt, dass dadurch alle Keime abgetötet werden und ich somit alles kostenfrei bei den normalen Grünabfällen abladen konnte.

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                            anmaro69 Vielen Dank für die Tipps. Werde schnellst möglich danach schauen, dass ich die ganzen befallenen Äste herausschneide und entsorge. Verbrennen ist bei mir nicht. Reihenmittelhaus, mitten im Ort. Das bring ich dann zur Deponie.

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                              thelittleDevil Wenn ich vorher gewusst hätte, dass ich die Abschnitte bei der Deponie nicht als teuren Restmüll, sondern kostenlos bei den Grünabfällen entsorgen kann, hätte ich mir das anfängliche Verbrennen auch erspart.

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                                Das Verbrennen von Gartenabfällen ist in vielen Gemeinden auch gar nicht erlaubt.

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