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Thujahecke stark zurückschneiden

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    Thujahecke stark zurückschneiden

    Hallo, Gemeinde. Ich möchte meine Thujahecke um einen guten Meter kürzen, damit ich nicht immer mit 2 Stehleitern und Bohlen arbeiten muß, um sie zu schneiden. Die Hecke ist ca. 3m hoch und etwa 50m lang.
    Mit der Kettensäge siehts aus, als wäre die Hecke explodiert, da die Kette die Äste erst mitnimmt, bevor sie sie schneidet.
    Da wäre viel Nacharbeit erforderlich.
    Mit der Säbelsäge funktionierts nicht, da durch den Hub von 5cm die Äste nur hin und her gerüttelt werden, ohne geschnitten zu werden.

    Mit einer Handsäge wäre es bei der Länge der Hecke eine Sisyphusarbeit.

    Mein Gedanke ist jetzt, eine Alligatorsäge anzuschaffen, da ich durch die gegenläufige Bewegung der Blätter sowohl kleine Zweige als auch die Hauptstämme kürzen könnte, ohne allzuviel Nacharbeit zu verursachen.

    Hat jemand sowas schonmal versucht oder hat einen Alligator?

    Da ich das Gerät eigens anschaffen müsste, wäre es beim Preis von 350€ aufwärts schon interessant, ob es funktioniert.

  • Nanoblade

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    • Im Ernst. Vielleicht eine Kombination an Werkzeugen.
      Mit der Heckenschere einen horizontalen Schnitt setzen bis die dicken Äste kommen, und dann mit der gröberen Säge die dickeren Äste.

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        Für eine 3m hohe und 5cm tiefe Hecke sicherlich das Mittel der Wahl

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          Wie ist es denn mit der Haltbarkeit der Kette in lebendem Holz? Hält die das durch?

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          • Ich habe auch keine Erfahrung mit Alligatorsägen, habe aber auch eine Thuja mit der von JoergC vorgeschlagenen Kombination gekürzt (Aber nur 6 Meter oder so).
            Das geht ganz gut. Aber bei 50m bist du schon ne ganze Weile beschäftigt...

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            • Du hast bei der Hecke aber zwei Probleme. Zum einen ist die Hecke in der Mitte kahl und braucht einige Jahre, bis sie auch wieder aus der Mitte grün wird, zum anderen solltest du die dicken Stämme unterhalb der „Endhöhe“ abschneiden, damit es später beim normalen Einkürzen nicht zu Kollisionen kommt.
              Meine Hecke war keine 50m, sondern zum Glück nur 6m lang. Ich habe sie vor 6 Jahren um gut einen Meter in der Höhe eingekürzt. Ich habe auch so einiges an Maschinen ausprobiert. Das einzige was wirklich funktionierte, war die Säbelsäge.
              Die dicken Stämme auf der gewünschten Höhe durch das Grün lokalisiert, abgesägt und den oberen Teil aus der Hecke genommen. Den Rest dann mit Heckenschere und manueller Astschere weggeschnitten. Dann aus der Mitte die dicken Stämme bis zur nächsten Astverzweigung mit der Säbelsäge weiter gekürzt, damit man nich jedes Mal bei Schneiden der Hecke auf die ollen Teile trifft.
              Allerdings ist die Hecke an einer dickeren Stelle (~1m breit) nach 6 Jahren oben noch immer nicht dicht. Hierfür musst du viel Geduld mitbringen.

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              • Wir haben es genauso gemacht wie Nightdiver. Die Kombination Säbelsäge und Astschere war bei uns auch erste Wahl, und auch die Vorgehensweise war die gleiche.

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                • Da wo es darauf ankommt, dass ich keinen unnötigen Schaden Anrichte verwende ich immer meine japanische Klappsäge. Da ist eben Handarbeit gefragt aber, die Schnittflächen sind wie gehobelt was der Wundheilung zur Güte kommt und, es geht mit solch eine Säge schneller als man denkt und, es ist eine sehr schonende Art die Pflanzen zu behandeln. Ich würde zumindest hier keine Elektrowerkzeuge einsetzen.

                  Fraglich ist aber, ob die Pflanzen das ganze ohne Probleme überstehen. Manche können solch eine Kürzung nicht vertragen und können eingehen.

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                    Vielleicht versuch ich es mal mit der Säbelsäge, um die Hauptstämme zu kürzen. Mal sehen, wie es geht ( und wie lange es dauert..).

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                    • Wie stark sind denn die Äste?

                      1. Astschere mit Übersetzung, wenn die Stämme nicht stärker als 5 cm sind.
                      2. Gartensäge Keo, die hat nen griffigen Anschlag
                      3. Kettensäge (mit dem vorderen Schwert filigran arbeiten)
                      4. Säbelsäge 18 V oder Kabel

                      Schnitt jeweils etwa schräg nach oben, Wasser läuft besser ab und Du erhältst das Grün bis etwas oberhalb des Schnittes.

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                        Die Stämme sind teilweise erheblich stärker als 5cm. Die dicksten Äste kommen schon an diesen Durchmesser ran. Ich bestell mir mal kürzere Blätter für die Säbelsäge, um die Gefahr zu minimieren, daß die Blätter sich an hinter dem Schnittbereich liegenden Ästen krummstoßen.

                        Leider hab ich die Hecke immer schön geschnitten, so daß sie jetzt so dicht ist, daß ich beim Zerteilen des Grüns nicht mal die Stämme richtig sehe.

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                        • Zitat von mit Beitrag anzeigen
                          Die Stämme sind teilweise erheblich stärker als 5cm. Die dicksten Äste kommen schon an diesen Durchmesser ran. Ich bestell mir mal kürzere Blätter für die Säbelsäge, um die Gefahr zu minimieren, daß die Blätter sich an hinter dem Schnittbereich liegenden Ästen krummstoßen.

                          Leider hab ich die Hecke immer schön geschnitten, so daß sie jetzt so dicht ist, daß ich beim Zerteilen des Grüns nicht mal die Stämme richtig sehe.

                          Wo hast Du den Stammdurchmesser abgenommen? Die Thujas sind 3m hoch, bei ca. 2 Metern Höhe willst Du stutzen, und da soll der Stamm 5cm oder noch stärker sein? Sei so gut und bleib auf dem Teppich. Meine Thujas sind auch ca. 3m. hoch und 12 Jahre alt. Die werden erst in der Breite bearbeitet und dann von oben gestutzt, mit einer kräftigen Heckenschere und einem Schneidmesser, das auch bis zu 3 cm dicke Äste bearbeiten kann geht das einwandfrei.

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                            Ich bleibe immer auf dem Teppich. Den Stammdurchmesser habe ich in der Höhe abgenommen, in der ich kürzen will. Die Thujahecke ist ca. 30 Jahre alt und wurde immer auf die gleiche Höhe zurückgeschnitten. Der Stamm hat - wie bei jedem Gewächs - mit den Jahren kontinuierlich zugenommen. Deshalb ist er jetzt in der betreffenden Höhe so stark.

                            Mit der Heckenschere allein ist da nichts zu machen und bei der Länge der Hecke möchte ich mir reine Handarbeit nicht antun. Deshalb die Anfrage.

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                            • Da würde ich mit der Astschere erst mal ein Loch reinmachen um den Stamm sichtbar zu bekommen. Dann mit der Kettensäge etwas weiter oben einkürzen. Ist die Stelle dann freigelegt, den richtigen Stammschnitt wieder mit der Kettensäge.

                              Mit anderen Sägen mühst Du Dich unnötig ab. Bei der Kettensäge mit den letzten 10 cm vor der Rundung sägen - bei einem 40er Schwert und schräg von oben kommst Du gut an den Ästen darunter vorbei. Verwende besser keine Leiter, sondern ein kleines Gerüst. Du brauchst einen sicheren Stand. Zwei Bockleitern durch die eine Diele durchgeschoben ist oder sehr stabile Holzböcke mit aufgeschraubter Diele. Mit der Kettensäge direkt auf einer Leiter ist unsicher, maximal über einer Bockleiter und einen Fuß links, einen rechts. Du brauchst nen sicheren Stand.

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