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Baumdüngung: Welche Nährstoffe brauchen meine Bäume?

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  • Baumdüngung: Welche Nährstoffe brauchen meine Bäume?


    Der eine oder andere hier hat ja auch einen Garten, und mitunter sogar Bäume darin stehen.
    Im jetzt kommenden Frühjahr bringt man ja gerne seinen Garten auf Vordermann, schneidet zurück, was zurück zu schneiden ist. Pflanzt, was zu pflanzen ist. Düngt, was zu düngen ist ...
    Bild: Süßkirsche Prunus avium, Quelle: Wikipedia


    Finden die Bäume bei Euch beim Düngen auch Beachtung? Wenn Ihr die Bäume auch düngt, was kommt da bei Euch zur Anwendung? Nehmt Ihr das was der Gartenmarkt so an Düngemitteln im Angebot hat? Besorgt Ihr Euch was ökologisch/biologisches? Oder mischt Ihr Euren Dünger sogar selbst?

    Bäume können ja recht groß werden - wie viel Dünger braucht denn so ein Baum? Und wie erkennt man, ob er überhaupt Dünger braucht?
    Unterscheidet Ihr zwischen Obstbäumen und "Zierbäumen"?

  • Ich denke, im heimischen Garten benötigen die Bäume keine Düngung. Bestenfalls jüngere Obstbäume wäre da aus meiner Sicht Kandidaten dafür doch da sollte man sich schon vorher ordentlich informieren damit man sie keinen Schaden zufügt.

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    • Gezielt Baume düngen?
      Nein. Bein anpflanzen ja, da wird etwas zu gegeben aber danach nicht wieder.
      Mein Rasen bekommt da deutlich mehr. Und weil ich beispielsweise Blaukorn auswerfe, erhalten die Baume auch einen Teil davon.

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      • Das Düngen von Obstbäumen halte ich im Privatbereich für total unnötig. Der Hintergrund: Bäume und Sträucher können im holzigen Teil Nährstoffe über lange Zeit speichern. Durch das kontinuierliche Wurzelwachstum ergibt sich automatisch eine neue Nährstoffversorgung.

        im Gegenzug kann es sehr problematisch sein, wenn teils zu viele Nährstoffe vorhanden sind. Stickstoff beispielsweise verursacht einen sehr starken Blattaustrieb - dieser verhindert, dass die Früchte ausreichend Licht erhalten und so sinkt der Ertrag. Das oft zu beobachtete Mulchen der Stammscheiben mit Grasschnitt entzieht zunächst dem Boden Stickstoff, stellt diesen aber im Winter nach der Zersetzung in stärkerem Maß zur Verfügung. Kann dann also eventuell mehr schaden als Nutzen.

        Normale Volldünger wie Blaukorn sind m.E. ungeeignet, da zu viele Spurenelemente enthalten sind, die die Bäume gar nicht brauchen. Gibt es konkreten Mangel, bietet sich eine Blattdüngung durch spritzen an.

        Prinzipiell sollte man auf Baumdüngungen verzichten. Besser wären Bodenproben an ein Labor zu schicken und im Anschluss darauf zu reagieren.

        Viel wichtiger halte ich in heißen trockenen Sommer n die Bäume mit Wasser zu unterstützen. Das steigert den Ertrag und kann ein Abwerfen der Früchte verhindern. Allenfalls könnte bei Neupflanzung von Hecken und Koniferen eine anfängliche Unterversorgung mangels Wurzelmenge ausgeglichen werden. Aber auch da Vorsicht, denn da gibt man gerne viel zu viel auf die kleinen Pflanzlöcher.

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        • Nachtrag: Ist unter Bäumen Rasen, dann kann das Eisen im Rasendünger mal hilfreich sein, der hohe Stickstoffgehalt aber für Obst geradezu ertragsschwächend.

          Lasst der Natur am besten ihren Lauf. Achtet auf Blattfehlbildungen und reagiert notfalls darauf durch Blattdüngungen in der Spritze. Und düngt den Rasen im Bereich von Obstbäumen nicht zu sehr. Den richtigen Baumschnitt halte ich für viel wichtiger für Form und Ertrag.

          Hier paar gute Informationen:
          https://lvwo.landwirtschaft-bw.de/pb...+ein+Leitfaden

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          • Ich dünge auch nicht meine Bäume . Wenn ich mal einen großen Teilwasserwechsel am Teich machen muss dann wird damit der Garten und Bäume gewässert . Im Teichwasser sind genug Nährstoffe drin.
            Ich dünge noch nicht einmal mein Gemüsebeet und ernte richtig gut . Das einzige was jedes Jahr neu drauf kommt ist frische Erde aus dem Komposter, da sind genug Nährstoffe drin

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            • Nein Bäume düngen, auf die Idee bin ich noch nie gekommen. Ich lasse tlw. die Blätter liegen, die runter fallen, das ist es schon

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