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Wein auf 750m Höhe anbauen

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  • Wein auf 750m Höhe anbauen

    Hallihallo,

    Wir wohnen im wunderschönen Freudenstadt im Schwarzwald auf ca. 750m üNn.

    In unserem Garten wächst ein wilder Wein, den ich gerne durch einen echten Wein ersetzen würde (Die Trauben sind etwas bekömmlicher :-) ).

    Jetzt meine Frage:
    Kann ich mir denn da überhaupt Hoffnung machen, dass bei mir Trauben wachsen, die dann auch schmecken?

    Grüßle,
    Jens

  • Hallo Jens,

    wir wohnen ein paar Kilometer südlich von Euch auf 700 m und ernten seit vielen Jahren zuckersüße, weiße Trauben.

    Wir haben einen Stock sog. "Amerikaner", der das halbe Haus umrankt und bei sachkundigem Schnitt durchaus ertragreich ist. Erhalten haben wir die Rebe übrigens von einem Nachbarn als bewurzelter Absenker.

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    • Die 700 m sollten das geringere Problem sein. Die richtige Sorte zu finden dann schon eher.
      Sollen die Trauben gegessen warden oder doch lieber vergoren?
      Bei letzterem würde ich den Winzer meines Vertrauens zu Rate ziehen.

      Kommentar


      • Das hört sich schonmal gut an :-)
        Da wir eher Traubenesser als trinker sind würde ich diese nicht versaften :-)

        Ich bin bei mienen Recherchen jetzt auf diesen Händler gestoßen, der auch aussagen zur Frostsicherheit und Reifezeitpunkt sagt.
        Diese Sorte hört sich ganz gut an: https://www.rebenshop.de/produkt/ganita/

        Zitat von Ottomar Beitrag anzeigen
        Wir haben einen Stock sog. "Amerikaner", der das halbe Haus umrankt und bei sachkundigem Schnitt durchaus ertragreich ist.
        Ist das die Traubenart?

        Toby Ich glaube, der nächste Winzer ist hier so weit weg, dass das wieder eine andere Klimazone ist :-)

        Kommentar


        • Zitat von Tiefcoolkost Beitrag anzeigen
          Toby Ich glaube, der nächste Winzer ist hier so weit weg, dass das wieder eine andere Klimazone ist :-)
          Dann ware vielleicht Hopfen eine Alternative

          Kommentar


          • Tiefcoolkost

            Jens, wenn Ihr auf blauen Trauben steht, dann ist Ganita von der Beschreibung her bestimmt eine gute Wahl.

            Deine Frage nach der Bezeichnung Amerikanerrebe kann ich nicht endgültig beantworten, ich vermute aber, dass es sich bei unserem Weinstock um eine Rebsorte handelt, die eigentlich nur als Propfunterlage verwendet wird.

            In einem besonders ertragreichen Jahr sah es so aus:

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Trauben.jpg
Ansichten: 1
Größe: 162,0 KB
ID: 3759919

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            • Zitat von Ottomar Beitrag anzeigen
              Tiefcoolkost
              In einem besonders ertragreichen Jahr sah es so aus:
              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Trauben.jpg
Ansichten: 1
Größe: 162,0 KB
ID: 3759919
              Wow, was macht man mit so vielen Trauben?
              Versaften?

              Toby Ich habe zwar noch vor, eigenes Bier zu brauen, wenn es mein Zeitplan mal erlaubt, aber dann kauf ich glaube lieber den Hopfen :-)
              Meine Kids freuen sich grad wahrscheinlich eher darüber, Trauben aus dem Garten stibizen zu können ;-)

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              • Tiefcoolkost

                Mit dem Versaften haben wir es auch schon probiert, allerdings war der gepresste Saft nicht sonderlich ansehnlich, da sehr trübe. Man müsste über entsprechende Filter verfügen.

                Inzwischen haben wir den Stock an der Südseite als Spalier von etwa acht Metern gezogen, an der Giebelseite ( Siehe obiges Foto) kommen weitere sechs, sieben Meter hinzu. Eine solch prächtige Ernte wie auf dem Foto gibt es aber bei weitem nicht jedes Jahr. Dennoch kommen in bescheideneren Jahren immer noch zehn bis zwölf Kilo zusammen.

                Die werden gegessen, heiß entsaftet und zu Gelee verarbeitet, verschenkt ... und was zu weit oben unter dem Giebel hängt, teilen wir mit den Staren.

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                • So, vielen Dank füre Hilfe :-)
                  Wir haben hier im Nachbardorf eine recht große Gärtnerei, da werde ich mal nachfragen, was die für hier empfehlen.
                  Die Bilder von Ottomar zeigen mir aber, dass Trauben hier oben auch recht gut gedeien können.

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                  • Tiefcoolkost

                    Jens, haben die in der Gärtnerei nur Handelsware/Ballenware oder ziehen die auch selber?
                    Es ist ja klar, dass ein Weinstock oder eine Staude, die hier drei, vier Jahre auf dem freien Feld gestanden hat, viel "härter" ist als ein geschossenes Pflänzchen aus der Rheinebene.

                    Kommentar


                    • Zitat von Ottomar Beitrag anzeigen
                      Tiefcoolkost

                      Jens, haben die in der Gärtnerei nur Handelsware/Ballenware oder ziehen die auch selber?
                      Es ist ja klar, dass ein Weinstock oder eine Staude, die hier drei, vier Jahre auf dem freien Feld gestanden hat, viel "härter" ist als ein geschossenes Pflänzchen aus der Rheinebene.
                      Gute Frage, die kann ich leider erst beantworten, wenn ich da war, was voraussichtlich nicht in den nächsten Wochen passieren wird (Zu viele andere Projekte, um jetzt schon viel Zeit in den Garten zu investieren...

                      Kommentar


                      • Wir haben aus Ungarn zwei Weinreben mitgebracht wir hoffen jetzt dieses Jahr Trauben zu ernten.

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                        • Ruedi1952

                          Ich wünsche Euch viel Erfolg und Mostgewichte jenseits von Gut und Böse.

                          Ungarische Reben sind, was man so hört, nicht ganz einfach, aber wenn Ihr einen leckeren Furmint ausbaut, stelle ich mich gerne freiwillig zum Verkosten zur Verfügung.

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                          • Zitat von Ottomar Beitrag anzeigen
                            Ruedi1952

                            Ich wünsche Euch viel Erfolg und Mostgewichte jenseits von Gut und Böse.

                            Ungarische Reben sind, was man so hört, nicht ganz einfach, aber wenn Ihr einen leckeren Furmint ausbaut, stelle ich mich gerne freiwillig zum Verkosten zur Verfügung.
                            Das mit den ungarischen Reben kann ich nicht bestätigen. Ich habe zwei weiße ungarische Tafeltrauben bei mir im Garten stehen. Welche Sorten das sind, kann ich leider nicht sagen, weil sie von einer Freundin, die in Ungarn lebt, mitgebracht wurden. Aber die beiden Reben wachsen und gedeien hier super. Und hier in Schleswig-Holstein ist sicher nicht das perfekte Weinanbaugebiet.
                            Die Reben stehen bei mir relativ frei an einer Pergola, also nicht geschützt an einer Hauswand und tragen jedes Jahr richtig gut.

                            Einzig eine Rebe schein anfällig für den Zigarrenwickler zu sein, da er nur das Laub der einen von den drei Reben (die dritte ist ein blauer Portugiese) befällt. Da sich das aber in Grenzen hält und ich im Frühjahr vielleicht 4-5 befallene Blätter absammeln muss, sehe ich das (noch nicht) nicht als Problem an.

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                            • Zitat von Nightdiver Beitrag anzeigen

                              Das mit den ungarischen Reben kann ich nicht bestätigen.
                              Siehste wohl, so ist das mit Gerüchten und scheinbarem Expertenwissen. Darum schrieb ich ja "was man so hört" ...

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