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Eiben im Garten - lassen oder nicht?

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  • Eiben im Garten - lassen oder nicht?

    Hallo,
    ich habe zwei sehr große Eiben im Garten, beide vermutlich ziemlich alt und um die 3-4m hoch.
    Da sich in meinem Garten immer wieder Kleinkinder aufhalten, würde ich sie gern fällen lassen. Aber die europäische Eiche ist ja geschützt. Ich kenne mich mit Bäumen gar nicht aus. Woran erkenne ich denn, ob meine Eiben geschützt sind oder nicht? Und wenn ich sie stehen lassen muss, wie kann ich absichern, dass sich niemand an der Eibe vergiftet?

    Danke und viele Grüße

    Am besten beim zuständigen Forstamt nachfragen, vorm Herbst wirste so oder so keine seriöse Firma finden die ne Fällung vornimmt.

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    • Das Landratsamt und dort die Abteilung für Baumschutzverordnung Deines Wohnortes kann Dir eine exakte Auskunft geben. Zumindest ist es bei uns so.

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      • Es ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, wer nun zuständig ist. Bei uns ist das das Ordnungsamt - und ich bin sogar im gleichen Bundesland wie Maggy.
        Auf der anderen Seite: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Vergiftung denn tatsächlich? Bedenke, dass das Fruchtfleisch der roten Beeren so ungefähr das ungiftigste an dem ganzen Baum ist. Da kann man sogar Marmelade draus kochen. Die Samenkerne (dummerweise innerhalb der Beeren), Nadeln und das Holz sind eine andere Geschichte...

        Prinzipiell bin ich aber der Meinung, dass man Kindern durchaus beibringen kann, die Finger von als giftig bekannten Pflanzen zu lassen (also, den Kindern müssen die Pflanzen bekannt sein). Und bis das funtkioniert hat muss man tatsächlich die Eltern in die Pflicht nehmen, da drauf zu schauen.

        Und das schreib ich voller Überzeugung als Vater (11, 3, -15/52, -15/52) und Ex-Eibenbesitzer. Meine Eibe fiel vor 4 Monaten um, aber nicht wegen der Kinder.

        Und falls Du dich zur Fällung entscheidest: Schmeiß die Bäume nicht weg! Bogenbauer und Drexler mögen die besonders gern.


        PS:
        Zitat von arathorn76 Beitrag anzeigen
        Bogenbauer und Drexler mögen die besonders gern.
        klingt jetzt irgendwie blöd in einem Post, wo es um die Toxizität bei Verzehr geht.

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        • Zitat von arathorn76 Beitrag anzeigen
          ..................
          Prinzipiell bin ich aber der Meinung, dass man Kindern durchaus beibringen kann, die Finger von als giftig bekannten Pflanzen zu lassen (also, den Kindern müssen die Pflanzen bekannt sein). Und bis das funtkioniert hat muss man tatsächlich die Eltern in die Pflicht nehmen, da drauf zu schauen.

          ......
          das unterschreibe ich sofort . Unsereiner hat ja auch die Kindheit überstanden trotz Eiben, Goldregen, frei rumliegender Beile oder frei rumlaufender Hunde. Alles eine Frage der Erziehung.
          jm2c

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          • Da es sich bei den Kindern um meine Nichten und Neffen handelt, liegt die Erziehung nicht unbedingt in meiner Hand
            Wenn sie bei meinen Eltern zu besuch sind, können sie jederzeit problemlos in meinen Garten, der liegt direkt nebenan und es gibt zwar einen Zaun, aber der ist offen, da es kein Tor gibt.
            Es kann also auch sein, dass ich gar nicht da bin, wenn sie in meinem Garten spielen.

            Aber trotzdem vielen Dank, ich werde mal rumtelefonieren, wer hier in der Gemeinde zuständig ist. Ich werde auch auf jeden Fall neue Bäume planzen, aber dann eben keine Eiben.

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            • Auch Nichten und Neffen haben Eltern
              Versteh mich nicht falsch, es ist nicht unbedingt verkehrt, eine Gefahrenstelle zu beseitigen.
              Aber ich halte es für falsch, alle Gefahrenquellen zu beseitigen. Und es ist falsch, zu erwarten, dass alle Gefahrenstellen beseitigt werden.

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                Ich bin hier raus......


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                  Wir hatten im Elternhaus auch Eiben im Garten und uns wurde eben beigebracht daß man die nicht isst. Haben wir jetzt mit der Enkelin und den Maiglöckchen genauso gemacht. Aber heute ist es ja eher modern die Kinder vor Allem zu behüten und irgend wann ist für sie dann das große Erwachen.

                  Kommentar


                  • Du meine Güte , du kannst doch nicht alles kaputt machen, nur damit die Kinder nicht lernen müssen, was gut für sie ist und was nicht. Ich wette du hast noch mehr "gefährliche" Pflanzen in deinem Garten und geh mal durch dein Haus, Messer, Steckdosen und und und......willst du das alles beseitigen?
                    Wir sind bei all diesen "Gefährdungen" nicht gestorben und auch meinem Sohn ist nie was passiert und meine Enkel 1,5 Jahre und 3,5 wissen genau, dass sie im garten nichts in den Mund nehmen dürfen ohne zu fragen

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                    • Zitat von arathorn76 Beitrag anzeigen
                      Auch Nichten und Neffen haben Eltern
                      Versteh mich nicht falsch, es ist nicht unbedingt verkehrt, eine Gefahrenstelle zu beseitigen.
                      Aber ich halte es für falsch, alle Gefahrenquellen zu beseitigen. Und es ist falsch, zu erwarten, dass alle Gefahrenstellen beseitigt werden.
                      Ja, natürlich haben sie auch Eltern. Aber ich bin eben kein Elternteil und habe damit keine Möglichkeiten der Erziehung. Wenn eins der Kinder bei mir ist und ich zu hause bin, kann ich natürlich selbst dafür sorgen, dass ihnen nichts passiert. Aber wenn sie aus dem Garten meiner Eltern in meinen Garten gehen und ich nicht da bin, kann ich nichts tun.
                      Und ich könnte damit nicht Leben, dass in meinem Garten einem Kind etwas passiert ist.

                      Edit:
                      Für einen der Nichten und Neffen kann ich sicher sagen, dass die Eltern dafür sorgen, dass das Kind Gefahren kennt und meidet. Bei den anderen dreien kann ich sicher sagen, dass dies durch die Eltern nicht passieren wird. Die sind eher vom Schlag Antiautoritäre Erziehung, bzw 'keine Grenzen setzen'
                      Zuletzt geändert von –; 27.03.2018, 22:01. Grund: Ergänzung

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                      • Dann schnapp dir die betreffenden Kids, erklär ihnen welche Gefahren wo und warum existieren. Nicht einmal sondern öfter. Erklär den Eltern das, und so dusselig können die ja wohl nicht sein das sie das nicht kapieren. Und wenn doch, letzte Maßnahme wäre dann den Garten abzuschließen. Punkt um, in deinem Garten gibt es nur eine Person die sagt wo es lang geht, und das bist Du.

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                        • Falls Du doch auf die Idee kommen solltest, die Axt an die Eiben zu legen, dann melde ich schon mal mein Interesse an den Stämmen an.

                          Was den Schutz der Eiben betrifft, so gilt dieser nach der Bundesartenschutzverordnung von 1987 für wild lebende Populationen, nicht für die in Gärten

                          http://www.wisia.de/servlets/wisia/G...noten_id=23337

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                          • Die Eibe steht in Deutschland auf der Roten Liste und daher unter besonderen Schutz. Sie darf nicht gefällt werden.

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                            • Ich denke auch: Dein Haus, deine Regeln. Dein Garten, auch deine Regeln. Wenn die Eltern es versäumen, ihren Kindern beizubringen, nicht alles, was man sieht, anzufassen und danach das Teil oder die Finger gleich in den Mund zu stecken, musst du eben für deinen Garten die Rolle übernehmen.
                              Ich finde es auch nicht wirklich richtig, alles abzuholzen und wegzureißen, was auch nur annähernd ungesund für die Kinder sein könnte, nur weil die Eltern übervorsichtige Glucken sind.
                              Wie die anderen schon geschrieben haben: Wir sind auch alle noch am Leben, auch ohne dass die komplette Natur in unserer Umgebung kindersicher gemacht wurde. Und wieviel Gartenbesitzer gibt es, die Eiben als normale Grenzhecke gepflanzt haben? Dort können die Kinder genauso in den Kontakt kommen; nicht nur in deinem Garten. Die Eltern sind in der Pflicht, nicht deine Eiben.

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