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Formieren von u-förmigem Spalierobst

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  • Formieren von u-förmigem Spalierobst

    Hallo zusammen,

    wir möchten ein Experiment wagen und Spalierobst selbst formieren. Als Form möchten wir u-förmige Kordone erreichen. Dazu suchen wir ein paar Tipps:

    - Wie kräftig dürfen die beiden Triebe, die später waagerecht am Spalier wachsen sollen, nach unten gebogen werden?
    - Wie verhindert man das Brechen/Knicken der Zweige?
    - Wo finde ich noch gute Tipps zum Formieren von Spalierobst?

    Vielen Dank für eure Hilfe.

    Grüße
    Oliver

  • Ich kann dir leider nur bedingt helfen. Mein Vorgehen ...
    • unausgereifte Äste/Triebe biegen
    • 90 Grad Winkel, immer in 2-3 Stufen biegen (max. 15-20 cm biegen)
    • nicht ziehen, sondern Abstandshalter anbringen (Stöcker zum Hauptstamm)
    • ich mache dies (meistens) Ende Mai
    • wenn mal was bricht, wächst es wieder zusammen (Stichwort: Baumpflaster)


    Grüße,
    l00kus

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    • Danke für deine Tipps.

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      • Mir fällt gerade ein, dass ich bei kleineren Pflanzen auch mal sog. Astklammern eingesetzt habe.

        Ich hatte keine Zeit und kein Material zur Hand, um mir die Abstandshalter selbst zu bauen, daher habe ich mir diese online gekauft. Einfach mal im Amazon Store gucken. Die nutze ich heute noch bei jüngeren Obstbäumen, um diese für die nächste Saison so zu biegen, dass daraus Fruchttriebe entstehen. Aber Letzteres ist ein anderes Thema

        Falls man ein paar "Partybecher" übrig hat: einen Draht zum Haken biegen, Beton/Zement/etc. in den Becher gießen und den Haken platzieren. Damit hat man quasi ein "Astgewicht"

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        • Man kann auch nach einer Woche anfangen weiter zu biegen. Also den vorhandenen Abstandsast durch einen etwas längeren ersetzen. So kann man nach und nach den Ast in die Waagerechte bringen. Muss der Ast in eine andere Richtung. Kann man einen Pfosten in den Boden schlagen und den Ast mit einer Schnur an diesen heran ziehen. Alle Tage lang die Schnur etwas mehr spannen. Dazu bietet es sich an, ein Stück Leder (Gürtel zerschneiden) unter die Schnur zu legen, damit diese nicht den Ast einschneidet. So bekommt man mit der Zeit eine starke Biegung in den Ast.

          Am besten ist natürlich, wenn man sich einen bereits einigermaßen passenden Baum in der Baumschule aussucht. Wichtig ist, wie schwach oder stark die Unterlage ist. Ein jeder Baum wird auf den Wurzelballen aufgepfropft. Eine gute Baumschule kann dir das richtige Holz geben. Es kommt auch darauf an, ob Du kurz viel Ertrag oder viele Jahre mäßigen Ertrag willst. Beides zusammen geht nicht. Geh zu einer wirklich guten Baumschule, da werden Dir die richtigen Schößlinge verkauft und Du gehst mit vielen nütlichen informationen dort weg.

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