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Sonnenschutz für Dachgeschosswohnung

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    Sonnenschutz für Dachgeschosswohnung

    Hallo zusammen und ich hoffe hier im Forenteil richtig zu sein.

    Wir stehen vor einem Problem, für das wir seit Jahren keine richtige Lösung haben. Unser Schlafzimmer ist im Dachgeschoss, hat auf Südseite Bodentiefe Fenster und Türen, die bis unter die Dachkante gehen. Angrenzend ist auch der Balkon für das Zimmer. Durch die Dachschrägen, wodurch die Fenster nach oben schmaler werden, haben unsere Vermieter nie irgendwelche Rollos oder ähnliches anbringen können, weil es schlichtweg einfach viel zu teuer wäre und eine extra angefertigte Konstruktion her müsste. Also stehen wir jeden Frühling/Sommer erneut vor dem Problem, dass sich das Zimmer enorm aufheizt. Innen haben wir bereits dichte Vorhänge angebracht um die Sonne fern zu halten, aber das ist halt innen, sprich die Hitze ist schon im Raum. Als Sonnenschutz also gut, als Hitzeschutz nicht.

    Ich hätte nun also gerne noch außen einen Hitzeschutz. Viele Überlegungen haben wir bereits angestellt, aber auch unser Budget ist sehr begrenzt, handwerklich bin ich nicht sehr geschickt und es muss zwingend ohne Bohren funktionieren (da Mietwohnung und wir nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten haben). Die eierlegende Wollmilchsau gibt es aber nirgendwo zu kaufen, daher brauche ich Ideen.

    - Außenrollos funktionieren nicht, da sich nicht alle Fenster öffnen lassen (alle unteren Fenster, sowie die seitlichen, welche nach oben schmaler zulaufen) und somit ins Fenster einhaken nicht möglich ist.

    - Fensterfolie wäre natürlich eine Option, aber diese fehlerfrei anzubringen finde ich schwierig, einen Profi können wir uns wohl nicht leisten und ich hätte bedenken, ob man die Folie auch wieder rückstandslos entfernen kann.

    - Eine Seitenmarkise wäre schön, ist aber sehr teuer und nur geklemmt über 4m Breite des Balkons wäre mir persönlich zu gewagt, wenn es sowas überhaupt gibt. Wir befinden uns immerhin im Dachgeschoss (4. Etage) und der Wind bläst da schon mal.

    - Eine Idee wäre noch, ein winddurchlässiges Sonnensegel von einer Seite des Balkongeländers zur anderen Seite aufzuspannen. Allerdings wäre das dann nur hüfthoch und würde nicht die gesamte Fensterfront bis nach oben abdecken, damit auch nicht den ganzen Sonneneinfall abhalten.


    Gibt es eventuell Abdunkelungen, die man am Fensterrahmen ohne Bohren anbringen kann und trotz ständiger Sonneneinstrahlung und Wind/Wetter hält? Ich kann mir das nicht vorstellen. Aber vielleicht ist meine Phantasie auch nur begrenzt oder es hat noch jemand eine Idee, was man sich noch feines ausdenken könnte und unser Problem (zumindest überwiegend) löst. Wir brauchen das nicht mal für uns, aber unsere kleine Tochter (6 Monate) muss derzeit noch mit uns im Schlafzimmer schlafen und im Sommer können wir ihr das in dem Zustand einfach nicht zumuten. Andernorts in der Wohnung schafft sie es aktuell aber nicht, Nachts die notwendige Ruhe zu finden.

    Vielen Dank schon einmal

    Ein paar Bilder wären gut.

    Auch wenn du Fensterfolie ausgeschlossen hast, halte ich das für die günstigste und beste Lösung.
    Selbst wenn du sie vom Profi montieren lässt, sollte das günstiger sein als jede andere deiner Lösungen.

    Wenn die Folie innen angebracht ist, hätte ich keine Bedenken diese wieder abzulösen.
    Wenn Folie verwendet wird, die von außen angebracht wird, könnte ich mir vorstellen, dass das Ablösen nach ein paar Jahren "einbacken" weit stressiger sein wird.

    Es gibt auch noch Farbe, die du auf die Scheibe aufbringen kannst. z.B. "Aqua Sonnenschutzlack"
    Diese Farbe später mit dem Ceranfeld-Schaber wieder abzuschaben ist halt auch aufwändig.
    - Vielleicht ist dies für dein angekündigtes, handwerkliches Geschick und den Geldbeutel die allerbeste Lösung.

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      Fotos wären auf jeden Fall super!

      Zum Thema Ruhe beim Schlafen. Das ist ein Irrtum, dem viele Eltern auf den Leim gehen. Sage ich als Tagesmutter 😏

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        Ich denke auch, daß Folie für die Verhältnisse ( Mietwohnung, Budget, handwerkliche Möglichkeiten ) die beste Lösung ist. Der Einbau ist auch für Anfänger bei etwas Sorgfalt kein Problem, zumal es sich ja bei Gebäudefenstern um plane Flächen handelt. Das die Winkel keine rechten sind, ist in dem Fall nicht von Belang.

        Schwieriger wird es lediglich bei konvexen oder konkaven Flächen. Ich hab mein Auto mal mit Schwarzfolie an den hinteren Fenstern ausgestattet. Da war der faltenfreie Belag und das Abschneiden etwas kniffliger.

        Die Folie wird ja nur mit Wasser und evtl. einem Netzmittelzusatz ( z. B. Spülmittel ) auf die Fensterfläche aufgelegt und dann die Flüssigkeit zwischen Fenster und Folie mit einer Rakel zum Rand hin blasenfrei rausgestrichen. Die Folie wurde innen angebracht und ließ sich auch nach Jahren noch rückstandsfrei abziehen.

        An deiner Stelle würde ich schon deshalb Folie wählen, die von innen anzubringen ist, weil du ein paar Fenster hast, die sich nicht öffnen lassen. Im 4. Stock von außen Folie anzubringen ohne aufwendige Sicherungsmaßnahmen halte ich zumal für einen Ungeübten ( nix für ungut ) für ein zu ehrgeiziges Unterfangen und zu gefährlich.
        Denk dran, daß du mit Wasser und Netzmittel arbeitest, da wirds schnell auch mal rutschig.

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          Den Vermieter würde ich mit ins Boot holen. Und zwar in zwei Punkten.
          Erstens mit der Bitte, sich an den Kosten zu beteiligen. Eine, wie auch immer geartete, Isolierung erhöht schließlich den Wohnwert der Wohnung.
          Zweitens in der Frage des Rückbaus. Auch wenn ihr irgendwann ausziehen werdet, für den Nachmieter wird die Sonne genauso scheinen. Ein Nachmieter könnte also durchaus ein Interesse daran haben, dass die Isolierung nicht zurück gebaut wird.

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