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E-Mobilität,wer hat sich damit schon befasst ?

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    Zitat von chief Beitrag anzeigen
    Eine S-Klasse oder ein Wohnmobil braucht man in der Stadt genauso wenig. Ein Motorrad ist auch mehr Freizeitvergnügen, als Fortbewegungsmittel. Wenn jeder nur das besäße, was er braucht, dann sähe es ziemlich trist aus in diesem Lande. Dann führen wir alle Dacia Sandero in Grundausstattung. Wenn jemand ein dickes Auto fährt, für das er hart und ehrlich gearbeitet hat, kann ich das gönnen. Ich glaube, daß bei vielen, wenn auch nicht bei allen, das Ökologie Argument nur vorgeschoben ist. Oft ist es schlicht und einfach eine typisch deutsche Neiddebatte.
    "Der fährt Porsche. Bestimmt von Beruf Sohn."
    "Typisch BMW Fahrer. Der hat seine Karre bestimmt mit Drogengeld bezahlt."
    Du Benz Bonze

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      Zitat von Toby Beitrag anzeigen

      Du Benz Bonze
      Inklusive Wackel Dackel, Holzkugel-Sitzauflage und gehäkelter Klorollenhülle...

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        Zitat von chief Beitrag anzeigen

        Inklusive Wackel Dackel, Holzkugel-Sitzauflage und gehäkelter Klorollenhülle...


        wenn ich alles glaube ......

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          Ich muss ehrlich gesagt auch immer grinsen wenn ich durch Hamburg fahre und die Ganzen großen Karren sehe, Ich denke auch immer die können doch nicht alle ein Wohnwagen haben oder ständig viel transportieren. Allerdings bin ich ja auch Besitzer einer dicken Karre. Wobei ich auf dem Land lebe, wirklich viel fahre und auch öfters eine Anhänger hinten dran habe bzw. viel transportiere. Als ich noch in Hamburg gewohnt habe, bin ich so oft es ging mit den öffentlichen gefahren, da hatte sich sogar eine Jahreskarte gelohnt. Jetzt ist es zum Beispiel bei mir so das ich mit dem Wagen 30 Minuten zur Arbeit brauche, mit den Öffentlichen mit Fußweg 1,75 Stunden, das steht dann leider überhaupt nicht mehr im Verhältnis.

          Zum Verbrauch von dicken Karren, mein Hyundai Santa FE (Ur-SUV), Bj: 2005 113 PS Diesel, 1,8 Tonnen Gewicht, hatte ein Verbrauch von 9 - 12 Liter je nach Jahreszeit und Fahrweise. War echt ein Schluckspecht.

          Mein neuer Wagen Mercedes Benz E300 Bluetec Hybrid (T-Model/ Kombi), BJ 2014 , 231 PS, 1,96 Tonnen Gewicht, hat einen Verbrauch von 5,8 - 6,5 Liter Je nach Fahrweise.

          Beides dicke / Schwere Autos aber ich finde alleine an den Daten und Verbrauch, kann man sehen was der Fortschritt bringt. Genauso wird es auch bei den E-Autos und auch bei den SUV`s sein.

          Wenn ich mal davon ausgehe das die Technik weiter voran schreitet und ich den Unterschied zwischen den beiden Autos sehe und daran denke das der MB ja auch schon 7 Jahre alt wird. denke ich sind die SUV`s gar nicht so schlimm, bis auf dem Platzbedarf. Natürlich verbraucht ein Kleinwagen bestimmt weniger, aber etwas Individualität und Luxus sollten den Bürgern ja wohl noch gestattet sein, wofür gehen die meisten den sonst noch arbeiten......wenn Sie denn arbeiten .
          Zuletzt geändert von –; 19.05.2021, 08:58.

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            chief oh ja ich denke Du hast da völlig Recht mit der Neid-Debatte, ich kann da auch ein Liedchen von singen.

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              Schon echt interessant was hier so geschrieben wird. Ist halt wie beim Fußball, der eine steht auf das und der andere steht auf was anderes.
              Ich bin ein bekennender SUV Fahrer welcher in Affalterbach hergestellt wurde. Somit krache ich genau in das Klientel über die alle herziehen.
              Ganz ehrlich, mir egal.
              Und wenn ich nun dazu gezwungen werde auf E-Mobilität umzusteigen, was soll's, dann kauf ich mir einen Rimac. Damit habe ich sicherlich dann auch viel Spaß

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                Ich muß zugeben, daß ich ein für meine Verhältnisse ein absolutes Vernunftauto fahre; einen Familienvan aus Fronkraisch. In den Abmessungen genauso groß wie ein SUV, nur halt mit mehr Kofferraum. Und das ist für mich das Argument gegen SUV's, denn ich habe noch keinen gesehen, der viel Kofferraum hatte. Dürfte ich mir ein Auto zulegen, dem Spaße wegen, dann würde ich einen (alten) Defender nehmen. Der wäre so ziemlich das Unvernünftigste Auto. Hoher Verbrauch, technisch ein Dino und ein CW-Wert wie ne Schrankwand, aber für mein Traum, damit entlang der transsibirischen Eisenbahn zu fahren, das perfekte Gefährt. E-Moblität habe ich mir schon überlegt und für den Fall der Fälle, bereite ich gerade Alles vor, um alles für eine Wallbox da zu haben. Bisher hat es sich aber in den Überlegungen nicht durchgesetzt, letzten Sommer hat sich meine Frau einen konventionellen Benziner-Kleinwagen gekauft. Die Überlegung einen E-Auto zu nehmen war da, aber nach viel Für und Wieder haben wir uns dagegen entschieden.

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                  Wir fahren eine Familienkutsche wie Ferdi (Berlingo) und für mich einen kleine C3 für die Fahrt zur Arbeit. Für uns reicht das vollkommen aus - mehr Auto brauche ich nicht. Ich fahre auf Arbeit oft BMW und Audi (bis hoch zum 730). Ich selbst bin für mich zu geizig so viel Geld in ein Auto zu stecken und sehe auch viel zu oft, was mit diesen starken Wagen auf der Autobahn gemacht wird.

                  Ich verurteile es nicht, wenn jemand so ein großes und starkes Fahrzeug fährt. Jeder muss für sich glücklich werden. Ich selbst stecke alles in die "Hütte" .

                  Aber auch wenn ich - bis auf Urlaubsfahrten - nur kleinere Strecken fahre (und auch sicherlich nicht mehr als 20.000 km / Jahr) und damit eigentlich für ein E-Auto prädestiniert wäre, habe ich mich bislang gegen ein E-Auto entschieden. Die Fahrzeuge sind mir einfach noch nicht ausgereift genug, zu teuer und von den verwendeten Rohstoffen keineswegs umweltfreundlich.

                  Gruß Quin

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                    Wieso eigentlich SUV ich denke eher an die "Golf " Klasse.

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                      Wir sind wieder etwas vom Thema abgekommen. Wenn's ums Auto geht, wird es schnell emotional.

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                        Das stimmt. Um zum ursprünglichen Thema zurückzukehren:
                        Es ist zweifellos auch heute schon möglich, ein E - Auto ( je nach Einsatzgebiet ) ökonomisch zu betreiben, z. B. durch Fördermittel, Umsteigeprämien, eigenen Strom vom Dach etc. Ich finde den Weg, den Renault begonnen hat, in dem Zusammenhang interessant.

                        Man mietet die Akkus zu einem monatlichen Festpreis und bekommt sie ersetzt, wenn die Kapazität nachläßt, denn der Preis für einen kompletten Satz Akkus für ein reines E - Auto ist der Hauptgrund, warum viele, auch ich, zögern, umzusteigen.

                        Ich fahre meine Autos i. d. R. wesentlich länger, als welcher Akkutyp auch immer annähernd hält, d. h. der Preis für die neuen Akkus ist für mich in der Rechnung drin.

                        Wäre der ökonomische Aspekt von Anschaffung und Betrieb gelöst, wäre es für uns schon interessant, eines der beiden Autos durch ein E - Auto zu ersetzen. Bei 20km einfach könnte ich das Auto alle 2 Tage in der Garage aufladen.

                        Das käme auch der Lebensdauer der Akkus entgegen, denn die sinkt rapide, je schneller sie wieder aufgeladen werden.

                        Beide Autos zu ersetzen, wäre für uns keine Alternative, weil wir mit dem Hauptauto auch in Urlaub fahren und auch sonst zwecks Elternbesuch regelmäßig mehrere hundert Kilometer abzuspulen haben.

                        Durch die noch nicht ausreichende Reichweite wären lange Tankstops einzuplanen, um nicht im unpassendsten Augenblick liegenzubleiben.

                        Zudem geht das Laden an Hochleistungssäulen - so man im Bedarfsfall welche findet - auf Kosten der Lebensdauer der Akkus.

                        Für eine größere Akzeptanz dieses Antriebes wäre der Aufbau einer ausreichenden Infrastruktur von grundlegender Bedeutung, denn das Auto streikt nicht in der heimischen Garage, sondern im unpassendsten Moment auf einer Tour durch den bayrischen Wald oder die Lüneburger Heide, bei schlechtem Wetter und ohne irgendwo in akzeptabler Entfernung eine Lademöglichkeit zu offerieren.

                        Für ein E - Auto ist es auch nicht möglich, mal eben an der nächsten Tankstelle einen 5l - Kanister zu besorgen, um wieder mobil zu sein.

                        Das sind in meinem Bekanntenkreis die Argumente, die gegen den Elektroantrieb vorgebracht werden.

                        Was die Ökologie angeht, sind E - Autos, gleich welchen Herstellers, noch nicht annähernd eine Alternative, selbst wenn man unterstellt, daß der zum Betrieb nötige Strom vollkommen CO2 - neutral erzeugt wird.

                        Die Herstellung der Karosse entspricht der Herstellung für ein verbrennergetriebenes Auto, aber die Akkus verschlingen bei der Herstellung soviel mehr Energie, daß die Ökobilanz vollkommen zunichte gemacht wird, und da sind die Umweltschäden für den Abbau von Alkali - und Erdalkalimetallen für die Akkus, die auf Jahrzehnte regelrechte Mondlandschaften verursachen, noch nicht eingerechnet.

                        Langfristig besteht für mich kein Zweifel, daß der Ersatz der fossilen Antriebsstoffe durch Strom die Lösung für das Klimaproblem darstellt, aber solange die Herstellung der Akkus energetisch und umweltmäßig nicht verbessert wird, ist es ökologisch eine Milchmädchenrechnung.

                        In den 80ern und Anfang der 90er gab es z. B. vielversprechende Konzepte mit durch Wasserstoff angetriebenen Verbrennungsmotoren, die als Abgas lediglich Wasserdampf emittieren bzw. durch Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen. Diese scheiterten am hohen Preis des benötigten Wasserstoffs bzw. weil man versuchte, die Brennstoffzellen mit Erdgas - ebenfalls einem fossilen Brennstoff - zu betreiben.

                        Es würde Sinn machen, die Generierung von H2 durch Elektrolyse ( mit nachhaltig erzeugtem Strom ) soweit zu optimieren, daß er auch ökonomisch als ernsthafte Alternative gelten könnte.

                        Für den Übergang, bis wirklich nachhaltige Akkutechniken zur Verfügung stehen, wäre sowas eine nachdenkenswerte Alternative.

                        Kein Argument ist für mich der vermeintlich fehlende Fahrspass. Jeder, mich eingeschlossen, der schonmal ein E - Auto gefahren hat, ist begeistert von dem drehzahlunabhängig zur Verfügung stehenden Drehmoment und dem konkurrenzlos leisen Antrieb.



                        Zuletzt geändert von –; 21.05.2021, 01:51.

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                          Die Miete ist aber fahrleistungsgebunde ,bei 7500 km im Jahr 49 Euro oder so
                          wird bei meinen 25 000 km im Jahr aber zu teuer

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                            mit
                            Daumen von mir für diesen guten Beitrag.

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                              Ja mit , der Fahrspaß ist großartig. Dennoch fehlt mir das gewisse "brumm". Aber das sieht auch jeder anders und ist vollkommen ok.

                              Die grundsätzliche Forderung auf E-Mobilität umzusteigen ist für mich noch lange nicht zu ende gedacht. Wie schon erwähnt würde sich da für mich erstmal kein Problem darstellen, da große Garage und auch Stellplatz vorhanden. Die Installation einer oder auch zweier Wallboxen in der Garage würde ohne weiteres gehen und auch den Stellplatz könnte ich elektrifizieren.
                              Dennoch denke ich da an die vielen Fahrzeuge auf der Straße. Also Personen die keine Garage oder einen Hauseigenen Stellplatz besitzen. Wo laden die? An den öffentlichen Säulen? Na, dass gibt dann aber ein Gedränge
                              Hier ist seitens der Infrastruktur noch sehr viel zu erledigen.

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                                Ich habe den Eindruck, dass eine Massenmotorisierung in elektrischer Form von einigen politischen Kreisen gar nicht gewünscht ist. Ich denke, vielmehr ist es Ziel, immer mehr Menschen vom Individualverkehr, also dem eigenen Auto, abzubringen und in öffentliche Verkehrsmittel zu nötigen.

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