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E-Mobilität,wer hat sich damit schon befasst ?

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    Für mich als Familienwochenendpendler kommt derzeit als erste Wahl kein Elektroauto ins Haus... Denn der einzige, der familientauglich ist, ist der Evalia von Nissan, jedoch ist hier die Reichweite sehr überschaubar, und für mich nicht ausreichend.
    Erst ab 400 km eine Strecke im Winter mit Heizung und Co, da können wir drüber reden, sofern der Preis nahezu gleichauf einem Diesel ist.
    Weiters ist die Anhängelast meist nur sehr eingeschränkt vorhanden, was für mich ein absolutes KO Kriterium ist.
    Jetzt kommt aber das aber: für die Wegstrecke zur Arbeit, könnte ich mir vorstellen, dies elektrisch zurück zu legen, da dank der Förderungen, wäre ein Dacia Spring leistbar.

    Aber die Kosten eines EAutos sind viel teurer als ein Benziner oder Diesel, es gibt keinen einheitlichen Ladestandard, und beim Verbrenner weiß ich, was ich an der Tankstelle zahle. Bei den EZapfSäulen steht es selten angeschrieben, bzw. Gibt es auch unterschiedliche Abrechnungsmodelle...
    Haben ja schon viele bemerkt, dass die Stromkosten gleich hoch bzw. sogar teurer sind, als der Kraftstoffkosten.
    ​​​​​​Eben weil man nicht gerade die App oder die Karte des Anbieters hat...
    Und ein Benziner oder Diesel fährt nach 8 Jahren noch immer fast die gleichen km mit einer Tankladung...

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      Tiefcoolkost

      Ich bin froh, dass meine Polemik genauso angekommen ist, wie es gedacht war.
      Ich antworte darauf mit meinem Nutzungsprofil.
      Zunächst einmal, fahre ich nicht sehr viel. Es sind ca 6000 km im Jahr, weil ich zur Arbeit laufe. Der Wagen wird also benötigt für Einkäufe, Verwandtschaftsbesuche und Urlaub. Wir wohnen zur Miete und eine Garage, in die ich eine Wallbox installieren lassen könnte, haben wir nicht. Ladestationen wären aber fußläufig vorhanden, wobei ich nicht weiß, was das für welche sind und wie schnell die laden. Die zur Zeit realistischen Reichweiten bei Fahrzeugen, die ich noch bezahlen könnte, würden für die Einkäufe und Verwandtschaftsbesuche wahrscheinlich sogar reichen.
      Aber jetzt kommt der Haken: Urlaub!
      Meine Frau und ich machen immer in Deutschland Urlaub. Und das grundsätzlich mit dem Auto. Neben der Flexibilität und auch dem zum Teil gar nicht vorhandenen ÖPNV in den jeweiligen Urlaubsregionen, ist ein Grund dafür, dass ich eine Aversion gegen öffentliche Verkehrsmittel habe. Die gerne gebrachte Argumentation "elektrisches Auto für die Kurzstrecke und für die lange Reise mit dem Zug" verfängt also bei mir nicht.
      Ich brauche also ein Auto, dass alle Aufgaben erfüllt. Und bei aller Wertschätzung... Selbst 400 km Reichweite sind mir da zu wenig. Damit komme ich nicht mal bis Leinfelden-Echterdingen. Und das wäre für das nächste Forentreffen echt blöd...

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        Zitat von chief Beitrag anzeigen
        Aber jetzt kommt der Haken: Urlaub!
        Bis auf weiteres gestrichen...

        Zitat von chief Beitrag anzeigen
        Meine Frau und ich machen immer in Deutschland Urlaub. Und das grundsätzlich mit dem Auto. Neben der Flexibilität und auch dem zum Teil gar nicht vorhandenen ÖPNV in den jeweiligen Urlaubsregionen, ist ein Grund dafür, dass ich eine Aversion gegen öffentliche Verkehrsmittel habe. Die gerne gebrachte Argumentation "elektrisches Auto für die Kurzstrecke und für die lange Reise mit dem Zug" verfängt also bei mir nicht.
        Ich denke wir müssen mit solchen historischen, eigentumszentrierten Denkweisen aufräumen. Was hindert dich daran, die Langstrecken mit der elektrifizierten Schiene zu überbrücken und die Kurzstrecken im E-Car-Sharing Modell? Alles nur aufgrund persönlicher Befinden. Sind diese der Gesellschaft gegenüber noch gerecht?

        Elektrisch hin oder her, auch persönliche Treffen müssen vor dem Hintergrund der Klimaneutralität kritisch hinterfragt werden.

        Das Thema polarisiert...

        PS: Erste Versuche den Kachelofen mit Akkus zu betreiben waren erfolgreich. Man muss die Rundbriketts nur kurz mit dem Beil ankerben, dann geben die so 1-2h Wärme ab.

        PS²: Ich überlege gerade, wie das bei der Arbeitsstelle meiner Holden wäre, wenn dort die Belegschaft und Besucher alle ihre Autos nebenbei laden. Können wir uns vor diesem Hintergrund überhaupt eine energieaufwändige Intensivversorgung von Patienten leisten?

        PS³: Mein Favorit wäre ein Plugin. Kurzstrecke (Baumarkt, Hundetraining, etc.) elektrisch. Alles darüber hinaus fossil.

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          Da bin ich echt mal gespannt wie das in Zukunft weiter geht. Ich bin ein absoluter Anti-Elektroautomensch.

          Lassen wir mal den Preis und die Reichweite ausser acht.

          Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass am Anfang als das mit den Elektroautos aufkam jeder geschrien hat: In Afrika und Südamerika werden die armen Kinder ausgebeutet und die Landschaft dafür umgepflügt, aufgerissen und verseucht. Ist das auf einmal nicht mehr so?
          Wieviele Kilometer bzw. Jahre muß ein Tesla fahren bis er sich gegenüber einem Diesel armotisiert hat? Hält solange überhaupt die Batterie?
          Feuerwehr, Löschwasser, Reparatur und Entsorgung beschädigter oder halb- bzw. ganz abgebrannter Autos?
          Hierzu hatte ich mal einen recht hochrangigen BMW Vertreter bei einer Präsentation eines seiner neuen Fahrzeuge gefragt: Da ging es drum das sie beim i8 verschiedene Werkstoffe zum Beispiel in der A-Säule verschmelzen um Gewicht zu sparen. Schön und gut aber was passiert in 10 oder 15 Jahren wenn das Auto verschrottet wird? Wie wird das dann getrennt? Nach ein bißchen Erklärungsnot und Rummgeeiere wurde schnell das Thema gewechselt.
          Woher kommt der Strom? Aus den altersschwachen Atomkraftwerken, die auf der anderen Seite des Rheins stehen?

          Also rein aus Umweltschutzgründen sind für mich diese Autos aktuell kein Grund umzusteigen. Leider zwingt die Regierung den Leuten ihre Entscheidung vom Verbrenner wegzugehen förmlich auf.

          Es gäbe ja auch zum Beispiel künstlich hergestellten Kraftstoff.

          Traurig, dass ein Land, das so ihren Wohlstand dem Automobil zu verdanken hat es derzeit so runter macht. Wohne Luftlinie keine 10km weg vom Audi Werk Neckarsulm. Bosch, Getrag, Mercedes, Porsche und sehr viele Zulieferer sind hier in der Gegend. Klar, es wird versucht sich dem Elektrohype anzuschließen und entwickelt aber viele werden auch auf der Strecke bleiben.

          Da kann ich nur hoffen und beten, dass die Unternehmen den Umschwung schaffen und wir alle bald gaaanz leise durch die Gegend summen. Muß ja immer hin zugeben, so ein E-tron GT RS von der Quattro, bzw. jetzt heist es ja glaub Sportabteilungs GmbH würde mich dann doch reizen

          Möge nun der Shit-Storm beginnen. *duck und weg*

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            Sagen wir mal so: Vor einiger Zeit war die Kernenergie die saubere Zukunft. Irgendwann stellte man die Folgen fest. Das wird sich wiederholen. Vielleicht liegt es ja auch an der Digitalisierung, deren Begriff kaum einer richtig einschätzt, dass es nun eben digital heißt: Entweder ganz oder gar nicht. Normal gibt es nicht mehr.

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              Der Strom kommt bei mir vom Dach

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                Zitat von HOPPEL321 Beitrag anzeigen
                Der Strom kommt bei mir vom Dach
                Gut, dass das Auto nachts zum Laden in der Garage steht. Nachtstrom ist billiger.

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                  Aber nur wenn du einen Rundsteuerempfänger und einen Schwachlasttarif hast.

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                    Zitat von HOPPEL321 Beitrag anzeigen
                    Aber nur wenn du einen Rundsteuerempfänger und einen Schwachlasttarif hast.
                    Wieso kann ich nicht den Dunkelstrom einer Solarzelle zum laden verwenden?

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                      Oder den Spannungsabfall ?

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                        Ich Oute mich hier mal als Elektroauto-Fan.
                        Ich glaube für Jedes Argument der einen Seite findet man ein Argument der anderen Seite und möchte deshalb jetzt gar nicht in diese Argumentationsspirale einsteigen.

                        Aus meiner sicht ist es essenziell Wichtig, vom Erdölbasierten Energieträger wegzukommen - Aus Umwelttechnischer Sicht und auch, weil wir das Erdöl noch als Rohstoff für andere Werkstoffe brauchen.

                        Ob das jetzt Elektrisch (Mit eigener PV-Anlage und Stromspeicher im Keller funktioniert das Laden auch nachts :-) ) oder per Wasserstoff (Benötigt auch viel Strom zur Herstellung) oder mit Himbeersirup (Ich will endlich mein FlieWaTüüt) sei mal dahin gestellt.

                        Die Stromschiene ist aus meiner Sicht auf jeden Fall ein Wegbereiter für zukünftige Techniken (Auch Wasserstoff treibt im Endeffekt Elektromotoren an).

                        Die ersten Autos waren auch sehr unsicher und mussten weiter entwickelt werden.
                        Das ging aber nur, weil auch jemand das Potential gesehen hat und sie gekauft hat.
                        So sehe ich es mi den E-Autos auch. Wer sich jetzt eins leisten kann, zeigt die Bereitschaft umzusteigen und finanziert die Forschung in dieser Richtung mit.
                        Somit werden diese Technologien auch sicherer und günstiger für die Masse.

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                          Das E-Autos teuer sind ist mitlerweile relativ,den Opel Corsa E z.B. Grundpreis ca. 30 000 Euro.
                          Dann ziehen wir die Förderung ab.
                          Wer zahlt schon den Listenpreis ?
                          Also nochmal 20% oder so,je nach verhandlungsgeschick.
                          Übrig bleiben so ca.15-20 000 Euro
                          Bei anderen Herstellern siehts ähnlich aus.
                          Das Problem ist die CO Strafabgabe die Hersteller zahlen müssen wen der Flottenverbrauch zu hoch ist,also muss man
                          E-Autos verkaufen um damit die grossen dinger zu endlasten.

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                            Ich halte 15 oder gar 20% Nachlass für ein Fahrzeug der Corsaklasse für unrealistisch. Insbesondere bei Elektroautos, deren Nachfrage im Augenblick das Angebot übersteigt. Da haben die Händler überhaupt keinen Grund, sich auf Rabatte einzulassen. Zumal die Förderprämie ein weiteres Argument für den Händler und gegen weitere Rabatte darstellt. Und wenn man schon einen eventuellen Rabatt in die Kalkulation mit reinnimmt, muss man das bei einem Verbrenner auch machen.

                            Und die staatliche Förderung hat für mich eh ein Geschmäckle. Da finanziere ich über meine Steuern anderen Leuten ihr Auto mit.

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                              Ich bin grad in dem Thema da der alte weg muss

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                                Also ich habe mich auch gerade damit etwas befasst, da ich mir auch ein neues Auto angeschafft habe, konnte meine alte Möhre nicht mehr sehen und hatte mir auch diverse Varianten angeschaut. Vom Benziner, Diesel, Hybrid, Plug in Hybrid bis hin zum reinen E-Fahrzeug. letztendlich habe ich mich für einen gebrauchten 6,5 Jahre alten Diesel Hybrid entschieden. Warum.....
                                zum einem liebe ich den Diesel und die Kraft im unteren Drehzahlbereich und zum anderen wegen den Preisleistungsverhältnis bei den Hybriden, welcher um einiges günstiger war als die Version mit nur Verbrenner. Ich muss jetzt nach drei Wochen gestehen, das es echt cool ist, wenn ein fast zwei Tonnenfahrzeug sich nahezu Geräuschlos bewegt.

                                O.k. mein Hybridantrieb ist eher Makulatur und ist quasi nur zum Anfahren gedacht und der Verbrenner schaltet sich recht schnell zu aber trotzdem ist es schon nicht schlecht und beruhigt das Gewissen. Allerdings ist das sogenannte Segeln auch eine tolle Sache und macht auch Laune, schon deshalb weil in dem Moment kein Kraftstoff verbraucht wird.

                                chief zu dem Thema Reichweite muss ich Dir allerdings widersprechen, den ein Kumpel von mir fährt ein Tesla Model 3 mit großen Akkupack er kommt locker 500 Km mit der Kiste und an den großen Tesla-Ladesäulen und immer mehr anderen Anbietern, kann er sein Wagen unter 15 Minuten aufladen. Wiederum ein Kumpel von Ihm hat einen 6 Jahre alten Tesla gekauft und der Akku hat noch 93 Prozent Leistung was wie ich finde auch nicht schlecht ist. Der Tesla von meinem Kumpel hat neu 60.000 Euro gekostet, was zwar viel Geld ist aber, auch diese Fahrzeuge werden ja weit aus günstiger wenn Sie weiter verkauft werden. Mein Wagen zum Beispiel hat auch einen Neuwert von fast 60.000 Euro gehabt und kostet jetzt auch weniger als ein drittel. Somit finde ich sind auch die E-Autos mit größerer Reichweite tatsächlich bezahlbar geworden. Vorrausgestzt man möchte sich kein Neuwagen kaufen!

                                thelittleDevil fahr mal einen Tesla probe das ist der Hammer und ich schätze mal das die deutschen auch schon Ihre Hausaufgaben gemacht haben und da wirklich coole Teile auf dem Markt kommen werden. Siehe Mercedes EQS. Denke in ein paar Jahren sind solche Fahrzeuge auch für den kleinen Geldbeutel bezahlbar.

                                Der Mitsubishi Outlander wird zum Beispiel als Plug in Hybrid mit staatlicher Förderung zur Zeit gut 10.000 Euro günstiger auf dem Markt geworfen also für 30.000 Euro. Hatte Ihn auch in Betracht gezogen, aber das Einganggetriebe war einfach nicht meins und mir sind die Nackenhaare zu Berge gestanden wenn sich das Aggregat wegen höherer Belastung unter 80 Km/h zugeschaltet hat. In meinen Augen nicht ausgereift. Aber das ist halt auch Geschmackssache. Mich hat halt das Aufheulen extremst gestört.
                                Zuletzt geändert von –; 05.05.2021, 14:34.

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