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Welchen Nagel für ein Bild?

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    Welchen Nagel für ein Bild?

    So profan und einfach die Frage klingt, heute Morgen hab ich sie mir gestellt.
    Früher hatte ich bestimmt eine Unmenge von Nägeln in der Werkstatt rumfliegen. Der Bitte eine Galerie im Treppenhaus zu erstellen, wollte ich unbedingt nachkommen, aber ich habe in meiner Werkstatt jede Menge Schrauben und Spezialschrauben gefunden, aber nur ein altes Marmeladenglas mit Nägeln, die sich wohl am Besten als Polsternägel beschreiben lassen.
    Der Nagel ist also eindeutig nicht mehr das Universalverbindungsmittel, daß es früher mal war.
    Man eignet sich jede Menge Wissen in der heimischen Werkstatt an, aber welche Nägel kaufe ich eigentlich für Bilder? Oder braucht man gar keine Nägel mehr?

    Kurz zum Setting: Meine Wände sind mit etwa 1cm Kalkputz belegt, darunter befindet sich der Mischmasch von Wand der in Altbauten üblich ist, eine wechselnde Mischung aus Holz, Stroh und hin und wieder mehr oder minder fester Stein.

    Was nehm ich denn jetzt, denn stöbern im Baumarkt ist aktuell nicht möglich nur vorbestellen und abholen. Das Problem dabei, man muß vorher schon wissen, was man will.


    Kurz noch ein historischer Anhang zu Funden in der Wand: Früher hat man offensichtlich für schwerere Wandbehänge die Wand aufgeklopft, dann ein Stück Holz eingegipst und anschließend in dieses Stück Holz einen Nagel oder Schraube eingebracht. Ganz so historisch wolle ich dann doch nicht vorgehen.
    Zuletzt geändert von –; 30.01.2021, 09:17.

    Stahlnägel

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      Wir benutzen für Bilder kleine Plastikscheib en mit Stift. Leider habe ich die Verpackung nicht mehr.
      Das ist eine runde kleine Plastikscheibe mit Haken, die wird mit einem kurzen Metallstift/Nagel an der Wand befestigt, gibt es in zwei Stärken, dünn und dicker, je nach Gewicht. Das hält super, bricht nichts aus, brökelt kein Putz ab und hält.

      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Nagel.jpg
Ansichten: 83
Größe: 130,7 KB
ID: 3899808


      kann ich besten Gewissens empfehlen

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        Hängt vielleicht auch etwas von der Bildgröße ab. In unserer Wohnung haben wir fast nur Gipskartonwände. Und für eine Galerie aus kleinen Bildern (10 x 15 cm) habe ich Kammzwecken genommen. Dank der größeren Köpfe rutschen die Bilder auch nicht vom Nagel runter. Leichtbau Bilderhalter mit Plexiglas statt Echtglas halten sogar bis zu einer Größe von 60 x 80 cm auf Kammzwecken.

        Ferdis Baustelle sieht etwas anders aus, deshalb tue ich mich da mit einem Universalratschlag schwer. Im Zweifel lieber dübeln (zur Not chemisch), denn es wäre doch bedauerlich, wenn die ganzen Chagalls und van Goghs von der Wand fielen...

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          Nachdem mir schon viele Nägel wieder samt Bild aus der Wand kamen, ja ein Haus aus den 50ern...verwende ich mittlerweile nur mehr Dübel plus Schraube

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            Wenn der Untergrund so marode ist ... hört sich etwas nach Fachwerk an, dann wäre vielleicht Injektionsmörtel eine Lösung. Kleines Loch bohren/stechen, Injektionsmörtel rein, kleinen Dübel nachschieben, und eine kleine Schraube rein.

            Alleine der Kalkputz ist eine Sache für sich. Wenn Du da versuchst einen Nagel rein zu hauen, kann es Dir je nach Untergrund passieren, dass Dir ein handtellergroßes Putzstück entgegen kommt.

            Ich würde mit einem recht dünnen Bohrer vorsondieren, da merkst Du ja was jeweils an Untergrund kommt.
            Holz -> Du kannst einen einfachen Nagel oder Schraube nachschieben
            Stein -> Loch etwas vergrößern und Dübel setzen
            Loses Irgendwas -> Injektionsmörtel wie oben beschrieben.

            Der Einfachheit würde ich überall die gleichen Schrauben nehmen.

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              Jetzt kommt's....

              Was hältst Du denn davon, an der Wand eine Art French Cleat System zu integrieren?

              Klar klingt das auf den ersten Blick vielleicht seltsam, aber eine Bildergalerie wächst ja auch mit der Zeit, oder Rahmen werden ausgetauscht. Oder Du hängst die Bilder für dich hübsch auf und deine werte Gattin kommt um die Ecke und findet die Sortierung eher nicht so schön.

              Die an der Wand sichtbaren Leisten dafür (6mm MPX reicht), könntest Du auch in einer Farbe deiner Wahl anpinseln und setzt so einen schönen Akzent. Habe gehört, Türkis ist da sehr in Mode 😉

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                Holzständerwerk
                Unter der Fermacellplatte ist überall Holz.
                Ergo: Blauköppe oder Drahtstifte. Manchmal nehme ich auch eine 3X25mm Spaxschraube.
                Ansonsten habe ich Drahtstifte in vielen Größen, Blauköpfe, Gurtstifte

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                  Oh oh ich seh schon, das Thema ist größer als gedacht.
                  JoergC Der Kalkputz rieselt mir hoffentlich nicht entgegen, ist gerade mal 2 Jahre alt.Rookie Im Prinzip ne gute Idee, ich fürchte nur, die Farb- und Kunstbeauftragte in meinem Haus wünscht eher eine wilde Hängung. Also verschiedene Größen ganz durcheinander gehängt.

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                    Ich hab hier auch Lehmwände,bei den Fussleisten hatte ich eine Trefferquote von 7 zu 1.Von 7 Schrauben hat eine gehalten.
                    Bei Bildern hab ich auch schon Gipskartondübel genommen,manchmal hälts ja in der Lehmschlag Wand.

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                      Stahlstifte und zur Not etwas Gips,nur ein Tropfen auf das Loch, das hält

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                        Das Problem ist weniger der Untergrund, sondern eher die Länge der Nägel. Umso poröser die Wand, umso hilfreicher sind längere Nägel. Leider werden die Nägel meist dicker wenn sie länger werden. Deshalb verwendet man für Bilder gerne Stahlstifte. Du solltest welche mit mind. 30 mm kaufen. Bei Überstand von 5 mm sind diese 25 mm in der Wand. kannst auch 40 mm nehmen. Wird dann stabiler. Wenn Du die Nägel mit etwa 15 Grad Neigung einklopfst bleiben die Nägel in der Wand und fallen beim Abhängen eines Bildes auch nicht aus dem Loch heraus.

                        Das lockere Steinmaterial in der Wand könnte Bimsstein sein. Habe ich auch im Haus. Und da verwende ich gerne diese Nägel für Bilder:
                        https://www.obi.de/naegel-sets/lux-p...4?wt_mc=gs.pla...

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                          Und wenn Du mit dem Stahlnagel auf Betonuntergrund triffst, dann musst Du Dich vor den Querschlägern in Acht nehmen ...

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                            Altbau, Holzständerwände. Da gibt es maximal oberhalb der Fenster einen Ringgurt aus Beton auf den die Deckenbalken aufgelegt wurden. Und Stahlnägel klopft man problemlos auch in Ziegel. Risiko ist nahe null, dass der Nagel bricht. Aber er hält. Und er biegt sich nicht wie normale Nägel.

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                              Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                              Altbau, Holzständerwände. Da gibt es maximal oberhalb der Fenster einen Ringgurt aus Beton auf den die Deckenbalken aufgelegt wurden. Und Stahlnägel klopft man problemlos auch in Ziegel. Risiko ist nahe null, dass der Nagel bricht. Aber er hält. Und er biegt sich nicht wie normale Nägel.
                              Klar, bei so einem Haus. Bist Du aber in so einem Bunker, in dem unser Sohn wohnt, in dem auch die normalen Wände aus Beton sind ...

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