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Fliesenbohren aber ohne Beschädigung der Fliese

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    Fliesenbohren aber ohne Beschädigung der Fliese

    Hallo!

    Ich möchte Befestigungslöcher für eine Gartenschlauchhalterung in Fliesen bohren,aber wenn es möglich ist halt ohne die Fliese zu zerstören.Ich habe gehört es gibt spezielle Bohrer für solch ein Vorhaben.Auch könnte man mit Klebeband das reißen der Fliese verhindern.Stimmt das?

    Grundsätzlich immer ohne Schlag bohren. Es gibt im Netz auch sehr gute Erklärungen dazu

    https://www.haus.de/leben/fliesen-bohren-ohne-schaeden

    https://www.fliesen-kemmler.de/berat...t%20angekörnt.

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      Ich nehme für Fliesen immer einen Fliesenbohrer.
      Immer ohne Schlag!
      Dann folgendermaßen:
      1: Tesa auf die Fliese (Verhindert abrutschen, da man ja nicht ankörnen kann)
      2: Markieren
      3: Bohrer sehr langsam starten, bis die Glasur durch ist
      4: Schneller werden bis die Fliese durch ist
      5: Ggf. Bohrer wechseln (Je nach Untergrund)
      6: Ohne Schlag weiterbohren.

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        Ich würde es wie Tiefcoolkost machen, nur statt dem Tesaband ein Kreppbamd nehmen.
        Das Tesa ist glatt und beim Kreppband ist die Oberfläche "rauher" da rutscht der Bohrer nicht so schnell weg.

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          Ich versuche, so weit möglich, nicht in die Fliesen, sondern lieber in Längs- oder Querfugen, also zwischen die Fliesen, zu bohren.
          Lässt sich, falls nötig, hinterher leichter wieder ausbessern/kaschieren.

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            In die Fugen bohren geht,aber mir ist dabei die Fliese Oberhalb und unterhalb des Loches etwas abgeplatzt.
            Die Fuge war wohl nicht breit genug für einen 5er Bohrer.

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              Ich nehme für Fliesen immer die Primus Granitbohrer der Firma Keil. Diese haben scharf geschliffene Hartmetallplatten, die gehen durch jede Fliese wie durch Butter.
              Normale Hammerbohrer haben stumpfe Schneiden. Dadurch muss beim Bohren ohne Schlag viel mehr Druck ausgeübt werden, wodurch die Bruchgefahr steigt.

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                Spar Dir das Geld für einen "Fliesenbohrer", reine Geldmacherei.
                Einfach einen Streifen Malerkrepp auf die zu bohrende Stelle, NICHT schlagbohren und dann mit langsamer Drehzahl gerade und ohne größeren Druck in die Fliese. Dauert etwas, spart aber Zeit, da man sonst ggf. die Fliese erneuern muss...

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                  Ich habe keinen Fliesenbohrer und verwende immer normale Steinbohrer. Wollte ich aber welche kaufen, bräuchte ich wohl drei Stück - 6, 8 und 10 mm. Dabei brauche ich diese aber zu selten. Es geht auch ohne ...

                  Bewährt hat es sich, erst klein vorzubohren. 3 oder 4 mm. Dann mit größerem Bohrer aufbohren. Das geht deutlich schneller. Bei 10er Löchern bohre ich auch mal mit 6 und 8 mm dazwischen.

                  Wichtig ist nur, dass der Bohrer mit hoher Drehzahl an die Fliese angesetzt wird. Setzt man ihn stehend auf und lässt ihn dann erst anlaufen, neigt die Fliese zu Ausrissen.

                  Klebeband finde ich egal welches, kaum nützlich. Ne normale Spaxschraube ansetzen und ein nicht zu fester Hammerschlag darauf. Das genügt als kleines Loch in der Glasur. Mit kleinem Bohrer verläuft das nicht.

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                    Ich stimme mit Rainerle überein. Ich verwende auch immer ganz normale Steinbohrer für Fliesen und bislang ist nie etwas schiefgegangen.

                    Ich setze die Bohrspitze an der Stelle wo das Loch entstehen soll und dann drücke ich (ohne Maschine einschalten) fest darauf bis die Glasur einen kleinen Knirschgeräusch von sich gibt. Dann starte ich die Maschine ohne Schlag und bei mittlere Drehzahl. Bei größeren Löchern (ab Ø8 mm) beginne ich fast immer mit ein kleinerer Bohrer (Ø4 mm oder Ø5 mm). Bei mir funktioniert das seit vielen Jahren.

                    Klebeband habe ich mir bislang gespart, weil ich es bislang nicht benötigt habe. Man muss halt am Anfang etwas langsamer arbeiten.

                    Klar, man kann allerlei spezielle Bohrer für Fliesen kaufen doch bislang sah ich für mich kein Bedarf daran.

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                      Ich benutze auch normale Steinbohrer und bohre kleiner vor, natürlich ohne Schlag. Bisher keine Probleme.
                      Ich hatte mal auswärts in Fliesen mit sehr dicker und klarer Glasur Hängeschränke zu befestigen. Da hab ich mit dem Dremel und Diamantkopf vorgekörnt, damit die dicke Glasschicht nicht reißt oder platzt.
                      Ansonsten körne ich auch mit einem leichten (!) Hammerschlag auf eine feine Spitze vor. Bis jetzt keine Verluste.

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