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Öler für Druckluft Geräte nicht am Kompressor sondern am Schlauchende setzen?

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    Öler für Druckluft Geräte nicht am Kompressor sondern am Schlauchende setzen?

    Moin beisammen,
    ich habe mir einen Druckluft Exenterschleifer gekauft, welcher beim Betrieb geölt werden muss und maximal nur mit 6,3 Bar betrieben werden darf. Ich habe mir jetzt dafür einen Öler mit integrierten Wasserabscheider gekauft und ein zweifachverteiler von einem Druckanschluss auf zwei Anschlüsse, sowie einen Druckminderer.

    Mein Kompressor steht nicht in der Werkstatt sondern in einem anderen Raum und wird durch einen Schalter in der Werkstatt ein und aus geschaltet. Vom Kompressor habe ich einen Schlauch in die Werkstatt gelegt mit einer Druckkupplung am Ende.

    Mein Plan war an dieser Druckkupplung den zweifachverteiler anzuschließen und an einem Ausgang den Druckminderer und danach den Öler, und danach dann den Exenterschleifer bzw. später auch andere Druckluftgeräte anzuschließen .

    Jetzt habe ich allerdings gelesen das der Öler am Kompressor angebaut werden soll, was ich aber doof finde da dann die Luft ja immer Ölhaltig ist und dies nicht immer gebraucht wird.

    ​​Und bei meiner Variante ein Ausgang mit Öl ist und der andere ohne.

    Was meint Ihr, kann ich den Öler so verbauen wie mein Plan ist oder muss er an den Kompressor?

    Bedanke mich im Vorraus für die Schwarmintelligenz.

    Gruß Krusse

    Sorry habe die Schreibfehler in der Überschrift zu spät entdeckt. Kann das bitte geändert werden

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      Zitat von Krusse Beitrag anzeigen
      Sorry habe die Schreibfehler in der Überschrift zu spät entdeckt. Kann das bitte geändert werden
      so besser?

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          Ich betreibe das bei mir genau so wie du es beschreibst, am Kompressor ist ein Druckventil welches beim maximalen Druck den Kompressor abschaltet und die Luft aus den Zylindern entlässt, dann geht's mit dem maximalen Druck in die Verrohrung, an den Schnellkupplungen wird dann je nach Bedarf ein Druckminderer / Wasserabscheider / Öler, eingestöpselt und daran dann ein Schlauch mit entsprechendem Gerät. Das läuft seit 25 Jahren ohne Problem.

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            Ich verwende getrennte Schläuche weil im Schlauch Ölreste verbleiben und die kann ich nicht überall brauchen.
            Wenn ich am ölfreien Schlauch mal ein Gerät mit Ölbedarf anschließen muss (z.B. Schlagschrauber), gebe ich einfach einen Tropfen Öl direkt in das Gerät.

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              Tscharlie deswegen ja der zweifachverteiler so hab ich einen Anschluss mit Öl und einmal ohne.

              ​​​​

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                cyberman vielen Dank für Deine Bestätigung, werde es dann so wie geplant umsetzen.

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                  Ich habe zwar selber keinen Kompressor zu Hause, aber in der Vergangenheit in einigen Fimen gearbeitet, wo sowohl stationäre Vorrichtungen und Maschinen ganz oder teilweise als auch handgeführte Werkzeuge mit Druckluft betrieben wurden.

                  Beim Wasserabscheider geht es ja darum, etwas "Unerwünschtes", nämlich das Kondenswasser, aus der Druckluft heraus zubekommen.
                  Idealerweise geschieht dies möglichst nah/direkt an der Quelle, dem Kompressor.
                  In der Regel ist an den Kompressoren so ein Wasserabscheider bereits integriert und dies dort an der tiefsten Stelle des Geräts/Kessels, da Luft bekanntlich nach oben steigt, wohingegen Wasser zum tiefsten Punkt läuft, sich dort ansammelt.
                  Ein zusätzlicher Wasserabscheider macht meist nur Sinn, wenn das Luftleitungsnetz (Verrohrung/Schläuche) über etliche Meter oder im Freien (Kompressor steht in einem anderen Gebäude) verläuft und sich daher aufgrund der Länge oder Temperaturunterschiede neues Kondenswasser bilden kann.

                  Falls man tatsächlich Leitungen festverlegen will oder gar eine Vorrohrung vornimmt, sollte dieses möglichst hoch oben (also an der Decke, nicht am Fußboden) passieren.
                  So sammelt sich das Wasser nicht in den (im tiefsten Punkt der) Leitungen an, sondern läuft bis zur Luftabnahmestelle/Druckluftanschluß herunter, wo sie dann vom Wasserabscheider "rausgefiltert" werden kann.
                  ​​​​​​
                  Beim Öler ist es genau umgekehrt.
                  Dieser sollte tatsächlich nur direkt am Gerät bzw. am Druckluftanschluß, an welchem es betrieben wird, angeschlossen werden.
                  Der Öler direkt am Kompressor macht nur Sinn, falls man tatsächlich ausschließlich ein einziges Gerät betreibt, welches auch wirklich (dauerhaft) geölt werden muss, und dieses dann (direkt) am Kompressor mit nur einer einzigen, kurzen Leitung angeschlossen ist.

                  In allen anderen Fällen wäre es überflüssig oder gar kontraproduktiv.
                  Das Öl setzt sich in der/den gesamten Leitung/en /Verrohrung/en ab und somit sind diese für Geräte und Werkzeuge, bei denen kein Öl in der Druckluft vorhanden sein darf/sollte (z.b. Lackier- oder Druckluftpistole), nicht mehr (problemlos) nutzbar.
                  Es gibt zwar Filter um Verunreinigungen (wie Öl) aus der Luft herauszufiltern, aber warum das Öl erst überflüssigerweise hinzufügen, um es anschließend wieder aufwändig zu entfernen ?!
                  Zudem geht bei den Filtern auch Druck "verloren".

                  Da das Öl sich auch in sämtlichen Leitungen absetzt, erhöht man u.U. den Ölverbrauch, und bei extrem langen Leitungen kommt am Ende womöglich gar kein Öl mehr an.
                  Darum, den Öler möglichst nah am jeweils "ölbedürftigen" Gerät und hierfür eine extra "ölverseuchte" Druckluftleitung nutzen.

                  Meines Wissens/Erfahrung nach bedürfen nur wenige handgeführte Druckluftwerkzeuge auch tatsächlich einer Dauerölung, also einen Extraöler.
                  In meiner Berufspraxis habe ich dies, soweit ich mich erinnere, nur einmal in einem Metallbau-Betrieb erlebt.
                  Dort wurde mit einem Druckluft-Geradschleifer gearbeitet, welcher mit einer ausschließlich dafür verwendeten Leitung dann an einem Öler hing.
                  Bei den meisten Druckluftwerkzeugen sollte es, wie Tscharlie bereits schrieb, ausreichen gelegentlich ein paar Tropfen Öl direkt in den Luftanschluß des Gerätes zu geben.

                  Bei einem Excenterschleifer würde ich auf den den Einsatz eines Ölers verzichten bzw. sogar davon abraten.
                  Ich habe etliche Male mit Excenterschleifern in meiner letzten Firma (Holz) gearbeitet, und das Gerät wurde da, wo man gerade arbeitete, direkt am nächsten verfügbaren Druckluftanschluß angekoppelt, bei keinem davon war ein Öler dran und nur ab und zu gabs ein paar Tropfen Öl direkt in den Luftanschluß des Geräts.

                  Wenn es bei diesen Excenterschleifern mal Probleme/Defekte gab, war dies nicht die Mechanik wg. möglichem Ölmangel, sondern die Verbindung zw. Schhleifteller und dem "Metallstift", mit dem der Teller am Gerät befestigt war, da sich die Verbindung durch die Vibrationen und die Erwärmung (Überhitzung) des Tellers lockerte/löste.

                  Auch wenn bei den Spezifikation der Druckluftwerkzeuge "Luftverbrauch" ein gängiger Begriff ist, so wird de facto die Luft ja nicht wirklich "verbraucht", sondern vielmehr als "Medium" genutzt, um einen Druck "aufzubauen", mit dem dann entweder die Mechanik eines Werkzeugs angetrieben wird oder aus einem Behältnis ein Material herausbefördert wird (Sandstrahlen, Lackieren) oder der Druck / die Luft direkt genutzt wird (Druckluftpistole).
                  So oder so tritt die Luft entweder direkt aus einer Düse oder aus einer sonstigen "Öffnung" wieder aus.

                  Wenn nun Öl der Luft "zugefügt" wird, läuft dieses Öl ja nicht flüssig durch die Leitungen, sondern wird "vernebelt", also (die Physiker unter euch mögen mich jetzt steinigen (von wegen Aggregatzustand, Siedepunkt, der lange Hebel der die Welt aus den Angeln hebt, etc. pp...) gasförmig.
                  Daher tritt das Öl (der "Ölnebel"), sofern es nicht zuvor in den Leitungen oder in der Mechanik (wo es hin soll) des angetriebenen Geräts "hängenbleibt", mit der entweichenden Luft wieder aus.

                  Wie oben geschrieben werden Excenterschleifer in der Firma nicht per "Dauerölung" betrieben, sondern nur gelegentlich geölt, insofern gilt nachstehendes nicht als empirisch belegt, sondern rein hypothetisch.

                  Beim Schleifen einer Holzoberfläche ölt man durch die, zeitgleich am Gerät entweichende "ölvernebelte" Luft, auch das Holz mit ein.
                  Zwar ist Ölen neben Lasieren, Wachsen und Lackieren eine der Möglichkeiten Holz zu "schützen", aber ich gehe, ohne tatsächliche Kenntnis (hier mögen sich nun ggf. die Chemiker aufregen) der Unterschiede zwischen Maschinen(schmier)öl und Holz(pflege)öl, mal davon aus, dass es einen Unterschied in der Zusammensetzung dieser Öle gibt.
                  ...​​​​​​
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                    Aus den genannten Gründen öle ich mittlerweile auch nur noch von Hand. Mein Kompressor hat auch 2 Ausgänge, einer mit trockener Preßluft und einer mit einem nachfüllbaren Öler. Da ich aber nicht alle Schläuche doppelt vorhalten will, öle ich im Bedarfsfall von Zeit zu Zeit von Hand und direkt in den betreffenden Eingang der Maschine.

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                      Hmn das ist jetzt aber komisch denn bei meinem Exenterschleifer den ich gekauft habe ist ein Hinweiß das er nur mit Öler zu verwenden ist. Das mit den beiden Schläuchen hatte ich sowieso vor. Ich denke ich werde es trotzdem so machen und mal mit dem Öler probieren und schauen wie es sich beim Schleifen verhält.

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                        Wenn der Hersteller eine Dauerölung vorschreibt, sollte man es natürlich, schon alleine um die Gewährleistung nicht zu riskieren, auch so handhaben.
                        Keine Ahnung, ob es bei Excenterschleifern möglicherweise konstruktive Unterschiede gibt, wo dann evtl. Dauerölung nötig oder unnötig ist.

                        Eine Bedienungsanleitung lag den ganzen Excenterschleifern in der Firma auf jeden Fall nicht bei.
                        Wenn die überhaupt existierte, wurde sie wahrscheinlich in irgendeinem Aktenordner im Büro verstaut und nur das Gerät weitergereicht.

                        Und die Dinger wurden in der Firma oft und dann auch häufig im stundenlangen Dauereinsatz genutzt und das ohne Öler.
                        Eine Ölung direkt am Kompressor war auch nicht, da eben auch Druckluftpistolen zum "Abblasen" der bearbeiteten Holzflächen und auch Lackier- und Klebepistolen in Gebrauch waren.

                        Das einzige Problem was es bei den dortigen Excenterschleifern gab, war wie gesagt der Schleifteller.
                        Dieser lockerte sich im Laufe der Zeit, was sich dann auch durch vermehrte "Eigenvibrationen" unangenehm in der Hand bemerkbar machte.

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                          Ich habe es so wie auch Cyberman schrieb gelöst. Kompressor steht in einem Verschlag unter der Außentreppe (komplett vermauert und trocken). Schlupftüre in mein Materiallager. Von dort Schlauch und dann durch die Werkstattwand. Dort Abscheider und Öler, an den ich einen Schlauch oder Spiralschlauch anschließe. In der Werkstatt einen Schalter, so kann ich dort den Kompressor an- und ausschalten. Wasser aus dem Kompressor lasse ich von Zeit zu Zeit je nach Gebrauch mal ab.

                          Will ich irgendwann mal Luft ohne Öl haben, wird einfach vor dem Öler angeschlossen. Und das passiert öfter, wenn ich z.B mit der Ausblaspistole die Werkstatt entstaube. Und da sieht man sonst schon Öltröpfchen auf Werkbank oder Fenster(rahmen). Ist nicht so toll.

                          Mach es wie geplant, aber leg Dir ne extra Stromleitung aus der Werkstatt zum Kompressor - vorne Lichtschalter mit Kontrolleuchte und hinten eine Steckdose. Und schau, dass Du unten an den Kompressor einen Schlauch und Absperrhahn hinbekommst. Ist deutlich einfacher um Wasser abzulassen. Mein Schlauch hängt unten an der Schlupftüre runter in den Materialraum. So sehe ich, was da an Wasser drinsteht. In der Regel ist der Schlauch leer. Und wenn doch, wird ein Schnapsglas voll Wasser abgelassen.

                          So ist das alles sehr komfortabel.

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                            Hab mir eine Mobile Einheit gebastelt,der Öler sitzt ca. 2,50 vorm Schrauber/Schleifer oder so.Bis zur Einheit kann ich meine 25m Schlauchtrommel nutzten,erst dann wirds Ölig.

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