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Vorsatzwand an Bruchsteinmauer im Keller?

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  • Vorsatzwand an Bruchsteinmauer im Keller?

    Mein Keller hat eine (Innen)wand aus Bruchsteinen. Irgendwann in der Zukunft soll der ganze Keller renoviert werden. Im Moment muss ein E-Verteilerkasten an diese Wand.
    Dafür würd ich nun gerne eine ebene Vosatzwand bauen um ihn zu montieren.
    Meine erste Idee war Holzbalken an die Wand zu dübeln und darauf dann eine OSB oder Multiplexplatte (120x80) zu schrauben. Je mehr ich nachdenke um so mehr kommen mir Zweifel.
    Ist es sinnvoll die Balken direkt auf die Wand zu setzen oder modern sie evtl zu schnell?
    Soll ich besser Metallprofile (Halfenschinen, o.ä.) nehmen?
    Gibt es ganz andere Ansätze?

  • Ich habe da jetzt nicht viel bzw. fast keine Ahnung von Mauern, aber ich würde mir davor eine Wand aus Porensteinen setzen, weiß nicht wie die genau heißen, die kann man sogar mit einem Fuchsschwanz zusägen ;O)

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    • Was ist das denn für ein Keller? Also ist er generell eher feucht? Oder ist er gut belüftet.
      Also das gröäßte Problem ist ja, dass die Steine feucht werden und dir dann von hinten die Wand zum gammeln bringen.
      Feucht werden die Wände in der Regel dadurch, dass die Steine aufgrund fehlender Isolierung sehr kühl sind und das Wasser aus der Raumluft daran kondensiert. Dem könntest du (etwas) vorbeugen indem du dir Vorsatzwand dämmst.
      Alternativ könntest du die Vorsatzwand sowohl oben als auch unten nicht bündig zu Boden/Decke machen und dadurch eine Luftzirkulation zulassen. Aber hierbei sollte auch wirklich eine Zirkulation möglich sein, sonst vörderst du die Feuchtigkeitsbildung eher noch.
      Also ich bin kein Profi/Fachmann, das sind nur die Dinge, die mir auf die Schnelle (als Heimwerker) in den Kopf gekommen sind.


      Brutus dabei würde er aber erheblich an Platz verlieren oder er müsste - wenn er die schmalen Steine nimmt - die Wand nochmal abstützen.

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      • Bruchsteinkeller haben meines Wissens (ich habe selbst keinen) so ihre Besonderheiten. Spontan kamen mir die gleichen Gedanken wir MichaelJo.

        Gegebenfalls wäre ja eine Art Konsole zur Montage ebenfalls eine Lösung. So verdeckt man nicht die gesamt Wand. Hier wird sich aber bestimmt jemand melden, der eine wirkliche Ahnung hat.

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        • Ich habe meinen kompletten Keller renoviert. Bruchsteine und Salpeter. Zuerst habe ich alles mit einem speziellen Tiefengrund mehrfach eingestrichen. Dann habe ich überall an den Wänden eine Lattung angeschraubt. An diese habe ich dann mit jeweils 1 cm Abstand zum Boden und ca. 3 cm zur Decke alles mit Gipskartonplatten verkleidet, verspachtelt und dann gestrichen. Zusätzlich habe ich am unteren Teil der Platten im Abstand von 50 cm Lüftungsgitter eingebaut.

          Das ist jetzt 1 1/2 Jahre her und alles ist bestens. Das Klima ist besser, es riecht nicht mehr muffig und es sieht fast wie in einem Wohnraum aus.

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          • Die Frage ist, ob die Steine durch das umliegende Erdreich Feuchte aufnehmen und dadurch prinzipiell feucht sind. Dann drückt sich die Feuchte in den Raum und alles was dort ist wird ebenfalls befeuchtet. Und dann ist extremste Schimmelgefahr. Gerade wenn hjnterlüftet ist wie es bei Mixbambulis der Fall ist, wird es dort kondensieren. Kann gut gehen oder auch nicht.

            Tendenziell würde ich viel eher zu einem Putz raten. Keine organischen Materialien, kein Kalk. Zementputz auftragen und abziehen. Da kann es zwar feucht sein, aber Schimmel hat keine Nahrungsgrundlage.

            Wenn ich Kosten und Aufwand betrachte, würde ich zu einem Bausachverständigen raten, der sicher noch ganz anderes Wissen hat und Ideen haben dürfte.

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            • Ich habe auch das Glück in einem Teil meines Hauses (Altbau) ein Bruchsteinmauerwerk zu besitzen. Warum Glück? Weil es für mich nichts besseres gibt um in so einem Raum Lebensmittel, Wein, und sonstige Getränke zu lagern. Einen der drei Räume musste ich renovieren (Pellets-Lagerraum) wie von Rainerle beschrieben mit Zementputz. Bis jetzt sind keine Feuchteschäden zu sehen was aber auch daran liegen kann dass ich vor 40 Jahren die Außenmauer in dem Bereich gut isolieren konnte. Mit einer Bruchsteinwand in der Garage hab ich so meine Probleme, zwar verputzt mit Zementputz aber da es in dem Bereich weder Außenisolierung noch ein gescheites Fundament gibt sind Ausblühungen an der Tagesordnung.
              Für den Elektrokasten würde ich zwei Balken zwischen Fussboden und Decke verspannen und mit OSB oder ähnlichem belegen. Wenn möglich, mit einem kleinen Abstand zur Wand.

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              • Danke für Euer bisheriges Feedback.
                Zu den Fragen: es ist eine Innenwand zum Nachbarkeller, daher keine drückende Feuchtigkeit. Der Raum ist relativ trocken und (noch) nicht beheizt.
                Aus zeitlichen Gründen muss jetzt erst mal der Verteilerkasten an die Wand, irgendwann wird vielleicht die restliche Wand verkleidet.
                Ich werde jetzt 2 54mm Balken senkrecht an die Wand dübeln, da drauf dann eine 18mm Multiplexplatte.
                So ist die Hinterlüftung gewährleistet, gleichzeitig die Stabilität gegeben.

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                • Ist Multiplex nicht unverhältnismäßig teuer? Da täte es sicher auch USB. Wenn die Optik stört, darauf achten, dass das OsB schön glatt ist. Dann leicht anschleifen und einfach mit Wandfarbe streichen. Multiplex kostet je Quadratmeter etwa 20 bis 30 Euro, OSB keine 5.

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                  • Wenn Du schreibst, dass der Keller vielleicht, irgendwann mal ganz verkleidet wird mach die E-Kabel an Deinem Verteiler 1-1,5 Meter länger.und rolle sie ausserhalb auf. Du weisst jetzt noch nicht, was Dir bis zum endgültigen Renovieren noch in den Sinn kommt, und Du den Verteiler nochmals versetzen musst. Kabel nachträglich kürzen ist einfacher als verlängern.

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                    • Danke nochmal für Euren ganzen Tips.
                      Hier das Bild des fertigen "Projekts". Das Kontruktionsholz ist an Decke und Boden mit Winkeln befestigt und mit 8er Dübeln jeweils in einem großen Stein verankert.
                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: hager.JPG
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Größe: 367,9 KB
ID: 3836824

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                      • Keine Ahnung, aber muss ein Verteiler nicht auf unbrennbarem Material befestigt sein? Kommt mir gerade so in den Sinn ...

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                        • Schaut gut aus Else.

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                          • Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                            Keine Ahnung, aber muss ein Verteiler nicht auf unbrennbarem Material befestigt sein? Kommt mir gerade so in den Sinn ...
                            Mein Eleketriker meinte, dass es so passt. Und online habe ich nur eine Vorschrift für den Hausanschlusskasten gefunden.

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