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Ergiebigkeit Sprühdose vs. Farbeimer

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  • Ergiebigkeit Sprühdose vs. Farbeimer

    Ich wollte ein großflächiges Teil lackieren und eigentlich 2 Sprüdosen kaufen.
    Jetzt steht auf der 400 ml Sprüdose, reicht für 1-2 qm; also in echt für 0,5-1 qm.
    Umgerechnet reichen beim Farbeimer 400ml für 4-5qm; also in echt für 2-4 qm.
    - Sicherheitshalber habe ich wieder mal zum Farbeimer gegriffen und muss halt rollen statt sprühen.

    Rein rechnerisch kann es doch nicht sein, dass der Farbeimer bei gleicher Menge
    für die doppelte Fläche ausgelegt wird, oder wird bei der Sprühdose das Aerosol in's Volumen gerechnet?

  • Die Spraydosenangaben, die stimmen nie... habe ich auch schon erfahren müssen.
    Mittlerweile pinsle, oder rolle ich nur noch, ist deutlich billiger, und auch gesünder für einen selbst

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      StepeWirschmann Das kann nicht nur, daß muß so sein. Um eine Farbe auf Spritzviskosität einzustellen, sind erhebliche Mengen an Lösemittel notwendig, erst recht, wenn sie aus der Sprühdose mt deren geringem Gasdruck und nicht aus der Lackierpistole mit Kompressor und diversen ( wichtigen ) Einstellmöglichkeiten aufgetragen können werden soll.
      Du merkst ja schon beim Schütteln, daß die streich - und rollbare Farbe eine erheblich höhere Viskosität hat als die in der Sprühdose.
      Da der hohe Lösemittelanteil nichts an Schichtdicke und Deckfähigkeit (!) bringt, braucht man halt erheblich mehr aus der Sprühdose als zum Rollen bzw. Streichen/Fläche.

      Sprühen statt Streichen/Rollen macht nur insoweit Sinn, als die Fläche ( bei entsprechender Übung ) sehr homogen und eben wird, und sehr schnell komplett beschichtet ist.
      In allen anderen Punkten ist Streichen/Rollen dem Luftlackieren haushoch überlegen.
      Zuletzt geändert von –; 05.11.2019, 18:27. Grund: Tippfehler korrigiert

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      • Stimmt mit
        Ich habe vollkommen das Verhältnis zum Lösungsmittel vergessen.
        Danke euch beiden.

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        • 1K-Lacke die mit einer Lackierpistole verarbeitet werden, werden im Schnitt 4:1 bis 2:1 mit Verdünnung eingestellt. Also bis zu 50% Zuschlag. Für die unsicheren gibt es noch die DIN-Trichter bzw. DIN-Minuten, bei der eine bestimmte Menge Lack (ich glaube 50 oder 100ml) durch einen Trichter läuft und man die Zeit stoppt, bis der durchgehende Farbstrahl aus der Öffnung zum ersten mal abreißt. Hieraus ergibt sich dann die Viskosität und die Menge an zuzusetzender Verdünnung.
          Früher haben so Wagner & Co die Viskosität der Lacke nach Bedienungsanleitung bei den elektrischen Sprühpistolen einstellen lassen. Ob das heute aber auch noch so in der Anleitung steht, kann ich nicht sagen.
          Früher, als ich noch als Lackierer gearbeitet habe, hast du das nach einiger Zeit im Gefühl, ob der Lack noch einen Schuss Verdünnung braucht, oder nicht. Das funktioniert auch heute noch, wenn auch nicht mehr so präzise.

          Beim Lackieren mit der Dose oder per Pistole ist es aber sicher, dass du etwa 50% Verlust durch die Vernebelung hast. Klar ist streichen immer die effektivere Methode, wenn es um Materialersparnis geht. Aber es geht ja beim Spritzlackieren in erster Linie nicht um die eingesetzte Materialmenge, sondern um das Ergebnis der Oberfläche, die man mit einer Rolle nie erreicht.

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          • Moin, warum schaffst Du Dir nicht ein Farbsprühsystem an, habe meins ( Wagner) günstig in der Bucht erstanden und bin begeistert. wenn Du dann auch noch wasserlösliche Lacke verwendest und alles nach dem Sprühen, zügig reinigst ist es kein großer Augfwand und die Ergebnisse können sich sehen lasssen.

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            • Krusse
              Aktuell ist es für eine einmalige Sache.

              In der Jugend wollte ich mal mit Airbrush starten - bis ich merkte, was das für ein Aufwand mit den Schablonen ist.

              Später hatte ich mal ein Billig-Sprühsystem für den Jägerzaun gekauft (5 Jahre nach der Garantie zum ersten Mal genutzt und dann ging das Teil nicht)
              Tja, zwei Fehler gleichzeitig: Erstens billig gekauft, zweitens nicht ausreichend informiert was ich dort überhaupt rein schütten kann.

              Kurzum:
              Für die aktuelle Sache brauch ich kein Sprüsystem.
              Für den Jägerzaun muss ich mich mal schlau machen ob es ein Sprühsystem gibt, welches mit einer ölbasierenden Holzbeschichtung zusammenarbeitet.

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              • Den Drang zum Airvbrush hätte ich auch mal als ich mit dem Modelbau angefangen hatte, endete ähnlich wie bei Dir.

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