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  • Innenwand verputzen

    Hallo ihr,

    ich möchte in einem Zimmer die Innenwand verputzen. Es handelt sich um eine Ziegelwand, welche bereits mit einem mir nicht bekannten Putz verputzt ist - vermutlich irgendein normaler Kalk-Zementputz. Die darauf befindlichen Farbschichten habe ich bereits entfernt.
    Nun habe ich eine Wand, an der stellenweise das Ziegel-Mauerwerk herausschaut, da zu viel Putz entfernt wurde.

    Ich hatte mir vorgestellt, die großen Löcher in der Wand erstmal mit normalem Putz-/Mauermörtel zu füllen.
    Anschließend wollte ich eine dünne Lage (in Kornstärke!?) Kalkputz aufziehen (z.B. Maxit 315 oder so).
    Funktioniert das?

    Ich wollte gern einen atmungsaktiven Putz.

    Oder müsste ich das grundlegend anders angehen?
    Zuletzt geändert von –; 20.06.2019, 13:32.

  • Durchaus in Ordnung. Alles schön wässern und dann Putz auftragen. Zum Schluss ziehe ich immer mit Uniflott ab, das gibt eine absolut feine Oberfläche. Nach Trocknung ist Tiefgrund sehr hilfreich um das ganze zu verfestigen und wenn Tapete drauf soll, geht diese später auch wieder gut ab.

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    • Vielen Dank,
      und mach ich unter den Putz auch Tiefgrund? Oder nur vornässen?

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      • Tiefgrund würde ich eher nicht verwenden, aber ich bin kein Fachmann. Ich weiß nicht, ob der neue Putz darauf gut haftet. Da ist ja dann eine feine Sperrschicht darauf bzw. die Poren werden aufgefüllt und der Putz wirkt glatter. Vielleicht kann jemand etwas dazu sagen.

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        • Hallo Adler. Wenn schon, dann würde ich Haftgrund aufbringen, ist aber unnötig. Tiefengrund ist für den Zweck (unter dem Putz) sowieso verkehrt da die dann geschlossenen Poren das neue Material nicht gut haften lassen. Vornässen reicht also völlig aus. Der Vorschlag von Rainerle zum Schluss eine Schicht Tiefengrund auf zu bringen ist richtig. Dadurch senkst Du auch den Verbrauch an Farbe da nicht so viel Material weggesaugt wird. Das Abblättern von Farbe wird auch verhindert.

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          • Putz: Vornässen und anwerfen.
            Aber vorher: Geh mal mit dem Maurerhammer mit lockeren Schlägen komplett über die Wand. Vermutlich kommt dabei noch mehr Putz runter. Und das ist gut so.
            Zwar hast Du dann mehr Arbeit beim Verputzen, aber ich spreche aus Erfahrung wenn ich sage: es ist einfacher, eine halbe Wand komplett zu verputzen als 1/8 der Fläche beizuputzen. Die Zeitersparnis und das bessere Ergebnis sind die paar Säcke Putz Mehrverbrauch absolut wert.
            (Deine Frage deutet für mich an, dass Du kaum Putz-Erfahrung hast. Damit sind wir dann fast auf Augenhöhe, ich hab erst 2 Zimmer verputzt)
            Wenn die Putzfreie fläche groß genug ist empfehle ich Dir Schnellputzschienen zu setzen (Metallschienen) mit einem Abstand von ca. 80cm und danach mit einem ca 1m langen Brett (oder Alu-Richtscheit oder... hauptsache händelbar und gerade) abzuziehen.
            Ich verwende aufgrund Verfügbarkeit, akzeptablem Preis und einem Vorurteil (von meinem Opa geerbt) meist den Maschinenleichtputz MAP L von Sakret. (Maschinenputz heist, dass er mit Maschine verarbeitet werden kann, nicht dass man die Maschine braucht).

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            • Ja, ich habe großflächig entfernt. Das, was extrem fest war, habe ich jedoch dran gelassen. Irgendwo 1m² wo nun die Ziegel herausschauen. Und stellenweise immer mal paar Löcher.

              Mein erste (und bisher letzte) Wand war eine Kellerwand. Jedoch habe ich dort insgesamt ca. 3cm Putz aufgetragen und freihändig abgezogen - ging erstaunlich gut - war ein Versuch (im Keller egal).

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              • Zitat von steinadler Beitrag anzeigen
                ....Jedoch habe ich dort insgesamt ca. 3cm Putz aufgetragen und freihändig abgezogen - ging erstaunlich gut - war ein Versuch (im Keller egal).
                Das ist auch meine Erfahrung, je größer die Fläche, desto einfacher ist es, als Anfänger.

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