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Gewindebohrer

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  • Gewindebohrer

    Hallo Zusammen,

    ich habe festgestellt, dass mir für diverse Größen noch Gewindebohrer fehlen.

    Ich kenn das ja eigentlich noch von früher, dass man die dreiteiligen Gewindebohrersets hat.

    Nun habe ich vermehrt Einschnittgewindebohrer bzw. Maschinengewindebohrer gefunden. Kann ich die auch ohne Spezialmaschinen einsetzen. Mal abgesehen davon, dass man sich Arbeitsgänge spart, was sind die Vor- oder Nachteile?

    Gibt es bei Gewindebohrern empfehlenswerte Marken?
    Ich will mir nicht so 19,99 Rundumsorglosabertaugtnixpaket zulegen, sondern eher gezielt die 2-3 Größen die ich brauche.
    Oder gäbe es auch empfehlenswerte Sets, die nicht gleich das Jahresbudget aufzehren ?

  • Ich habe ein 19,99 Rundum Sorglos Paket aus dem Hause Aldi. Gekauft vor 3 Jahren oder so. Da sind auch nur Einschnittbohrer drin, metrisch und zöllig. Spezialwerkzeug brauchte ich dafür nicht.

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    • Habe mir vor einigen Jahren auch so eine Kassette mit Gewindeschneider und den dazugehörigen Bohrer bei einen Discounter gekauft. Insgesamt habe ich die Bohrer und Gewindeschneider so sechs bis achtmal benutzt und bin damit zufrieden.

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      • Hallo Jörg,

        ich verwende grundsätzlich für alle Gewinde die ich schneiden muss Maschinengewindebohrer. In der Ausführung empfehle ich dir diese als Grundlochbohrer zu kaufen und nicht für Durchgangslöcher. Der Schneiddruck wird natürlich für von Hand geschnittene Gewinde deutlich höher als bei den dreistufigen. Aber es ist damit immer noch sehr gut möglich Gewinde bis M16 in Stahl zu schneiden. Wie gesagt ich verwende diese ausschließlich.
        Empfehlen kann ich dir hierfür die Gewindebohrer von Atorn, diese kannst du in der Bucht schießen oder direkt über den Onlinshop von Hahn & Kolb.
        Ein Kompletter Satz M3 - M12 liegt so bei ca. 130,-€. Grundsätzlich kannst du aber jeden Satz auch im großen Fluss kaufen, wobei ich keinen nehmen würde für 29,95 sondern hier schon auf die höherwertigen gehen würde wie z.B. von Ruco, Holex oder Garant
        Ein guter Maschinengewindebohrer liegt so im Schnitt zwischen 8 und 15 Euro.
        Richtig gut fährst du wenn diese aus HSSE sind, daran hast du lange Freude, wenn du sie nicht abbrichst.

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        • Aufgrund dieses Threads habe ich mal in der Bucht einen neuen Satz von Atorn 5-teilig von 5,6,8,10,12mm in HSS für 44 Euronen geschossen. Habe nämlich auch schon seit Jahren einen Billigsatz in der Werkstatt und ärgere mich fast jedesmal beim Gebrauch. Bin nun gespannt auf meine neue Errungenschaft. Der Werkzeugmessi lässt grüßen: Holzpaul

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          • Dann berichte mal über die Qualität, wenn sie ankommen...

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            • Die Hahn & Kolb habe ich auch. Bekam ich geschenkt, lagen in einem Mietfahrzeug und wurden nach gewerblichem Einsatz vergessen in dann nicht abgeholt. So wie das Blech aussah, waren die schon viel im Einsatz, die Bohrer aber sind beste Qualität.

              Jörg, meine alten Bohrer liegen seither in der Kiste aber allesamt auch beste Qualität. Kannst Du gerne haben.

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              • Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen

                Jörg, meine alten Bohrer liegen seither in der Kiste aber allesamt auch beste Qualität. Kannst Du gerne haben.
                Das Angebot würde ich glatt annehmen!

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                • Saberlod hat eigentlich schon alles gesagt. Mehr Kraftaufwand beim schneiden, ansonsten spricht nichts gegen diese Maschinenengewindebohrer. Auch der Vorschlag mit dem Grundgewindebohrer würde ich so unterschreiben, denn mit dem Grundgewindebohrer kannst du auch ein Durchgangsgewinde schneiden. Aber versuchst du mit einem Durchgangsgewindebohrer in einem Sackloch ein Gewinde zu schneiden, fehlt dir am Ende natürlich Gewinde, weil die Spitze am Gewindebohrer verhindert, bis auf den Grund zu schneiden. Eine Sache gibt es noch. Bei einem dreiteiligen Gewindebohrer kannst du mit dem 2ten oder 3ten Gewindebohrer immer noch etwas an der Winkligkeit korrigieren. Bei einem Maschinengewindebohrer eben nicht, weil es ja gleich fertig geschnitten ist. Und was immer das allerwichtigste ist, die richtige Schmierung beim schneiden. Es gibt spezielle Schneidöle, die bewirken echt Wunder

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                  • Zu den Gewindenormen mal ganz allgemein: DIN-Norm ist out, es gilt seit Jahrzehnten nur noch ISO-Norm. Das heisst, dass die alte Formel, Gewindegrösse mal 0,8 gleich Kernlochdurchmesser überholt ist. Bei ISO sind die Kernlöcher grösser, weil die Gewindespitzen leicht abgerundet sind, auch im Gewindegrund, im Kern. "Nachzulesen bei ISO- Gewindenormen"
                    Die Gew-bohrer betreffend kann ich Dir nur den einen guten Rat geben, leg Dir zu den Sacklochbohrern auch Durchgangsbohrer zu. Bei kleinen Durchmessern, zB. M4 hast Du mit einem Sacklochfertigschneider das Problem, den Gew-bohrer senkrecht anzusetzen. Ich habe da immer mit dem Durchgangsbohrer ein bis zwei Gew-gänge geschnitten und dann mit dem Sacklochbohrer fertig gemacht. Für den Durchgangsbohrer senke das Kernloch mit einem 60 Grad-Senker an und schleife die ewig lange Spitze bis zu den ersten Gängen weg. Mit Billigprodukten bin ich nicht gut zurecht gekommen. Die Meinigen waren nicht richtig im Schnittwinkel, oder waren stumpf oder sonstwas. Teurer zahlt sich aus.

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                    • Ich verwende bei meinen Gewinde welches ich schneiden muss, grundsätzlich nur die Dreiteiligen (Außer bei Gewinde bis M5, da kommen auch die Fertigschneider zum Einsatz). Ist so eine Glaubensfrage und da ich selten schneiden muss, ist der Mehraufwand zu vernachlässigen. Subjektiv finde ich die Gewinde sauberer.
                      Was die Qualität betrift wurde schon alles gesagt. Da lohnt Marke und ein paar Euro mehr.

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                      • Ich würde mir ( weil ich die Gew. Bohrer.. Einschneider.. auch Ersatzweise habe ) die Größen bis M 6... 2x zulegen... bei den Größeren reicht 1x !
                        Sollten HSS sein... ebenso wichtig ... den richtigen Bohrer zum Vorbohren... Werkstatt-Standard ist Gew. Durchmesser x 0,8.. also
                        für M4 z.B. wäre das 3,2 ( oft wird auch 0,1 mm größer genommen ! )
                        Wenn möglich... eine Ständer-Bohrmaschine mit Fuß-Umschalter.. da kannst sauber " senkrecht " den Gew. Bohrer in die Vorbohrung einfädeln !..
                        natürlich langsame Drehzahl ..... zuvor Ansenken wäre gut... aber nicht unbedingt notwendig ! ( und nen Tropfen Öl dran ! )
                        .... die meisten Gew. Bohrer gehen kaputt, weil diese schief ins Bohrloch mit dem Wendeisen nei gewurstelt werden !
                        auf diese Art kann auch ein Gewinde auf nem Bolzen mit der Gew. Kluppe schief angesetzt werden ... nur als Beispiel !
                        Würde mir die Teile im Werkzeug-Handel holen... da wo die Handwerker auch einkaufen ... da bekommst die Bohrer auch zehntel-weise und
                        Schiebelehre brauchst auch... sonst bohrst zu klein oder zu groß !.. lass Dich da mal Beraten, denn Gew. Bohrer gibt es für JEDEN ZWECK extra Typen... für Heim und Handwerker reicht der Standard !
                        Gruss.....
                        Zuletzt geändert von –; 12.01.2019, 15:57.

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                        • Aaaalso...

                          die dreiteiligen Handgewindebohrer haben erstens - wie oben bereits richtig beschrieben - die Aufgabe den Span kleiner zu halten, also auf 3 Schnitte (= 3 Gewindebohrer) aufzuteilen. Aber sie haben auch den Sinn, die Winkligkeit des Gewindes zu verbessern: du kannst korrigieren, natürlich von Stufe zu Stufe weniger, klar. Immer wieder Winkel anhalten und mit dem Windeisen etwas korrigieren. Deshalb haben Handgewindebohrer einen deutlich längeren "Anschnitt", also der untere Teil des Gewindebohrers. Den langen Anschnitt brauchts bei Maschinengewindebohrern nicht, da die Führung durch die Maschine "drumrum" gewährleistet ist.

                          Der Aussage von saberlod "immer noch sehr gut möglich Gewinde bis M16 in Stahl zu schneiden" kann ich nicht folgen.... M16-Gewinde werden nicht mehr von Hand geschnitten, außer vielleicht auf Montage draußen in der Wildnis.... und dann mit maschineller Hilfe...

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                          • Zitat von Hazett Beitrag anzeigen
                            Ich würde mir ( weil ich die Gew. Bohrer.. Einschneider.. auch Ersatzweise habe ) die Größen bis M 6... 2x zulegen... bei den Größeren reicht 1x !
                            Sollten HSS sein... ebenso wichtig ... den richtigen Bohrer zum Vorbohren... Werkstatt-Standard ist Gew. Durchmesser x 0,8.. also.
                            für M4 z.B. wäre das 3,2 ( oft wird auch 0,1 mm größer genommen ! )
                            Wenn möglich... eine Ständer-Bohrmaschine mit Fuß-Umschalter.. da kannst sauber " senkrecht " den Gew. Bohrer in die Vorbohrung einfädeln !..
                            natürlich langsame Drehzahl ..... zuvor Ansenken wäre gut... aber nicht unbedingt notwendig ! ( und nen Tropfen Öl dran ! )
                            .... die meisten Gew. Bohrer gehen kaputt, weil diese schief ins Bohrloch mit dem Wendeisen nei gewurstelt werden !
                            auf diese Art kann auch ein Gewinde auf nem Bolzen mit der Gew. Kluppe schief angesetzt werden ... nur als Beispiel !
                            Würde mir die Teile im Werkzeug-Handel holen... da wo die Handwerker auch einkaufen ... da bekommst die Bohrer auch zehntel-weise und
                            Schiebelehre brauchst auch... sonst bohrst zu klein oder zu groß !.. lass Dich da mal Beraten, denn Gew. Bohrer gibt es für JEDEN ZWECK extra Typen... für Heim und Handwerker reicht der Standard !
                            Gruss.....
                            Hazett, Deine Ausführungen in allen Ehren, aber der Werkstatt-Standard von Gew Durchmesser x 0,8 ist seit ca. 30 Jahren überholt. Normal ist heute ISO-Norm. Die Gewindespitzen sind dabei abgerundet, was die Gefahr von Beschädigungen mindert. Deswegen MÜSSEN die Kerndurchmessser grösser sein. Weil es immer noch Gewindebohrer nach DIN-Norm auf dem Markt gibt, ist grösser bohren schon beinahe Pflicht. Beim Kauf von Gew-Bohrern weiss man nie genau welche Norm man bekommt. (Wieviel?, bitte in Tabelle nachschauen., da weiss ich momentan keine gängige Formel)
                            Wenn Du mit einer Ständerbohrmaschine oder dem Bohrmobil einen Gew-Bohrer ansetzen willst, dann aber nicht mit Motorkraft sondern das Bohrfutter von Hand drehen bis der Gew-Bohrer gepackt hat.
                            Dass man NICHT mehr ansenken muss??????????? Da bekommen alle Metallhandwerker aber lange Eckzähne. In welchem JT Kanal hast Du das Aufgelesen?
                            Für jedes Material den speziellen Gew-Bohrer? Nenne mir mal einen für Cu. Neben dem berühmten Gartenhageisen ist Kupfer nämlich das mieseste Material zum Gewindeschneiden.

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                            • einfaches Beispiel.. Du willst in einem 1,5er Blech ein M4 Gewinde eine schneiden... was willst denn da noch Ansenken ?
                              ( natürlich macht Ansenken Sinn... aber es geht z.Not auch OHNE ! )
                              Bei Gew.Bohrern gibt es schon etliche Unterschiede... z.B. solche, wo der Schaft oben kleiner als der Gew. Durchmesser ist...
                              oder auch eine gewendelte Schnittlinie haben... letztlich noch der Standard... 1 ster. 2 ter. 3 ter. Gang und die sogenannten Einschneider !
                              Sowie ALLERLEI.. Werkstoff-Exoten... die eines gemeinsam haben... kosten einiges mehr !

                              Tipp.... bei Verwendung eines Bohrständers... nach dem Vorbohren.. Werkstück ruhen lassen ... Gewinde-Bohrer einspannen..
                              Maschine EIN und gleich wieder AUS... mit dem Rest der Drehzahl den Gewindebohrer ansetzen... ( dann Bohrer im Futter lösen )..
                              meist reicht der kurze Einschnitt schon... Gew. Bohrer sitzt noch im Loch , um den Gew.Bohrer schön senkrecht mit dem Wendeisen weiter zu drehen !
                              ZUR WERKSTOFF-FRAGE... für Serienfertigungen gibt es geeignete Schmierstoffe... wobei sowohl ALU als auch Kupfer zu verarbeiten sind...
                              für den Zweck sind auch die Vorbohrungen genau optimiert ... !..... für das Werkeln DAHEIM brauchst das Know-How nicht, aber wer gut Schmiert = gut BOHRT !
                              Gruss.....

                              Kommentar

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